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  4. Boxen & Boxensysteme

Aktivboxen...

  • andirr
  • 25. September 2005 um 18:37
  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 25. September 2005 um 18:37
    • #1

    Da werden ja teilweise Schwingspulentemperatur und Membranauslenkung kontrolliert, was bei Passivboxen mit separater Endstufe nicht möglich ist. Außerdem lautstärkeabhängige Entzerrung, d.h. bei Zimmerlauststärke sind durch Bassanhebungen selbst aus einer 8"/1" tiefe Bassfrequenzen möglich, wenn man aufdreht wird einfach der low cut hochgesetzt...

    Bei einer Passivbox dreht man halt auf bis es anfängt zu zerren... Oder die Endstufe nicht mehr kann... Klangliches Optimum wäre eigentlich nur mit einer perfekt abgestimmten Verstärker / Lautsprecher Kombination möglich (mit Entzerrung/ Laufzeit und Phasenüberwachung sowie perfekten Schutzschaltungen), was moderne Aktivboxen ja teilweise bieten. Außerdem muss man keine Amps mehr mitschleppen, das Aktivmodul hat teilweise garkeinen Trafo mehr.

    Als Nachteile zu sehen wäre, dass der Amp den Schwingungen ausgesetzt ist, was aber klanglich nicht weiter stören sollte... :wink:

    Deshalb meine Frage wieso man so selten auf Aktivboxen trifft... :?:

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 25. September 2005 um 18:42
    • #2
    Zitat von "andirr"

    Deshalb meine Frage wieso man so selten auf Aktivboxen trifft... :?:

    Wenn der Amp ausfällt ist die Box kaputt
    wenn die Box ausfällt ist der Amp kaputt
    man kann keine 2 Boxen pro Kanal an einem Amp betreiben (=preiswert) sondern hat pro Speaker einen Amp.
    Man muß Strom und Signal ins Rigg kabeln

    Diese Lösung ist nicht wirtschaftlich.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 25. September 2005 um 18:49
    • #3

    Ja, du nennst jetzt die Nachteile... :wink: Aber bei kleinen Sachen dürfte der Aufwand mit der Verkabelung nicht zu groß ausfallen. Der hohe Dämpfungsfaktor durch die ultra kurzen Lautsprecherleitungen bietet noch bessere Kontrolle im Bassbereich.

    Bei vielen Aktivboxen gibt es doch einen Ausgang für eine zweite Passivbox ! :wink:

  • florian
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 25. September 2005 um 20:32
    • #4

    Spontan fällt mir da ein:

    * Gewicht der Kisten
    * Zuverlässigkeit der Endstufenmodule (Vibrationen usw.)
    * Oft "sehr konservativ dimensionierte" Leistung der Aktivmodule
    * Aktiv oft wesentlich teurer als Passiv+Amp+Controller
    * Viele Kisten gibts einfach nur passiv.

  • mediennutte
    Beiträge
    90
    • 25. September 2005 um 20:33
    • #5

    es kommt auf den anwendungsfall an, es gibt ja auch kabel die strom und nf parallel beherbergen, und bei gewissen sachen wie in kleinen räumlichkeiten z.b. einer kneipe kann man so echt platz sparen.

    als weiterer pro grund ist die sicherheit, falsch verkabeln, falsch eingestellte frequenzweiche hat man nicht. Ein weiteres stichwort: truckspace, also ampracks sind manchmal ganz schön groß im transporter....

    es gibt also vor und nachteile, da kommt es immer auf die anwendung an.
    eine generelle aussage kann man hier nicht treffen.

  • Beat Indicator
    Beiträge
    68
    • 26. September 2005 um 11:49
    • #6

    Tag zusammen,

    wie sieht es eigentlich unter thermischen Gesichtspunkten aus?
    In Endstufen sind doch fast immer zwei Lüfter drin. In Aktivboxen sehe ich dagegen nur selten Lüfter. Manchmal ist da sogar nur das Anschlussterminal mit ein paar Drehreglern zu sehen und nicht mal ein Kühlkörper ragt heraus.

    Hast sich schon mal eine Aktivbox von euch überhitzt? Haben Passive im Dauergebrauch hier Vorteile?

    Viele Grüße
    Beat Indicator

  • outliner
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    3.031
    • 26. September 2005 um 11:53
    • #7

    die meisten aktivboxen werden mithife von kühlrippen im inneren gekühlt,die durch den"basswind"mit kühler luft versorgt werden,das sind meist die kleineren boxen,zb db opera.grössere systeme,zb hk projektor,haben lüfter eingebaut.
    probleme wegen hitze hatte ich bei aktiven noch nie.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • KREISS
    Profi
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    4.542
    • 26. September 2005 um 12:07
    • #8
    Zitat von "Manuela"

    Wenn der Amp ausfällt ist die Box kaputt
    wenn die Box ausfällt ist der Amp kaputt
    man kann keine 2 Boxen pro Kanal an einem Amp betreiben (=preiswert) sondern hat pro Speaker einen Amp.
    Man muß Strom und Signal ins Rigg kabeln

    Diese Lösung ist nicht wirtschaftlich.

    Hallo Manuela,

    deine Argumenation kann ich so nicht nachvollziehen und sie ist auch nicht richtig.
    Gerade das man pro LS auch einen Controller / Amp hat macht selfpowered Systeme extrem flexibel und dadurch wirtschaftlich, auch der geringere
    Platzbedarf im Truck, Lager oder auf Produktion rechnet sich.
    Das Argument mit der Verkabelung halte ich auch für eher an den Haaren herbei gezogen - der Verkabelungsaufwand übersteigt den von non-Selfpoweredsystemen
    nicht und bietet grade bei weiten Kabelwegen oder dezentralen Anwendungen eindeutige Vorteile.
    Ich erlebe es sehr selten das mal ein Amp ausfällt - sowohl bei reinen Amps als auch bei Selfpoweredsystemen.
    Davon abgesehen, kann man sich auch ein Ampmodul als Spare mitnehmen wenn man meint...
    Ich finde den Gedanken auch sehr charmant, das ich überall auf diesem Planeten gleiche Systeme bekomme und überall kompatibel bin.

    Kai

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. September 2005 um 13:53
    • #9

    Im Disco Betrieb sind aktive Boxen besser, finde ich. Fällt ein Amp aus, spielt nur eine Box nicht. Was passiert im passiv Betrieb, wenn alle Tops an einem Amp hängen (um Kosten zu sparen) und der fällt aus???
    Bei langen Leitungen klingen passive nicht so toll wie aktive (dabei denke ich an K&F Zeug).

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 26. September 2005 um 15:37
    • #10

    Bei Kling & Freitag sind auch keine schwachen Amps mehr drin. Das ist nur bei den kleinen db Operas so... K&F baut tolle Boxen ob passiv oder aktiv. Wenn man allerdings das Geld hat würde ich jetzt eher zu Aktivboxen tendieren. Noch einen Nachteil hätten sie aber: Sie sind meist nicht witterungsbeständig, wenn da Wasser an den Amp kommt... Bei einer Passivbox mit Lack und Schaum macht ein bisschen Regen nichts aus.

  • mediennutte
    Beiträge
    90
    • 27. September 2005 um 00:07
    • #11

    also nehmen wir mal mein favorit, mackie srm450!
    natürlich gibt es eine theoretische möglichkeit den zu überhitzen, aber selbst als drum monitor ist mir das noch nie passiert.
    es gab mal einen thread wo es um die kühlung dieser box ging, aber wo weiß ich auch nicht mehr.

    und immer wieder verweise ich auf hersteller wie tecnare oder

    linea-research, die entweder die module bauen, oder die boxen so gestallten das man mit ethersound oder netzwerk direkt zugreifen kann, das spart conroler.

    also wie gesagt, sehr abhängig von der jeweiligne nutzung!

  • KREISS
    Profi
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    2
    Beiträge
    4.542
    • 27. September 2005 um 00:14
    • #12

    Achso, zum Thema Wirtschaftlichkeit und Kabel - man spart sich komplett die gesamten LS Kabel und reduziert seinen Kabelpark auf Signal und Strom, welche eh unabdingbar sind.

  • -martin-
    Beiträge
    1.101
    • 27. September 2005 um 17:36
    • #13

    und eigenltich auch günstiger... die Querschnitte bei LS-Kabeln werden ja auch immer größer je länger--> teurer

  • Cosmo
    Beiträge
    91
    • 28. September 2005 um 03:13
    • #14

    Hallo,

    zu den SRM450ern und überhitzen kann ich was sagen.
    Ich habe diese sowohl privat als auch in verschieden kleinen Clubs eingebaut. (ebenso die DBs)

    Wenn man die SRM direkt unter die Decke hängt und im Laden durch z.B. schlechte Lüftungsanlage die Temperarut etwas höher und die Luftzirkulation etwas "schlecht" ist, kann es passieren, dass diese kurz ausfallen. Die Box schaltet einfach aus. Nach ein paar minuten geht sie wieder, ohne einen "lauten knacks" an. Das Problem lässt sich lösen, wenn man einen einfachen 120mm Lüfter auf die Kühlrippen schraubt.
    Steht die Box senkrecht ist mir so etwas noch nie passiert.

    Von den DBs kenne ich das problem überhaupt nicht. (Benutze fast alle aus deren Bestand). Da ist es so, dass die Kühlung , wie oben beschrieben, durch den Mitteltöner statt findet. Je lauter, desto mehr Luft wird durch die elektronik gepumpt.

    Dabei haben die Mackies (alte Serie) einen, meiner Meinung nach, viel besseren Klang als die DBs.

    Gruss,

    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 28. September 2005 um 07:58
    • #15

    ich muß Kai da zustimmen. Es spielt auch immer die eigene Erfahrung mit wenn man solche Dinge beantwortet und es ist sehr abhängig davon welche Jobs man üblicherweise macht.
    Aktivsysteme haben genauso ihre Daseinsberechtigung wie passive Systeme. Da ich selber Amps entwickel und baue ist es sicher nachvollziehbar daß ich die passiven Metoden klar bevorzuge. Ich werde mir sicherlich keine Boxen namhafter Hersteller kaufen um diese dann operativ aktiv zu machen :grin:
    Andere haben gewiß auch tolle Erfahrung im Einsatz von Aktivsystemen.
    Also hört auch deren Ansichten darüber, ich gehöre eher nicht dazu.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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