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BMS459X, Klang (-unterschiede zwischen 8 und 16Ohm)?

  • mattias bost
  • 30. Juli 2007 um 11:40
  • mattias bost
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    644
    • 30. Juli 2007 um 11:40
    • #1

    Hallo Leute,

    ich will mir für meine WohnzimmerPA wohl welche der BMS-Koaxtreiber zulegen. Falls die an mein Vitavox 4cell-Horn kommen, bisher mit S3-Treiber, dann in der 1,4" oder 1,5" Variante. Habe schon einiges zu den BMS-Koaxen gelesen, die "Messwertfetischisten" stören sich am Klirr (der beim 4594 bzw 4595 schon recht hoch liegt), andere wiederrum mögen deren Klangauftritt nicht mehr missen. Folgende Fragen:

    - Wie sind eure Erfahrungen zum den BMS-Koaxen (insb. 4594/95)?

    - Hat jemand schon einmal zwischen 8 und 16 Ohm vergleichen können? (Da bei mir alles aktiv ist, ist mir die Impedanz egal. Bei Billigprodukten gabs durchaus schon gravierende Unterschies zwischen 4 und 8Ohm Varianten)

    Grüße
    Mattias

  • tufkains
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    • 30. Juli 2007 um 16:29
    • #2

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 17:41)

  • Peerless
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    • 30. Juli 2007 um 21:16
    • #3

    wie wärs denn anstelle vom BMS mit einem 18Sound der NSD Serie ?

    http://www.ae-rental.de

  • tufkains
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    • 30. Juli 2007 um 21:27
    • #4

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 17:41)

  • mattias bost
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    • 31. Juli 2007 um 08:41
    • #5

    Hallo,

    Peerless, im Wesentlichen spricht gegen die 1,4" von 18sound (NSD1480?) deren rel. hohe untere Einsatzfrequenz von >800 Hz. Im Mid-Bereich > 70Hz wird ein EV15L (weil vorhanden) in nem Horn (z.B. ELI oder ein "einfaches" Eckhorn) zu Werke gehen, damit wirds bis ca 400Hz rauf müssen, ab da ginge der BMS schon. ABER: Alternativvorschläge sind natürlich immer gern gesehen, man kann ja nicht alles kennen.

    Klangwirkung des Widerstandwerte: Wegen der Dämpfung hätte ich auch zum 16Ohmer gegriffen. Jedoch ausschließen, daß "gravierendere" Unterschiede vorliegen, wollte ich nicht, nur weils BMS ist. Es gab/gibt so Merkwürdigkeiten wie den HT95 (ja, Billigschrott von Moni), den hatte ich vor ewigen Zeiten in ner 4 und 8 Ohm Version in unserer Schallmessbude (FH Wilhelmshaven), einer war recht ordentlich (ich glaube der 4Ohmer), der andere totaler Schrott. So krass wirds sicher nicht sein, aber fragen kann ja nicht schaden.

    Hat eigentlich jemand ne Vorstellung, warum der HT beim BMS so heftig verzerrt? Bei 10W Input dürften ja bald soviel Oberwellen wie Grundton rauskommen, obwohl das akustisch wahrscheinlich nicht mehr "trägt" (was interessiren die Oberwellen von 8kHz, die dürfte das Gehör nicht mehr nennenwert wahrnehmen...). Hat jemand an den Teilen mal bei richitg Leistung gemessen (Verzerrung, Kompression etc), vielleicht mal das Impuls-/Ausschwingverhalten von den BMSKoaxen gesehen? Wär ganz interessant...

    Mein alter S3 klirrt zwar auch ein wenig mehr, aber wenn ich dem (kurzfrisitg) 100W Input um die Ohren haue, sieht das auf dem Scope noch recht gut aus. Ganz im Gegensatz zum Beyma CP650ti (haben wir in der FH), der macht bei seinen 80W arg vergurkte Signale (da sieht der Sinus schon mal wie ein gleichgerichteter Sinus aus, würg), ist jedoch ein anderes Horn dran (JBL2385), aber ich schweife jetzt ab.

    Grüße
    Mattias

    Grüße
    Mattias

  • ukw
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    • 31. Juli 2007 um 10:51
    • #6
    Zitat von "Mattias"

    Hallo,

    Hat eigentlich jemand ne Vorstellung, warum der HT beim BMS so heftig verzerrt? Bei 10W Input dürften ja bald soviel Oberwellen wie Grundton rauskommen, obwohl das akustisch wahrscheinlich nicht mehr "trägt" (was interessiren die Oberwellen von 8kHz, die dürfte das Gehör nicht mehr nennenwert wahrnehmen...). Hat jemand an den Teilen mal bei richitg Leistung gemessen (Verzerrung, Kompression etc), vielleicht mal das Impuls-/Ausschwingverhalten von den BMSKoaxen gesehen? Wär ganz interessant...

    Mein alter S3 klirrt zwar auch ein wenig mehr, aber wenn ich dem (kurzfrisitg) 100W Input um die Ohren haue, sieht das auf dem Scope noch recht gut aus. Ganz im Gegensatz zum Beyma CP650ti (haben wir in der FH), der macht bei seinen 80W arg vergurkte Signale (da sieht der Sinus schon mal wie ein gleichgerichteter Sinus aus, würg), ist jedoch ein anderes Horn dran (JBL2385), aber ich schweife jetzt ab.

    Grüße
    Mattias

    Grüße
    Mattias

    Vielleicht liegt es daran, daß neben dem Diagramm klein und handschriftlich steht: 2nd/ 3rd ... + 10 dB ? :idea:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • SRAM
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    • 31. Juli 2007 um 11:41
    • #7

    Bei 110 dB ist die 2 harmonische -20 dB, also knapp 1%. Das können andere Treiber auch nicht besser.

    .......vieleicht sollte man mal bei 100 dB messen :wink:


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • mattias bost
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    • 1. August 2007 um 08:38
    • #8

    Hallo,

    also mit 1%, da bin ich mir nicht so sicher, die abzuziehenden 10dB waren schon klar, aber?:

    Gemessen wird doch der Schallpegel (nicht Leistung), da müßte dementsprechend mit 20*logU1/U2 gerrechnet werden, habe mir damit gleich erlaubt, den Pegel einer Spannung gleichzusetzen, die Leistung mit dem 10*log kommt erst danach im Schallfeld (analog zum U^2/R). Mithin dürfte das Teil an die 10% scheppern. Würde man mit dem 10*log rechnen müssen, hätten die anderen Teile wie der 4552 Klirr für K2 (-30db) von unter 0,1% und K3 von unter 0,01% (-50dB) bei 1W (bei 110dB!), das mag ich nicht glauben. Oder wo hab ich da das Brett vorm Kopf?

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Habe über viele Umwege einen Test des 4590 in Hobbyhifi (4/2002) gefunden, leider ist die page nur sehr schlecht aufgelöst eingescannt. Hat die vielleicht jemand unter euch im Zugriff?

  • mike severloh
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    893
    • 2. August 2007 um 12:52
    • #9
    Zitat von "Mattias"

    ..
    p.s.: Habe über viele Umwege einen Test des 4590 in Hobbyhifi (4/2002) gefunden, leider ist die page nur sehr schlecht aufgelöst eingescannt. Hat die vielleicht jemand unter euch im Zugriff?

    Hi,
    ich war damals ebeso bestürzt über den hohen Klirr in jenem Test. Bin mir nicht sicher, aber war das nicht im Wesentlichen im Hochtonbereich über 7 kHz, wo die 1"-Spule werkelt ?

    Anyway, es lässt sich bei RCF beispielsweise beobachten, dass die Neo-Typen (Hi, Neo ! Trinity here, too ? :grin: ) bedeutend weniger zerren.

    So lasst uns doch mal die 4592 und 4594 - Typen ansehen, im Vergleich !

    Mike Severloh.

    Mike Severloh.

  • mattias bost
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    644
    • 3. August 2007 um 11:15
    • #10

    Hallo Mike,

    ja das Gezerre ist hauptsächlich im HT zu finden, der MT geht schon in Ordnung. Ich würde die Behauptung wagen, daß der Klirr nicht wesentlich zu hören sein wird (man muß ja mal berücksichtigen, auf welchen Frequenzen dann was kommt), ich hätte aber in zweierlei Hinsicht "Bedenken" bei noch höheren Leistungen, der HT soll ja 80W können:

    - Wieviel Schalldruckkompression entsteht dann (wenns bei 1W schon "Probleme" gibt)?

    - Wie stehts mit dem Impulsverhalten (Ein- Ausschwingen) bei mehr Power, wenn die Membran anscheinend aufbricht?

    Ausreizen werde ich den Koaxtreiber wohl nicht wirklich, aber von meinem S3 bin ich gewohnt, die Pegelspitzen noch "sauber" durchzubekommen (das bliebt das Ziel), muß aber zugeben, ein Wasserfall mit dem noch nicht aufgenommen zu haben (und oberhalb 8kHz hab ich mir mit nem Speicherscope den Sinus nicht bei Volldampf angeshen). Auch ist mein Metall 4cell-Horn nicht zusätzlich bedämpft, was die Hifi-Fritzen bei dem Horn immer machen (soll sonst zuviel nachschwingen). Naja, vielleicht hole ichmir das Teil schlicht mal und teste, zurück gehs innerhalb 14Tagen ja immer (obwohl ich nicht der Typ zu "probieren" bin).

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Was mich etwas an dem HT-Zweig wundert ist der Umstand, daß BMS dort einiges mehr Pegel rausholt als bei deren 1" Treibern.

  • tufkains
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    1.342
    • 3. August 2007 um 11:59
    • #11

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 17:42)

  • Wolf
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    260
    • 3. August 2007 um 14:20
    • #12

    Hallo,

    kann sein, dass es in diesem Zusammenhang völlig daneben ist, aber ich habe irgendwo einmal gelesen, dass es zwischen der Hoch- und Mittelton-Abteilung des 4590 kleine Öffnungen gibt, deren Verschliessen zur Klangsteigerung nahegelegt wurde.

    Kann die Verzerrung der Hochtondia durch einen Druckausgleich kommen? Da würden sich die Messungen allerdings bei Gleitfrequenzen und Rauschen wohl unterscheiden, denke ich.

    Schönen Gruß
    Wolf

  • tufkains
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    1.342
    • 3. August 2007 um 14:25
    • #13

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 17:39)

  • ravemaster-for-president
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    157
    • 3. August 2007 um 14:33
    • #14
    Zitat von "Inspiron"

    Übrigens hatte ich erst kürzlich einen Test bei einer Spannung die 500W RMS entspricht gefahren.

    BMS 4590
    Beyma CP 800
    Beyma CP 600
    Selenium D4400


    Meine güte - ohren sind noch da? :wink:
    Wenn du Messungen gemacht hast - kannst oder willst du die veröffentlichen bzw kannst du die einem zukommen lassen - vor allem klirr ist interssant - ausschwingverhalten ebenfalls

  • Wolf
    Beiträge
    260
    • 3. August 2007 um 14:41
    • #15

    Hallo,

    ich habe es gefunden. Hoffentlich funktioniert der link. Es handelt sich allerdings um den 4592; ich weiss nicht, ob es auf den 4590 auch zutrifft, ich habe ihn noch nicht zerlegt...

    http://www.audioasylum.com/cgi/m.pl?forum=hug&n=123836&highlight=bms+4590&r=&session=

    Schönen Gruß
    Wolf

  • Wolfgang
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    1.377
    • 3. August 2007 um 14:57
    • #16

    @ mattias:

    keine sorge, der klirr kommt nicht von aufbrechenden membranen.

    der grund ist imho ein ganz anderer-- die unendliche kompression, mit der die dinger intern aufgeladen sind. das führt zu einerseits phänomenal hohem wirkungsgrad, andererseits kommt hier aber auch die nichtlinearität der luft (verstärkt) zum tragen. dann kommt da ja noch die ellenlange innere enge schallführung im koax dazu...daher auch meine immerwährende empfehlung, den treiber nicht noch zusätzlich mittels superengen spalten im horn zu traktieren.

    was ich auf jeden fall sicher sagen kann, ist, daß die bms-treiber durch die bank an kleinen hörnern - sagen wir mal "auffällig" klingen bei hohem pegel. ein richtig großes horn davor entspannt diesen klangeindruck deutlich...

    wegen der belastbarkeit mach Dir mal keine sorgen, der 4590 steckt (wie auch die kleineren) schier unersättliche mengen elektrizität weg, ohne zu rauchen. sicherheitshalber kannst Du ja ein schutzglied aus 0.3...0.5 ampere ptc überbrückt mit 22 ohm vor den hf-teil schalten (so hab ich es mal nach reiflicher überlegung dimensioniert), dann kann überhaupt nichts passieren.

    gr/w

    Gruss
    Wolfgang

  • ukw
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    1.566
    • 3. August 2007 um 17:13
    • #17
    Zitat von "Wolfgang"


    was ich auf jeden fall sicher sagen kann, ist, daß die bms-treiber durch die bank an kleinen hörnern - sagen wir mal "auffällig" klingen bei hohem pegel. ein richtig großes horn davor entspannt diesen klangeindruck deutlich...

    Wohl war.
    Zudem sollte man auf den Übergang der Hornkontur / Schallführung BMS intern zu dem Hornvorsatz achten.

    Hier keinen Sprung/ Verengung im Öffnungswinkel !

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Wolfgang
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    1.377
    • 3. August 2007 um 20:25
    • #18

    genau, da sollte man auch noch drauf hinweisen.

    es ist ohnehin eine utopie, den 459x an hörnern mit mehr als ca 50grd abstrahlung betreiben zu wollen. dann bekommt man erstens wieder halsdiskontinuitäten, und zweitens ein in sich nichtkonstantes abstrahlverhalten, da bekanntermaßen der hf-teil in sich wieder massiv beamt und durch das restliche horn quasi durchschießt...

    k kunze [föön] hat das wohl auch alles erkannt, wenn man sich mal seine horngestaltung bzgl des treibers ansieht...

    das negative gegenbeispiel wäre das alte kleine flache 2" 90x55 horn von bms, das 1) null lädt, 2) katastrophal abstrahlt und 3) ebenso klingt...
    ich bin da leider auch drauf hereingefallen :cry:

    gruss wolfgang

    Gruss
    Wolfgang

  • tufkains
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    • 3. August 2007 um 20:56
    • #19

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 17:36)

  • Wolfgang
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    1.377
    • 3. August 2007 um 21:09
    • #20

    genau, das ist es ja...

    man kann nat. den bms an ein altes jbl oder den klon davon, dieses ti2000 oder auch an ein limmer mit schlitz schnallen, nur schindet man dann wieder den treiber mit erhöhter kompression-- dafür stimmt wieder das abstrahlverhalten. nur, dem so erzeugten rundumgestrahlten klang kann ich beim besten willen nix abgewinnen...

    das ist allerdings nur meine persönliche erfahrung; jeder so wie er will. :!:
    ICH jedenfalls FINDE sogar einen alten dh1a an besagtem ti2000 besser klingend, als vom derart verstopften bms angegiftet zu werden.
    gr/w

    Gruss
    Wolfgang

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