Da werden ja teilweise Schwingspulentemperatur und Membranauslenkung kontrolliert, was bei Passivboxen mit separater Endstufe nicht möglich ist. Außerdem lautstärkeabhängige Entzerrung, d.h. bei Zimmerlauststärke sind durch Bassanhebungen selbst aus einer 8"/1" tiefe Bassfrequenzen möglich, wenn man aufdreht wird einfach der low cut hochgesetzt...
Bei einer Passivbox dreht man halt auf bis es anfängt zu zerren... Oder die Endstufe nicht mehr kann... Klangliches Optimum wäre eigentlich nur mit einer perfekt abgestimmten Verstärker / Lautsprecher Kombination möglich (mit Entzerrung/ Laufzeit und Phasenüberwachung sowie perfekten Schutzschaltungen), was moderne Aktivboxen ja teilweise bieten. Außerdem muss man keine Amps mehr mitschleppen, das Aktivmodul hat teilweise garkeinen Trafo mehr.
Als Nachteile zu sehen wäre, dass der Amp den Schwingungen ausgesetzt ist, was aber klanglich nicht weiter stören sollte... :wink:
Deshalb meine Frage wieso man so selten auf Aktivboxen trifft... ![]()