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Anfängerfrage Kompressor..

  • twister
  • 11. Januar 2006 um 20:00
  • twister
    Beiträge
    98
    • 11. Januar 2006 um 20:00
    • #1

    Ja hallo!

    Ich bin nun seit einiger zeit Techniker von einer Band, und muss sagen, das ich mich langsam in allem zurechtfinde. Große lücken hab ich bloß noch im Berreich Kompressor. Habe da einen dbx266xl, wovon ja hier viele sagen, ist gar nicht so schlecht, was ich erstmal auch nicht schlecht finde, nur komme ich mit der wahnsinns bedienungsanleitung einfach nicht wirklich dahinter, was der kompressor nun eig mit dem signal veranstaltet. Soweit bin ich schonmal: sind zwei teile, ein Part das Gate und der andere der kompressor, das Gate ist dafür da, ein mikro auszuschalten, wenn sozusagen kein signal anliegt, ja und der kompressor? soweit ich das jetz kapiert habe, ein signal, was immer unterschiedliche Lautstärken hat (z.B. laut singen, leise singen) auf ein und dieselbe Lautstärke zu bringen. Ich glaub, das klappt nicht ganz so, aber desegen frag ich hier mal, seh da nicht ganz durch. Und desweiteren noch eine frage, wie geht man am besten vor, einen Kompressor einzustellen?

    So, was mir noch einfällt, Attack und release sagen mir was, mache hobbymäßig bisse ltechno am rechner, da kenn ich das von den Hüllenkurcen, wird ja warsch, nix anderes sein, aber ich glaub, das ist das einzigste, was ich an dem teil kapiert hab.

    naja, ich hoffe, ich werd jetz nicht für die einfachen fragen, geschlagen, aber ich hab echt keine ahnung davon.


    Ok, dann danke ich schonmal euch für euer antworten.


    Dennis

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 11. Januar 2006 um 20:15
    • #2

    Wie du es schon richtig geschrieben hast, ist ein Kompressor zum Angleichen der Amplitude, oder um halt die maximal Lautstärke einzustellen (auch Limiter genannt).

    Wenn du den Ratio-Regler auf einen hohen Wert einstellst (z.B. ab 1:10) und den Threshold-Regler auf einen sehr niedrigen Wert einstellst, dann wirst du sicher schnell verstehen, was das Gerät macht und wie es funktioniert. (natürlich brauchste nen Eingangssignal, z.B. deine eigene Stimme)

    MfG.
    Benni.

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 11. Januar 2006 um 20:50
    • #3

    stimmt, du fängst mit dem Treshhold Regler an .. normale bis leise Singlautstärke. Das ist der Regler ab der der Kompressor überhaupt erstmal aktiv wird.
    Dann gehts weiter mit Ratio - je höher die Zweite Zahl ist (1:x) umso stärker wird das Signal gedämpft - also leiser gemacht quasi.
    Attack-Release ist die Geschwindigkeit, wie schnell der Effekt kommen und wieder gehen soll. Sind die Geschwindigkeiten langsam und man spricht laut rein, wird die Stimme immer leise- weil der Effekt langsam kommt.
    Am Ende korrigiert man dann mit dem GAIN Regler noch bisschen den endgültigen Ausgangspegel des Signals, was dann ans Pult geht.

    En Kompressor ist also ein "Lautstärkeangleicher" weil an sich immer ein ähnlich lautes Signal hinten raus kommt (wenn der Threshold nicht zu hoch eingestellt ist)

    Einmal editiert, zuletzt von MatzePA (12. Januar 2006 um 13:03)

  • Wulfson
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.009
    Marktplatz Einträge
    1
    • 12. Januar 2006 um 10:04
    • #4

    soweit so gut...die theorie ist erklärt 8)

    jetzt kommen wir zur praxis:
    z.b. gesang...ratio erst mal auf 1:4, treshold auf 0, attack 10ms, release 0,5 sec. das mal als ausgangswerte...nun legst du ein signal an; am besten per mic deine eigene stimme. achte darauf, das am pult gut ausgesteuert ist. wenn du nun mit etwas erhobener stimme sprichst, sollte die gain reduction irgendwo bei -4-6 db stehen. das stellst du mit dem treshold ein...also immer weiter runter regeln, bis die werte erreicht sind. mit ratio kannst du nun das maß der dämpfung einstellen. je weiter du aufdrehst, umso stärker wird gedämpft. mit dem treshold kannst du die einsatzschwelle der dämpfung einstellen. das ist auch abhängig von der signalstärke vom pult.
    mit dem gain regler kannst du nun die eingestellte dämpfung wieder ausgleichen. dann sollte das signal wieder einen verwertbaren und gleichmäßigen pegel aufweisen.
    aber vorsicht! wenn du den comp im insert des kanals hast und monitor vom foh machst, steigt die feedback gefahr enorm an. besser wäre es dann, den comp in der subgruppe einzuschleifen.

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 12. Januar 2006 um 13:31
    • #5

    oder zwei kanäle pro stimme nutzen per direktout oder y-kabel


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • der onk
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    462
    • 12. Januar 2006 um 13:38
    • #6

    ... oder Geangs-Monitoring nur per In-Ear. Im Gegensatz zur hier im Forum weit verbreiteten Meinung, singe ich mit Kompressor auf dem Monitor wesentlich entspannter, weil man bei leisen Passagen einfach Schub hat. Das NENA'sche Atmen sozusagen... ;)


    der onk

  • twister
    Beiträge
    98
    • 12. Januar 2006 um 14:13
    • #7

    die idee mit den comp in die subgruppen einschleifen ist gut, darauf war ich noch nicht gekommen, muss ich mal probieren, hab aber zur zeit das Prob, das bei Subgruppe eins und zwei nach etwa 10 min Pult an, die Gruppe eins nicht emhr geht, Namen des pultes nenn ich nicht, da ihr das dann eh alle darauf schiebt, ok, das pult ist glaub 6 oder sieben jahre alt, und sonst klappt eig noch alles ganz gut. naja, euch erstmal allen danke, für eure hilfe, hat mir wirklich gut geholfen, die ganze sache erstmal etwas zu verstehen, den rest muss ich jetz einfach mal selber ausprobieren, wie so oft, nuja, in dem sinne..

    Micromann: deine Variante versteh ich irgendwie nicht..

    dennis

    Edit: Die Feedbacksachen auf den Monitoren ist bis jetz noch mein größtes Problem, bin schon am überlegen, mal einen Feedbackkiller für die monis zu kaufen, bin mir aber mal wieder nicht ganz sicher, was für einen..

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 12. Januar 2006 um 16:12
    • #8

    Entzerrste denn deine Monitore auch gut?
    Versuchst du die Bühne auch so leise wie möglich zu halten?

    MfG.
    Benni.

  • twister
    Beiträge
    98
    • 13. Januar 2006 um 12:10
    • #9

    da ist jetz die frage, wie du das meinst, mit dem entzerren, die bühne ist so laut, das sich die musiker hören, ist ja sinn und zweck der sache, anonsten bräuchte man keine monitore aufstellen, in ear ist etwas teuer, können wir uns einfach nicht leisten..

    Dennis

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 13. Januar 2006 um 16:31
    • #10

    Naja.
    "Die Bühne ist so laut, das die Musiker sich hören..", finde ich, ist sehr relativ.
    Denn ich denke die können sich bei 120 db hören und auch bei 90 db.

    Also man sollte versuchen die Bühne so leise, wie nur irgendwie möglich zu halten.
    Und mit dem Entzerren meine ich, das Dämpfen bestimmter Frequenzen, welche solche Feedbacks auslösen. (halt das was du mit der PA ja auch machst, nur das man bei der PA beide Seiten noch angleicht und sie versucht zu optimieren)
    ..was halt beim monitoring für die Künstler wichtig sein könnte...weil sonst hören sie sich nicht gut, und wollens lauter, und vielleicht noch lauter (bis sie sich dann gut hören...)

    MfG.
    Benni.

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