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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Achenbach Sub Kurzversion mit Oberton 18XB700

  • Fornax
  • 5. März 2007 um 11:46
  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 5. März 2007 um 11:46
    • #1

    Hi Fans,

    hab mir am WE eine Achenbach Sub in der Kurz-Und-Kompakt-Version von Thomas aus dem PA-Forum gebaut. Ich taufe ihn mal "Achenbach Short 18" :) Sehr brauchbar war der Bauplan als PDF mit der fertigen Teileliste.

    Der Subwoofer läßt sich aufgrund der kompakten Abmessungen und des Gewichts von nur 28kg (gemessen mit Personenwaage) gut alleine tragen.

    Klangmäßig ist das Teil sehr gut, klingt linear, straff. Drischt ordentlich! :grin:

    Um Längen besser als der LSV-Hamburg-Sub. Ich werde mir noch einen 2. dazubauen.

    Meine Empfehlung für alle, die einen lauten, kompakten, leichten Subwoofer für ~430Eur (Chassi, Gehäuse, Farbe, Gitter, Schutzecken, Griffe, Anschlußterminal, Holzleim, Kleinkram) haben (bauen) wollen.

    Link:

    • Klick


    Material:

    • 15mm Pappelsperrholz, 23.99Eur bei Obi mit Zuschnitt, insgesamt ~2,8m²
    • 40mm Spaxschrauben in rauhen Mengen
    • 8 Maschinenschrauben mit Muttern, Unterlegscheiben und Federringen


    Werkzeug:

    • Akkubohrschrauber
    • kleiner Bohrer zum Vorbohren
    • Stichsäge mit 2 Sägeblättern (grade und Kurve)
    • Bandschleifer
    • Alu-Lineal
    • Winkel
    • Bleistift


    Bauzeit:

    • 6h netto


    Chassi:

    • Oberton 18XB700


    Fotos:

    Erstmal Werkzeug und Strom ranholen. Dann wird mit Boden und Rückwand anfangen:

    Gundkasten und LS-Vorderfront reingestellt, Portbretter und Versteifung reingeschoben um mal zu gucken, ob alles soweit zusammenpasst:


    Oberton reinbauen, für den 1. Testlauf draußen noch ohne Griffe und Anschlußterminal (ich bin ja immer so neugierig):


    So, alles verschraubt, Griffe und Terminal dran, 2. Testlauf im Wohnzimmer:

    So hier mal ein Foto (Acryllack seidenmatt Schwarz, Kantenschutz, und Frontgitter vom alten LSV-Hamburg Sub) von einer Veranstaltung letztes WE zusammen mit der Yamaha S115V:

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

    6 Mal editiert, zuletzt von Fornax (2. April 2007 um 12:04)

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 5. März 2007 um 12:21
    • #2

    Schöner Bericht.
    Aber mal ne Frage: machst du die Gehrungen auch mit der Stichsäge? Hab da kein anderes mögliches Werkzeug aus deiner Liste raus lesen können. :)

    Edit:
    Ich würde allerdings Einschlagmuttern für die Chassisbefestigung nehmen!
    Wie willst du das Ding denn ausbauen, falls es mal zum reconen muß?

  • just feel it
    Beiträge
    193
    • 5. März 2007 um 12:33
    • #3

    hab`s wohl doch ein bisschen falsch verstanden was du mit "Gehrungen" meinst....... :oops:

    Einmal editiert, zuletzt von Just Feel It (5. März 2007 um 12:37)

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 5. März 2007 um 12:35
    • #4
    Zitat von "Waschhausernst"

    Aber mal ne Frage: machst du die Gehrungen auch mit der Stichsäge? Hab da kein anderes mögliches Werkzeug aus deiner Liste raus lesen können. :)

    Auch wenn ich gleich wieder Dresche beziehe: Ja. Klappt erstaunlich gut. Erlich gesagt war ich zu faul die Kreissäge aus dem Schuppen hervor zu räumen.

    Zitat von "Waschhausernst"


    Ich würde allerdings Einschlagmuttern für die Chassisbefestigung nehmen!
    Wie willst du das Ding denn ausbauen, falls es mal zum reconen muß?

    Mit den Einschlagmuttern ist eine gute Idee, werde ich noch reinmachen. Z.Z. ist angedacht, dass ich den Deckel abschraube und so von oben an das Chassi rankomme.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 5. März 2007 um 12:50
    • #5

    ich frage mich grade warum du das ganze nicht einfahc in die Selbstbau Gallerie gepackt hast...


    ansonsten danke für die infos :)

  • Jobsti
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    Beiträge
    7.942
    • 5. März 2007 um 12:55
    • #6

    Was zum Teufel ist Pappelsperrholz?
    Wer klärt mich auf in Sachen Gewicht, PA Eignung gegen Stöße und Sub-Tauglichkeit?
    Scheint jedenfalls recht günstig zu sein und schaut nett aus.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • tamaris-pa / mts
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    • 5. März 2007 um 12:58
    • #7

    Freut mich das du mit der Umsetzung zufrieden bist. Sagte ja das es eine gute Idee währe ein neues Gehäuse für einen schon vorhandenen Bass zu bauen.
    Generell bin ich überhaupt kein Standard 18er Freak, aber irgendwie klingt das ganze doch ganz interesant, vielleicht bestelle ich ja bei der nächsten Bestellung beim Vertrieb einfach mal nen 18XB700 mit und probiere diesen Vorschlag aus.
    Generell würde mich auch der 15XB700 interesieren;-)

    Mit was wird das ganze bei dir geampt?Trennfrequenz?

  • DJheini
    Moderator
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    • 5. März 2007 um 13:02
    • #8
    Zitat von "Jobsti84"

    Was zum Teufel ist Pappelsperrholz?
    MfG

    Sperrholz ist im Prinzip das gleiche wie MPX, nur das bei MPX die einzelnen
    Schichten dünner sind, dadurch mehr Schichten bei gleicher Stärke,
    und dadurch noch mehr Stabilität.

    Und Pappel ist halt nochmal leichter als Birke, aber auch nicht so
    widerstandsfähig, da weicher.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Fornax
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    957
    • 5. März 2007 um 14:42
    • #9

    Rein von der Stabilität finde ich ist der Sub für meine Zwecke sehr gut (leicht, kompakt, laut). Durch das Versteifungskreuz und die Doppelte LS-Wand vorne und die schrägen Portbretter ist das Gehäuse in sich sehr stabil.

    Auch ist das Pappelsperrholz sehr stabil gegen Durchbiegen aufgrund der Schichtverleimung. Wie DJHeini schon schrieb ist es bisschen anfällig gegen so kleine spitze Gegenstände.

    Mein Anwendungsgebiet ist die Mobile Disco im Zweimonatsrhythmus -> Hobby.

    Als Verleiher und richtig Professioneller Anwender würde ich MPX verwenden und das ganze mit Warnex lackieren.

    tamaris-pa / mts

    Verstärker ist z.Z. ein gebrückter Link Dynamics PA 1000 :grin:

    Am DBX DriveRack ist folgendes eingestellt:

    HP: 35Hz, Linkwitz Reily, 24dB/oct
    TP: 120Hz, Linkwitz Reily, 24dB/oct

    Subjektiv spielt er bis 55Hz runter, ohne Drönen. Ich finde das Gehäuse bringt mehr Gegendruck als das alte LSV-Hamburg Teil.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 5. März 2007 um 16:32
    • #10

    Ich hab im Sommer zwei BR-Subs aus Okume-Sperrholz gebastelt. Sehr leicht, leider nur marginal günstiger als MPX beim Holzfachhandel und leider auch recht weich. Also nix für den harten Roadeinsatz. Pappel dürfte noch etwas weicher sein.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • erik
    Beiträge
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    • 5. März 2007 um 19:40
    • #11

    Ist der Noch kürzer als der Vom Thomas? Weil dort ist die Rede von ~40Kg, des hat mich etwas verwundert. Den Plan vom Thomas hab ich auch schon seit längerem im Visier, der ist mein nächstes Bauvorhaben.
    Gruß

  • Jobsti
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    • 6. März 2007 um 06:44
    • #12
    Zitat von "DJheini"

    Sperrholz ist im Prinzip das gleiche wie MPX, nur das bei MPX die einzelnen
    Schichten dünner sind, dadurch mehr Schichten bei gleicher Stärke,
    und dadurch noch mehr Stabilität.

    Und Pappel ist halt nochmal leichter als Birke, aber auch nicht so
    widerstandsfähig, da weicher.

    Ah, also sowas wie Tischlerplatte (Mehrschichtplatte),
    hatte davon ja schonmal nen Bild gepostet, sehr weich das Zeug.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • tthorsten
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    • 6. März 2007 um 12:05
    • #13

    und wie sit der fgang simulatiorisch und messtechnisch nun anderst ?


    ein 18er macht ja da noch weniger 40hz als im achenbach sub.


    für alle die richtig tiefgang aus einem achenbach sub haben wollen.


    gebt der sache etwas mehr volumen

    gebt den ports etwas mehr länge

    gebt den porst etwas mehr fläche besser luftanpasssung.


    baut einen 18lw1400 ein der macht richtig tief und satten sound.


    für alle die einen schlankerne sound wollen

    18lw1300 nehmen und ala kraky in zu kleine BR kiste stecken und hoch abstimmen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Jobsti
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    7.942
    • 6. März 2007 um 12:13
    • #14

    Fornax wollte aber ne kleine leichte Kiste und den schon vorhandenen Speaker verwenden.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Fornax
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    • 6. März 2007 um 13:30
    • #15

    tthorsten

    Ist ja prinzipiell richtig. Nur wollte ich eben wie Jobsti84 schrieb was kleines, kompaktes, leichtes für meinen vorhandenen Oberton.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • tthorsten
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    17.024
    • 6. März 2007 um 13:42
    • #16

    naja ich frag mcihdann zu was nen 18er verbauen wenn ichden dann eh wieder hoch abstimme.

    der spielt ja seine stärken nicht wirklich aus.


    das kann dann ein 15" oder zwei 12" besser und spritziger.

    dennden sound sucht ihr ja.

    aber zu pylosohpisch dann.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 6. März 2007 um 13:52
    • #17
    Zitat von "Jobsti84"

    Ah, also sowas wie Tischlerplatte (Mehrschichtplatte)

    Nö, Tischlerplatte ist was anderes. Die besteht aus aus einzeln aneinander
    geleimten Leisten, die beidseitig mit einer Furnierschicht verleimt werden.

    MPX

    Tischlerplatte

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 6. März 2007 um 14:05
    • #18
    Zitat von "tthorsten"

    naja ich frag mcihdann zu was nen 18er verbauen wenn ichden dann eh wieder hoch abstimme.

    der spielt ja seine stärken nicht wirklich aus.


    das kann dann ein 15" oder zwei 12" besser und spritziger.

    dennden sound sucht ihr ja.

    aber zu pylosohpisch dann.

    Alles anzeigen

    Wuerd ich so nicht sagen...

    Der XB700 is ja von haus aus eher auf Effizienz und "Nutzbass" getrimmt.
    Der eignet sich sehr gut fuer hoehere Tuningfrequenzen und kleinere Volumina. Der Thomas liegt da mit 40Hz Fb eher im unteren bereich. Was nix schlechtes ist, ich mach das auch immer. Ich verwurschte einen nach Parametern aehnlichen Speaker auch in 120l bei 40Hz Tuningfrequenz.

    Aber fuer die Vollgasfraktion wo es um jedes db geht, waeren dann 45Hz+ geeigneter. Und die kann das Chassis auch. Der Obertöner hat eine recht steife und dabei sehr leichte Membran. Und gut Antrieb. Das macht ihn wohl zu einem sehr "spritzigen" 18er, der hoehere Tuningfrequenzen gut vertraegt und dann im bereich 60-100Hz Gas gibt.
    Und wenn er bei 40Hz -6db hat, dann geht er ja in Wirklichkeit fast so tief wie ein ESX (hiess der so??) mit seinen -6@38Hz :)

    Der Rest ist Geschmackssache. Hoch tunen, tief tunen - wenn ich 40Hz und weniger will, greif ich schon mal zu nem anderen Chassis. Wenn der XB700 nun schon mal da ist, sieht die Box dazu ganz gut aus. Auch wenn ich persoenlich mit einem ziemlichen Buckel im Fgang bei heisser VC rechne.

    Seh also nix verwerfliches bei der Idee die Thomas Box ein bissl auf "Mobiledisco" zu trimmen. Da brauchst auch keine 40Hz.

    cu
    martin

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 6. März 2007 um 14:40
    • #19
    Zitat von "tthorsten"

    aber zu pylosohpisch dann.


    wie niedlich, aber ich glaube DIE hier...

    ...haben damit nichts zu tun :-D!

    "Must be..."

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 6. März 2007 um 14:48
    • #20

    Der Sub gefällt mir vom Aufbau. Gut gemacht.

    Hast Du mal Techno drüberlaufen lassen? ich bräuchte noch einen für meine GOA Nachbarn. Die haben derzeit so 15 zoll fullrange tops.
    Wie macht er sich bei präzisem Bass? Klingt er "dynamisch"? 120 Hz Trennung möglich?

    Gruß

    Bernhard

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