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meßdatenauswertung

  • Wulfson
  • 29. Juli 2003 um 16:51
  • Wulfson
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    • 29. Juli 2003 um 16:51
    • #1

    moin,
    nachdem ich nun einiges gemessen habe, würde ich gern die meinung der experten wissen wollen. das top wurde fullrange gemessen. der interessante bereich ist von 120-1200hz. evt. noch etwas niedriger.

    gemessen wurde mit hobbybox 5, behringer ecm8000

  • TheRogue
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    • 29. Juli 2003 um 16:56
    • #2

    Bist du dir sicher, dass alles korrekt verkabelt ist und das Mic auch seine Phantomspannung erhielt? Denn du hast 60 dB Sprünge im Verlauf und da stimmt irgendetwas Grundlegendes nicht.

    PS: die Extremglättung auch mal abschalten!

  • Wulfson
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    • 29. Juli 2003 um 17:03
    • #3

    phantom war an...aber die leitung vom pult zum laptop war halt gefrickelt. evt ist da was im argen...ergo, anderes kabel besorgen und neu messen. die messung im freq gang sieht ohne extremglättung genauso aus.

    vielleicht hab ich was komplett falsch gemacht...deswegen hier die messung und da kann man evt mehr sagen

    danke schon mal

  • tthorsten
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    • 29. Juli 2003 um 17:05
    • #4

    also das ist kompletter müll

    und wir wollen nen faggn von 300 - 9000khz sehen.

    in 6 dB auflösung glätung mit zwölftel oktav.

    messen mit 4096 FFT punkten. etc. pp

    Messgerät kalibrieren sonst wird das nix.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • Wulfson
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    • 29. Juli 2003 um 17:09
    • #5

    weshalb bis 9khz? top wird aktiv mit controller getrennt.

    ansonsten werd ich mal die sachen so machen, wies geschrieben steht und dann weiterschauen.

  • tthorsten
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    17.024
    • 29. Juli 2003 um 17:13
    • #6

    naja die 1200hz sind ja auch nich ernst gemeint. doer

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • Wulfson
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    • 29. Juli 2003 um 17:26
    • #7

    warum sollen die 1200hz nicht ernst gemeint sein? bis dato lief die ganze sache mit 1500hz. ich wollte halt testen, wie weit ich runter kann.

  • tthorsten
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    • 29. Juli 2003 um 17:30
    • #8

    miss einfach nen Fgang nur 12" dann eienn nur 2" dann zusammen und das legste dann über einenander.

    dann knan mann was sagen.

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  • hasenstall
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    • 29. Juli 2003 um 17:50
    • #9

    Hallo!
    Die 60 dB im verlauf sehe ich nicht. Das ist doch wohl eher die Phase, die über die -180 Grad springt. Der Hauptfehler dürfte auch meiner Meinung nach die extreme Glättung sein. Zwöftel Oktave macht Sinn.
    Der Wasserfall zeigt mehr Reflexionen als Direktsignal. Das war bestimmt keine Freifeldmessung. Wie sieht denn der Impuls aus?
    Gruß
    hasenstall

  • Wulfson
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    • 29. Juli 2003 um 18:14
    • #10

    hm..so...mehrere probleme

    1. übler schall von den häusern gegenüber (ca. 50m...hätte ich nicht gedacht). ich hab mich bei der messung mal draussen hingestellt und gehört, was da so passiert....uuiii

    2. schallpegel zu niedrig...leider wohne ich in ner wohngegend und da isses nich sinnvoll nach feierabend so laut zu machen. also location wechseln. gefahren hab ich das ganze mit phonic mar 150 (~150W)
    ...evt kann auch der umgebungslärm zu hoch sein :lol:

    3. laptop...grrr. der hat nur nen mic eingang und selbst der vertrieb von der software meint, das es schnell zu derben meßfehlern kommt.

  • tthorsten
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    17.024
    • 29. Juli 2003 um 18:16
    • #11

    vergiss den laptop her wird zu stark die bandbreite begrenzt unten und oben rum.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • JF
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    • 29. Juli 2003 um 18:23
    • #12

    Oahje ....

    Schritt 1:
    http://www.elektor.de/books/details/bdl60900.htm
    Es ist schon wichtig zu wissen WAS man misst!

    Schritt 2:
    Beschreibe mal GENAU deine Messanordnung, die Einstellungen von HobbyBox und deinem restlichem Equipment.

    Diese Messung ist völlig wertlos, sorrry.

    mfg
    JF

  • Wulfson
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    • 29. Juli 2003 um 18:31
    • #13

    nix für ungut...jeder zahlt lehrgeld. und gott sei dank, gibt es demoversionen :wink:

    ich werd mich halt mal schlau machen, ggfls. mit leuten reden, die wissen, was sie tun :wink: und dann weitermessen. ich hab mich in der vergangenheit lieber auf meine ohren verlassen. es gibt aber halt sachen, die, wenn man sie verbessern will, auch nachmessen können muß.

  • TheRogue
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    • 29. Juli 2003 um 18:32
    • #14

    @hastenstall
    du hast natürlich recht :oops: I'm sorry!

    Habe wieder schneller geschrieben als gedacht (das blau, wo "Amplitudengang ..." steht, passte so schön zu der Linie).

  • hasenstall
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    • 29. Juli 2003 um 18:39
    • #15

    Ach so, du sagst ja selber schon, das die Kurve ohne Glättung genauso aussieht. Dann ist logischerweise deine Auflösung zu gering. Ich kenne hobbybox nun nicht, aber mit 16384 FFT Punkten sollte man für den betrachteten Frequenzbereich schon arbeiten. Bei Reflexionen fenstert man auch normalerweise nicht rechteckig, sondern z.B. mit einem halben Cosinus.
    Gruß

  • TomyN
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    • 29. Juli 2003 um 20:42
    • #16

    Hi,

    also zum ersten ist das ja brutal gefenstert, zum zweiten passt der S/N der Messung nicht, und drittens vergiss den Mikroeingang des Rechners. Interessanterweise funktionieren (fast) alle Lineeingänge gut, aber die Mirkoeingänge sind einfach sch....
    Mach erstmal ne Messung Line In - Line Out, und schau, dass die gut wird.
    Da sieht man gleich, ob es Probleme mit der Soundkarte o.ä. gibt.
    MLS ist prinzipiell sehr anfällig für 'dropped Samples', d.h. ein Synchronisationsproblem beim Full Duplex Betrieb.

    Tomy (der das aus eigener Erfahrung weiss... )

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Wulfson
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    • 29. Juli 2003 um 22:46
    • #17

    danke leute...das ist genau die art diskussion, die ich mir vorgestellt habe...offen über probleme auch mal von meßanfängern zu reden :P

    irgendwann werd auch ich es begreifen :wink:

  • hasenstall
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    • 30. Juli 2003 um 02:47
    • #18

    Da nun mal das Wort Meßanfänger gefallen ist, fühle ich mich so frei ein Vorgehen zu beschreiben, das ich gerne weiterempfehlen möchte und das ich selber auch praktiziere, wenn ich mich mit einem neuen Meßsystem auseinandersetze. Ich denke, das sich der Anfänger nicht ein Micro und eine Box hinstellenen und einfach mal losmessen soll. Das führt meistens zu frustrierenden wenn überhaupt zu irgendwelchen Ergebnissen.

    1. Nullung, bzw.Kalibration
    Direkte Verbindung von Aus- und Eingang des Messaufbaus muß einen linearen Nullverlauf in Betrag (Pegel) und Phase darstellen.
    Bei 2Kanal FFT (Smaart, SpectraLab/Foo ...) wird hierbei evtl. die Differenz der beiden Kanäle ermittelt. Für 1Kanal Systeme (MLS, SweptSine...) muß die Übertragungsfunktion des Meßaufbaus z.T. erst gemessen werden, um eine benötigte Kompensation zur Verfügung zu haben.
    Ergebnis sollte eine möglichst ideale Impulsantwort ohne Verzögerung sein und daraus folgend die o.g. Betrag/Phase Darstellung.

    2. Definierte Verzögerungszeit erfassen
    Ein digitales Delay in den Meßweg einschleifen. Zuerst die Latenz ermitteln, dann gezielte Verzögerungszeiten anhand der Impulsantwort ablesen. Für Einsteiger: Phase drehen und Impuls beobachten.

    3. Filter messen
    EQ im Meßweg. Parameter in Betrag und Phase eindeutig ermitteln. Wenn möglich auch mal Gruppenlaufzeit und Zerfallsspektrum, etc. betrachten.

    Unter den nun hoffentlich kontrollierbaren Bedingungen mit den Systemparametern experimentieren, z.B. Fenster (Länge, Position, Form) und die Auswirkungen auf die Analyse beobachten.
    Ein guter Zeitpunkt, sich auch mit den wichtigsten Funktionen seines Systems vertraut zu machen: Overlays, Mittelungen, Datenexport...

    NUN würde ich so langsam ein Micro und eine Box nehmen um die Besonderheiten einer Akustikmessung zu untersuchen.

    Das ist wohlgemerkt eine völlig persönliche Vorgehensweise und ich möchte auch nicht elitär oder überheblich daherkommen, aber das Thema ist leider nicht in 5 Minuten über den Tisch.
    Nicht jeder hier hat Akustik und/oder Nachrichtentechnik studiert, (Ich auch nicht), aber sein Erfahrungswissen muß sich leider jeder selber aneignen. Frage gerne weiter.
    Gruß
    Steff

  • Wulfson
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    • 30. Juli 2003 um 08:13
    • #19

    moin,
    quatsch...überheblich. nee auf keinen fall. ist doch klasse, wenn jemand weiterhilft.

    zu1. Hobbybox bietet hierfür Assistenten an. selbst kann man da nicht allzuviel machen. die kalibrierung der ein- und asugänge läuft intern ab...sofern mans gefunden hat...
    die sache mit der impulsantwort hab ich noch nicht probiert. werd heute mal die kabel anschliessen und mal schauen, was passiert. ich denke, der laptop wird irgendwelchen unsinn fabrizieren (mic eingang). nur halt interessehalber

    zu2. hier soll ich wohl sehen, wie eine zeitverzögerung sich im system bemerkbar macht..oder? klingt gut und auch das werd ich probieren.

    zu3. und das soll dann wohl zeigen, wie ein ls system (hier mit filtern simuliert) im programm aussieht

    alles richtig verstanden?

  • hasenstall
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    • 30. Juli 2003 um 11:39
    • #20

    moin moin
    Mir scheint, du hast die Bedeutung der einzelnen Punkte noch nicht ganz realisiert.
    zu 1. Steht auch im mlssa Handbuch an erster Stelle. Die Impulsantwort ist der Ausgangspunkt einer Messung und damit eigentlich DAS Meßergebnis. Alles weitere ist Analyse, d.h. es wird über eine FFT Betrag und Phase errechnet. Zudem sieht man anhand der IA Reflexionen und kann sie evtl. ausfenstern.

    zu 2. Für PA Messungen (da komme ich nun mal her) ist eine genaue Messung der Verzögerungszeiten der erste und oft auch wichtigste Schritt. Das bischen Frequenzkorrektur kommt ganz am Ende.

    zu 3. Kann man so sagen. Die Programme sind aber auch alle wunderbar für nichtakustische Messungen geeignet. Simulieren ist also fast eine Beleidigung des Vorgangs.

    Zur Wiederholung: Solange die drei Schritte nicht eindeutig durchführbar sind, halte ich eine Akustikmessung für einen Schuss ins Blaue.
    Für deinen Laptop empfehle ich dir eine USB-Audiolösung, z.B.:
    Tascam US122 (habe ich selber)
    Midiman Duo
    USB-Pre
    ESI U24/U2A (nur Line In)
    Entgegen hobbybox sind die Geräte vollduplex-tauglich.

    Frohes Forschen!
    Steff

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