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Der Amp für ARLS!

  • michael arns
  • 15. Oktober 2007 um 18:18
  • michael arns
    Beiträge
    96
    • 15. Oktober 2007 um 18:18
    • #1

    Hallo liebe Forengemeinde,

    auch wenn's viel Text ist.... lest es bitte!

    Mit diesem Thema möchten Nils und ich endlich mal dieses "2-4 ARLS, TA200 oder LDPA1600X!"-Vorurteil aus dem Weg räumen.

    Wir waren vor 2 Wochen bei Mediazero in Köln um nach einer Endstufe für unsere 2 ARLS zu suchen. Mitgenommen haben wir die Preis-/Leistungs-Sieger-Endstufe "The T.amp TA2400 MK-X" von Thomann. Diese sollte dann dort gegen eine Link Dynamics PA1600X getestet werden.

    Also als erstes mal 'ran und den netten Verkäufer gefragt ob ein Vergleich möglich wäre. Weil die JBL JRX 125 2x15"/1" noch da rumstanden wurden die zunächst genommen. So wurde dann eine Box an den einen Kanal des T.Amps und eine Andere an den anderen Kanal des LD's angeschlossen.

    Das erste Ergebnis:
    Kaum eingeschaltet fängt der T.Amp bei geschlossenem Kanal an zu rauschen. Nochmal versichert, nein der Kanal ist 100% zu.
    Somit: 1:0 Für LDPA, da dieser nicht rauscht.

    Das zweite Ergebnis:
    Den CD Player dran und los ging's. Zuerst den T.Amp aufgedreht - ja kommt schon ordentlich was für's Geld. Natürlich viel mehr Trebles als Bass. Dann Kanal zu und LDPA auf. Wow, Hammer! Viel mehr Bass, man merkt den Unterschied wirklich! Auch sauberer Klang, aber was man wirklich merkt ist der Unterschied im Bass. 2:0 für LDPA

    Tja dann kam die Überlegung: sind einem, die nicht nur 200 sondern immerhin 260€ Preisunterschied wert? Das ist fast ein zweiter Amp!

    Nein, kein LDPA, ist ja auch nicht DIE Marke und so groß ist der Unterschied auch nicht! Vielleicht ist der Preis etwas gerechtfertigt durch den Tief-und Hochpassfilter im Amp. Dieser bingt allerdings auch nicht wirklich viel, da die Tops dann immer noch Fullrange laufen, da kein Ausgang vorhanden ist - also muss eh noch eine Frequenzweiche her. Aber mit der Leistung des T.Amps waren wir auch nicht ganz zufrieden. Also musste was anderes her.

    Verkäufer gefragt, American Audio VLP Serie vorgeschlagen. Der VLP-2500 kostet 400€, soll aber laut Hersteller 750W 8Ohm (EU) / bzw 700W (USA) haben.

    Also, American Audio vs T.Amp:
    Mittlerweile ja nur noch 100€ statt 260€ Unterschied.

    Erster Eindruck VLP-2500:
    Der Schukostecker sah ungewöhnlich stabil aus (fast wie CEE)!

    Dann der Hörvergleich:
    Der American Audio schlägt sich super gegen den T.Amp, viel mehr Power, viel mehr Bass jedoch nicht ganz wie LDPA. Kein Rauschen.


    Fazit:
    Für alle die Amps für ARLS suchen: Nicht nur nach LDPA1600X und TA2400 suchen, die VLP-2500 hat IMHO den Preis/Leistungs-Test eindeutig gewonnen! Ist für 100€ mehr als der TA zu haben und doch noch günstiger als der LDPA.

    Also - wer's nicht glaubt -> testen! :wink:


    Schönen Gruß,
    Nils, Maikel und Michael.

  • ralle14
    Reaktionen
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    Beiträge
    2.512
    • 15. Oktober 2007 um 18:28
    • #2

    Habt ihr sie schon? Mich würden sehr Bilder von Innen interessieren.

    Ich bin auch grad bei der Suche fürn Amp für 2 später 4 ARLS.

    Dein Testbericht hört sich vielversprechend an, meine TA-1400 rummst zwar schon gehörig aber ich denke aus den Kisten kann man noch ne Menge rausholen.

  • nils kristiansen
    Beiträge
    1.641
    • 15. Oktober 2007 um 18:34
    • #3

    Also besitzen tue ich sie noch nicht, der "alte" TA2400 muss erstmal wieder weg. Wenn's soweit ist kann ich gern Bilder machen!

    Mfg,
    Nils

    Account selten genutzt -> Party PA

  • tamaris-pa / mts
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    3
    • 15. Oktober 2007 um 19:17
    • #4

    Also bleibts doch mal wieder beim Leistungssieger LDPA. Und ja P/L könnte die VLP-2500 interesant sein.

  • nils kristiansen
    Beiträge
    1.641
    • 15. Oktober 2007 um 19:31
    • #5

    Das die American Audio besser sein könnte als die LDPA wollte ich garnicht sagen, sicher das ist so, allerdings ist der Preis IMHO viel zu hoch (im Vgl.)

    Gruß,
    Nils

    Account selten genutzt -> Party PA

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 15. Oktober 2007 um 19:42
    • #6
    Zitat von "Michael Arns"


    Fazit:
    Für alle die Amps für ARLS suchen: Nicht nur nach LDPA1600X und TA2400 suchen, die VLP-2500 hat IMHO den Preis/Leistungs-Test eindeutig gewonnen! Ist für 100€ mehr als der TA zu haben und doch noch günstiger als der LDPA.


    Liebe Buben,
    alles, was euer Test beweist, ist, daß ihr nicht die geringste Ahnung habt, wie man Amps vergleicht. Außerdem seid ihr auf den ältesten Verkäufertrick hereingefallen, den es in der HIFI-Musik-PA Branche gibt. Das Gerät, das ein bischen lauter eingestellt ist, klingt immer bässer und zwar hört sich dieser Unterschied genauso an, wie ihr es oben beschrieben habt. Ein Amp, der im Bass nicht mehr kann, klingt an einer Fullrangebox ganz anders.

    Ich rate euch dringend, den Test nochmal zu wiederholen und das richtig.
    Alle Amps müssen so eingestellt werden, daß der Ausgangspegel genau gleich ist und erst dann wird direkt umgeschaltet.
    Ich gehe jede Wette ein, ihr werdet keinen Unterschied hören.

    Grüße

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • nils kristiansen
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    1.641
    • 15. Oktober 2007 um 20:01
    • #7

    Hi, Jogi! Danke für deine Einschätzung zu den Amps.

    Diesen Satz hier verstehe ich allerdings nicht genau:

    Zitat von "jogi"


    Das Gerät, das ein bischen lauter eingestellt ist, klingt immer bässer und zwar hört sich dieser Unterschied genauso an...

    Also die Amps waren beide gleichlaut eingestellt da haben wir drauf geachtet, oder was meinst du damit?

    Gruß,
    Nils

    Account selten genutzt -> Party PA

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 15. Oktober 2007 um 20:11
    • #8
    Zitat von "Nils Kristiansen"


    Also die Amps waren beide gleichlaut eingestellt da haben wir drauf geachtet, oder was meinst du damit?


    Könntest du mal kurz erklären, wie ihr das eingestellt habt. Wichtig. Die Amps müssen so eingestellt werden, daß das Signal am Ausgang gleich groß ist, nicht am Eingang.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • nils kristiansen
    Beiträge
    1.641
    • 15. Oktober 2007 um 20:16
    • #9

    Also am Player selbst wurde nichts verändert. Nur die beiden Amps waren auf 3/4 aufgedreht (hoffe das meinst du)

    MfG,
    Nils

    Account selten genutzt -> Party PA

  • jogi
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    497
    • 15. Oktober 2007 um 20:30
    • #10
    Zitat von "Nils Kristiansen"

    die beiden Amps waren auf 3/4 aufgedreht


    Genau das ist der falsche Weg. Die T-Amp braucht ein bischen mehr Spannung für die gleiche Ausgangsleistung als die meisten anderen Amps und muß deshalb ein bischen weiter aufgedreht werden. Wenn ihr richtig vergleichen wollt, müßt ihr die Ausgangsleistung messen und exakt gleich einstellen.

    PS
    Die T-Amp kann (nicht muß!!!) wirklich Probleme mit etwas stromhungrigen 4Ohm-Boxen bekommen. Nur äußert sich das nicht so, daß sie plötzlich weniger Bass rausgibt, sondern sie fängt einfach früher an zu clippen, wenn die Strombegrenzung einsetzt. Das heist, sie liefert im Bass dann nicht mehr die angegebenen 1025 Watt, sondern weniger.

    Grüße

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • ewok
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    2.541
    • 15. Oktober 2007 um 20:42
    • #11

    >Nur die beiden Amps waren auf 3/4 aufgedreht (hoffe das meinst du)

    Ja, genau das meint er.

    Ein Verstärker hat einen festen Verstärkungsfaktor. Das Poti reduziert lediglich die Eingangsspannung. Die Funktion der Endstufe wird dadurch nicht beeinflusst.

    Beispiel (mit willkürlichen Werten):

    Amp A, 500 Watt, hat einen Verstärkungsfaktor von 1:10.
    Poti auf Anschlag, 1 Volt rein => 10 Volt raus

    Amp B, 500 Watt, hat einen Verstärkungsfaktor von 1:12
    Poti auf Anschlag, 1 Volt rein => 12 Volt raus

    Wenn du nun hingehst und beschickst diese Amps mit gleichbleibendem Signal, wird der eine lauter spielen als der andere.
    Über die Leistungsfähigkeit sagt das aber noch nichts aus, da Amp A beispielsweise erst bei 1,2V Input sein Maximum erreicht (also dann 12V liefert, wir nehmen an, das ist sein Maximum) und Amp B aber schon bei 1V Input 12V bringt und somit genauso am Ende ist.

    _________________________________________

    Zweiter Denkfehler: Das Potentiometer

    Es gibt Lineare und logarithmische Potis:
    Ein lineares hat bei 1/4 auch 25%, in der Stellung 1/2 auch 50% seines Wiederstandes.

    Ein logarithmisches Poti ändert über seinen Regelweg seine Charakteristik und somit funktioniert die Annahme "Gleiche Stellung = Gleiche Spannung" nicht!

    Wenn man Amps wirklich vergleichen will, gibt es nur eine Möglichkeit: Poti auf Rechtsanschlag, Verstärkungsfaktoren vergleichen und das Eingangssignal so regeln, dass beide Verstärker die gleiche Ausgangsspannung und somit auch gleiche Ausgangsleistung haben.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • pm-acustics
    Profi
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    • 15. Oktober 2007 um 21:04
    • #12

    Moin,

    Eingangsempfindlichkeit TA-2400: 0,775V

    Eingangsempfindlichkeit LD-1600 : default 1V (kann intern aber auf 0,775V/1,5V umgejumpert werden)

    Eingangsempfindlichkeit VPL-2500: 0,775V/1V/1,5V schaltbar auf der Rückseite.

    Man sieht es gibt beliebig viele Verwirrungsmöglichkeiten.....

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 15. Oktober 2007 um 21:55
    • #13

    und wieder eine uralte TT geschichte

    damals mit Mynut und Campfire und mir vergleihcne testfeld

    Mynuts LDPA 1000

    Campfire T2400

    Tthorstens SM 1400 und SM 2000

    wir haben zu dritt beschlossen das die LDPA 1000 der preisleistungs sieger ist und auch im hochmittelton bereich sauber klingt.

    die SM 1400 und 2000 haben etwas schöner geklungen kostet aber weit mehr sind im bass nen tick besser.

    aber auch die deutlich teuersten

    bei den Tamps waren wir uns einig braucht keiner klingt wie kaputt und kann keinen bass. für das Geld schrott evlt gerade noch proberaum tauglich.

    so viel zum thema welcher amp ist der beste.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 15. Oktober 2007 um 22:25
    • #14
    Zitat von "tthorsten"


    bei den Tamps waren wir uns einig braucht keiner klingt wie kaputt und kann keinen bass. für das Geld schrott evlt gerade noch proberaum tauglich.


    Ach Thorsten,
    auch du in deiner Allwissenheit solltest langsam mal lernen, wie man Amps vergleicht. Also les dir den ganzen Thread mal durch, du hast es nötig!!!
    Natürlich gibt es bessere Bassamps, aber auch du wirst in einem anständigen Vergleich außer im Grenzbereich keinen großen Unterschied zwischen den von dir genannten Amps hören.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • Campfire
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    3
    Beiträge
    1.356
    • 15. Oktober 2007 um 23:06
    • #15

    wenn ich nen Amp jetzt mal auf die schnelle vergleichen würde würde das für mich so aussehen: amp aussteuern bis er gerade noch so gutklingt, wo kommt mehr raus solange es noch gut klingt...
    dann noch schauen wie die Limiter so sind...
    (welcher Amp ist hörbar ins Clipping zu bekommen, bei welchem verhindert der Limiter das Hörbare Clipping...)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 15. Oktober 2007 um 23:27
    • #16
    Zitat von "Campfire"

    amp aussteuern bis er gerade noch so gutklingt, wo kommt mehr raus solange es noch gut klingt...


    Wenn ich einen Amp mit möglichst viel Power brauche, mache ich das genauso, aber es gibt genügend Anwendungen, wo man sowieso einen Limiter setzt und nur eine bestimmte Leistung braucht.

    Was mich so fürchterlich nervt, ist das Geschwätz, daß bestimmte Amps, in diesem Fall eben der T-Amp allgemein keine Bässe könnten. Der TAmp hat ein Problem im Grenzbereich bei 4 Ohm, wie schon weiter oben von mir beschrieben, aber bis dahin klingt er genauso wie all die anderen.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 16. Oktober 2007 um 01:32
    • #17

    Richtig, was juckt mich der Bass bzw. Amp wenn ich nicht voll Feuer gebe?

    Für mich ist es auch LDPA geworden, da der T-Amp wesentlich schneller Clippt (schon in 8 Ohm, 4 Ohm erst recht), somit die LDPA einiges Mehr aus dem Bass rausholt.
    Subjektiv kam es mir auch so vor, dass die Subs um einiges voller untenrum klingen als mit TA.

    Für mich aht die LDPA auch den entscheidenden Vorteil, dass sie 2 Ohm stabil ist (6h 2Ohm Dauereinsatz, kein Problem), somit läuft sie ohne Probleme auch im 4 Ohm Modus.
    Aufpreis war es mir locker wert!
    Schade nur, dass sie nun 530,- anstatt wie damals 460,- kosten.

    Limiter bei LDPA, geht so, bei StageLine Schrott ;)
    Soviel dazu.

    Wir dimensionieren unsere Amps einfach maßlos über und schon passt alles :grin:


    PS: Glaub der Alec hat die American Audio mal durchgechecked und gemessen und befand sie für Topteile Preis- Leistungstechnisch recht ok.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

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