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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

  • tthorsten
  • 2. Februar 2006 um 10:55
  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 2. Februar 2006 um 22:36
    • #41
    Zitat von "DJheini"


    Du hast sie doch in Osnabrück Fullrange gehört, oder warst du das gar nicht? :grin:

    nee da war einer meiner Clone :grin:
    aber die Musik die wir da hatten war nicht so sehr bassig ;)

    greetz Malte

    Zitat

    ah so zurück zum Strassacker topteil iss gut gemacht finde kann mann etwas anderst bauen wennmann mag fertig.

    ich bau die genau nach plan. nur anders ;) :grin:

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 3. Februar 2006 um 00:13
    • #42

    Tja, thorsten da hast du wiederum recht, ich habe noch nie ein Topteil selber entwickelt oder gebaut. Einzigst und alleine diesen einen Bass bisher und das auch mehr aus Zufall als aus wollen. Aber ich liefere dir hier auch die Begründung warum das so ist.

    1. Mir ist sehr selten so langweilig das ich mich hin setze und mal irgendein Topteil entwickle!
    2. Ich bin gelernter Mechaniker und habe mit Holzarbeiten sehr wenig am Hut.
    3. Wie du richtig sagst, ich weiß genau wie eine Box sein sollte und kann mehr oder weniger gut Messschreiben lesen, aber ich weiß ganz genau das ich es nicht drauf habe und lasse es deswegen sein, ich kenne ja genug wirklich fähige Leute!

    Meine Fähigkeiten liegen in ganz anderen Bereichen und genau da werden sie genutzt und gefördert und wenn ich etwas nicht kann dann muß ich es entweder lernen und zwar richtig oder einfach einsehen das es keinen Wert hat. Kleiner Tip am Rande an dich, mach dich einfach nicht größer als du bist, zieh dein Ding durch ohne anderen damit auf den Nerv zu gehen und vielleicht hast auch du dann mal deine Ruhe und bekommst deine Anerkennung, hier jedenfalls machst du dich ein ums andere mal zum August und wunderst dich wenn andere über dich herziehen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jonnytrance
    Gast
    • 3. Februar 2006 um 05:43
    • #43
    Zitat von "DJheini"

    [@ Jonnytrance

    Natürlich kann man die PS 12 Fullrange laufen lassen. Man darf halt nicht
    zuviel Bass erwarten. Aber so ganz ohne ist sie nicht.


    Mann kann jede Box Fullrange lauffen lassen, aber ob es richtig funktioniert ist ne andere Fage. Mit Controller (wenn richtig eingestellt ist) geht da mehr, Kickt besser und verzerrt weniger bei Vollast.
    Für normalen Fullrange würde die Box nicht entwickelt.

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 3. Februar 2006 um 10:48
    • #44

    eigentlich frage ich mich grade warum ich mich wieder mal gerecht fertigt hab. führt ja zu nix . die leute wissen es eh besser.

    Also wer nen interssantes topteil will mit ordentlicher bestückung der soll des Strassacker top bauen.


    der HAHA scheint ja recht zufrieden zu sein mit der Box wäre interessant zu erfahren, warum er grade die box aus gehwählt hat auch wenn es die bekannten alternativen gbit.


    evlt nimmt er ja mal dazu Stellung.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Jonnytrance
    Gast
    • 3. Februar 2006 um 12:33
    • #45
    Zitat von "tthorsten"

    eigentlich frage ich mich grade warum ich mich wieder mal gerecht fertigt hab. führt ja zu nix . die leute wissen es eh besser.

    Also wer nen interssantes topteil will mit ordentlicher bestückung der soll des Strassacker top bauen.


    Wie immer (fast) werden die Boxen nach Daten beurteilt und sowas wie "mäßigen Sensitivity" hört man oft. Spielt jetzt Klang keine Rolle mehr? Ist doch wurst das paar dB fehlen (wer hört schon 2 dB raus und ehrliche 95dB/W/m sind mehr als gleiche beim Dap und Co) oder nicht lineare F-Gang aufm Papier. Wenn gut Klingt und dabei noch angemessen Drückt ist doch wichtiger als Daten.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. Februar 2006 um 12:44
    • #46
    Zitat von "Jonnytrance"


    Wie immer (fast) werden die Boxen nach Daten beurteilt und sowas wie "mäßigen Sensitivity" hört man oft. Spielt jetzt Klang keine Rolle mehr? Ist doch wurst das paar dB fehlen (wer hört schon 2 dB raus und ehrliche 95dB/W/m sind mehr als gleiche beim Dap und Co) oder nicht lineare F-Gang aufm Papier. Wenn gut Klingt und dabei noch angemessen Drückt ist doch wichtiger als Daten.

    ... 3 dB weniger bedeutet doppelte Leistung ... 6 dB weniger sogar vierfache Leistung für den gleichen Schallpegel !

    Lesetipp: http://www.sound-klinik.de/lautsprecherleben.pdf

  • Jonnytrance
    Gast
    • 3. Februar 2006 um 13:26
    • #47

    Schon klar :grin: nur hört man den unterschied so deutlich?

  • sirgreco
    Beiträge
    663
    • 3. Februar 2006 um 13:30
    • #48
    Zitat von "Jonnytrance"

    Schon klar :grin: nur hört man den unterschied so deutlich?

    sollte man schon, ansonsten hat man zulange , laut musik gehört..:D

    Es wird immer einen geben, der Lauter kann ;)

  • HaHa
    Beiträge
    187
    • 3. Februar 2006 um 14:38
    • #49

    Hallo,

    die Wahl ist wegen dem Klang auf die Strassacker 606er gefallen.

    Da ich sie, wie gesagt, für Hifi verwende spielte das einfach die größte Rolle. Da setze ich auch Hifi Maßtäbe an (Bühnenabbildung, Neutralität usw). Nicht zu verwechseln mit "Ja für eine PA klingts eh ganz gut" sondern als vollkommener Ersatz für höchstwertige Hifi Boxen.

    Bei guten Komponenten - und der Strassacker Bausatz besteht aus solchen - stellt sich die Frage Hifitauglich - Ja/Nein schon überhaupt nicht.


    Allerdings stellte sich bei mir nicht die Frage PS12 oder 606, da ich die 606 schon hatte bevor die PS12 das Licht der Welt erblickte.


    Momentan sind Subs mit Delta 12LF dran und bei diesen zeigt sich schon die Qualität der Treiber... Blechkorb der sich beim festschrauben verzogen und sogar schon Rost (!) angesetzt hat. Außerdem ist der Wirkungsgrad im Bass mäßig und das benötigte Volumen verhältnismäßig groß.

    Subklung ist immer schwer zu beurteilen. Bei kleineren Pegeln jedoch (also im Hifi Betrieb) klingt die 606 solo mit EQ im Bass wesentlich sauberer als hochgepasst mit Delta 12LF als Sub.

    Natürlich kann man nun nicht den Bassbereich des Delta 12LF mit dem Stimmbereich des Kappa12 vergleichen, jedoch münze ich die Qualität um.


    Es wurde der Preis als zu hoch für den Output angesehen. Ja, es mag schon sein, dass Hüttngaudi sich mit weniger finanziellem Einsatz zur Gehörschädigung treiben lässt, aber für ein feines Jazz Konzert würde ich jetzt kein ULB oder eine Conrad Box verwenden...


    Grüße
    Hari

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. Februar 2006 um 14:59
    • #50
    Zitat von "Jonnytrance"

    Schon klar :grin: nur hört man den unterschied so deutlich?

    ... wenn es um 3 ... 6 dB "nicht ankommen" würde, könntest Du ja auch eine Endstufe mit halber oder einem Viertel der sonst üblichen Leistung auf Veranstaltungen benutzen ... :wink:

    + + + + + + +

    Grundsätzlich zur Nutzung als "HiFi-Box":

    Eine 2-Wege-Kiste mit einem Mittel-/Hochtonhörnchen sehe ich nicht als HiFi-Box (... und zwar im ursprünglichen Sinn einer möglichst naturgetreuen Wiedergabe).

    Was Klangneutralität angeht, sind hochwertige Gewebekalottenhochtöner einem Hörnchen klanglich (besseres Zeitverhalten, weniger Resonanzen etc.) haushoch überlegen. Und daß "sowas" im PA-Sektor eher nicht eingesetzt wird, liegt an der zu geringen Sensitivity, Belastbarkeit (max. Schallpegel !) und dem fehlendem (kontrolierten ...) Richtverhalten für eine Beschallung der zu versorgenden Hörzone.

    Ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen, eine Einstiegs-PA-Kiste ins Wohnzimmer zu stellen, zumal in einer leisen Umgebung (Wohnzimmer) viel mehr Details als auf einer Krawallveranstaltung gehört werden.
    Aus diesem Grund (Krach, Umgebungslärm auf Veranstaltungen) braucht das Zeitverhalten und der Amplitudenfrequenzverlauf bei einer PA-Kiste auch nicht ganz so penibel ausfallen (... d.h. +/- 2,5 dB sind für eine PA-Kiste schon SEHR GUT !).

    Zitat von "HaHa"

    ... aber für ein feines Jazz Konzert würde ich jetzt kein ULB oder eine Conrad Box verwenden...

    ... aber vielleicht dann besser gleich eine RICHTIGE HiFi-Box (... kostenloser Bauplan) !

  • HaHa
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    187
    • 3. Februar 2006 um 15:31
    • #51

    Hallo,

    ich meinte ja auch kein Jazz Konzert zuhause, sondern eine kleine Beschallungsaufgabe zb. in einem Tanzlokal.


    Ich lass mich jedoch nicht davon abhalten, dass die 606 absolut Highfidel klingt. Ich hab schon so viele Boxen gebaut (nicht nur für mich selbst) und die 606er hat sie alle verblasen:

    Mal schauen ob ich sie alle zusammenbekomme:

    Alcone:
    Lagrange, Laplace, Dirac, Fourier (alle für Bekannte gebaut) und das Referenzsystem (für mich selbst gebaut und dann verkauft)

    Focal:
    Point Source 5.1, K+T Grandeur, Hobby Hifi Phoenix

    Mivoc:
    SB 25JM, SB 180, SB 180-II, CT 197

    Newtronics Gate MKII


    Bitte diese Meinung ist rein subjektiv von mir (und gottseidank ist hören ja subjektiv)


    Dass die 606er auch noch eine gute Beschallungsbox ist, gibts quasi gratis dazu ;)


    Grüße
    Hari

  • Sound-Klinik
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    • 3. Februar 2006 um 15:40
    • #52
    Zitat von "HaHa"

    ... und gottseidank ist hören ja subjektiv ...

    ... ob man den "Klang" einer Box - subjektiv - gut findet, ist eine Sache ... ob diese Box aber auch eine Aufnahme möglichst authentisch (neutral, unverfärbt ...) wiedergibt, eine andere Sache. :wink:

    Glaub mir: Je länger man sich mit Musik beschäftigt (d.h. auch "livehaftige" Klassikkonzerte anhören !), desto mehr werden sich Deine Vorlieben für "richtigen" Klang einer Box im Laufe der Jahre ändern.

  • Mechwerkandi
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    • 3. Februar 2006 um 17:17
    • #53
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Je länger man sich mit Musik beschäftigt (d.h. auch "livehaftige" Klassikkonzerte anhören !), desto mehr werden sich Deine Vorlieben für "richtigen" Klang einer Box im Laufe der Jahre ändern.

    Spinnen wir die Idee mal weiter:
    Würdest Du unterschreiben, das Hörgewohnheiten wie: >> Tekkno-Mp3 Files über ein paar Aktiv-Boxen am PC konsumieren <<, sich auf die Meinungsbildung zum Thema: >> Klangeindruck<< auswirken?

    PS, OT:
    Immer noch zu viele "", !!, () ... :wink:

  • Ravemaster
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    • 3. Februar 2006 um 17:33
    • #54

    jepp.

    wenn ich die ganze zeit über scheiss LS höhre empfinde ich Hollywood boxen vielleicht als hörgenuss ;)

    seitdem ich meine schicke hifi habe - Bowers und Wilkens - kommen mir auch viele LS als nicht so schön vor.

  • FF
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    1.868
    • 3. Februar 2006 um 17:53
    • #55

    Sorry für ein wenig Off-Topic...

    Sound-Klinik schrieb:

    Zitat

    Eine 2-Wege-Kiste mit einem Mittel-/Hochtonhörnchen sehe ich nicht als HiFi-Box (... und zwar im ursprünglichen Sinn einer möglichst naturgetreuen Wiedergabe).


    Was die Frage aufwerfen würde, was eine möglichst naturgetreue Wiedergabe denn ausmacht. Und bereits diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Der eine schwört auf Zeitrichtigkeit und bevorzugt deshalb Breitbänder. Das schmeckt Nr.2 wegen Fehler bei der Tonalität nicht. Nr.3 setzt auf Coaxe, doch Nr.4 hat da Probleme mit dem Ausschwingverhalten. Nr.5 will 3 Wege, weil er IM-Verzerrungen gräßlich findet und Nr.6 (z.B. Hahasetzt PA-Komponenten oder generell Hörner ein, weil im die Dynamik wichtiger ist als perfekte Tonalität, usw. usw.

    Bei PA legst du immer großen Wert darauf, die individuellen Anforderungen zu beachten, weil es, völlig richtig, DAS Konzept, das immer und überall passt, nicht gibt. Wie sagt man so schön: es kommt drauf an.

    Würdest du das für Hifi auch unterschreiben (was meine Meinung betrifft: ja, unbedingt!), oder sieht es da aus deiner Sicht anders aus - rein interessehalber... :wink: D.h., hältst du eine Verwendung, wie Haha es macht, nur FÜR DICH nicht für geeignet, FÜR ANDERE aber u.U. schon, oder hältst du es GENERELL nciht für geeignet?

    Gruß FF

  • Jonnytrance
    Gast
    • 3. Februar 2006 um 18:15
    • #56
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... wenn es um 3 ... 6 dB "nicht ankommen" würde, könntest Du ja auch eine Endstufe mit halber oder einem Viertel der sonst üblichen Leistung auf Veranstaltungen benutzen ... :wink:


    Auf paar dB kommt es nicht an (keiner redet hier von 6dB (doppelte Spannung), die Zeiten von schwachen Amps sind doch vorbei. Kitzelst du wirklich jeder möglicher dB aus deiner Anlage? Mir ist leiber ne Box mit etwas geringere Sens, dafür sauberes Klang bei "Vollast". Was bringt mit höhe Sens wenn die Box bei 100W schon zerrt?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 3. Februar 2006 um 18:52
    • #57
    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;

    Würdest Du unterschreiben, das Hörgewohnheiten wie: >> Tekkno-Mp3 Files über ein paar Aktiv-Boxen am PC konsumieren <<, sich auf die Meinungsbildung zum Thema: >> Klangeindruck<< auswirken?

    Aber sicher. Die Hörgewohnheiten spielen bei der - subjektiven - Bewertung eines Klangeindrucks eine gravierende Rolle.

    Wer nie ein Symphonieorchester oder eine Konzertgitarre "live" gehört hat, wird gewisse Schwächen bei einem LS-System nicht bemerken, weil der Bewertungsmaßstab (Vergleich) einfach fehlt.

    Wie soll denn jemand beurteilen, ob eine akustische Gitarre (oder eine Geige ... oder ein Cello ... oder ein Flügel ...) wirklich neutral oder authentisch von einem LS-System übertragen wird, wenn er noch nie eine Gitarre (oder das andere "Zeug" ... :wink: ) jemals "direkt" gehört hat ?

    Oder ein Beispiel aus einer "anderen Branche": Wie soll jemand, der nur McDuck oder WörgerKing kennt, andere Speisen geschmacklich richtig einordnen (... zunehmend viele Kinder hassen Gemüse !) ? :?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. Februar 2006 um 19:03
    • #58
    Zitat von &quot;FF&quot;

    Was die Frage aufwerfen würde, was eine möglichst naturgetreue Wiedergabe denn ausmacht. Und bereits diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Der eine schwört auf Zeitrichtigkeit und bevorzugt deshalb Breitbänder. Das schmeckt Nr.2 wegen Fehler bei der Tonalität nicht. Nr.3 setzt auf Coaxe, doch Nr.4 hat da Probleme mit dem Ausschwingverhalten. Nr.5 will 3 Wege, weil er IM-Verzerrungen gräßlich findet und Nr.6 (z.B. Hahasetzt PA-Komponenten oder generell Hörner ein, weil im die Dynamik wichtiger ist als perfekte Tonalität, usw. usw.

    ... es kommt auf das Quellenmaterial an: Bei sehr komplexen - und obertonreichen - Klangkörpern spielt das Zeitverhalten eine größere Rolle, weil die Ortbarkeit der einzelnen Instrumente (besonders wenn sie aufgrund ihres Spektrums praktisch nicht IN EINEM STÜCK von EINEM Lautsprecherchassis wiedergegeben werden können !) leidet.

    Gerade bei M/S-Stereoaufnahmen oder Aufnahmen mit der Jecklin-Scheibe (OSS) von Orchestern wird dies schnell zum Problem und hörbar.

    Bei Pop-Aufnahmen mit Phantomschallquellen (keine "richtige" räumliche Tiefe sondern nur künstlicher Nachhall ... und nur Links-/Rechts-Ortbarkeit) sind solche Probleme dann kaum oder gar nicht vorhanden.

    Und auf Defizite im Amplitudenfrequenzgang hören sich viele dann auch "ein". :wink:

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. Februar 2006 um 19:31
    • #59
    Zitat von &quot;FF&quot;

    ... rein interessehalber... :wink: D.h., hältst du eine Verwendung, wie Haha es macht, nur FÜR DICH nicht für geeignet, FÜR ANDERE aber u.U. schon, oder hältst du es GENERELL nciht für geeignet?

    1. Für mich wäre sowas eher nicht geeignet, weil ich in meinem Job Schwächen eines LS-Systems HÖREN (bzw. erkennen...) will.
    Mit Messequipment wird dann die (technische) Ursache genauer verifiziert und - wenn möglich - behoben ... oder wenigstens abgeschwächt.
    Ich höre immer mal wieder Naturinstrumente (z.B. bei Demoaufnahmen von Chören oder kleinen Ensembles ... manchmal spiele ich mit Kollegen was mit akustischen Gitarren und Gesang ...). Wenn ich Musikaufnahmen aus der Konserve höre, dann nur über neutrale Abhörsysteme.

    2. Wer einfach Spaß und "Party" haben will, ist ggf. sogar schon mit einer Krawallbox von Tschibo oder Aldi für EUR 55,- zufrieden (Hauptsache "Bumm und Zisch" :) ).

    3. Und wer es einfach "lauter" haben will, stellt sich eine kleine Einstiegs-PA ins Kinder- oder Jugendzimmer und freut sich, daß er mehr Dampf als seine Schulkameraden oder Kumpels machen kann ... es muß halt jeder wissen, worauf es ihm primär ankommt - Spaßgesellschaft eben.

    4. Professionelle Beschaller wollen sicher nicht für jede Art von Mucke eine andere (spezialisierte) Sound-Anlage in ihrer Halle einlagern. Vielmehr sind dann Systeme (finde ich jedenfalls ...) sinnvoll, die möglichst - quellenmaterialunabhängig - den jeweiligen Kunden zufriedenstellen (... am besten gleichermaßen bei "zeitgenössischer" bzw. derzeit "angesagter" Musik und ebenso bei Klassik, Jazz, Folklore, Oldies etc. ...).

  • FF
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    1.868
    • 3. Februar 2006 um 20:09
    • #60

    @ Sound-Klinik:

    Mmmh, also deine Unterscheidung von 1.-3. ist mir jetzt ehrlich zu trivial formuliert. Nach 1. kommt meiner Meinung nach noch eine ganze Menge an LS-Systemen mit voller Existenzberechtigung, bevor man dann zu deinen Punkten 2. u. 3. übergehen kann.

    Bei Hifi gilt ebenso wie bei PA, dass jedes LS-System nur ein Kompromis sein kann. Das Richtige ist es dann, wenn die Stärken mit den eigenen Anforderungen zusammenkommen und die Kompromiss bedingten Schwächen für die konkrete Anwendung in Kauf genommen werden können.

    KEIN LS-System kann Musik wirklich realistisch reproduzieren, da herrscht ja wohl Einigkeit - sprich, ich kann mir die Berliner Philharmonie auch mit dem anspruchsvollsten System nicht "ins WoZi holen". Es geht also darum, das daheim zu reproduzieren, was das Wesentliche der Musik ausmacht, die man auflegt.

    Ich bin selbst klassischer Geiger, und eben deshalb kann ich klassische Streicher-Musik über Lautsprecher eigentlich nicht anhören - ich habe noch KEIN LS-System gefunden, dass diese Instrumente für mich überzeugend wiedergeben kann (Tonalität), egal in welcher Preisklasse! Also muss ich für diesen Sektor mit einem Kopfhörer vorlieb nehmen.

    Was anderes ist es bei Schlagzeug- und Percussion-Aufnahmen. Da ist mir die Dynamik (also die Unterschiede) extrem wichtig, weil das aus meiner Sicht den Kern dieser Instrumente ausmacht. Nun, da kann ich mit einem highfidelen Kistchen mit erlesensten Bauteilen wenig anfangen, weil der ach so teure 13cm oder von mir aus 17cm-TT zwar tonal perfektestens spielt, aber die extremen Dynamiksprünge nicht mal im Ansatz rüberbringt. Ein System mit hohem Wirkungsgrad und hoher Belastbarkeit kann das besser, obwohl es tonal deutlich schlechter dasteht.

    Ist eigentlich genau wie in der Musik selbst. Wenn man Musikstile nach den Kategorien Melodik, Harmonik, Dynamik und Rhythmus sortiert, dann kann man z.B. feststellen, dass klassische Musik stark auf Melodie, Harmonik und Dynamik aufbaut, während z.B. in der traditionellen afrikanischen Musik Harmonik so gut wie keine Rolle spielt, Melodien nur untergeordnet und vor allem das Zusammenspiel von Rhythmik und Dynamik die wesentlichen Elemente sind. Für eine möglichst originalgetreue Wiedergabe stellen also bereits die 2 o.g. Stile völlig unterschiedliche Anforderungen an ein LS-System.

    Ich weiss, ist alles gerade etwas OT, aber interessant ist es halt dennoch.

    Gruß FF

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