Moin,
nachdem ich einen 18S 15ND930 in 22 Liter quetschen, um so mehr Pegel untenrum zu erreichen und diesen dann noch bis 1500 Hz nutzen wollte, wovon mir abgeraten wurde....
Nun der nächste Lösungsansatz:
12ND610 in 15 Litern, bei 200 Hz bereits um 5 dB abgefallen.
12ND610, mittels 6 Ohm VorWiderstand auf einen Q von 0,28 bringen. Diesen in ein 15 Liter- Gehäuse setzen, Einbau Q dann 0,78 , nicht schlimm die Reso liegt um 120 Hz, das ist außerhalb meines Übertragungsbandes. Ergebnis: Wiedergabe flat bis 200 Hz runter.
(WinISD, das alte, das ich tatächlich mit WINE (Linux) zum begrenzten Dienst überreden konnte, liefert immerhin ähnliche Werte wie der Strassacker geschlossene Box Onlinerechner, der auch den geänderten Q der Treibers mit Vorwiderstand rechnet, mit immerhin ähnlichen Werten wie meine Taschenrechnerformel)
Nachteil: 4- 5 dB Verlust im Bereich der niederen Impedanz, nicht schlimm da ist er ohnehin zu laut.
Vorteil: bei 200 Hz ist er nur unter einem dB leiser und das obwohl sich die Leistung an der Schwingspule auf 25% reduziert hat. Schiebe ich jetzt die 2- fache Spannung in das System, bin ich wieder bei mindestens dem selben Pegel im Bereich der niederen Impedanz und wieder bei 100% Leistung an der Schwingspule, aber ja nur dort.
Bei 200- 300 Hz erhöht sich der Pegel um sagenhafte 4- 5 dB, ohne daß die Schwingspule mehr thermische Leistung vertragen müsste.
Der Versuch den 12" in diesem Bereich mittels gewöhnlicher Entzerrung zu boosten hätte mehr als die doppelte thermische Leistung an der Schwingspule zur Folge. Mit der Folge erheblicher Powercompression (Im Grenzleistungsbereich wird ja eigentlich nichts mehr lauter da die Schwingspule hochohmig wird) Der tatsächliche Gewinn im Grenzleistungsbereich dürfte daher noch um einiges höher liegen. Oder klar gesagt : mit klassischen Lösungen kommt man erst garnicht zu dem Output der mit der Vorwiderstandsschaltung zu erreichen ist.
Soweit die Theorie.....
Aber das ist ja noch nicht alles ![]()
Um das zu verifizieren, habe ich meine alten Tops zurückgeliehen:
Der E120 hat einen ähnlich niedrigen Qts (0,11) und diesen habe ich mit einem 8 Ohm Vorwiderstand betrieben, den ich mit einem Schalter zum überbrücken versehen habe. Zum Messen habe ich leider nur einen alten DOD Analyser. Da das RosaRauschen defekt ist kam das von CD. Zumindest die Tendenz ließ sich verifizieren.....
Das beste zum Schluß :
Bei diesen Versuchen habe ich natürlich auch mit Musik verglichen. Der E120 klang mit Vorwiderstand besser. Dann habe ich um die Gründe zu erforschen (ich dachte ja erst, der bessere Klang käme vom, auch auf dem RTA sichtbaren glatteren Frequenzgang) zwei TerzEQs in Reihe geschaltet um schnell umschalten zu können. Nun habe ich für beide Varianten (mit/ ohne Wid) jeweils einen glatten Frequenzgang eingestellt. Der Klang wurde ähnlicher, blieb jedoch ohne Vorwiderstand deutlich rauher.
Der E120 klang mit 8 Ohm Vorwiderstand geradezu schön. ![]()
Und jetzt habe ich eine Bitte,(bitte, bitte....) Ich bin der Hubsimulation nicht mächtig. :oops: Und der Strassacker- Hubrechner ist womöglich Halbraum oder sonstwas. Ich benötige eine Taschenrechnerformel für die Hub/Frequenz/SPL-max Berechnung. Vollraum...... (Anmerkung: Ich kann mit Windoof- Programmen nichts anfangen, also Formel oder online.....) , Danke !
Gruß