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Aufstellung der Bässe

  • nr8
  • 3. Juli 2007 um 21:47
  • nr8
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    • 3. Juli 2007 um 21:47
    • #1

    hallo.

    ich hätt mal eine frage zur aufstellung der bässe.
    wenn ich einen sub pro seite stelle ist das zwar schön und gut aber ich erreich ja wenn ich sie in der mitte zusammen stelle etwas mehr an pegel.
    macht es da einen unterschied ob ich sie nebeneinander oder übereinander stelle?

    danke

    corn* corn* corn*

  • ljbigfish
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    • 3. Juli 2007 um 22:17
    • #2

    Hallo,

    wenn du sie übereinander stellst, bündelst du den Schall in der Höhe. (Der Schall breitet sich mehr in der Breite aus)
    Und nebeneinander bündelst du den Schall in der Breite.

    Ob die Wirkung bei BR-Bässen auch so gut ist, wie bei Hörnern, kann ich nicht genau sagen. Du musst aber darauf achten, dass die Bässe gleich rum laufen und nicht verpolt sind, weil es sonst zur auslöschung kommt.

    Wenn du Bässe mono ansteuerst reicht das. Stereo bringt keinen Vorteil.


    Gruß Simon

  • wora
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    • 4. Juli 2007 um 01:32
    • #3

    grundsätzlich hat LJbigFISH mit seinen aussagen recht.

    die richtwirkung bei nur zwei bässen nah beieinander hält sich aber sehr in grenzen, das ist bei der wellenlänge quasi vernachlässigbar.

    was nicht unwichtig ist:
    wie ist die trennfrequenz zu den tops?
    wenn die tops nicht besonders tief laufen können (ca. unter 120-100Hz), dann macht ein monocluster in der mitte wenig sinn.
    in diesem falle die bässe lieber in der nähe der tops lassen, das klingt besser.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nr8
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    • 9. Juli 2007 um 21:36
    • #4

    es sind 18" bässe und 15" tops.
    getrennt wird zwischen 90-120hz. das stell ich meistens auf den raum und die musik die lauft ein.

    also sollt ich die bässe in einem breiten raum eher übereinander stellen oder gleich unter die tops!?

    corn* corn* corn*

  • wora
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    • 9. Juli 2007 um 21:58
    • #5

    bei der 90Hz trennung kannst du die 18er zusammenstellen.
    diese trennfrequenz ist für 15"er tops normalerweise nicht zu tief.

    bei trennungen über 100Hz würde ich die bässe und tops aber zusammenlassen, denn sonst kommt ja der grundtonberich der stimmen von wo anders her...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • erik
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    • 10. Juli 2007 um 13:10
    • #6

    ja, und ob übereinander stacken oder nebeneinander erübrigt sich bei einem Monocluster in der Mitte wohl auch ;)

  • treibsand
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    • 10. Juli 2007 um 16:56
    • #7

    ...spätestens, wenn du versuchst zwei doppel-18"er hochkant mittig vor die Bühne (den Sänger) zu stellen. :grin: :grin: :grin:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • bernd1989
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    • 21. Januar 2008 um 19:57
    • #8

    Hallo,

    stehe auch gerade vor der Frage wie ich die PA auf einem Faschingswagen aufstellen soll...

    Mein Vorschlag war die 4 Dynacord F18PWH Subs in der Mitte vom Wagen 2 nebeneinander und 2 oben drauf also ein 4rer "Monocluster" und die 2 Tops jeweils nach außen angewinkelt oben drauf.

    Muss ich da bei den Bässen was mit der Phasenlage beachten? Müsste doch passen wenn alle mit der selben Phasenlage arbeiten?

    Gruß Bernhard

  • mikee mike
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    • 21. Januar 2008 um 23:21
    • #9

    Kurze Antwort ... ja selbe Phase.

  • sebastian
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    • 22. Januar 2008 um 08:22
    • #10

    @ wora and all

    Könnt ihr mir mal auf die Sprünge helfen?

    Zitat

    was nicht unwichtig ist:
    wie ist die trennfrequenz zu den tops?
    wenn die tops nicht besonders tief laufen können (ca. unter 120-100Hz), dann macht ein monocluster in der mitte wenig sinn.
    in diesem falle die bässe lieber in der nähe der tops lassen, das klingt besser.


    Zitat

    bei trennungen über 100Hz würde ich die bässe und tops aber zusammenlassen, denn sonst kommt ja der grundtonberich der stimmen von wo anders her...

    Letztes Zitat kann ich nachvollziehen. Gibt es noch weitere (physikalische) Gründe? Und was bedeutet "in der Nähe der Tops"? 2 Meter?

    Ohne dieser Auffälligkeit bisher weiter nachgegangen zu sein :!: glaube :!: ich, dass ich auf kleinen Bühnen (5 x 3) grundsätzlich mit größeren Feedbackproblemen zu kämpfen habe, wenn die Bässe(1-2 Stück, BR, 15'') als Monocluster vor der Bühne stehen, als jeweils 2 Meter mehr nach Links und/oder Rechts. Macht das Sinn?

    Viele Grüße
    Sebastian

  • wora
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    • 22. Januar 2008 um 10:05
    • #11

    "in die nähe der tops" bedeutet so nah wie möglich.
    ideal ist immer eine box, aus der das ganze spektrum abgestrahlt wird.
    aber die ist halt schwer und unhandlich, ausserdem verliert man wiederum die bodenkopplung zur verbesserung der bassleistung.
    es ist halt, vor allem bei kleinen systemen, immer ein kompromiss...

    ob du bei deiner anwendung eher probleme mit einem monocluster oder durch seitliche aufstellung bekommst, kannst am besten du selbst beurteilen.
    das dumme an deiner geringen bühnengrösse ist ja vor allem, das die instrumente sehr dicht bei den bässen sind. und wenn du einen monocluster baust, hast du halt auch noch 6dB pegelgewinn, das heisst du hast auch mehr pegel auf der bühne, vor allem vorne in der mitte.
    da sind wir halt mal wieder bei:
    praktisch ist, wenn es funktioniert, obwohl es theoretisch nicht dürfte... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sebastian
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    • 22. Januar 2008 um 10:31
    • #12
    Zitat

    da sind wir halt mal wieder bei:
    praktisch ist, wenn es funktioniert, obwohl es theoretisch nicht dürfte... Cool

    Da hast du absolut Recht. Man gewinnt wohl eher, wenn man die Praxis nicht durch die Theorie vom Gegenteil überzeugen will. Wobei die Grenzen auch hier beim "Überzeuger" liegen.

  • derhexer
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    • 22. Januar 2008 um 19:56
    • #13

    Mal eine ganz andere Frage, die aber das Clustern thematisch auch berührt:

    Gibts den Pegelgewinn beim zusammenstellen der einzelnen Bässe eigentlich in jedem Fall (d.h., auch wenn die Gehäuse "Füsse" aus Gummi o.ä. haben, hier ist ja kein direkter Kontakt der Gehäuse gegeben) oder ist ein direkter Kontakt der Gehäuse förderlich/unabdingbar?

    Oder ist das nicht wichtig, da nur die Schallphysikalischen Vorgänge VOR den Chassis relevant sind?

  • outliner
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    • 22. Januar 2008 um 20:16
    • #14
    Zitat von "derhexer"

    Oder ist das nicht wichtig, da nur die Schallphysikalischen Vorgänge VOR den Chassis relevant sind?


    so isses.du brauchst also deine bässe nicht auf der bühne bündig festnageln...
    entscheidend ist die kopplung der "druckwellen".

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • derhexer
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    • 22. Januar 2008 um 21:14
    • #15

    Ok, Danke, kann den Hammer dann doch weglegen... :D .

  • treibsand
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    • 22. Januar 2008 um 21:37
    • #16

    Tsis, tsiss, tsisss.
    Der fachgerechte Tonie nimmt einen Akkuschrauber und Spax...

    b2t: Gummifüsse haben den Vorteil, dass eben eine geringere mechanische Ankoppelung an den Fussboden bzw. den darunterstehenden Bass stattfindet.
    Wie der Aussenlinier schon ganz richtig feststellte: es geht lediglich um akustische Koppelung, will sagen: die Druckmaxima müssen sich addieren bzw. Druckmaximum und Reflektion am Fussboden.

    Damit erhälst du die doppelte Amplitude oder kurz gesagt: je koppel, desto laut.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 22. Januar 2008 um 22:32
    • #17
    Zitat von "treibsand"

    ...kurz gesagt: je koppel, desto laut.


    sehr schön formuliert!! :grin:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sebastian
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    • 23. Januar 2008 um 08:26
    • #18

    Nun ja, von wie vielen Bässen und welcher Lokationgröße ist hier die Rede?
    Die 6 dB mehr, will oder muss man die um jeden Preis ausnutzen? Wenn nein, hat man die dann auch wirklich "zurückgedreht". Ist der Bass überhaupt der Lokation angepasst eingestellt? Ist etwas bei der "Aufstellungs- Geometrie" , auch auf der Bühne, zu beachten?

    Zitat

    Oder ist das nicht wichtig, da nur die Schallphysikalischen Vorgänge VOR den Chassis relevant sind?

    Sinus ist gleich Kosinus, "VOR" ist gleich DAHINTER!

    "Der fachgerechte Tonie nimmt einen Akkuschrauber und Spax... "
    Wenn, dann bitte Zement ... :wink:

  • derhexer
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    • 23. Januar 2008 um 10:17
    • #19
    Zitat

    Zitat:
    Oder ist das nicht wichtig, da nur die Schallphysikalischen Vorgänge VOR den Chassis relevant sind?


    Sinus ist gleich Kosinus, "VOR" ist gleich DAHINTER!

    Ich korrigiere mich:

    Oder ist das nicht wichtig, da die Schallphysikalischen Vorgänge nur in der Richtung, in der die Membran des Chassis die Schallwellen hauptsächlich abstrahlt (bei BR-Gehäusekonstrukten) relevant sind? 8)

  • tamaris-pa / mts
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    • 23. Januar 2008 um 10:55
    • #20
    Zitat von "treibsand"

    Tsis, tsiss, tsisss.
    Der fachgerechte Tonie nimmt einen Akkuschrauber und Spax...


    Und der Perfektionist Einschlagösen und Gewindeschrauben.

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