Auf dem Markt werden viele identische Chassis, also vom selben Modell, mit unterschiedlicher Impedanz angeboten. Mal mit 4 und 8 Ohm, manche auch mit 8 und 16 Ohm.
Der Sinn ist klar: je nach Verwendung und Verschaltung sind 4 Ohm praktischer als 8, vice versa, usw.
Meine Frage ist die nach der technischen Gestaltung. Wie wird das genau realisiert?
So wie es offensichtlich aussieht, sind bei diesen Modellen die Membran, inklusive Aufhängung, und der Magnet identisch.
Damit bliebe zur Änderung ja nur die Spule, bzw. der Spulendraht.
Leicht vorstellbar wäre eine Verkürzung des Spulendrahtes, bzw. eine Vergrösserung des Leiterquerschnitts, um erstmal den Rdc zu verkleinern.
Aber! Müsste sich dann nicht auch die Induktivität ändern? Eigentlich ja. Und wie sieht es mit der Kraft des Magnetfeldes aus? Braucht es dann nicht auch einen anderen Lufspalt? Ändert sich nicht die Masse, und auch die Belastbarkeit der Einheit Spulenträger/Spulendraht?
Bräuchte man bei einer geänderten Masse, nicht eine veränderte Einspannung/Aufhängung/Rückstellkraft der Zentrierung?
Wenn ich die vom Hersteller so angefügten TSP und FQG-Bildchen solcher Modelle vergleiche, finden sich in der Regel neben einem unterschiedlichen Rdc oft nur minimale Abweichungen.
Wie kann das sein?
Eigentlich müssten sich doch die TSP deutlicher ändern, und dann hätte man doch ein völlig anderes Modell, das einen eigenen Namen verdienen wüde.
Andererseits, wenn es "nur" das Ändern der Spule (z. B. Wicklungszahl) ist, was ja recht simpel zu ändern wäre, warum gibt es dann nicht ein viel grösseres Angebot eines Modells mit unterschiedlichen Impedanzen, wie 2, 4, 6, 8 Ohm usw.?