Maximale Membranauslenkung berrechnen
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Mensch, da hast Du Dir ja Arbeit gemacht
Die ganze Farbe wieder runter...Wenn Du die bestehenden Gehäuse behalten möchtest, würde ich zu einem Kompromiss raten und einfach zwei größere BR-Rohre einsetzen. Das ist vom Aufwand vertretbar und bringt Dir etwas mehr Reserve in tiefen Lagen bei hohen Pegeln. Das größere Volumen der Kanäle geht dann natürlich vom Innenvolumen der Box ab, aber deswegen ja auch Kompromiss.
z.B. das würd gehen:
2 Rohre a 10cm Durchmesser mit 18cm Länge ergeben dann eine Tuningfrequenz von knapp 50 Hz. Da Dein Gehäuse brutto innen 84 Liter hat, sind nach Abzug von Treiber und BR-Rohre ung. noch 70 Liter übrig. Macht eine leichte Bassüberhöhung von 1-2dB zwischen 60 und 110 Hz und eine untere Grenzfrequenz von ung. 50 Hz
Die Verluste bei hohen Pegeln sind dann zwar immer noch da, aber in kleinen bis mittleren Räumen merkt man es dann wahrscheinlich nicht (Stichwort Raumeinfluss und "Loudness" Hörkurve des menschlichen Gehörs)..Eine "optimalere" Anpassung des Treibers würde ein größeres Gehäuse nach sich ziehen, also Neubau. Das ist jetzt einfach Geschmackssache. Wenn einem der leichte Bassbosst in den oberen Lagen Recht ist und man keine Wahnsinns Tiefbass-Ausbeute braucht (mehr als 45 Hz sind mit dem DELTA12LF eh nich drin), wäre obiger Vorschlag meiner Meinung nach etwas ganz praktikables.
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Abend,
mit welcher Endstufe der "Test" gefahren wurde steht hier leider immer noch nicht. (sofern ich es nicht überlesen habe).
Wenn er die Portfläche vergrößert und das ganze weiterhin ohne Lowcut betreibt wird sein Chassie be tiefen Frequenzen noch schneller auf die Polplatte aufschlagen als es bisher der Fall ist.
Große Portquerschnitte bringen nicht immer nur Vorteile....bei Singelanwendung und SPL max (boooom) Auslegungen kann man damit noch leben.
Ich bin eher ein Fan von zu kleine Ports......
Grüßle
Sven
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es war eine STA 320 Amp. Sau schwer das Teil. Wie bekomm ich am besten ohne Aktivweiche nen lowcut hin? gibt es villeicht zwischenstecker die an den Ausgang des Mischpults zu schalten sind, also vor die Amp?
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Zitat von "mr.minz"
es war eine STA 320 Amp. Sau schwer das Teil. Wie bekomm ich am besten ohne Aktivweiche nen lowcut hin? gibt es villeicht zwischenstecker die an den Ausgang des Mischpults zu schalten sind, also vor die Amp?
Zum Amp: Mach den "Test" bitte nochmal mit einem potenten Verstärker...dieser hat sicher keine gute Kontrolle mehr über die Pappe im Grenzbereich
LowCut ohne Aktivweiche: Man nehme eine 2x31Band EQ oder man lötet in der Eingangssymetrierung rum.
Grüßle
Sven
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im Gebrückten zustand war das Verhalten aber auch nicht anderst als mit nur einem Kanal. Denke net das die Amp das Problem ist... an eine andere komme ich eh net ran. Wie gesagt es war nur zum testen, habe eigentlich net vor dauerhaft über 250 W an meinen Boxen zu "verbraten"
denke aber das mit einem Lowcut mein "scheinproblem" halbwegs behoben sein wird.
Wäre es möglich nen Lowcut mit RLC schaltung in den Eingang zu bastelt (also wie bei Passivfrequenzweichen) oder is das nur was für höhere Leistungen Stichwort Verluste.
Ein bissl basteln wär kein Problem
Bin ja vom Fach (Elektriker) :wink: -
Wenn Du eine Bedämpfung durch zu kleine BR-Rohre erreichen willst, lass Dir gesagt sein, dass das BR-Rohr nur um die Resonanzfrequenz "wirkt". Unterhalb verliert es an Einfluss, der Vorteil der geringeren Membranauslenkung durch kleinere Reflexkanäle ist also minimal, Nicht dagegen der Verlust an Bass und die hohen STrömungsgeräusche bei kleinen Querschnitten. es kann sogar sein dass durch die geringere Helmholtzwirkung durch einen kleinen Kanal die Auslenkung bei der Resonanzfrequenz ansteigt!! Das macht zwar nix, da die Auslenkung immer noch unterhalb von dem liegt, was ober und unetrhalb der f(br) passiert, aber je nach Musikmaterial kann das einen Untefschied machen.
Also dringend Querschnitt und Länge anpassen und dann wie Sven schon empfohlen und mehrfach hier im Fre erwähnt nen High-Cut einfügen.
Passiv kannst Du das bei BR vergessen, das ginge höchstens bei nem geschlossenen Gehäuse und dann auch nur wenn Du nen richtig dicken Kondensator nimmst. Im Hifi Bereich kann man solche hochpassgefilterten Gehäuse durchaus realisieren, bei kleinen Lösungen auch, aber Anwendungen ab 200 Watt macht das meist keinen Sinn mehr...Günstig kommst an nen Low-Cut z.B. durch nen Behringer PARA-EQ bei ebay (30 Euro oder so). Der ist regelbar und nebenbei kannst noch den Bass etwas anpassen - fein

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Zitat von "SRAM"
Allerdings sollte man dann auch die Schwingspulentemperatur bei Nennlast eingeben. Hier sind 150 bis 200° eine gute Annäherung. Das kann erheblichen Einfluss haben !
Gruss SRAM
Wenn dem wirklich so ist, dass die VC-Temperatur im Betrieb auf 200°C ansteigt dann wäre der 18XB700 schon bei 1000 Watt auf breiter Linie über seinem angeblichen Xmax von 12mm! Laut Aussage einiger Nutzer ist der XB700 aber sogar mit über 1kW belastbar! Gilt das dann nur kurzzeitig?
Weiss jemand wie hoch der XB700 auf Dauer (10 Stunden und länger am Stück) und ohne bleibende Schäden wirklich belastbar ist?
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david69: das kommt stark aufs Musikmaterial an (bei 150 Hz wird er bei einem 1kW-Sinussinal wohl verglühen, bei 30 Hz den Hubtod erleiden). Ausserdem hat niemand gesagt, dass er dann noch innerhalb des Xmax bleibt.
Xmax hat ja nix mit der maximalen mechanischen Auslenkung zu tun sondern beschreibt nur den Bereich linearen Antriebs bzw. bis zu welcher Auslenkung ein bestimter Grad an Verzerrung unterschritten wird.
Greets,
N-Dee -
Zitat von "N-Dee"
david69: das kommt stark aufs Musikmaterial an (bei 150 Hz wird er bei einem 1kW-Sinussinal wohl verglühen, bei 30 Hz den Hubtod erleiden).
Das iss mir schon klar... Die Überschreitung iss auch nur im normalen Nutzbassbereich.
Das Ding iss nur dass das Pseudo-Xmax ja nur 6-7 "echten" Xmax-Millimetern entsprechen soll, so dass er dann bei 1kW schon dem Xdamage nähern würde...
Laut Oberton sollen bei der Auslenkung von 12mm nur 10% Klirr herschen, TBF meinte ja mal andere 18er klirren da schon viel mehr.
Lange Rede kurzer Sinn => mich interessiert eigentlich nur ob 1kW auf Dauer schaden können, wenn ich den Lowcut bei 30 Hz setze und überwiegen elektronische Musik (Konserve) spiele.
Thomas hat 4 XB700 und nutzt nie nen Lowcut... geht wohl ganz gut.
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Nun, das lässt sich leider nicht so einfach sagen...
Wenn man die Simus heranzieht, kann man ja damit nur Aussagen darüber treffen, wie sich der Treiber idealerweise mit einem Sinuston verhalten würde. Das hat mit der Realität wenig zu tun. Und selbst wenn man die Möglichkeit hätte, die Simulation mit dem entsprechenden Musikmaterial zu füttern, wäre eine Aussage nur schwer möglich, da die Parameter der Simu so gut wie keine Großsignal-Daten enthalten. Das veränderte Verhalten des Lautsprechers bei sehr hohen Pegeln könnte man nur dann simulieren, wenn man genau wüsste, wie der Treiber sich exakt verhält, wenn man ihn stark belastet. Zwar bieten LEAP oder LSPCad die Möglichkeit, die VEränderung durch hohe Pegel mit einzubeziehen, aber 100% ist das eben nicht.
Da das Musikmaterial ja auch völlig unterschiedlich geartet ist und man auch gar nicht weiss, wie die Endstufe genau reagiert, ist das alles schwer genau vorherzusagen. Simus und Theorie können nur einen Anhaltspunkt geben. Erfahrungswerte braucht man auch. Und wirklich 100% wissen kann man es nur, wenn man das Material vor Ort hat und es selber ausprobiert und ausmisst. Allein der Wechsel der Endstufe kann ein sauber ausfahrbares System zu einer Krücke machen...
ZitatLange Rede kurzer Sinn => mich interessiert eigentlich nur ob 1kW auf Dauer schaden können, wenn ich den Lowcut bei 30 Hz setze und überwiegen elektronische Musik (Konserve) spiele.
Die Frage ist so leider nicht beantwortbar
Aber ich sage mal so... Der Treiber ist ja einer der stabileren... Wenn Du eine vernünftige Endstufe mit genügend Saft drauf gibst, solltest Du ne MENGE Lärm machen können 
Lowcut hilft immer und 1kW Leistung von einer amtlichen Endstufe mit einem guten Dämpfnugsfaktor und einer gesunden Portion "Wie klingt das jetzt gerade" sollte Dir keine Probs bereiten. Bis der Treiber mal abraucht.... Da musst Du schon viel Klangmurks veranstalten... -
wo es grad um simulationen geht:
laut winISD wäre der unterschied zwischen einem rcf l18p300 und einem l15p200ak im prinziep nicht da (außer etwas mehr tiefgang und ein deutlich größeres gehäuse).
der maxamalpegel ist in etwa der selbe (wenn man ihn auf die lineare auslenkung, bei gleicher leistungsaufnahme, bezieht).
unterschied sind 4 hz mehr tiefgang...
ist es da überhaupt sinnvoll statt 15" einen 18zöller zu nehmen (und stimmt die simu überhaupt)? -
WinISD rechnet nur theorethisch nach elektrischer Belastbarkeit und lässt Membranfläche und Hub aussen vor.
Auch Powercompression wird nicht mit einbezogen.
Mit realistischen Werten hat das nichts zu tun. -
also, um dich mal zu resumieren, merkt man schon einen sehr deutlichen unterschied zwischen den beiden pappen bei gleicher leistung und vor allem auch im maximalpegel?
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Die Lautstärke hängt vom verdrängtem Luftvolumen ab. Das ist Membranfläche*Hub
Logisch, dass ein 18er mit wesentlich größerer Membranfläche (und vergleichbarem Hub) in Sachen Luftverdrängung, und somit Lautstärke vorne liegt -
jo, das is mir klar - als auch der qualitative zusammenhang.
aber ich wollte mal ne aussage über die quantität lesen.
sprich: lohnen sich 50 liter und ca 100euro mehraufwand gegenüber einem 15zöller? (hackt der wirklich so viel mehr?) :grin: -
Qualitativ (Also vom Sound) ändert sich vom 15" zum 18" nichts. Klingt zwar anders, aber man kann nicht sagen besser oder schlechter.
Quantitativ bringt ein 18er natürlich wesentlich mehr als ein 15er. -
... also kann man zusammenfassend sagen dass bedingt durch den Crestfaktor der Musik und die Leistungskompression bei 1kW noch keine dauerhaften Probleme bezüglich Xmax-Überschreitung auftreten werden, bzw. wenn dann hör ich es vorher...
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probiers doch halt mal aus.
die spule wird dir schon bei musik nicht verglühen, eher wirst du feststellen, dass die pappa anfängt extrem zu verzerren - da drehst du dann einfach ein müh runter und freust dich! :wink:
ist doch haarspalterei, ob du nun 800 oder 1000 watt an die bude hängst - einen unterschied wirst du (außer vieleicht die verzerrungen) eh nicht wahrnehmen!
sogar mein alter hifi woofer, hats 6 oder 7 stunden unter ca 450 watt ausgehalten, owohl er nur 300rms hatte... -
Zitat
WinISD rechnet nur theorethisch nach elektrischer Belastbarkeit und lässt Membranfläche und Hub aussen vor.
Auch Powercompression wird nicht mit einbezogen.Irrtum:
- Hub und Fläche gehen ein (neueste Version, wie üblich die alpha laden)
- PC geht über Schwingspulen-Temperatur, hier muss mann ein Gefühl für die delta_T´s haben
was nicht geht: korrekte Berechnung von vieltreiber-Systemen (Abstrahlmodell leider linear vereinfacht) und mechanischer Anteil der PC
Gruss SRAM
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