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Billigsdorfer Bässe :-)

  • martin
  • 19. Dezember 2006 um 23:12
  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 24. März 2008 um 05:50
    • #81

    Um den Martin noch ein wenig mehr zu verunsichern - auch, wenn die TSP richtig gemessen wurden, und die Impedanzmessung absolut verlaessliche Ergebnisse liefert, muessen sich die Simulation und die Impedanzmessung nicht decken. Speziell die Guete und Amplitude des unteren Impedanzgipfels wird maszgeblich von den Verlusten der Kanaele beeinflusst. Und diese beruecksichtigen die meisten Programme nicht...

    Dickason schreibt dazu ein nettes Kapitel (schreib mir eine PN, falls du das nicht zu Hand hast). Kanaele grosser Durchmesser reduzieren die Verluste aus turbulenter Stroemung und die Minderung der effektiv wirksamen Kanallaenge, neigen aber zu Resonanzen und der Abstrahlung von Schmutzschall im oberen Frequenzbereich. Verzwickt!

    Im dicken Forum war letztens zu lesen (freie Interpretation): Grosse Kanaele klingen scheisse, kleine Kanaele schon besser. Was aber nicht naeher diskutiert wurde sind die Auswirkungen der Stroemungsverluste, der zu erwartende Anstieg der Membranauslenkung, etc. pp.

    Cheers Sven

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 24. März 2008 um 08:33
    • #82

    also ich steh auf grosse kanäle.

    beim achenbach sub 18 sind sie zu klein.

    denn je grösser der port desto besser die luftanpassung. und auf der abstimm frequenz strahlt die box ja eh nur auf dem tunnel ab.

    ergo gross ist besser :wink:


    warum eigentlich nur einzel 18er wie wärs mit doppel 18er oder quad 15er unter so nem 2x12" direktstrahler dann stimmt das verhältnis einiger massen.

    rein am physikalisch erreichbaren schalldruck kann man doch errechnen das man min eine geiwsse fläche braucht um mit einem top mit zu halten

    plus der behinderung des gehörs um 10dB bei tiefen frequenzen.

    mit ampleistung alleine holt man das nicht auch wenn man in den 18er 2kw steck.

    ich würde den ansatz überdenken.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 24. März 2008 um 08:41
    • #83

    und dank beyma musste nur den richtigen lautsprecher kaufen

    http://www.ziogiorgio.de/viewnews.php?id=15858

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 24. März 2008 um 09:34
    • #84
    Zitat

    beim achenbach sub 18 sind sie zu klein


    Warum?

    Zitat

    ergo gross ist besser


    Warum? tthorsten, erklaeren Sie!

    Zitat

    behinderung des gehörs um 10dB bei tiefen frequenzen.


    Was?

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 24. März 2008 um 15:09
    • #85

    Hi,

    die diversen Simu-Programme zeigen sehr schön das, was sich schon ahnen lässts: grosse Ports machen mehr laut als kleine.

    Naja, alles relativ: sollen dem Ports grösser werden muss man sie auch verlängern, das kann der Haken sein.

    Bei subs die unter 150 hz getrennt werden lassen sich mit steilflankiger Trennung auch seeehr lange Reflex-Ports tolerieren, da ihre Resonanzen im Bass noch nicht auftauchen - in den Mitten schon. Thorsten kann einLied davon singen, manche seiner Topteile und Mufus sind Reflexe, da wird der Aufwand grösser die Mitten nicht durch die Ports nerven zu lassen schon höher.

    Das verhält sich analog zu den Hornmündern von Basshörnern, je grösser desto lauter. Auch hier heisst das grösser muss auch länger für die gleiche Trennfrequenz.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 25. März 2008 um 09:00
    • #86

    Morgen,

    Jo, grosse Ports, kleine Ports, untere Impedanzspitze...

    Die untere is eh so OK, gewundert hat mich seinerzeit eher die obere, die sich mit den prodance Parametern nun eh auch laut Simu an die Realitaet angeglichen haette.

    So klein ist der Port mit 830cm² eh auch nicht. Und mit neuem Volumen und Tuningfrequenz wird er auch kaum länger als er hoch ist (siehe Dickason, da solls mit Portresonanzen besser werden).

    Ich bleib also mal beim grossen port (ja, ich hab auch den Eindruck, dass der mehr Pegel macht. Obs "echter Pegel" oder Dreck ist wird man noch sehen...)
    Dass die Stroemung nicht turbulent wird, da leg ich grossen Wert drauf und habs deshalb so gross gewaehlt, dass mir die Geschwindigkeit im Port zumindest bis 50Hz nicht ueber 5-7m/s geht, was noch weitestgehend ne laminare Strömung bedingt.
    Obs passt wird man auch noch sehen, muss einen neuen Prototypen bauen.

    cu
    martin

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 25. März 2008 um 11:17
    • #87
    Zitat von "martin"


    Dass die Stroemung nicht turbulent wird, da leg ich grossen Wert drauf und habs deshalb so gross gewaehlt, dass mir die Geschwindigkeit im Port zumindest bis 50Hz nicht ueber 5-7m/s geht, was noch weitestgehend ne laminare Strömung bedingt.

    Oha, jetzt geht's um Gasdynamik. :wink:
    Vorsicht:
    Du hast es in diesem Umfeld nicht originär mit Strömungen zu tun, sondern mit sich periodisch ändernden Druckdifferenzen.
    Und aufgrund der Frequenzen würde ich hier grundsätzlich von turbulenten Verhältnissen ausgehen, denn je grösser die Masse (hier: Luft im Port) ist, umso träger reagiert sie auf Impulse.
    Es gibt hier interessante Parallelen zur gasdynamischen Abstimmung schnellaufender Verbrennungsmotoren, ein ähnlich komplexer Themenbereich... :wink:
    Wobei eine Drehfrequenz sicherlich einfacher zu bewerten ist wie ein tonales Frequenzgemisch.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 25. März 2008 um 11:54
    • #88

    Hallo,

    Ich muss gestehen, wir tun hier nicht lang rum. Ich hab das einfach von der Firma uebernommen wo wir wegen der Reinräume schauen muessen, dass wir die Luft nicht verwirbeln. Auch die Methode hab ich gleich uebernommen (spezielles Räucherstaebchen). Zur Not tuts ne Zigarette.

    Ansonsten wuerde, grösserer Port=mehr Luftmasse und trägere Reaktion=umso turbulenter und damit verlustbehafteter (?), den gaengigen Erfahrungen mit der Portcompression widersprechen.
    In der Praxis hat man das Problem eher mit kleinen Ports und hohen Strömungsgeschwindigkeiten. Drum möcht ich, dass die Luft dort gemächlich raus und reingeschoben wird.

    Vom ersten hinhoeren bei Nennleistung sag ich mal, ist das auch der richtige Ansatz. Der Rest wird sich weisen. Obs mir tatsaechlich mehr Klirr durch die Ports bringt, kann ich ja im Direktvergleich anhoeren bzw messen.

    cu
    martin

  • jack-lee
    Beiträge
    86
    • 25. März 2008 um 13:58
    • #89

    Wäre es nicht eigentlich sinnvoller, statt nem kleinen Port, 4 kleine (aber längere) ports zu verwenden anstatt einem großen ?

    So müsste man ja allem umgehen :grin:

    Headunit: Pc ^^ (5.1)
    LS:11 Jahre alte (noch gute) Samsung PS-340W
    Woofers:2 Geisteckhörner (SPL:107db/W/m)fo:30hz
    Endstufen:Carpower HPB 602 2x60W-1x225W RMS
    Samsung Hifi Anlage mit 2x22W

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 25. März 2008 um 14:18
    • #90
    Zitat von "martin"


    Ansonsten wuerde, grösserer Port=mehr Luftmasse und trägere Reaktion=umso turbulenter und damit verlustbehafteter (?), den gaengigen Erfahrungen mit der Portcompression widersprechen.
    In der Praxis hat man das Problem eher mit kleinen Ports und hohen Strömungsgeschwindigkeiten. Drum möcht ich, dass die Luft dort gemächlich raus und reingeschoben wird.

    "Kleiner" Port heisst nicht zwingen grosser Strömungswiderstand.
    Da spielt auch noch die Ankoppelung an dei Umgebungsluft eine gewichtige Rolle, siehe auch Ansorg-Trichter.
    Schaftkantige Ecken sind suboptimal, weil, verursachen querschnittsmindernde Randwirbel.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 25. März 2008 um 14:52
    • #91

    Hallo,

    Ansorg Trichter sagt mir jetzt nix, kann ich auch nirgends finden. Und nein - falls es doch Ansaugtrichter heissen sollte - ist nicht ironisch gemeint, ich bin so bloed...

    Na egal, Trichter! Da seh ich immer noch das Problem, dass das mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Zuerst erhoeht sich auf jeden Fall die Geschwindigkeit, dann muss ich zusehen, dass ich das wieder anpasse. Ich denke, da komm ich in Richtung Hornkehle was wieder recht gross wird. Wir reden da hier immer noch von einer quick&dirty Billigbox.
    Ich brauch ja nur nen recht schmalbandigen Resonator der bumms macht. Und da hab ich schon den Eindruck, dass im einfachsten fall der grosse Port (830cm² vs. 450cm²) das deutlich besser macht.

    Mal ganz aus praktischer Sicht frei interpretiert:

    Bei den 450er Ports spuer ich förmlich wie es die Luft rausdrueckt und damit kann man eindrucksvoll die Kerzen auf der Geburtstagstorte ausblasen (ausser natuerlich man wuerde trichterförmig auf einen grösseren Querschnitt gehen, dann hab ich aber eigentlich ein backloaded Horn mit entsprechender Grösse).
    Das mit der Geburtstagstorte seh ich aber als unnuetzen Effekt, da verpufft die Leistung einfach.
    Der Bass brummelt tief daher und es fehlt das, was hier gern als "Druck" bezeichnet wird.

    Beim grösseren Port (gleiches Chassis, nahezu gleiches Tuning, Unterschied 2Hz) spürt man kaum einen Luftstrom, plötzlich kann man nicht mal mehr ein Feuerzeug ausblasen, dafuer ist ebendieser Druck da.
    Das führt mich zu dem Umkehrschluss, dass ich die reingebutterte Energie deutlich besser in das umsetze, was ich eigentlich haben will.
    Wobei mir klar ist, dass das eigentlich nicht vom port sondern der membran kommen muesste. Vielleicht ist es auch einfach brachialer Klirr, der mich hier zum falschen Umkehrschluss verleitet.
    Vielleicht ist es auch der Klirr, der dafuer sorgt, dass ich hier und drueben oft lese, dass ein 18" Chassis mindestens 1kw braucht um zu "druecken", denn auch bei meiner jetzigen box ist es so, dass die ab einer gewissen Leistung recht sprunghaft diesen Effekt zeigt.

    Muss ich mir mal in Ruhe anschauen, wenns um moeglichst viel Output fuer wenig Geld geht, tendier ich derzeit fuer effektive Chassis, hohes Tuning, grossen Port.

    cu
    martin

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 26. März 2008 um 02:07
    • #92

    Hi martin,

    hast du noch ein paar bilder von dem Gehaeuse mit groesserem Port?

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