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SMD löten - Eine Unmöglichkeit?

  • Arno
  • 5. Februar 2007 um 00:01
  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 5. Februar 2007 um 00:01
    • #1

    Hallo!

    Immer wieder lese ich solche oder ähnliche Zitate hier im Forum:

    Zitat

    Ich war mehrere Jahre Teamleiter einer elektronischen fertigung in einem Mittelst. UN - ich weiß was es heißt SMD zu löten.....


    Da frage ich mich jedes mal: Bin ich sooo gut, oder ist es doch nicht so schwer? :grin:

    Ich habe keinerlei Probleme SMD-Bauteile auf- und ab- zu löten. Selbst Finepitch stellt meiner Ansicht keinen halbwegs geschickten Löter vor größere Problem, solange er folgendes Material hat:
    1) Einen halbwegs gescheiten Lötkolben. (Es muss nicht gleich eine Weller WMD3-Station sein)
    2) Entlötlitze
    3) Flussmittel-Stift (z.B. FL88 Fluxi)
    4) Lötzinn
    5) Leiterplattenreiniger

    Mit der Ausrüstung und ein paar Tricks bekommt man selbst Finepitch ICs im PQFP-Gehäuse auf die Platine (ja, da ist alles handgelötet):


    (die Platine ist in echt 9cm lang und 6cm breit)

    Schwierig wird es dann erst bei BGA-Gehäusen. :D

    Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wie seht ihr die Sache mit den SMD-ICs? Traut ihr euch ran oder macht ihr einen großen Bogen drumrum? Evt wäre das ja auch mal eine nette Idee bei einem der nächsten Forentreffen: "Nie wieder Angst vor SMD - Tipps und Tricks für die Dressur von SMD-Käfern" 8) :grin:

    Bis dann... Arno!

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 5. Februar 2007 um 00:16
    • #2

    habe hier im Lager einen Reflow-Ofen den ich vor ca 12 Jahren in Benutzung hatte.

    Damit lassen sich PCBs mit SMD-Bauteilen auch beidseitig in einem Arbeitsgang löten 8)

    edit: Das beidseitige Verlöten ist nicht Verdienst des Ofens sondern der entsprechenden Verarbeitungsweise


    ina

    PS: Ich will das Teil im Übrigen verkaufen

    ============================================

    ***LICHTfürLAU***LICHTfürLAU***LICHTfürLAU***
    ****Lichttechnik für alle guten Parties in Berlin****
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    Einmal editiert, zuletzt von lichtfürlau (5. Februar 2007 um 15:58)

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 5. Februar 2007 um 00:17
    • #3

    Mit dem richtigen Aufsatz für die Lötstation (Bzw für den Kolben) stellt das doch kein Problem dar.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 5. Februar 2007 um 00:25
    • #4
    Zitat von "lichtfürlau"

    habe hier im Lager einen Reflow-Ofen den ich vor ca 12 Jahren in Benutzung hatte.


    Das ist natürlich sehr nobel! :)

    Bis dann... Arno!

  • Clyde
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    2.962
    Marktplatz Einträge
    2
    • 5. Februar 2007 um 05:16
    • #5

    Also ich finde SMD recht einfach und sehe das wie Arno.
    Meine Erfahrung hört zwar bei LPC-Prozessoren auf, aber größere sind auch nicht anders zu löten.
    BGA´s sind natürlich nicht mehr so einfach von Hand zu löten, aber bei
    BGA32 klappts noch(kommt aber auch auf´s Bauteil drauf an).

    Meine Lötstation ist Weller WS81 mit Meisel-Spitze :wink:

    Die Quarze, wie oben auf dem Bild, die sind manchmal nervig, aber da kommt es auf die Massefläche des PCB´s an, wie gut oder schlecht man lötet...

    Im großen und ganzen würde ich sagen, Übungssache. Aber nicht so schlimm wie jeder denkt.

    Gruß
    Clyde

    p.s. ich hatte übrigens den gleichen Gedanken, beim lesen des o.g. Zitat´s

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 5. Februar 2007 um 10:52
    • #6
    Zitat von "lichtfürlau"

    habe hier im Lager einen Reflow-Ofen den ich vor ca 12 Jahren in Benutzung hatte.

    Damit lassen sich PCBs mit SMD-Bauteilen auch beidseitig in einem Arbeitsgang löten 8)

    ina

    PS: Ich will das Teil im Übrigen verkaufen


    Sofern das eine SEHO Anlage ist wär sie bei mir in bester Gesellschaft. Dann schick mal Offerte :)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 5. Februar 2007 um 10:54
    • #7

    Auf jeden Fall Übungssache. Aber man sollte mindestens eine Lupe + gut beleuchteter Arbeitsplatz haben, sonst wird das für die Augen auf die dauer unangenehm.

    Zitat

    Damit lassen sich PCBs mit SMD-Bauteilen auch beidseitig in einem Arbeitsgang löten.


    Das halte ich für ein Gerücht. Nacheinander, OK.

  • strohmas
    Beiträge
    122
    • 5. Februar 2007 um 11:27
    • #8

    Ich komme damit auch ganz gut hin. Ich benutze dafür ein 8W Ersa-Lötkolben mit Bleistiftspitze.
    Bis jetzt verbaute ich bloß SO-ICs, SMD-Widerstände und -Kondensatoren.

    Finde SMD auch ganz praktisch, da die Platine dann schön klein gehalten wird. Vorallem ICs und flach montierte Widerstände nehmen immer recht viel Platz weg, wobei ich aber keine Mikrocontroller als SMD verbaue.

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 5. Februar 2007 um 15:25
    • #9
    Zitat von "Mnyut"

    Das halte ich für ein Gerücht. Nacheinander, OK.


    nunja wie solls funktionieren


    1. Lötpaste auf Seite 1 dispensen bzw. bei Serienfertigung siebdrucken
    2. Kleber anbringen
    3. Bestücken
    4. Lötpaste auf Seite 2 dispensen bzw. bei Serienfertigung siebdrucken
    5. Kleber anbringen
    6. Bestücken
    7. ab in den Reflow Ofen
    8. wenn Du alles Richtig gemacht hast...freuen!
    9. wenn nicht, dann wegschmeissen oder entlöten

    Schritte 2 u. 3 bzw. 5 und 6 könnten auch zusammen gefasst werden
    Schritt 9 sollte vernachlässigbar sein

    oder so wie Du es wahrscheinlich meinst:

    2 mal löten mit Pasten, die unterschiedliche Schmelzpunkte haben, könnte man sich evtl. sogar den Kleber sparen.

    Es kann auch sein. das die Bauteile das nicht zulassen (habe nie gesagt, das es bei allen möglichen SMD Bauteilen und Bestückungen funktioniert)


    manuela

    Du bekommst ne pn von mir.

    ina

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  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 5. Februar 2007 um 15:40
    • #10

    Wenn der Kleber so schnell aushärtet (oder ihm so lange Zeit gibt), das man die Platte rum drehen kann um sie wieder über die Linie zu schicken, OK.
    Ich kannte bisher nur Kleber der im Ofen aushärten muss.

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 5. Februar 2007 um 15:59
    • #11

    edit oben beachten

    ina

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  • mario scholz
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    28
    • 5. Februar 2007 um 17:33
    • #12

    Also ich mach auch nen Bogen um SMD, muß aber dazu sagen, daß ich nur Gelegenheitslöter bin - und hier macht ja bekanntlich Übung den Meister. Außerdem hab ich hier nur ne vermutlich 15 Jahre alte Billiglötstation im Keller stehen, mit dem Ding hab ich schon schwierigkeiten, mal SO Gehäuse zu löten (mit dem Weller-Lötkolben von meinem Kumpel gings dann plötzlich ratzfatz, wo ich vorher echt Probleme hatte...)

    Meine Kumpels fragen mich auch immer wieder, wieso ich nicht SMD benutze, aber die beiden beschäftigen sich auch intensiver damit. Wobei selbst die drauf verzichten wollen, TQFP ohne Lotstoplack Stoplack zu löten :)

    Bei mir kommt jedenfalls nur DIP auf die Platine, sonfern ich die Wahl habe :)

    ~ Mariosch

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 5. Februar 2007 um 19:34
    • #13

    SO Bausteine und einzelne R und C sind von Hand problemlos machbar wenn man beim layouten etwas Köpfchen hat und die Leiterbahnen so anlegt daß sich die Sache gut anwärmen läßt. Man sollte das Wort "SMD" also nicht immer so verbissen sehen. 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • MRspeaker
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    183
    Beiträge
    5.030
    • 6. Februar 2007 um 18:09
    • #14

    Mit dem richtigen Werkzeug geht das schon..
    kein Thema..

    Meist happert es halt am Werkzeug... mit "Papis" Lötkolben ohne kleine Helfer kommt man da nicht weiter...

    Ansonsten hab ich auch schon ICS und Controler mit über 100 Pinnen bei unter 0,5mm Beinchen- Abstand gelötet.. geht alles...

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • kiki
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    670
    • 11. Februar 2007 um 11:00
    • #15

    Brauch ich nicht löten zu können, wir haben in der Uni in nem hinteren ET/IT - Keller den werten alten Herrn Berger, der für ein paar Bier und ein bisschen Unterhaltung, was es den werden soll, auch mal ein TQFP anlötet bzw mir mal ein BGA durch den ofen zieht.

    Mann muss nicht alles können, man muss nur unterforderte Leute kennen.

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