1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Hobby Forum
  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

TSP-Messung

  • Hörnli
  • 17. März 2008 um 18:28
  • mr.email
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    103
    • 26. Mai 2009 um 14:56
    • #81

    Die genaue Regelart ist von vielen Faktoren abhängig. Schon alleine davon, wie der DSP rechnet und wieviele Rechenschritte parallel abgearbeitet werden können. Das wird also wohl eher nicht rauszufinden sein.

    Ich verstehe das Patent so, dass die Modelle auf fertige Lautsprecher mit Gehäuse beruhen. Sprich: Aktivsysteme oder Systeme mit Systemendstufe z.B...
    Ich glaube nicht, dass der DSP Part im Detail angepasst werden kann. Wer will denn das auch Einstellen, ausser mit try&error Methoden? Und genau das kann ich mit einem guten normalen Controller auch machen.

    Zur Regelung:
    Man könnte, theoretisch, hergehen und das Modell mit dem warscheinlichsten errechneten weiteren Verlauf des Musiksignals ein wenig im Vorraus berechnen und daraus Rückschlüsse auf die aktuellen Regelparameter nehmen. Aber auch hier gillt: In wie weit ist eine vorrausschauende Berechnung eines NF Musiksignals möglich und Sinnvoll?

    Du musst dir immer vor Augen halten:
    Alle kochen "nur" mit Wasser. Die CPUs bzw. DSPs können haben in den letzten Jahren auch nichts wirklich dazu gelernt. Sie können nur alles viel schneller.
    Und zu den Patenten:
    Es sind weder alle Patente Sinnvoll, noch konkret Neu. Ein Beispiel:

    Wenn ich jetzt sage, ich messe die Bewegung des Lautsprechers nicht mehr mit einer 2. Spule, sondern durch einen Laser, der die Membran vermisst (wie es in dem oben verlinkten PDF der Fall ist) dann kann ich mir das Patentieren lassen. Vermutlich wird das Patent auch genehmigt. Der Text von Powersoft würde dann auch auf mich zutreffen ;)
    Denn ich habe zwar nichts neues gebaut, aber 2 alte Sachen geschickt zu einer neuen Kombiniert.

    Mit freundlichen Grüssen,

    .:->Mr.EMail<-:.

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 26. Mai 2009 um 15:47
    • #82
    Zitat von &quot;Mr.EMail&quot;

    Die genaue Regelart ist von vielen Faktoren abhängig. Schon alleine davon, wie der DSP rechnet und wieviele Rechenschritte parallel abgearbeitet werden können. Das wird also wohl eher nicht rauszufinden sein.


    Natürlich wird da keiner den Quellcode des DSPs unter die GPL stellen und frei verfügbar machen, das ist schon klar :)

    Zitat


    Ich verstehe das Patent so,


    Hast Du das Patent vorliegen?

    Zitat

    ....dass die Modelle auf fertige Lautsprecher mit Gehäuse beruhen. Sprich: Aktivsysteme oder Systeme mit Systemendstufe z.B...
    Ich glaube nicht, dass der DSP Part im Detail angepasst werden kann. Wer will denn das auch Einstellen, ausser mit try&error Methoden? Und genau das kann ich mit einem guten normalen Controller auch machen.


    Liest man bei Martin z.B. den Ausschreibungstext zu deren neuem Subwoofer, ist dort die Rede von einem "emulierten, virtuellen Lautsprecher". Sofern also die Marketingabteilung nicht totales Bullshitbingo fährt, unterscheidet sich dieser Ansatz dann schon vom klassischen reaktiven DSP-Ansatz oder einer "einfachen" Sensor Lösung. Glaubt man dem Ausschreibungstext, wird ein Chassis mit einer extrem geringen Impedanz eingesetzt, um die dem Amp "sehbare" Last einer rein resistiven, ohmschen Last möglichst "ähnlich" zu machen.... Das soll dann die "konstruktive Vorbedingung" sein, um dann eben dem DSP mittels des virtuellen Treibermodells Korrekturen der Nichtlinearitäten unter Last zu ermöglichen (fs Anstieg mit zunehmender Auslenkung, Anstieg des Schwingspulenwiderstandes mit zunehmender Temperatur, resultierender Güteveränderung, Veränderung der Einspannung, usw....). Das würde eben über ein "bis jetzt mögliches" Korrekturverhalten eines DSP hinausgehen.

    Zitat


    Zur Regelung:
    Man könnte, theoretisch, hergehen und das Modell mit dem warscheinlichsten errechneten weiteren Verlauf des Musiksignals ein wenig im Vorraus berechnen und daraus Rückschlüsse auf die aktuellen Regelparameter nehmen. Aber auch hier gillt: In wie weit ist eine vorrausschauende Berechnung eines NF Musiksignals möglich und Sinnvoll?


    Vorausschauend ist vielleicht nicht richtig formuliert gewesen, bzw. führt in die falsche Richtung. Der Punkt ist ja nicht der, dass ein DSP heute nicht ausreichend schnell genug wäre sondern der ergänzende Ansatz zusätzlich zum Kontrollelement (bei Martin dann ein Drucksensor=mic) durch Kenntniss des Verhaltens der Membran unter hoher Last schon in der Ansteuerung "vor" der Rückmeldung des Drucksensors zu korrigieren. Und das ist ja genau die Frage, die mich interessiert - wie modelieren die Ihren virtuellen Lautsprecher? Von Klippel z.B. gibt es ja erweiterte Lautsprechermodelle, prinzipiell möglich wärs also..
    Oder ist es wirklich einfach nur eine "simple" Feedbackschleife, die aufgrund des vom Sensor ermittelten Fehlers nachregelt?
    Zwei Vorteile kann ich vermuten (ausser, dass man eben "was neues verkauft"...
    - Die Latenz könnte geringer ausfallen (obs relevant ist...)
    - Das Korrekturverhalten kann effektiver sein (wären bisherige Sensorlösungen ausreichend gewesen, bräuchte man nichts neues....). Etwas differenzierter: Rein durch die Messung von z.B. Verzerrungswerten eines Chassis mit Drucksensor weiß ich ja noch eindeutig, woher diese kommt.. 20Hz hat eine Weile hier mal "Klippel light" Messungen durchgeführt und sich dabei auf die Arbeit von Klippel berufen, in der durch Messung der Verzerrungswerte nicht zwingend kausale Zusammenhänge zwischen K2,K3, IMD usw.. und den "Ursachen" für das jeweilige Fehlverhalten hergestellt werden konnte. Wäre das ausreichend, hätte Klippel nie einen Laser benötigt... Ich kann also nur begrenzt aus der Messung des Fehlberhaltens ableiten, wo dessen Ursache liegt. Das virtuelle Speakermodell könnte hier erflogreich ergänzen...

    Zitat


    Du musst dir immer vor Augen halten:
    Alle kochen "nur" mit Wasser. Die CPUs bzw. DSPs können haben in den letzten Jahren auch nichts wirklich dazu gelernt. Sie können nur alles viel schneller.
    Und zu den Patenten:
    Es sind weder alle Patente Sinnvoll, noch konkret Neu. Ein Beispiel:

    Wenn ich jetzt sage, ich messe die Bewegung des Lautsprechers nicht mehr mit einer 2. Spule, sondern durch einen Laser, der die Membran vermisst (wie es in dem oben verlinkten PDF der Fall ist) dann kann ich mir das Patentieren lassen. Vermutlich wird das Patent auch genehmigt. Der Text von Powersoft würde dann auch auf mich zutreffen ;)
    Denn ich habe zwar nichts neues gebaut, aber 2 alte Sachen geschickt zu einer neuen Kombiniert.


    Vollkommen klar :) Manchmal kann man den banalsten Kram patentieren lassen, und in Zeiten wo die Grenzen zwischen Gebrauchsmuster und Patent verschwimmen und so was wie der Mauszeiger zum Patent angemeldet werden kann wundert mich auch nix mehr.... genau deswegen interessiert mich ja die konkrete Patentschrift um nachzulesen, was sie denn nun konkret machen..

    Wer hat die Patentschrift gefunden? Die beiden PCT bekomme ich aus den üblichen Suchdiensten nicht rausgekitzelt.

    Oh, wir sind eigentlich OT fällt mir grad auf..

    hornresp

  • mr.email
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    103
    • 26. Mai 2009 um 18:02
    • #83

    Das Patent habe ich nicht vorliegen, war missverständlich formuliert.

    Zitat

    Mr.EMail hat geschrieben:
    Die genaue Regelart ist von vielen Faktoren abhängig. Schon alleine davon, wie der DSP rechnet und wieviele Rechenschritte parallel abgearbeitet werden können. Das wird also wohl eher nicht rauszufinden sein.

    Natürlich wird da keiner den Quellcode des DSPs unter die GPL stellen und frei verfügbar machen, das ist schon klar

    So war es auch nicht gemeint. Gemeint war eher das die Art und Genauigkeit der Berechnung - aufgrund der Geschwindigkeit in der sie erfolgen soll - hauptsächlich abhängig von der Hartwaregeschwindigkeit ist.

    Zitat

    Liest man bei Martin z.B. den Ausschreibungstext zu deren neuem Subwoofer, ist dort die Rede von einem "emulierten, virtuellen Lautsprecher". Sofern also die Marketingabteilung nicht totales Bullshitbingo fährt, unterscheidet sich dieser Ansatz dann schon vom klassischen reaktiven DSP-Ansatz oder einer "einfachen" Sensor Lösung. Glaubt man dem Ausschreibungstext, wird ein Chassis mit einer extrem geringen Impedanz eingesetzt, um die dem Amp "sehbare" Last einer rein resistiven, ohmschen Last möglichst "ähnlich" zu machen.... Das soll dann die "konstruktive Vorbedingung" sein, um dann eben dem DSP mittels des virtuellen Treibermodells Korrekturen der Nichtlinearitäten unter Last zu ermöglichen (fs Anstieg mit zunehmender Auslenkung, Anstieg des Schwingspulenwiderstandes mit zunehmender Temperatur, resultierender Güteveränderung, Veränderung der Einspannung, usw....).

    Ein "emulierter virtueller Lautsprecher" ist aber auf Marketingdeutsch genau so ein mathematisches Lautsprechermodell wie ich es meinte. Eine andere Idee wäre ja noch (die auch grob passen würde) ich lasse den DSP erstmal nur messen welche Abweichungen das Modell zum Originalen hat und errechne danach ständig korrekturfaktoren, die wieder in die eigentlich Korrektur einfließt. Damit wären Temperatur/Alterung/Gehäuse des Chassis auch einbezogen.

    Zitat

    Das würde eben über ein "bis jetzt mögliches" Korrekturverhalten eines DSP hinausgehen.

    Wieder eine Frage der Genauigkeit, in der das ganze Erfolgt. Die Marketingabteilung behauptet natürlich 100%, aber die Realität sind garantiert sehr viel anders aus.

    Zitat

    Vorausschauend ist vielleicht nicht richtig formuliert gewesen, bzw. führt in die falsche Richtung. Der Punkt ist ja nicht der, dass ein DSP heute nicht ausreichend schnell genug wäre sondern der ergänzende Ansatz zusätzlich zum Kontrollelement (bei Martin dann ein Drucksensor=mic) durch Kenntniss des Verhaltens der Membran unter hoher Last schon in der Ansteuerung "vor" der Rückmeldung des Drucksensors zu korrigieren. Und das ist ja genau die Frage, die mich interessiert - wie modelieren die Ihren virtuellen Lautsprecher? Von Klippel z.B. gibt es ja erweiterte Lautsprechermodelle, prinzipiell möglich wärs also..

    Über die "gelernten" Korrekturfaktoren wäre das durchaus möglich.

    Mit freundlichen Grüssen,

    .:->Mr.EMail<-:.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 26. Mai 2009 um 20:30
    • #84

    Moin,

    Zitat von &quot;Sabbelbacke&quot;

    Oh, wir sind eigentlich OT fällt mir grad auf..


    ist mir jetzt auch egal ;)

    aus dem PDF von Powersoft:
    http://pro-audio.powersoft.it/download_get.php?obj=1078
    "Specific design and energy optimized matching of the amplifier output stage and the transducer motor
    delivers an unprecedented value in terms of Acoustic Output to Mains Input Power Ratio."

    von Fohhn:
    http://www.fohhn.com/index.php?id=58&tx_fohhnproducts_pi1[fohhnproducts]=413&cHash=2381ef6bec
    " Impedanz von 0,5 Ohm"

    0,5 Ohm, aha, das ist wohl nötig, damit die Spannung am Endstufenausgang/Chassiseingang nicht unbeherrschbar hoch wird.

    Nochmal powersoft:
    http://pro-audio.powersoft.it/download_get.php?obj=751
    "Programmable Output Stage Impedance: for special acoustic design and transducers matching"

    Und nochmal aus dem PDF:
    http://pro-audio.powersoft.it/download_get.php?obj=1078
    "IPAL technology magnifies the native performances of efficiency and the “recycling” capabilities of
    Switchmode Amplifier Topologies."

    Also: Der Lautsprecher(-Antrieb) selbst wird für Filterfunktionen benutzt. Das ist natürlich deutlich geschickter, als weiterhin den Irrweg des maximal dämpfenden Endstufenausgangs als Schnittstelle zum Lautsprecher zu beschreiten. Denn: man spart sich Groupdelay durch Vermeidung in Reihe geschalteter Filter (Filter im DSP vor der Endstufe, Filterfunktionen in der Endstufe, und auch der Lautsprecher hat eine Filterfunktion, alle üblicherweise in Reihe, rückwirkungsfrei gekoppelt durch Spannungsanpassung). Zusätzlich spart man sich hohe Ströme und reduziert die Verlustleistung - nicht nur im Lautsprecherantrieb. Die Gegen EMK des Antriebs wird direkt für die Filterung genutzt, und nicht sinnlos am minimalohmigen Endstufenausgang kurzgeschlossen.

    Das ist uralter Wein in neuen Schläuchen, als Lautsprecher noch die Endstufe eingebaut hatten, zur Zeit der ersten Anwendung, zur Zeit der Röhrenradioempfänger... ...wurden die Eigenschaften von Lautsprechern zusammen mit den Eigenschaften der Endstufe getuned - über die Gegenkopplung. Mit der praktisch unendlich kleinen Ausgangsimpedanz von Endstufen kam erst später eine universelle Schnittstelle zwischen Endstufen und Lautsprechern. Da diese heute den Markt beherrscht und als Dogma (Dämpfungsfaktor) behandelt wird sind die Möglichkeiten eines frequenzangepassten Dämpfungsfaktors weitgehend unbekannt. Interessant ist wie das nun vermarktet wird, technologisch ist einzig die freie Software-Programmierbarkeit der Gegenkopplung neu. Daß man in diese Gegenkopplung Signale von Meßgebern einkoppeln kann ist auch lange bekannt.

    Fohhn... ...lächerlich!

    da nehme ich den neuen "geregelten" CB-Bass von Coda schon ernster, aber auch nur wegen der Überlegenheit geschlossener Lautsprecher :grin:


    @ Daniel: Nichts, aber auch garnichts wir im Betrieb "gerechnet", vom DSP gelernt, oder sonstwie hochstehend verarbeitet. Die bisherigen Modelle von Lautsprechern werden lediglich erweitert, um die Möglichkeit aus einer Endstufe und einem Lautsprecher direkt eine Filterfunktion aufzubauen, mittels Anzapfung der Endstufen-Gegenkopplung. Diese Anzapfung fehlt dem gebräuchlichen Setup mit dem Dämpfungsdogma der gebräuchlichen Schnittstelle zwischen Endstufe und Lautsprecher. Du lässt Dich von Marketing-Blähungen in die Irre führen.


    Gruß, Bernd

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (26. Mai 2009 um 20:48)

  • mr.email
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    103
    • 26. Mai 2009 um 21:37
    • #85
    Zitat

    @ Daniel: Nichts, aber auch garnichts wir im Betrieb "gerechnet", vom DSP gelernt, oder sonstwie hochstehend verarbeitet. Die bisherigen Modelle von Lautsprechern werden lediglich erweitert, um die Möglichkeit aus einer Endstufe und einem Lautsprecher direkt eine Filterfunktion aufzubauen, mittels Anzapfung der Endstufen-Gegenkopplung. Diese Anzapfung fehlt dem gebräuchlichen Setup mit dem Dämpfungsdogma der gebräuchlichen Schnittstelle zwischen Endstufe und Lautsprecher. Du lässt Dich von Marketing-Blähungen in die Irre führen.

    Ich habe ja auch nur gemutmaßt was im Prinzip gemacht werden könnte. Ich muss allerdings zugeben die PDFs nicht genauer gelesen zu haben und mich ein bischen von der Fantasie was möglich wäre habe tragen lassen. Was die Marketingtypen sich alles ausdenken und umformen sehe ich selbst jeden Tag...

    Zitat

    Und nochmal aus dem PDF:
    http://pro-audio.powersoft.it/download_get.php?obj=1078
    "IPAL technology magnifies the native performances of efficiency and the “recycling” capabilities of
    Switchmode Amplifier Topologies."

    Könnte auch bedeuten, (oder vielleicht ist es auch das was du meintest) dass versucht wird, dass für einen Class-D Verstärker typische Ausgangsfilter zu sparen. Die induktivität des LC Filters könnte nämlich auch vom Lautsprecher selbst übernommen werden. Hat aber zur Folge dass diese Technologie einzig in Aktivsystemen möglich wäre. Die typische Taktfrequenz für Class-D liegt bei etwa 300kHz -> das bei 100V Railspannung über 20m ungeschirmtes Lautsprecherkabel.... Will ich gar nicht dran denken.

    Mit freundlichen Grüssen,

    .:->Mr.EMail<-:.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 26. Mai 2009 um 23:20
    • #86

    Moin,

    Zitat von &quot;Mr.EMail&quot;

    Könnte auch bedeuten, (oder vielleicht ist es auch das was du meintest) dass versucht wird, dass für einen Class-D Verstärker typische Ausgangsfilter zu sparen. Die induktivität des LC Filters könnte nämlich auch vom Lautsprecher selbst übernommen werden. Hat aber zur Folge dass diese Technologie einzig in Aktivsystemen möglich wäre. Die typische Taktfrequenz für Class-D liegt bei etwa 300kHz -> das bei 100V Railspannung über 20m ungeschirmtes Lautsprecherkabel.... Will ich gar nicht dran denken.

    Du bringst mich auf was: der Bug ist ein Feature. Das notwendige Ausgangsfilter ist ja den Dämpfungsdogmatikern ein Dorn im Auge, denn dieser hat einen Widerstand. Diesen Ausgangswiderstand durch Gegenkopplung gegen Null zu ziehen war und ist (nicht nur) bei Switchmode alles Andere als trivial, denn Dieser hat aus gutem Grund Blindanteile. Wieder schaue ich ins Röhrenradio, da war es das selbe Problem, mit dem Ausgangsübertrager. Was liegt da näher, als zunächst zu überlegen welche Ausgangsimpedanz (kapazitiv, induktiv...) zum Antrieb eines Schallwandlers frequenzabhängig tatsächlich sinnvoll ist, und die Gegenkopplung entsprechend zu gestalten. Statt einfach auf die gänzlich überflüssige "totale" Dämpfung zu zielen. Die Besonderheit bei Switchmode Amps wird nun sein, daß bereits eine aufwändige Gegenkopplung realisiert ist, die sich softwareseitig einstellen lässt. Tripath hatte hier sogar eine Selbstlernfunktion, allerdings nur um das Ziel einer "überhaupt brauchbaren" Endstufe zu erreichen.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Mai 2009 um 00:15
    • #87
    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    von Fohhn:
    http://www.fohhn.com/index.php?id=58&tx_fohhnproducts_pi1[fohhnproducts]=413&cHash=2381ef6bec
    " Impedanz von 0,5 Ohm"

    0,5 Ohm, aha, das ist wohl nötig, damit die Spannung am Endstufenausgang/Chassiseingang nicht unbeherrschbar hoch wird.


    Hmmm... dann stitz dort doch kein B&C 21SW152, oder zumindest ist es OEM von B&C.

    Aber wie machen die mit Powercomp? Auch wenn ein Lüfter "ins Chassis rein blässt" kann man PC nicht zu Null runterbekommen?

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.857
    • 27. Mai 2009 um 00:29
    • #88

    Hm, bei Class-D Amps die Chassis-Spulen als Induktivität für die PWM-Filterung zu nutzen, macht sicherlich Sinn bei Kompakt-Anwendungen wie Aktivmodulen für EIN bestimmtes Chassis und im Kleinleistungsbereich (sparsame Batterie-Anwendungen).

    Sinnfrei wird das Ganze, für Anwendungen, wo der Lautsprecher über längere Leitungen getrieben werden soll.
    Das würde Leitungen mit excellenter Schirmung, definiertem Wellenwiderstand und niedriger Dämpfung voraussetzen = sacketeuer und dann brauchts auch noch HF-taugliche Steckverbinder...wird teuer :oops:

    JM2C, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  2. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  3. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  4. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  5. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  6. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  7. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  8. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  9. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  10. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™