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Disco-Visionen für 2020

  • f8274
  • 18. September 2006 um 11:32
  • f8274
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    4
    Beiträge
    4.858
    • 18. September 2006 um 11:32
    • #1

    Ich möchte in diesem thread mal Eure Visionen für das Jahr 2020 erfahren, wo könnte die Reise Eurer Meinung nach hingehen bei

    - Mobilen Discotheken

    Themen Bedeutung, Ausstattung (techn. Neuerungen?), Tonträger, Zahl der Anbieter und Nachfrager, geänderte Zielgruppen, Verschiebungen bei den Anbietern, Einzelkämpfer vs. Großagenturen, Preisniveau, gefragte Musikstile, gesetzliche Auflagen u.a.

    - Stationären Discotheken

    Themen Bedeutung, Ausstattung, Tonträger, Größe (Megatanztempel vs. Nischenclub), Standorte, Zielgruppenänderungen, Preisniveau, gesetzliche Auflagen, gefragte Musikstile u.a.

    Ich bin gespannt - Gruß f8274

  • jojo5
    Beiträge
    113
    • 20. September 2006 um 19:28
    • #2

    Hi, ist nicht so ganz ernst gemeint und wohl nicht ganz das was du wolltest :)

    Im Jahr 2020:


    Aufgrund einer gesetzlichen Auflage zum Lärm und Emissionsschutz darf in Discotheken kein Pegel mehr über 65db gefahren zu werden.

    Es wird allerdings von den Disco Betreibern angeboten Kopfhörer bei der die Lautstärke selbst bestimmt werden kann angeboten. Da aber der unmündige Bürger nicht weiß was gut für ihn ist, ist schon ein überarbeiteter Gesetzesentwurf geplant der den Bürger vor diesen Kopfhörer schützen soll.

    Da die Gema aber mittlerweile jede Disco in Deutschland verklagt hat. Da sich manche Besucher geweigert haben RFID Chips unter die Haut pflanzen zu lassen, und somit eine Kontrolle der Lizenz pro Person nicht durchführbar war.

    Da die Lobbyarbeit der Musikindustrie mittlerweile noch erfolgreicher war, müssen nun diese Discos den "Schaden" ausgleichen der in den letzen 20 Jahren P2P Raubkopiererei entstanden ist. Somit werden auch die letzen aufgeben.

    Musikstücke für den Verbraucher gibt es nur noch im Online Erwerb als Stream, um somit zusammen mit TCPA erfolgreich zu gewährleisten das niemand ein Musikstück hören kann, dass er nicht bezahlt hat. (Mittlerweile ist das Internet überall per Wlan verfügbar). Durch eine neue Zwangsabgabe der GEZ in der davon ausgegangen wird "Das es niemand gibt, der kein Gerät zum Empfang vom Medieninhalten hat" wird o.g. Wlan finanziert.

    Wenn dann 5 Jahre später die komplette MI zerbrochen ist, weil sie zu spät erkannt hat die sie die Nutzer einfach nicht zum "Konsum" zwingen kann, startet am 1.1.2025 das "erste" digitale Radio das frei empfangbar ist.

    Musiktitel werden wieder auf DVDs (die nur noch der Opa der Famiele kennt) verkauft für 20Cent pro Titel.

    Der Gesetzgeber erkennt 2 Jahre später das alle Gesetze zum Schutz des Bürgers nicht das geleistet haben was sie sollten.

    Als logische Konsequenz werden diese Gesetze wieder stark aufgelockert.

    Damit dann 10 Jahre später alles wieder von vorne losgeht.

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 21. September 2006 um 09:36
    • #3
    Zitat von "jojo10"

    Da die Gema aber mittlerweile jede Disco in Deutschland verklagt hat. Da sich manche Besucher geweigert haben RFID Chips unter die Haut pflanzen zu lassen, und somit eine Kontrolle der Lizenz pro Person nicht durchführbar war.

    Kannst Du diese Halbsätze noch mal in vernünftigem Deutsch zusammenfassen?

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • lavok
    Beiträge
    143
    • 21. September 2006 um 14:47
    • #4

    RFID chips sind mittlerweile in fast allen "payback" oder sonstigen kundenkarten der grossen ketten / tankstellen drin, und eigentlich dazu gedacht das einkaufsverhalten zu erforschen, aber eigentlich isses einfach nur eine verletzung der privatspähre weil auf den dingern alle möglichen informationen über den inhaber gespeichert sind und das auslesen der dinger keine kunst is...

    die dinger brauchen keinen direkten kontakt zu einem lesegerät, wie im detail sie funktioniert weiss ich net, fakt is aber dass man daran z.b. überwachen kann wo inhaber xy sich aufhält (z.b. bei den shell karten wo er getankt hat etc... )

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 21. September 2006 um 15:35
    • #5

    Man kann die Karten einfach mit Alufolie abschirmen... dann kann die auch keine fremde Person lesen.
    Das geht bei allen RFID Geräten, wenn die Antenne abgeschirmt ist, kann auch nichts gefunkt werden.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • lavok
    Beiträge
    143
    • 21. September 2006 um 15:41
    • #6

    na das ist doch mal schön zu wissen

  • targa
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    69
    • 3. Dezember 2006 um 19:04
    • #7

    OT:

    geil ich mache alufolie um meine payback karte jungs ihr seit geil !
    entweder ich habe so ne scheisskarte und bekomme prämien dafür das jeder weiss wo wann ich was einkaufe oder ich besitze so eine scheiss karte einfach nicht

  • hell&dunkel
    Moderator
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    2
    • 3. Dezember 2006 um 19:18
    • #8
    Zitat

    sch...karte


    Etwas drastisch formuliert, aber es stimmt.
    Maßnahme:
    Nehmen wir die Dinger, legen sie kurz in die Mikrowelle und dann weg damit.
    Meine ging durch den Aktenvernichter.

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • fladdi
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    • 3. Dezember 2006 um 19:20
    • #9

    Da darf ich mich wohl nicht als Aral mitarbeiter outen, oder?

    Hab auch eine und mir isses Wurst ob da wer liest, so sporadisch wie ich die nutzen. Und nein bei uns sind keine dubiosen antennen im laden.

  • fox
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    525
    • 4. Dezember 2006 um 10:35
    • #10

    vision musikstil: es gibt keine neuen lieder mehr, das gilt als out. es wird nur noch sämtliches zeug durch den billigtechno/billigmetal/billigsonstigerkrach -wolf gedreht.
    in kleinen, unschönen nischenclubs versammelt sich der rest der musizierenden welt und wartet auf das ende.

  • targa
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    • 4. Dezember 2006 um 11:08
    • #11

    OT: Pay BACK

    Gerade als Aral Mitarbeiter kannst du jedesmal deine karte scannen wenn der kunde keine hat :P

    So habt ihrs doch auch damals mit den Klebepunkten gemacht *gell*


    Zum Topic:

    Jungs ihr seht das alles zu schwarz.
    Jugendliche werden weiterhin in Discos gehen und die angesagt Musik hören.

    Logisch wird es ein anderes soundnevau sein Dolby 25:13 oder sowas und Kannen werden ausgestorben sein. LED und Progjektionstechnik pur.

    Sonst wird sich nichts ändern.

    Vllt noch in der Drogenszene aber da will und kann ich nichts zu beitragen

  • fladdi
    Beiträge
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    • 4. Dezember 2006 um 13:52
    • #12

    @ targa: Nein. dürfen und machen wir NICHT

    Über die Punkte kann ich kaum was sagen, die waren gerade am auslaufen als payback begann und ich kam *g* :grin:

    Habe die nieee gesammelt.

  • bassbandit
    Gast
    • 4. Dezember 2006 um 15:01
    • #13

    Zukunftsvison Technik:

    Alle großen Hersteller von PA-Equipment gehen pleite. Line-Array und Groß-PA werden im Baumarkt/Discounter bei Mittwochs-Aktionen verkauft.
    Support gibts per Hotline aus Dritte-Weltländern. Bei einem Defekt muss immer die ganze PA eingeschickt werden.

    mfg

  • ERICH
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    • 4. Dezember 2006 um 15:43
    • #14

    Ihr hab alle Angst, das sind nur etwa 13 Jahre bis dahin.

    Die Kirche wird noch im Dorf stehen und davor werden keine Schwebeautos parken.

    MfG


    ERICH

  • eraser
    Verifiziert
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    • 4. Dezember 2006 um 15:47
    • #15
    Zitat von "ERICH"

    Ihr hab alle Angst, das sind nur etwa 13 Jahre bis dahin.

    Die Kirche wird noch im Dorf stehen und davor werden keine Schwebeautos parken.

    MfG


    ERICH

    Absoooolluuuuttt rischtisch :wink:

  • AMLB
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    • 12. Dezember 2006 um 17:29
    • #16

    Das Preisniveau im Mobildisco und DJ Bereich wird weiterhin drastisch sinken, da immer mehr Teenies sich mit Billig-Ton-Equipment und verbotenen Downloads auf den Laptops als DJ/Mobil-DJ schwarz "selbstständig" machen.

    Hoffentlich werden da demnächst mal Grenzen aufgezeigt und drastische Strafen verhängt.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • outliner
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    • 12. Dezember 2006 um 18:01
    • #17
    Zitat von "AMLB"

    Hoffentlich werden da demnächst mal Grenzen aufgezeigt und drastische Strafen verhängt.

    da wir immer noch marktwirtschaft haben,regelt zum glück der kunde den preis und kein anderer.willst du einen verbindlichen gebührenkatalog für dienstleistungen auf omas geburtstag? :shock:

    zum thema:ich freue mich auf leichte,leistungsfähige technik.
    es werden neue boxen in waffelbauweise auf dem markt sein,holz ist out.
    es gibt digitalamps,die endlich vernünftig klingen und dabei bezahlbar sind.
    magnesiumlegierungen ersetzen stahl,alu und plastik.
    die lichttechnik ist völlig auf led umgestiegen.
    die leute hören endlich auf,sich coras "amsterdam" zu wünschen. :grin:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Eliminator
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    3.105
    • 13. Dezember 2006 um 00:37
    • #18

    Ich werde bis dahin die Produktionsgebäude meines Arbeitgebers erworben haben und mein Geld komplett mit PA verdienen. Unterm Dach stehen 3 geairbrushte MAN TGA mit Bühnenauflieger und mein Noch-Chef macht sie jeden Mittwoch sauber (ein Kratzer, und er fliegt).

    Technisch wird sich die Brennstoffzellentechnik so weit entwickelt haben, daß auf herkömmlichen "Bauerndrehstrom" in Festzelten nur noch die oben beschriebenen Black-Music (=Schwarzarbeit) DJs angewiesen sind. Alle anderen zehren ihre Spannungsversorgung dann aus kleinen Brennstoffzellenkraftwerken in 19"-Größe.

    Die Schwingspulen in den Lautsprechern sind bionischen, den menschlichen Muskeln nachempfundenen Faserbündelantrieben gewichen, welche den Vorteil haben, daß man sie trainieren kann. Man kauft sich zu Beginn eine kleine Box und dopt sie langsam zum Linearray hoch.

    Bis dahin wird die Zahl der erforderlichen Befähigungsnachweise allerdings so gestiegen sein, daß das größte Packstück im Tourzeppelin der Schrank mit den ganzen Ordnern (Formulare wirds auch dann noch nicht elektronisch geben) sein wird.

    Es werden dann schon die ersten Lizenzen zur Verarbeitung von Faserklebeband (GAFFA) vergeben.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 13. Dezember 2006 um 10:05
    • #19

    Gibt es nicht schon einen Sachkundenachweis nach TRKP (Technische Regeln Klebender Produkte) für das Lagern, Verkleben, Entfernen und Entsorgen von gewebeverstärkten Klebebändern... :grin: :grin:

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • DaftMedia
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    1.169
    • 13. Dezember 2006 um 15:13
    • #20

    Im Jahre 2020 wird Behringer in das Klebebandgeschäft eingestiegen sein: Tesafilm heißt dann: Behringer Ultratape Pro. Natürlich ist der Abroller mit einem Feedbackdestroyer, einem 24bit Effektgerät mit 99 Presets und ein 99 bunten LEDs ausgestattet, hat dafür 19" Maß und ein Vorratsfach für zwei Ersatzrollen.

    Mal im Ernst:
    Fürs Jahr 2020 erwarte ich eher, dass die Begrenzung von Schallabstrahlung mittels Ultraschall so weit sein wird, dass man in Discotheken die Lounges und Bars besser von der Tanzfläche abschirmen kann um dort den Lärmpegel niedriger zu halten. (Zu Dem Thema gabs schonmal einen interessanten Artikel in der PM) Vielleicht ist man aber auch schon soweit, das man durch die Technik Kostengünstig hocheffektive Schalldämpfungen bauen kann und die Discotheken wieder näher zur Stadtmitte verlegt.

    Von der DJ Technik her wird sich nicht viel ändern, die Abspielgeräte werden sicherlich immer mehr Features bekommen und es wird vielleicht endlich den ersten 100% Scratchtauglichen Abspieler, der nicht auf Vinyl basiert geben.
    Mischpulte werden funktionieren wie bisher, vielleicht ändern sich einige Details der Bedienung und sicherlich werden auch mehr Digitalpulte eingesetzt werden. Vielleicht gibt es dann ja auch endlich ein Mischpult mit einstellbarem Bewegungswiderstand der Fader.
    Was ich ja gerne hätte wäre wirklich eine eingebaute Anti-Dauerrot-DeppenDJ Schaltung. Optimal wäre es natürlich, wenn die Pulte einn gigantischen Headroom hätten, das da einfach nichts verzerren kann oder aber man vergrößert den Headroom nur leicht und baut intelligente Entzerrer und Limiterschaltungen in das Mischputl ein.
    Das ganze sollte dann per Netzwerk programmierbar sein, so dass der Discobesitzer seber dafür sorgen kann, dass der Schallpegel im optimalen Bereich bleibt und alels sauber klingt.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

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