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Benutzt ihr lieber passive oder aktive Lautsprecher

  • fladdi
  • 27. April 2006 um 10:45
  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 27. April 2006 um 10:45
    • #1

    Moin an alle Forenuser!!!

    Auch nach langer Recherche konnte ich leider nichts finden, was für aktive und was für passiv angesteuerte LS spricht, außer natürlich dass man bei passiven die Knöpfe im Rack hat :grin:

    Deshalb meine Frage(n):

    1. Welche Art der Ansteuerung bevorzugt ihr?
    2. Welche benutzt ihr (wahrscheinlich die, die ihr bevorzugt)?
    3. Was spricht für aktiv, was für passiv (eure Meinung)?

    Ich dachte, dass diese Frage auch andere Interessiert, deshalb schon mal einen herzlichen DANK für eure Antworten.

    Mit den besten grüßen

    Daniel

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 27. April 2006 um 11:54
    • #2

    1. Passiv
    2. Passiv
    3. Aktiv: kompakt, gut aufeinander abgestimmt
    Passiv: variabler (Ansteuerung, Trennung), bei Defekten evtl. günstiger zu reparieren/ersetzen

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • sirgreco
    Beiträge
    663
    • 27. April 2006 um 12:21
    • #3

    Wir benutzen im proberaum und bei kleinen gigs die Aktiven....
    schneller aufgebaut etc.
    der Sub ist Passiv, das hat sich aber so ergeben.. wird wohl auch einem Aktiven weichen Ende des Jahres....

    Aber das mit dem Risiko ist schon war..
    bei ner Aktiven hat man 2 Ausfallvariablen.. entweder der Amp oder ein Chassis... bei der Passiven nicht.klar hat man da auch 2 geräte die Ausfallen können...
    der Ersatz ist dann natürlich leichter...

    Es wird immer einen geben, der Lauter kann ;)

  • tontechniker
    Beiträge
    1.579
    • 27. April 2006 um 14:32
    • #4

    Ich arbeite jetzt (fast) nur mit Passiv ... ich hatte einmal einen Job bei dem mir das Aktiv-Top (Electro-Voice SxA250 , also kein Müll) ausgestiegen ist ... nie wieder!

    LG

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 28. April 2006 um 10:15
    • #5

    ... ich würde wohl nie einen Job mit Aktivsystemen machen.

    1. Falls ein Amp ausfällt, kann ich wenigstens noch irgendwie "improvisieren" (z.B. notfalls "Mono" fahren) - bei Aktivsystemen fällt das ganze System - d.h. LS-Kiste mit Amping - aus.

    2. Mit getrennten LS-Systemen und Endstufen habe ich mehr Flexibilität bei der Zusammenstellung der Anlage für eine konkrete Beschallung

    3. Bei den preiswerteren "Aktivsystemen" rechne ich - was die Elektronik angeht - nicht unbedingt mit Spitzenqualität ... :wink:

  • test
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    10.219
    Marktplatz Einträge
    4
    • 28. April 2006 um 17:59
    • #6

    in jedem fall aktiv. bis jetzt hat noch kein dau was kaputt bekommen. es spart einweisungszeit, ist schneller aufgebaut, man hat weniger kabel im lager.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • KREISS
    Profi
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    4.542
    • 28. April 2006 um 18:44
    • #7
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... ich würde wohl nie einen Job mit Aktivsystemen machen.


    Sollte das jetzt als Argument zu verstehen sein oder nur deine Voreingenommenheit dokumentieren?...

    Zitat von "Sound-Klinik"

    1. Falls ein Amp ausfällt, kann ich wenigstens noch irgendwie "improvisieren" (z.B. notfalls "Mono" fahren) - bei Aktivsystemen fällt das ganze System - d.h. LS-Kiste mit Amping - aus.


    Ich hatte in den letzten 16 Jahren kaum Ausfälle, weder von Amps noch von selfpowered LS.
    Wenn wir über Redundanz reden, sollte man sich auch fragen ob man Peripherie (ich weiß, Du brauchst keine EQ`s...), Pulte usw. doppelt dabei hat - könnten ja auch ausfallen...

    Zitat von "Sound-Klinik"

    2. Mit getrennten LS-Systemen und Endstufen habe ich mehr Flexibilität bei der Zusammenstellung der Anlage für eine konkrete Beschallung


    Diese Aussage ist schlicht falsch!

    Zitat von "Sound-Klinik"

    3. Bei den preiswerteren "Aktivsystemen" rechne ich - was die Elektronik angeht - nicht unbedingt mit Spitzenqualität ... :wink:


    Ich rechne aber auch nicht mit Spitzenqualität bei vergleichparen non-selfpowered Systemen...

  • KuBaMan
    Beiträge
    61
    • 30. April 2006 um 15:49
    • #8

    Die frage nach aktiv oder passiv beantwortet sich in etwa so wie die, nach der lieblings Farbe oder Bier. Is Geschmacksache.
    Es gibt für aktiv-, zum Passivsystem 100und 1 vorteile und auch nachteile.
    Allerdings find ich beim Monitoring (seit kurzem) passiv sinvoller. Das hat den grund das eine Reizende Sängering kürzlich mit ihrer Spitzhacke von "Damenschuh" gleich durch zwei Signalleitungen löcherte :roll: . Bei etwas stabileren SPEAKONs wäre das wohl nicht so einfach gewesen.

    Markus Thieke
    D - 38302 Wolfenbüttel

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Mai 2006 um 11:49
    • #9
    Zitat von "Kai Reiss"


    Sollte das jetzt als Argument zu verstehen sein oder nur deine Voreingenommenheit dokumentieren?...


    ... ich würde mit meiner Band mit "sowas" jedenfalls nicht losziehen !
    Zu Voreingenommenheit: Ich würde es eher Erfahrung nennen und mal darüber nachdenken, ob dieser Vorwurf nicht eher für Dich zutreffen könnte ... :wink:

    Zitat von "Kai Reiss"


    Ich hatte in den letzten 16 Jahren kaum Ausfälle, weder von Amps noch von selfpowered LS.


    Vielleicht hast Du Deine Geräte auch einfach nicht häufig genug im Einsatz gehabt, um hier wirklich eine repräsentative Einschätzung abgeben zu können !
    Ich hatte in den letzten 25 ... 30 Jahren Jahren vereinzelt Ausfälle bei Endstufen (Netzteil, Endstufe), Gitarren- und Bassamps (Röhren !). Auch Mikro- (häufiger) und LS-Leitungen (seltener) sind im Laufe mehrerer Jahre dann mögliche "Ausfall"-Kandidaten.
    Bei Mixern hatte ich (seltener ...) schon mal Ausfälle einzelner Kanalzüge (defekter OP-Amp oder FET-Transistor - selbst repariert) und einmal ein defektes Netzteil ...

    Zitat von "Kai Reiss"


    Diese Aussage ist schlicht falsch!


    :roll:
    Ein Beispiel: Versuche mal, für eine dezentrale Konferenzbeschallung in 6"- oder 8"-Systemen Endstufen 'reinzubauen (oder in Cardioidstrahler für Kirchenbeschallung - zumal in Kirchen nicht alle 5 m ein Stromanschluß vorhanden ist ...). Und in 100V-Konfigurationen (z.B. für Sportveranstaltungen auf großen Plätzen mit sehr vielen Einzelsystemen !) sind Aktiv-Systeme dann eher kompletter (teurer !) Unsinn.
    Aktivsysteme machen ggf. dann Sinn, wenn mit drahtlosen (und akkubetriebenen - Vorsicht: Laufzeit !!!) Systemen eine dezentrale Beschallung für Sprachbeschallungen (z.B. politische Kundgebungen) realisiert wird.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 2. Mai 2006 um 12:24
    • #10
    Zitat von "test"

    ist schneller aufgebaut,


    wieviel Zeit ersparst Du Dir hier? aus meine Sicht unwichtig, ne Minute oder doch 2 Minuten :grin: insgesamt

    Zitat von "test"

    man hat weniger kabel im lager.


    echt, wenn ich statt einem LS-Kabel einmal Signal und einmal Strom zeihen muss (Ausnahme die kombinierten Strom/Signal-Kabel), dann hab ich doch gleichviel oder mehr Kabel :wink:

    ich selbst habe mich auf die passive Variante festgelegt;
    - bin jederzeit mit meinem zusammenarbeitenden Kollegen kompatibel
    - kann besser kombinieren (z.B. Tops mit 12" Bass oder doch die 18")
    - weil ich keine Lust habe so zu jedem Lautsprecher einen Amp zu kaufen.
    - weil ich einen Powermixer habe

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Mai 2006 um 13:44
    • #11
    Zitat von "Reini"

    ... echt, wenn ich statt einem LS-Kabel einmal Signal und einmal Strom zeihen muss (Ausnahme die kombinierten Strom/Signal-Kabel), dann hab ich doch gleichviel oder mehr Kabel :wink:


    ... eben.
    Gerade bei dezentraler Beschallung stört der "Kabelsalat" von vielen Aktivboxen.
    Für einen Verleihkunden habe ich vor einigen Jahren 8"/1"-Systeme mit 100V-Übertrager gemacht (allerdings: umschaltbar von 8 Ohm auf 100V !)

    Wenn er dann Sportveranstaltungen oder (dieses Jahr zum 3. Mal ... :wink: ) z.B. die Rasteder Musiktage auf der Pferderennbahn beschallt, geht er mit einigen QSC ISA-Amps auf die vorhandene Platzverkabelung und dann auf mehrere seiner 8"-Systeme (Schalter an den Boxen dann auf 100 V). Der Einsatz vieler Aktivsysteme wäre hier völliger Schwachsinn (... teuer, aufwändigere Verkabelung ...).

    Zitat von "Reini"

    ... ich selbst habe mich auf die passive Variante festgelegt;
    - bin jederzeit mit meinem zusammenarbeitenden Kollegen kompatibel
    - kann besser kombinieren (z.B. Tops mit 12" Bass oder doch die 18")


    ... eben (sagte ich ja bereits ...). :)

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 2. Mai 2006 um 14:21
    • #12

    was ich vergessen hatte....
    LS-Kabel Speakon
    Strom-Kabel Schuko
    ...ist doch für Mannchen, der nicht so oft auf unf abbaut, einfacher zu merken; gerade dann wenn es eine Abholung/Lager ist.


    Sicherlich, ist auch ein Aktiver LS/LS-System von Vorteil, bzw. es hat seine Daseinsberechtigung........

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • 4Art
    Profi
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    Beiträge
    6.137
    • 2. Mai 2006 um 15:03
    • #13

    Da gibt's nur EINE Antwort:

    BEIDES!

    bzw.

    ENTWEDER ODER!

    4Art (der nach wie vor seine Events JE NACHDEM mit Holz ausrüstet :wink: )

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 2. Mai 2006 um 18:54
    • #14
    Zitat von "Reini"

    Sicherlich, ist auch ein Aktiver LS/LS-System von Vorteil, bzw. es hat seine Daseinsberechtigung........


    ... man "spart" die LS-Leitungen ... und sofern man bei der Stromverkabelung gut aufpaßt, brummt es vielleicht sogar nicht einmal. :wink:

  • cox
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    223
    • 2. Mai 2006 um 21:57
    • #15

    Moin!

    Meiner Meinung sind Aktivsysteme prinzipiell unterlegen, haben aber unter Umständen dann entscheidende Vorteile, wenn einem äußere Bedingungen oder Anforderungen ohnehin Kompromisse aufzwingen.

    Grundsätzlich halte ich es für unvernünftig, zwei ausfallgefährdete Geräte so zu kombinieren, dass der Defekt des einen die Benutzung des anderen unmöglich machen kann.
    In der Praxis muss man darüberhinaus feststellen, dass die angebotenen Aktivsysteme überteuert sind.
    Die meisten aktiven Lautsprecherboxen im unteren und mittleren Preissegment von Markenherstellern sind mit gleicher Bestückung auch passiv zu erhalten. Die Aufpreise für die eingebauten Endstufen sind wesentlich höher als für vergleichbare einzelne Amps.
    Außerdem sind die eingebauten Verstärker für die Boxen i.d.R. (zumindest in den Händen des versierten Anwenders) unterdimensioniert!
    Die passiven Versionen offerieren meist schon eine deutlich höhere Belastbarkeit, als die in den aktiven verbauten Verstärker liefern können.

    Hier kann auch einer der "Vorteile" liegen, beispielsweise, wenn man die Boxen an unerfahrene oder dumme Nutzer verleihen muss - die meisten Aktivboxen sind halt gegen Selbstzerstörung relativ unempfindlich.

    Auch bei einigen Festinstallationen, bei den kein Platz für Verstärkerracks vorhanden ist oder nur glegentlich mit verschiedenen Quellen gearbeitet wird, könnte ich aktive Systeme vorziehen.

    Wenns aber irgendwie geht, ist "passiv" bei mir erste Wahl!

    Beste Grüße,

    Janis

  • 4Art
    Profi
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    6.137
    • 3. Mai 2006 um 08:39
    • #16

    cox: Hmmmm... Schon ziemlich gewagt, was du das rauslässt. Vergleich nur in CH-Franken:

    Lem Titanium 4A: Fr. 1'190.00
    Lem Titanium 300: Fr. 690.00
    Differenz: Fr. 500.00

    http://www.balzo.ch/pages/products…m-speakers.html

    2 Endstufen inkl. Controller mit je 600 Watt auf den Subs (Amping muss im passiv-Betrieb höher dimensioniert werden als bei aktiven Kübeln) und 200 Watt auf den Tops für Fr. 1000.00? + Speakonkabel? + Case? + Patching? + 16 Ampere 3-phasig auf jeder Baustelle für ein Handelsübliches Amprack? Na ja... Vollkostenrechnungen sind nicht jedermanns/frau's Sache.

    Hmmm... Solche Beispiele könnte ich Dir übrigens noch ein paar rechnen.

    Schönen Tag noch

    4Art


    PS: Natürlich gibt's auch Ausnahmen. Die olle Mackie C300 (15Zoll/1Zoll) war zum Beispiel extrem viel billiger als die aktive Variante. Die klang dafür aber auch um Welten besser (besser auf jeden Fall, als sie hier im Forum üblicherweise niedergemacht wird).

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 3. Mai 2006 um 10:51
    • #17

    ... bei Preisvergleichen wird man sicher - gerade was Floormonis angeht - bei der aktiven Variante häufig günstiger abschneiden.

    Sofern z.B. ein Alleinunterhalter lediglich eine Kiste für das Monitoring benötigt, ist ein Aktivmonitor dann sicher eine überlegenswerte Alternative.

    Bei mehreren Monis (die z.T dann ggf. auf dem gleichem AUX- bzw. Monitor-Weg liegen) allerdings finde ich passiven Betrieb dann doch flexibler ... d.h. man schleift einfach von Moni zu Moni weiter und braucht keine Signal UND Stromversorgungsleitungen legen (... bei denen es einige Kollegen immer wieder schaffen, sich Brummschleifen einzufangen !).

  • cox
    Beiträge
    223
    • 3. Mai 2006 um 11:27
    • #18

    Hey!

    Interessant, dass es auch gegenteilige Beispiele gibt.
    Woran ich z.B. gedacht habe waren die EV SXa 100+ die gegenüber der passiven Version mit knapp 400 Aufpreis pro Stück zu Buche schlagen.

    Stromverkabelung brauchen die aktiven ja nun auch, ebenso Signalwege deshalb wird sich der Unterschied bei der Verkabelung je nach örtl. Gegebenheiten in Grenzen halten. Zumal die meisten von uns wohl eh eine Kabelkiste dabei haben, mit der man unterschiedlichste Aufstellungen machen kann?!

    Der Amp muss in ein Rack - OK die Kosten sollte man fairerweise mitkalkulieren. Sind aber bei einem 6-He Amp-Rack am Ende auch nur noch 20 Euro pro Kanal...

    MfG

    Janis

  • KREISS
    Profi
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    4.542
    • 8. Mai 2006 um 18:44
    • #19
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... ich würde mit meiner Band mit "sowas" jedenfalls nicht losziehen !
    Zu Voreingenommenheit: Ich würde es eher Erfahrung nennen und mal darüber nachdenken, ob dieser Vorwurf nicht eher für Dich zutreffen könnte ... :wink:

    Seltsame Antwort, dehalb frage ich nochmal: sollte das ein sachliches Argument darstellen?
    Dann berichte doch mal von deinen Erfahrungen mit selfpowered Systemen im Detail.

    Zitat von "Sound-Klinik"


    Vielleicht hast Du Deine Geräte auch einfach nicht häufig genug im Einsatz gehabt, um hier wirklich eine repräsentative Einschätzung abgeben zu können !
    Ich hatte in den letzten 25 ... 30 Jahren Jahren vereinzelt Ausfälle bei Endstufen (Netzteil, Endstufe), Gitarren- und Bassamps (Röhren !). Auch Mikro- (häufiger) und LS-Leitungen (seltener) sind im Laufe mehrerer Jahre dann mögliche "Ausfall"-Kandidaten.
    Bei Mixern hatte ich (seltener ...) schon mal Ausfälle einzelner Kanalzüge (defekter OP-Amp oder FET-Transistor - selbst repariert) und einmal ein defektes Netzteil ...

    Vorweg: bis auf ein Toolcase sowie ein paar Outboards besitze ich kein eigenes Material.
    Was den Einsatz bzw. deren Häufigkeit anbelangt, so wage ich zu behaupten mit mehreren hundert Showtagen in den letzten Jahren mit selfpowered Syteme doch eine gewisse Erfahrung gesammelt zu haben.

    Den Vergleich mit auftretenden Defekten meinte ich in Bezug auf das hier diskutierte Thema - dabei ging es mir weniger um kaputte NF Kabel oder Musikerequipment.

    Zitat von "Sound-Klinik"


    :roll:
    Ein Beispiel: Versuche mal, für eine dezentrale Konferenzbeschallung in 6"- oder 8"-Systemen Endstufen 'reinzubauen (oder in Cardioidstrahler für Kirchenbeschallung - zumal in Kirchen nicht alle 5 m ein Stromanschluß vorhanden ist ...). Und in 100V-Konfigurationen (z.B. für Sportveranstaltungen auf großen Plätzen mit sehr vielen Einzelsystemen !) sind Aktiv-Systeme dann eher kompletter (teurer !) Unsinn.
    Aktivsysteme machen ggf. dann Sinn, wenn mit drahtlosen (und akkubetriebenen - Vorsicht: Laufzeit !!!) Systemen eine dezentrale Beschallung für Sprachbeschallungen (z.B. politische Kundgebungen) realisiert wird.

    Es geht hier nicht darum ob Du es schaffst (oder auch nicht) in deine Produkte passende Amps einzubauen, sondern über das für und wieder solcher Systeme.
    Meine Erfahrungen zeigen mir, das selfpowered Systeme deutlich flexibler einsetzbar ist - speziell wenn man nicht nur Oldiebands mit zwei LS links und rechts neben der Bühne beschallt sondern durchaus etwas komplexere Beschallungen durchführt.
    Ich denke hier an diesem Punkt gehen unsere Erfahrungen doch sehr weit auseinander.
    Desweiteren führe ich durchaus auch öfters Konferenzen durch und als Beispiel für eine gute selfpowered Box sei hier die Meyer UPM1P genannt.
    Vorrausgesetzt man hat genug Controllerwege / DSP dabei, so ist man mit selfpowered Systemen gerade bei komplexeren Shows deutlich flexibler wenn es um schnelle Reaktionen auf vor Ort auftretenden Probleme geht.
    Auf ist der Wegfall von Ampracks und der damit weniger werdene Platz im Venue, Lager oder im Truck ein teilweise nicht zu unterschätzender Faktor.

    Zu deinem Beispiel mit der Kirchenbeschallung: sind denn alle 5m in Kirchen Versätze mit LS Anschlüssen zu finden? Oder wie realisierst Du die Verkabelung dort?
    Was hat die 100V Technik für die Pferderennbahn in Hinterdudelby mit dieser Diskussion zu tun?
    Möchtest Du mir jetzt erzählen das man mit 100V Technik sehr flexible Shows beschallen kann und man deshalb gleich diese anschaffen sollte?
    Auch hier sei angemerkt, das man mit aktiven Systemen sehr gut auch große Plätze oder Sport Arenen beschallen kann - ein Mehraufwand zu Systemen mit externen Amps ist nicht vorhanden (und auch hier spreche ich aus Erfahrung).

    Reini:
    Du hast aber einen Kabeltyp weniger im Lager, das spart gerade bei Firmen wo man nicht mehr jedes Kabel persönlich mit Namen kennt eine Menge an Aufwand ein (Lagerstruktur, Verwaltungsaufwand, EK-Konditionen etc.).
    Um Signal- und Stromkabel kommt man nicht herum, aber auf LS Kabel kann man als zusätzliche Position komplett verzichten.
    Auch ist der Kabelpark flexibler einsetzbar, da er auch für andere Gewerke (Licht, Video etc.) besser mitgenutzt werden kann.

    Gruß
    Kai (der grad letzte Woche die Beschallung für ein bekanntes Jugendmagazin in der Schleyerhalle Stuttgart mit selfpowered Systemen geplant und durchgeführt hat)

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 8. Mai 2006 um 21:00
    • #20

    [Humoreinlage]
    Wouw ... :P ... "der Imperator schlägt zurück":
    [/Humoreinlage]

    Zitat von "Kai Reiss"

    Vorweg: bis auf ein Toolcase sowie ein paar Outboards besitze ich kein eigenes Material.


    ... verstehe ...

    Zitat von "Kai Reiss"

    Was den Einsatz bzw. deren Häufigkeit anbelangt, so wage ich zu behaupten mit mehreren hundert Showtagen in den letzten Jahren mit selfpowered Syteme doch eine gewisse Erfahrung gesammelt zu haben.


    ... und aufgrund dieser "Erfahrungen" sind Aktivsysteme jetzt grundsätzlich besser ? :?

    Zitat von "Kai Reiss"

    Meine Erfahrungen zeigen mir, das selfpowered Systeme deutlich flexibler einsetzbar ist - speziell wenn man nicht nur Oldiebands mit zwei LS links und rechts neben der Bühne beschallt sondern durchaus etwas komplexere Beschallungen durchführt.


    ... dann hast Du ja Deine Dir eigene Philosophie in der Beschallungstechnik entdeckt und gefunden. :grin:
    Sei mir aber bitte nicht böse, wenn ich (aus bereits dargelegten Gründen) trotzdem auch weiterhin nicht "auf Gedeih' und Verderb" mit Aktivsystemen arbeite. Außerdem würdest Du Dich schwer wundern, wieviel komplexere Beschallungen (Kirchen, Sportanlagen, Theater, Gastro ...) sogar ich schon geplant habe. :)

    Zitat von "Kai Reiss"

    Was hat die 100V Technik für die Pferderennbahn in Hinterdudelby mit dieser Diskussion zu tun?
    Möchtest Du mir jetzt erzählen das man mit 100V Technik sehr flexible Shows beschallen kann und man deshalb gleich diese anschaffen sollte?
    Auch hier sei angemerkt, das man mit aktiven Systemen sehr gut auch große Plätze oder Sport Arenen beschallen kann - ein Mehraufwand zu Systemen mit externen Amps ist nicht vorhanden (und auch hier spreche ich aus Erfahrung).


    Die beschriebene Großveranstaltung in "Hinterdudelby" (oder nennen wir es richtigerweise: Rastede) ist alles andere als trivial zu beschallen und wurde in den Jahren zuvor von verschiedenen Beschallungsfirmen mit ähnlichen "Philosophien" wie der Deinen betreut (... aber Du hättest es sicher besser hinbekommen !).
    Es gab Jahr für Jahr gravierende Probleme mit der Sprachverständlichkeit und mit Anwohnern (Lärm) - seit 3 Jahren nicht mehr !

    Zitat von "Kai Reiss"

    Kai (der grad letzte Woche die Beschallung für ein bekanntes Jugendmagazin in der Schleyerhalle Stuttgart mit selfpowered Systemen geplant und durchgeführt hat)


    Glückwunsch. :D

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