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6th order bp horn

  • dout
  • 29. Dezember 2006 um 13:41
  • dout
    Beiträge
    156
    • 29. Dezember 2006 um 13:41
    • #1

    hallo,

    ich habe noch nie ein 6th order bp horn gesehen, gibt es so was?

    müsste doch eigentlich viel aus einem speaker rausholen

    hier mal ne zeichnung wie ich das meine also nur vom prinzip her:

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 29. Dezember 2006 um 14:11
    • #2

    Evtl. bekommt man da ne Menge Lärm raus, ja :) Die typische Anwendung für zweifach ventilierte Bandpässe ist entwder Infra oder manchmal auch Subs in kleinen Sat/Sub Kombis, die passiv getrennt werden.

    Das Impulsverhalten dieses Prinzips ist halt sehr schlecht, daher setzt man es ungern ein, wenn Qualität gefragt ist. Bei Konservenmucke, wo druckvolle Bässe aber gern gehört werden, kann so ein BP6 gefallen.

    Würde man die Kanäle jetzt anstatt als reinen Kanal als Horn auslegen, verbaucht man ne Menge Volumen. Der Ansatz, den Hornhals klein zu halten geht dann wieder kontra Kompressionsfreiheit.

    Rumgespielt habe ich mit solchen Varianten, indem nur ein Kanal als Horn ausgelegt ist (was dann im Prinzip ein Bandpass Horn mit ventilierter Rückkammer ist), da man das mit AjHorn (und inzwischen auch mit hornresp) simulieren kann. Aber bis jetzt nichts überzeugendes bei rausgekommen, daher alle Ideen wieder verworfen. Die klassischen Bandpässe waren in allen Fällen immer günstiger was die Relation PAckmass/Output anging.

    hornresp

  • dout
    Beiträge
    156
    • 29. Dezember 2006 um 14:58
    • #3

    Das da hauptsächlich Lärm raus kommt hab ich schon befürchtet,
    wenn man das aber einigermaßen in den Griff bekommen würde;

    Bleibt das Problem mit dem zu großem Volumen,
    wenn man die Sache jetzt aber so sieht:

    Hier wäre das Volumen nicht unbrauchbar groß,
    nur weis ich nicht ob man mit so kleinen Volumen für die Kammern
    auskommen kann.

    Natürlich soll es als sehr kurzes Horn gedacht sein!

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 29. Dezember 2006 um 16:30
    • #4

    Man kann ja nicht einfach ein Gehäuse zeichnen und dann da den Speaker reinsetzen. Die Volumina sind ja vorgegeben (und werden in der Simulation ermittelt). Ansonsten wäre ja jeder Bass kompakt :)
    In dem Moment, wo DU statt eines rechteckigen oder runden POrts mit konstantem Querschnitt ein Horn einsetzt, muss mit zunehmendem Querschnitt auch die Länge vergrößert werden, sonst erhöht sich die Tuningfrequenz. Das Gesamtvolumen steigt damit schnell an. Der Zugewinn an Pegel ist jedoch recht moderat. Hat man also eine BP6 Konstruktion, die "normal" schon mit 150l daherkommt, muss man für ein dB mehr Nutzbass locker mal noch 30-50 Liter oben draufrechnen (die Zahlen sind jetzt nur Beipiele, natürlich hängt das vom verwendeten Treiber, der Abstimmung usw.. ab). Wenn man dann noch bedenkt, dass die ENtwicklung von so was nicht trivial ist und man wahrscheinlich noch mehr Protos verheizt als bei "konventionellen" BPs, dann lohnt es meist nicht.
    Wie gesagt, ich hab da mal vor einiger Zeit mit rumgespielt, aber der Aufwand, die erreichten Packmaße und das Ergebnis befriedigten wenig. Bin dann bei einem 12" zweifach ventilierten Bandpass (gesamtzvolumen ung. 110 Liter) gelandet, der wird gerade "durchdacht" und der Prototyp gequält :) Ist allerdings ein älterer Treiber (EP12-200), habs eher für mich als "Restverwertung" angedacht, denn als nachbaubares, aktuelles Projekt. Prinzipiell kann man aber natürlich so was auch mit einem aktuellen Treiber andenken. Vom Sound her wie oben beschrieben. Macht ganz gut Druck, klingt aber ein bischen unsauber. Disco geht aber wunderbar damit :)

    hornresp

  • dout
    Beiträge
    156
    • 29. Dezember 2006 um 18:43
    • #5

    na gut denke du hast recht, 6th order hohlt ja schon einiges aus einem chassi raus, auch wenn nicht gerade sauber

    und wenn man noch mehr will wirds eben noch unsauberer und größer

    und dass man nicht einfach irgendetwas zeichnen kann und dann da ein
    chassi rein setzt ist mir auch klar :shock:

  • joe7
    Beiträge
    1.056
    • 29. Dezember 2006 um 19:24
    • #6

    :grin: Sieht aus wie ein umgebautes Gratishorn von SoundKlinik!!

    Soundflash.cc - Mobile Disco & PA Verleih

  • ravemaster-for-president
    Beiträge
    157
    • 29. Dezember 2006 um 19:58
    • #7

    naja B2 und Konsorten haben auf einer Seite einen sich öffnenden Port. Hat schon gewisse Vorteile - der Resonator kann seine Energie schneller an die luft abgeben - denn wie schon so oft geschrieben - der Realteil des Strahlungswiderstandes ist größer.

  • sabbelbacke
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    11
    Beiträge
    5.171
    • 29. Dezember 2006 um 20:08
    • #8

    Yepp, allerdings besteht ein Unterschied, ob man einen Port ein bischen weitet oder ob man ein großes Horn draus macht. Und so weit ich mich erinnere, ist die d&B B2 erstens nicht besonders klein und zweitens ist der Port mit der "Hornkontour" auch derjenige mit der höheren Resofrequenz. Das würde ich dann eher als "Tuningmassnahme" eines Bandpasses sehen denn als ein doppelt ventiliertes Bandpasshorn...

    hornresp

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 31. Dezember 2006 um 14:31
    • #9
    Zitat von "joe7"

    :grin: Sieht aus wie ein umgebautes Gratishorn von SoundKlinik!!


    ... wobei ich den "Umbau" nicht sehr gelungen finde ... :grin:

  • joe7
    Beiträge
    1.056
    • 31. Dezember 2006 um 17:08
    • #10

    :grin: Stimmt!

    [OT] Hab das Gratishorn gebaut, gefällt mir sehr gut!! Und dass obwohl ein CPA 15-400 drin steckt... [/OT]

    Soundflash.cc - Mobile Disco & PA Verleih

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 1. Januar 2007 um 21:48
    • #11

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 18:20)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 2. Januar 2007 um 03:36
    • #12

    ich kann mich nicht zurückhalten... Die Originalhersteller- B2 ist nicht wirklich ein BP6, sondern eine BR mit frontloaded Kurzhorn als Klirr/Kickbooster. Ursprünglich nicht als Infra, sondern als Vollbass gebaut, an den Knöppen der alten Systemendstufe erkennbar... Er lebt davon, daß der Klirr NICHT vollständig akustisch weggefiltert wird, (Rohrresonator..)

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Peerless
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    1
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    4.334
    • 2. Januar 2007 um 08:43
    • #13

    wobei klirr im bass vom menschlichen gehör ja nicht unbedingt als negativ empfunden wird (urps prinziep)

    http://www.ae-rental.de

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 2. Januar 2007 um 20:49
    • #14

    Moin,

    och, jetzt habe ich einmal was von URPS und Klirr im selben Post geschrieben, und schon reproduziert sich das völlig Sinnfrei.

    Zitat von "Hörnli"


    "Linkwitz Transform", Biquad, sehr nette Idee von ihm, witzigerweise als wohlklingende CB- Entzerrung empfunden. Erzeugt extremen Klirr mit realen Chassis... man könnte auch so weit gehen zu behaupten, ihm sei es gelungen den High- End- Freaks den Bassverzerrer unterzujubeln, ohne daß diese es bemerkt haben, genial, Bass- Enhancement für Fans originaltreuer Wiedergabe. Das meine ich nicht und keinesfalls hämisch, denn die Arbeiten von Linkwitz sind genauso nah an der Hörwahrnehmung dran, wie BRs von wohlklingender Wiedergabe weg sind.

    Zur Anmerkung: Linkwitz entzerrt nicht einen URPS, sondern eine zu kleine CB mit zu hoch liegender Resonanz und viel zu hoher Güte. Daß Weide dieses Ding dann URPS nennt ist sein Problem und Irrweg. Warum das ganz im Gegensatz zu einem wirklichen URPS im Sinne von Frogger extrem klirrt spare ich mir zu erklären, ist ohnehin OT hier.

    Wobei Peerless durchaus Recht hat, bestimmte Formen von Kirr sind der Basswiedergabe weniger abträglich als andere. Und aus konsequent designten BP6 kommt nur abträglicher Klirr. Ob nun eine Originalhersteller B2 durch den nicht vollständig abgefilterten Klirr besser klingt überlasse ich Eurem Geschmack, mein Liebling ist das genausowenig wie echte BP6.

    BP6 eignen sich prima zur billigen Wiedergabe spezieller Infra- Effekte im Theaterbereich und der Wissenschaft, Musik...

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 3. Januar 2007 um 08:25
    • #15

    ... wer sich mal die Mühe macht, den Begriff "URPS" in seiner - ursprünglichen - Bedeutung hinzuschreiben (Stichwort: UNDER RESONANCE), der begreift vielleicht, daß großflächige Bassarrays akustische eher kein URPS sind.

    Ansonsten (Lesetipp über Bassgehäuseeigenschaften): http://www.sound-klinik.de/Bassgehaeuse.pdf :wink:

    Weitere Diskussionen und Debatten sind erfahrungsgemäß sinnlos (daher: Suchenfunktion benutzen oder einfach "googlen" ... das Web ist voll davon ... :roll: ).

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 3. Januar 2007 um 09:53
    • #16

    Deshalb werden die Wunder CB Arrays ja auch ÖRPZ, RÜLPS oder sonstwie genannt...

    Gruß
    Thomas

  • pkoeper
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    1
    Beiträge
    631
    • 3. Januar 2007 um 16:53
    • #17

    Also im Prinzip ein SCHULZ - System :grin:

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 4. Januar 2007 um 16:53
    • #18

    In zweidimensionalen Welten ist die Niveau-Frage sinnfrei

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Mechwerkandi
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    1
    Beiträge
    7.712
    • 5. Januar 2007 um 10:48
    • #19

    Oder wie mein Opa gesagt hat:

    "Wer immer nur vor der Tür steht, wird nie auf's Dach kucken können."

Anstehende Termine

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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