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Licht stört Ton via DMX?

  • hell&dunkel
  • 5. August 2003 um 14:00
  • hell&dunkel
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    • 5. August 2003 um 14:00
    • #1

    Licht stört Ton

    Das Wochenende ist vorbei, das Auto ist noch nicht ausgeladen und ich bin schon wieder hier.
    Folgende Konfiguration:

    3 Tage Rock/Folk Festival im Zelt
    Lichtpult: MA LC24/6
    Dimmer: 2 Arena 602D mit 2 Stufen 1kw, 10 PAR64 0,5kW, 12 PAR56 300W
    Tonpult: Soundcraft Spirit LX7 (kein Groundlift)
    Siderack: Yamaha EQ, DBX 166 usw. Wurde zur Fehlersuche komplett ausgestöpselt.
    Amping: 2 PSE SM1200, PSE DC380 Contr.
    Monitoramps: 2 PSE SM700
    Strom FOH: Eine Zuleitung für Licht- und Tonpult
    Strom Bühne: Getrennte Zuleitungen CEE16 A für Ton und Licht
    Spannungen gegen Null: je ca. 225V.
    Heftige Über/Unterspannungen während der Show gab´s nicht.
    Keine FI-Probleme (sorry, „RCD“)

    Das Problem: Samstags (Spirit LX7)Störeinstreuungen von den Dimmern (kein Brummen, sondern ein „pfrotzeln“) Auf Monitor und PA. Bei 50% am stärksten, bei 100% weg.
    Am Freitag (Tonpult A&H GL fragmichnicht) gab es keine Probleme
    NF- Verkabelung komplett symmetrisch.

    Unsere Vorgehensweise:
    LX7: Alle Kanäle runtergezogen
    Siderack: Inserts ausgesteckt.
    Front EQ aus Signalweg genommen
    Div. Schaltversuche am Groundlift der Amps
    -kein Erfolg-

    Getrennte Netzzuleitung für Lichtpult
    -Problem weg.-
    Dabei hab ich es aber nicht belassen. Ich bin erst zufrieden, wenn ich die Ursache weiß.
    Während nun die Lautmacher ihr Siderack wieder ins Pult stöpselten, habe ich weitergesucht.
    Also:Netz Lichtpult wieder zum Tonpult engesteckt. Dimmer: DMX-Hold-Funktion an.
    Licht auf 50%, DMX am Pult rausziehen (DMX Hold - Licht bleibt an) aber Störung weg. DMX rein - Störung da.

    Folgerung: Störeinsteuung über PE Dimmer -> Schirm DMX -> PE FOH -> Tonpult.
    Bei weiteren Messungen haben wir noch eine Spannungsdifferenz von 1,3V zwischen PE und Null festgestellt. Ich denke, das war das Problem. Wir hatten genug Zeit, um den Fehler in aller Ruhe zu suchen. Aber zum Abklappern der kompletten Festivalstromversorgung fehlte dann doch die Zeit. Zu meiner Schande muß ich zugeben, daß ich mich am Sonntag auch nicht auf die Suche gemacht habe. Es war einfach zu heiß, und am Lichtpult stand ein Ventilator.
    (1 Baustromverteiler, 1 fester Verteiler am Festplatz, div. 32A-Verteiler,).
    Probleme mit mieser Stromversorgung hatte ich auch schon in Hallen, es ist kein zeltspezifisches Problem.

    Jetzt die Fragen:
    Was sagt Ihr dazu? Liege ich mit meiner Vermutung richtig?
    Was habt ihr in solchen Fällen gemacht?
    Erdspieß gießen? :D Der Neckar war gleich nebenan! :D
    Groundlift für DMX? :D
    **************
    Ich will jetzt NICHT lesen: „Gefahr! alles abschalten, Elektriker holen, Veranstaltung abblasen, Sicher ist sicher oder ähnliches Zeug.
    Es ist schwer möglich, 2 Stunde vor Einlaß alle Bierwagen, Kühlschränke, Kühlautos, Durchlaufkühler usw. zwecks Mess/Suchaktion auszustecken.
    Nur, daß keiner auf die Idee kommt.
    ***************


    Armin

    -in 3 Tagen 1 Guiness und 1 Kilkenny-
    Edit: 1 Bier hinzugefügt :D , Rechtschreibfehler beseitigt

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    3 Mal editiert, zuletzt von hell&dunkel (8. November 2003 um 20:22)

  • Magic
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    • 6. August 2003 um 00:32
    • #2

    Hi,

    ich würde Dir auf der Bühne einen DMX-Splitter im Dimmerpack raten (der galvanisch getrennt aufgebaut ist, versteht sich!).
    Das dürfte das Problem lösen.

    Gruß Dirk

    The Show must go on ...

  • hell&dunkel
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    • 6. August 2003 um 00:42
    • #3

    @ Magic:
    Der DMX-Splitter als Trennung ging uns auch durch den Kopf.
    Nur: er trennt /splittet das Signal, nicht den Schirm.
    Also: auch sinnlos.

    Armin

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  • noiseshaper
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    439
    • 6. August 2003 um 01:17
    • #4

    wenn ich mich recht entsinne, ist dmx elektrisch gesehen rs485, also ein symmetrischer bus. sprich: schirm hat mit signal idealerweise nix zu tun. wenn du jetzt also den schirm am pult abtrennst und der splitter pin 2 und 3 galvanisch trennt (normalerweise optokoppler) dürfte alles gut sein. andere frage: hattet ihr dmx aufs MuCo gesteckt? Gesamtmasse? Mit dem groundlift (ohne optokoppler) bin ich mir nicht so sicher ob das "safe" is, immerhin bewahrt der schirm den empfänger vor potentialdifferenzen zum empfänger (da gibts grenzen die geduldet werden müssen bei rs485, müsste ich aber nochmal nachsehen...)

  • ADMIN
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    • 6. August 2003 um 02:07
    • #5

    Kleine Spannungsdifferenzen zwischen Erde und Null sind ganz normal: Über den Nulleiter fließt Strom, am Leitungswiderstand fällt Spannung ab. Erde sollte stromlos sein...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Magic
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    • 6. August 2003 um 09:02
    • #6
    Zitat von "hell&dunkel"

    @ Magic:
    Der DMX-Splitter als Trennung ging uns auch durch den Kopf.
    Nur: er trennt /splittet das Signal, nicht den Schirm.
    Also: auch sinnlos.

    Armin

    Hi Armin,

    das ist nicht richtig ! Ein richtig galvanisch getrennter Splitter hat keine Masseverbindung vom Ein- zum Ausgang. Jeder Output hat ein sperates Netzteil. Das DMX-Signal wird über einen Optokoppler zugeführt.
    Ich habe damals für Eckart S. (Soundlight) eine Platine mitentwickelt.
    Guckst Du hier : http://www.soundlight.de/produkte/wg18/wg18.htm#3403A

    Wir haben mehrere 19" Splitter im Einsatz und eigentlich nie mehr Probleme !

    Gruß Dirk

    The Show must go on ...

  • Ton_Opa
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    • 6. August 2003 um 12:24
    • #7

    Die Spannungsdifferenz zwischen n und pe ist normal. Hab da schon 10V gehabt (mit Analog-Multimeter!) ohne was zu hören.

    Pfrotzeln bei 50% klingt nach ganz klassischer Brummschleife, ebenso die Lösung, dmx-Leitung ziehen >> Ruhe.

    Du hast Recht:
    Über DMX ist eine zusätzliche Erde an den Frontplatz gereist, die da nix zu suchen hat.

    Ältester Witz der Welt:
    In der DMX-Buchse (oder der Leitung, die im Dimmer steckte) sind Pin1 und Gehäusemasse (des XLRSteckers) verbunden. Das darf nicht!
    Dadurch kommt dann das Gehäuse Potential des Dimmers per DMX an die Front.
    Vielleicht war die Ader an Pin1 auch abgerissen, und hatte am "Brummtag" Gehäusekontakt.

    Meist sind DMX-Eingäng per Optokoppler völlig erdfrei (Keine Ahnung, ob auch bei Arena). Dann brauchst Du keinen Splitter.
    Du kannst Dir einen Adapter basteln, der am Dimmer Pin1 unterbricht, und dessen Steckergehäuse selbstverständlich keinen Kontakt zu gar nix haben. Das ist erlaubt und in keiner Weise gefährlich.

    Bei uns gibts immer nur einen Strom am FOH und das DMX kommt mit aufs TonMC. Nie Stress (mit Optokoppler im Dimmer). Nur einmal : Da wars denn die gutgemeinte Allrounderdung in der DMXStrippe.

    Extra ziehen von Licht-FOH-Schuko ist auch eine gute Lösung.
    Dann gibts auch keine "Du bist Schuld" Diskussion.
    Immerhin entsteht die gleiche Stör-Situation, wenn an den brummfreien Tagen der Ton-FOH ohne Schutzleiter war und nur durch die DMX Leitung geerdet wurde. (zB wegen Wackler in Schuko-Strippe zum FOH oder Dreier Dose oder so.)

    AHHHja:
    Das kanns natürlich auch sein: Ein Wackler in der Dreierdose, wo das MA dran hing.


    Jaja, PE hat viele Enden,da muss man suchen und suchen...

    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • hell&dunkel
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    • 7. August 2003 um 01:21
    • #8

    noiseshaper: DMX war nicht auf dem Muco. Potenzialdifferenzen zwischen Sender und Empfänger fließen über den PE (oder?).

    admin schreibt:
    "Kleine Spannungsdifferenzen zwischen Erde und Null sind ganz normal..."
    ADMIN: Leuchtet ein. Ich sollte erst nachdenken, dann Vermutungen anstellen.

    @ magic: Schon wieder was gelernt. Wir dachten, im Splitter sei der Schrim nicht getrennt.

    @opi: Ich werde mir wohl den „DMX-Groundlift-Adapter“ basteln, nur für alle Fälle.

    Danke für die Tipps
    Armin

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  • Magic
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    • 7. August 2003 um 01:48
    • #9

    Ach ja,

    glaube es werden folgende Unterschiede gemacht:

    DMX-Booster = verstärken "nur" das DMX-Signal
    DMX-Splitter = verstärken auch "nur" das DMX-Signal + galv. Trennung !

    jeder fasst das warscheinlich anders auf ....

    Gruß Dirk

    The Show must go on ...

    Einmal editiert, zuletzt von Magic (7. August 2003 um 01:51)

  • Magic
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    • 7. August 2003 um 01:50
    • #10
    Zitat


    -in 3 Tagen 1 Guiness und 1 Kilkenny-
    Edit: 1 Bier hinzugefügt :D , Rechtschreibfehler beseitigt

    Sorry, was ist genau Kilkenny, Bier oder was ??

    Nie gehört ... :o

    The Show must go on ...

  • hell&dunkel
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    • 7. August 2003 um 02:28
    • #11

    @ Magic: Bildungslücke!
    Bier. Geh einfach mal in einen Irish Pub.
    Hintergrund: am WE 3 Tage freies Catering (incl. Bier). Nur: Alk und Arbeit passt nicht.

    Der "Booster" frischt das Signal auf, er "wiederholt" es (Repeater)
    Ein Eingang, ein Ausgang

    Der Splitter splittet das Signal
    Ein Eingang, eine Durchschleifmöglichkeit, mehrere Ausgänge mit sep. Treiber.

    Die galvanische Trennung (des Signal) müssten alle haben.

    Armin

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    Einmal editiert, zuletzt von hell&dunkel (12. August 2003 um 15:38)

  • tonzwerg
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    • 12. August 2003 um 00:58
    • #12

    Die Trennung gibt's ja nur wirklich , wenn Pin 1 nicht durchverbunden ist.
    Ich denke, in diesem Fall macht die Potentialdifferenz der beiden Null-Leiter Stress. 2 getrennte Kreise für Ton und Licht führt man dann genau über die 3er-Dose am FOH zusammen. Die DMX-Leitung erdet dann das Lichtpult auf ein anderes Potential. Damit ist die Masseschleife perfekt.
    Ist Pin 1 nicht durchverbunden, dann gibt's immer noch dir Möglichkeit, daß der Gehäusekontakt des XLR-Steckers mit Pin 1 verbunden ist und dieser natürlich dann am Lichtpult wiederum Massekontakt hat.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • hell&dunkel
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    • 12. August 2003 um 01:29
    • #13

    @ tonzwerg: du schreibst: "2 getrennte Kreise für Ton und Licht ..... führt man dann am FOH zusammen"
    Das hätten wir noch probieren können: Ton UND Licht auf denselben Unterverteiler stecken = beide am selben Null.
    Naja, dann eben beim nächsten Pfrotzeln.

    Pin 1 ist bei meinen DMX-Kabeln durchverbunden.
    Für solche Fälle baue ich mir wohl den "DMX-Groundliftadapter".
    Interessant ist nur, daß am Tag zuvor (Freitag) mit A&H GLirgendwas-Pult keine Probleme auftraten.
    Samstags mit Spirit LX7 hatten wir Gefrotzel auf PA und Monitor.

    Armin

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  • tonzwerg
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    • 12. August 2003 um 01:52
    • #14

    Das kann jetzt daran liegen, daß das GL...irgendwas möglicherweise etwaqs symmetrischer ist, als das LX..schießmichtot.
    Gerade Frotzeln im Hochtonbereich deutet daruf hin, daß wir es mit schlechter Symmetrie im Hochtonbereich zu tun haben.
    Die Symmetriedämpfung wird zu hohen Frequenzen hin schlechter, d.h. Störunterdrückung auch.
    Da machen dann 10dB mehr Symmetriedämpfung schon was aus. Das kann bauartbedingt zwischen verschiedenenen Pulten differieren.
    Symmetrisch ist halt nicht symmetrisch.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • hell&dunkel
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    • 12. August 2003 um 12:52
    • #15
    Zitat von "tonzwerg"

    Das kann jetzt daran liegen, daß das GL...irgendwas möglicherweise etwaqs symmetrischer ist, als das LX..schießmichtot.
    Gerade Frotzeln im Hochtonbereich deutet daruf hin, daß wir es mit schlechter Symmetrie im Hochtonbereich zu tun haben.
    Die Symmetriedämpfung wird zu hohen Frequenzen hin schlechter, d.h. Störunterdrückung auch.
    Da machen dann 10dB mehr Symmetriedämpfung schon was aus. Das kann bauartbedingt zwischen verschiedenenen Pulten differieren.
    Symmetrisch ist halt nicht symmetrisch.

    Schon wieder was gelernt.

    Das Spirit LX ist eben eher die "Billigklasse", auch vom optischen Eindruck her.
    UVP 2000,- € Thomann 1590,-€ íncl. für das 24er.


    Armin

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  • TomyN
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    • 19. August 2003 um 14:44
    • #16

    HI,

    ich nehme immer einfach nen XLR-XLR Groundliftadapter (1-1 unterbrochen) und schon ist Ruhe. Zum Glück haben inzwischen fast alle DMX Kabel den nicht normgerechten 3-Pol XLR.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Wieland
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    • 21. August 2003 um 00:03
    • #17

    Ich hatte auch mal so ein Problem.
    Ist schon länger her, aber egal.
    Damals hatten wir für zwei GLP Max auch ne 3 Pol XLR Leitung als DMX Leitung genommen. Beim testen der PA hatten wir auch ein leichtes Pfortzeln in der Front. Naja darauf hin alles mögliche ausprobiert. Licht und Ton komplett getrennt und allen scheiss... sogut soweit, VA gelaufen.
    Nächsten Monat wieder quasi die gleich VA, gleiche Location, gleiche PA und gleiches Licht. Irgendwann ist mir dann mal in den Sinn gekommen in der DMX Leitung auf einer Seite am Stecker den Schirm zu trennen.
    Das Brummen war weg!
    Lag wohl an einen Potentialunterschied der sich auf der FOH Seite über die Erde in die PA eingeschlichen hatte.

    Gruss Wieland

  • andi.h
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    617
    • 26. August 2003 um 13:40
    • #18

    Hallo! Ich achte grundsätzlich darauf Licht und Ton so getrennt wie möglich zu halten (einzige Verbindung ist ganz früh im Stromkreis). Dazu gehört nicht nur die Stomtrennung an der Bühne (Dimmerpacks vs. Ampracks/Bühnenstrom,...), sondern auch ganz klar extra Strom für Licht und Ton am FOH-Platz und kein DMX über Zentralmassemucos. Der Verleiher meines Vertrauens hat eine wunderbare 50m Kabeltrommel mit so einem DMX/Netz Kombikabel (2xDMX), das wird einfach am Dimmerrack in eine Schuko und eine DMX-Dose gestöpselt und fertig. Die zweite DMX Leitung ist für Spare oder wenn eine Band (Festivalsituation) eigenen Lichtkram mitbringt, dann wird nicht an meinem Zeug rumgestöpselt oder gepatcht.
    Natürlich gibt es auch Situationen wo es ohne diese strikte Trennung keine Probleme gibt, aber diese Lösung ist so unaufwendig und sauber, dass ich sie wirklich uneingeschränkt empfehlen kann! Oder kennt jemand was besseres?

  • patrick_lux
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    18
    • 25. November 2003 um 17:11
    • #19

    Hey Leute, wenn ihr von brummen bei 50% sprecht und bei 100% kein brummen, mehr dann schaut doch mal genau wo die LAstkabel der Par64'er liegen, z.b. liegt das kabel neben der Stagebox des MC ?
    weil die dimmerpacks sind ja Phasenanschnittsteuerungen, und diese Erzeugen Oberwellen,.... Also wir haben gemerkt das billige dimmer sehr stark brummen im Ton, da die teile nicht genug entdrosselt sind,...
    Also mein Fazit:

    - kein Billigramschdimmer
    - kein DMX auf Tonmulticore
    - 2 getrennte stromkreise am FOH für Licht und Ton
    - Gesamtstrom frühzeitig trennen da eine Leitung von 50 meter auf eine Drossel ist !!!!
    - Die Lasthartings weitweg von Mikrophonleitungen oder Ton-MC's

    und achtung musiker !!! die Backline darf nicht beim Lichtmensch eingestöpselt werden !!!!


    Vill spass noch

  • hell&dunkel
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    • 25. November 2003 um 18:50
    • #20

    @ patrick _lux: Speziell in meinem Fall war das Brummen beim Ausstecken des DMX (Dimmer DMX "Hold" an) weg. Was sagt uns das?

    Zitat ton opa:
    "Pfrotzeln bei 50% klingt nach ganz klassischer Brummschleife, ebenso die Lösung, dmx-Leitung ziehen >> Ruhe.
    Du hast Recht:
    Über DMX ist eine zusätzliche Erde an den Frontplatz gereist, die da nix zu suchen hat."

    -> Groundlift-Adapter für´s DMX und (fast) alles wird gut.

    Armin

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