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Ich habe da jetzt echt mal ne Frage

  • Thorgy
  • 13. August 2003 um 20:08
  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 13. August 2003 um 20:08
    • #1

    Hallo Leute,
    ich habe hier im Forum schon ne ganze Menge über diese und jene Anlage gelesen. Immer wird dies und jenes Detail diskutiert und man hängt sich teilweise echt na Kleinigkeiten auf. Was allerdings ein anderer Punkt ist:
    Erfahrungen mit diesen und jenen Anlagen. Ich selbst komme nach wie vor aus dem Selbstbaubereich und arbeite meist mir überdimensionierten Anlagen. Wie ich das hier gelesen habe, habe ich anscheinend das Geld dazu. Andererseits habe ich auch keine Lust, mit irgendwelchem Roz zu arbeiten. Wenn ich am Start bin, ist Leistung, Durchsatz, Sound keine Frage. Was ich aber nicht verstehe ist, wie können Profis teilweise schlechte Qualität abgeben? War am We im Bierzelt und habe 2 amtliche Anlagen gehört-
    Die eine war echt mehr als schlecht weil nicht richtig eingepegelt, die andere, weil einfach zuwenig Material da war.
    Leute, so nen schlechten Sound mache ich nicht mal als Privater.

    Was ich einfach nicht verstehen kann, wieso wird hier immer mit den Minimallösungen gearbeitet? Kann ich nicht einfach ein Reserve Stack mitnehmen? Es wird diskutiert ob ein oder 2 mal 2“. Dann nehme ich halt 3 mit und es passt. Ich kann das echt nicht verstehen. Lieber zuviel Material als zuwenig! Und wenn immer über 3 DB hin oder her geredet wird, egal- ich nehm einfach noch nen Schwung Mucken mit und dann hat sich der Fall. Leute, kackt doch nicht wegen 3 DB rum, auch wenn es Geld kostet.

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • Michel
    Profi
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    150
    Beiträge
    799
    Marktplatz Einträge
    1
    • 13. August 2003 um 20:27
    • #2

    Nunja, soetwas nennt man glaube wirtschaftlichen Selbstmord. Sorry, aber jedem Betriebswirt wird es die Zehnägel verbiegen ob Deiner Argumentation. Wichtig ist letztendlich nur ob der Kunde zufrieden ist.
    Und für den Kunden zählt eben der Preis mehr als der Sound. (was mir sehr, sehr weh tut)
    Sicher, besser geht es fast immer, aber irgendwann muß man sich fragen muß ob man aus Kulanz und eigenem Anspruch zusätzliches Material, Personal und Transportkapazität bereitstellen (und bezahlen!) will.
    Klar, die meisten, und vor allen die Pros stellen immer 10-30 % mehr als bezahlt, aber irgendwann muß Schluß sein.

    Wenn ich als Verleiher ein Abgebot mache bezieht sich das auf ein bestimmte Quantität. Man kann dem Kunde ja sagen daß es bessere Lösungen gäbe, welche eben halt auch in einem höheren Preis resultieren.

    Letztendlich ist das was du betreibst auch nur dumping. -> Ich biete das Selbe für weniger Geld = ich biete mehr für das selbe Geld.

  • gobogeek
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    2.105
    • 13. August 2003 um 21:06
    • #3

    es geht entweder um die kohle- kunde oder verleiher ist knausrig- oder es fehlt am know how...


    so kommts mir jedenfalls vor. :-?
    ich denk mir auch eher lieber bisschen investieren und es ist gut als geld sparen und es wird schlecht..

    drop movinglights, not bombs! ;)

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 13. August 2003 um 22:13
    • #4

    Ich betreibe kein Dumping, da ich nicht gewerblich verleihe. Keine Sorge um das eigenliche Geschäft. Ich denke aber, dass die Kosten bei 5 oder eben 7 KW nicht so enorm höher liegen. Allerdings kann ich mit 2 KW einfach manchmal etwas mehr rausholen. Und irgendwo geht es da doch auch ums Prestige! Es hört sich ja ganz toll an: Wer hat denn da solche schlechten Mucken gemacht? Ach ja, der Veranstalter hatte zu wenig Kohle! Das glaubt ja auch erstmal keiner und der Ruf ist im Arsch. Es ist wihl dann die Pflicht, dem Kunden zu sagen: Mein Sohn, hier sind einfach noch mal so und so viel Eupen mehr zu berappen. Und so was kann ich eigentlich immer verkaufen- denn in dem Gewerbe kenne ich mich wirklich aus. --> verkaufen

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • mischling
    Beiträge
    123
    • 13. August 2003 um 22:58
    • #5
    Zitat von "Thorgy"

    Ich betreibe kein Dumping, da ich nicht gewerblich verleihe.

    hallo,
    sorry, aber dumping IST und BLEIBT dumping - mit oder ohne gewerbeschein

    mfg

    manu

    "Wozu benötigt man eigentlich die vielen bunten Knöpfe ?"

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 13. August 2003 um 23:06
    • #6

    hallo!

    nun ja 2Kw mehr sind schon etwas mehr aufand unter umständen kann das heißen das ich nicht mehr mit nem transitt auskomme sonden nen 7,5 t nemen muss und der kostet auch spritt usw! desweiteren ist es ja beim ton nicht getan die meisten leute wollen auch noch gute beleuchtung! und dann nehm ich einfach noch 5 kw mehr licht mit oder wie? oftmals ist es auch so das der strom dermaßen knapp ist das halt nur ne 5kw anlage laufen kann ohne das ich angsthaben muss das was passiert bei 2kw mehr kann das dann schon schlecht aussehen!


    die ganzen preise sind schon richtig kalkuliert glaub das! und wegen einer fuck veranstaltung wo der mieter nicht genug geld hatte ist nicht gleich ein ruf ruieniert! kenne auch einige angesehene verleiher die sowas gar nicht erst in die hand nehmen! wenn sie sehen das ist zu wenig geld am start um die leute angemessen zu beschallen und beleuchten stellen die lieber nix hin als das sie sich nacher anhören müssen es was zuwenig bholz da!

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 13. August 2003 um 23:06
    • #7

    Stop-

    ich beschalle keine Veranstalltungen, bei denen sonst jemand eine Anlage bei einem Verleiher ausgelihen hätte. Ich mache das nur aus reinem Hobby und habe- Gott sei mein Zeuge- noch nie jemand sein Geschäft weggenommen.

    Also-
    no dumping

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 13. August 2003 um 23:09
    • #8

    [quote="Pille666"]hallo!

    nun ja 2Kw mehr sind schon etwas mehr aufand unter umständen kann das heißen das ich nicht mehr mit nem transitt auskomme sonden nen 7,5 t nemen muss und der kostet auch spritt usw! desweiteren ist es ja beim ton nicht getan die meisten leute wollen auch noch gute beleuchtung! und dann nehm ich einfach noch 5 kw mehr licht mit oder wie?


    Licht interessiert mich nicht- denn was da meistens leuchtet interessiert die wenigsten, gerade in nem Bierzelt. Aber der Sound ist halt wichtig, in meinen Augen.
    Damit manche Leute keine Aufträge bei zuenig Kohle annehmen finde ich ok. Würde ich auch machen, denn Ruf ist Ruf.

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    • 14. August 2003 um 01:05
    • #9
    Zitat von "Thorgy"

    Leute, so nen schlechten Sound mache ich nicht mal als Privater.

    Oh ha ... da nimmt aber jm. den Mund sehr voll!
    Du hast also noch NIE einen schlechten Sound abgeliefert?
    Glückwunsch! - Du bist mein Gott!

    Zitat von "Thorgy"


    Kann ich nicht einfach ein Reserve Stack mitnehmen? (...)
    Lieber zuviel Material als zuwenig! (...) auch wenn es Geld kostet.

    Der Kunde bekommt das was er bezahlt. Nicht mehr und nicht weniger!
    Es sind die "Hobbykistenschlepper" die den professionell Arbeitenden Menschen - also diejenigen mit Gewerbe die ein Lager, den LKW, das Personal und die Versicherungen bezahlen müssen - das Leben schwer machen.
    Für kleines Geld viel Material rausgeben ist dumping. Bei uns in der Region (Niederrhein) sind die Kurs im Bundesvergleich z. Bsp sehr niedrig. Mich nervt es mittlerweile doch wirklich an!

    Gruß Oliver

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 14. August 2003 um 01:16
    • #10

    bei uns sind die preise so im keller, da wollen die leute die sachen am liebsten gleich umsonsten mieten...

    echt schlimm.

  • Kracky
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    • 14. August 2003 um 01:52
    • #11

    Ich bin sicher noch kein so großer Verleiher das ich mich wirklich zur Klasse derer zählen muß die davon leben, aber was du absolut nicht bedenkst, es gibt so vieles was hier mitspielt, vorallem im Pro Bereich.

    Fangen wir mal bei Veranstalter an, der ein gewisses Buget für seine Veranstaltung hat, mußt du von dem leben was du machst, ist dir ein Auftrag wichtig, so mußt du einfach kalkulieren, was kann ich an Leistung um welchem Preis erbringen, so das der Veranstallter mit dem Preis zufrieden ist, das die Veranstaltung funktioniert und ich auch noch überleben kann. hier sind wir schon daran Komprommise zu schließen, den wenn ich dem Veranstalter dann 2 Kw mehr liefere wie Vertraglich zugesichert, kann es vorkommen, das er dieses ab sofort jedesmal, zum gleichen Preis fordert und dieses auch an andere Veranstallter so weitergibt, als Professioneller heißt das, das du jedesmal eine Mehrleistung erbringen mußt zum gleichen Geld und sowas kann dich als Profi mit der Zeit einfach soweit bringen das du nur arbeitest damit du unterwegs warst.

    Dann der Faktor Zeit, als Pro mußt du schauen, das soviel arbeit wie möglich in so wenig Zeit wie möglich abgeliefert wird, wie in jedem anderm Geschäft auch, hast du nun an drei Tagen am WE jeden Tag einen Gig, heißt das du mußt am Freitag anfangen zu laden, fährst auf den Gig, triffst mittags um 16 Uhr ein, du weißt nicht was du antriffst, und mußt dementsprechend Reagieren, was teilweise einen enormen Zeitverlust mit sich bringt, dann hast du bis 19 Uhr Zeit, fertig aufgebaut zu haben, Licht wie ton, die Anlage zu Setten usw., dann kurz der Soundcheck und um 21.30 Uhr geht es dann los, die Musiker interessiert es nicht, ob du erst ab 17 Uhr hast aufbauen können, weil der Laster in der wiese hintem Zelt gehangen hat, die kommen un 19 Uhr und wollen ihr Set fertig dastehen haben, also was folgt daraus, du gehst den Kompromiss ein und sparst Zeit beim einmessen der anlage, wird auch so irgendwie unter der show noch hinzubiegen gehen. Dann die show, wo alle fünf Minuten einer irgendwas will, der Strom evtl. Probleme macht, Geräte nicht richtig Funktionieren usw. streß pur und keine Zeit sich um Feineinstellungen im Ton zu kümmern, also bleibt hier der Klang in gewissen Maß auf der Strecke. Dann Showende und schnellstmöglicher Abbau, während einige betrunkene und streitsüchtige oder Besserwisser dir im Weg rumstehen, liegen auf Kabeln stehen oder auf deinen Cases schlafen bzw. dir Ratschläge für´s nächstemal geben! Toll 7 Uhr, endlich ins Bett, bzw. Hotelzimmer und schlafen, um 12 uhr aufstehen, einige Kilomerter hinter sich bringen damit man um 16 Uhr wieder am nächsten Termin ist, selbes Spiel wie am Vortag und das bis Montag morgen um 7 Uhr, dann Heimfahrt und ins Bett. Dienstag ist Materialaufräumen, Reparatur, reinigung und alles was sonst noch so anfällt.

    Und möchtest du jemandem der das so oder ähnlich jedes wochenende macht, verdenken, das der sich da um Klangliche Feinehiten wirklich keinen Kopf macht, das der schaut, das er möglichst nur das aufbaut was sein muß? Ich denke nicht!

    Wenn ich, wie ich auch selber Teilweise, nur eine Samstags Veranstaltung habe, diese dann noch nur eine Ortschaft weiter ist und ich Zeit habe, wie ich gerne möchte, ist es leicht, mir hier viel Arbeit zu machen, etwas mehr auf zu bauen, mir nen halben Mittag Zeit zu nehmen um zu messen un immer wieder zu hören ob mir der Klang gefällt. Alles kein Problem, alles kein Thema, aber wenn du diese Stunden bezahlen müßtest, wäre das auch schon wieder ganz anderst. Welcher Mensch würde heute noch 12 Stunden arbeiten für 100 Euro, eigentlich keiner und das ist sowohl meiner als auch dein Vorteil, du bist auf diese 100 Euro nicht angewiesen und arbeitest rein Theoretisch aus Spaß an der Freude, ich bin auch nicht darauf angewiesen, arbeite aber für das Geld um meine Firma weiter zu entwickeln, um irgendwann auch einmal soweit zu sein, das ich von meinem Geschäft leben kann, und das funktioniert nur, wenn ich jetzt auch schon darauf achte, das ich nicht immer wieder drauf lege, nur damit ich zufrieden bin. Es ist schwer, diesen Sprung zu schaffen, weil du genau weißt, wenn ich Zeit hätte, wenn der Veranstallter nur 200 Euro mehr zahlen könnte, wäre es so das auch ich klanglich als auch Objektiv zufrieden wäre, so muß ich mit dem arbeiten, was der veranstallter in der Lage ist zu bezahlen, was ich ihm dafür bieten kann, ohne dabei lehr aus zu gehen und was Zeitlich möglich ist. Also muß ich einfach kompromisse eingehen, egal wie sehr ich damit unzufrieden bin, sonst macht den Job morgen jemande anderest, dem es egal ist, ob es wirklich gut Klingt und ob die Lightshow etwas hermacht, der möchte auch einfach nur leben!!

    Andrerseits, wenn ich dann Firmen sehe, die sich anstatt eines günstigen 32 Kanal Mischer, evtl. auch gebraucht, lieber so ein Yamaha Digitalpult kaufen, dort mit zuwenigen Kanälen zu kämfen haben und darum ein Funkmikro für die Abnahme von 4 Trommeln benutzen und somit das Safri Duo klingt, wie ein Mülltonnenkonzert und zu allem überflüß, weil man für die Veranstalltung kein gutes Geld bekommt, seine Mitarbeiter während der Veranstaltung an diesem Digitalpult anfängt zu schulen, bzw. diese ins kalte Wasse schmeißt, hier ist es mach mal, und dnna auch noch Monitorsound über selbiges Pult mischt, dann muß auch ich sagen, das kann es einfach nicht sein.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Smalltownboy
    Beiträge
    24
    • 14. August 2003 um 05:33
    • #12

    Mahlzeit,

    na klar kann man einfach mal 2kw mehr Ton mitnehmen, wenn man nur eine VA im Monat hat :D
    Das ist ja der nächste Punkt, ich kann nur hinstellen was gefordert oder bezahlt wird, ich kann ja auch nicht einfach ne andere VA absagen nur um genügend Spare hinzustellen was eh keiner bezahlt, sondern stell die Sachen lieber auf nen anderen Gig.
    Wenn es nicht spielt, war entweder das Angebot Mist, das Budget zu klein oder die Eckdaten falsch.
    Wenn man den Gig materiell anders ausrüsten müsste,aber es wird nicht gezahlt, lass ich die Finger weg.
    Gerade gehabt, eine Schul Theater Aufführung: Bühne ca. 10m breit 5m tief, hab ein paar Stufen und Truss angeboten, war denen zuviel, machen es jetzt mit 2!! 6er Bars :o Klar kein Problem, aber nicht von mir!!!
    Man kann dem Veranstalter immer etwas entgegen kommen, aber irgendwann ist mal gut.
    Ich sag nur leben und leben lassen.

    MfG
    Smalltownboy

  • Dirk Maron
    Profi
    Beiträge
    118
    • 14. August 2003 um 18:08
    • #13

    Klasse Thorgy,


    dann hätte ich gerne für nächste Woche 2 Stacks von dir. Ist zwar viel zuwenig, aber ich weiß ja, daß du noch welche auf Reserve dabei hast... :P:P


    Dirk

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 14. August 2003 um 19:57
    • #14

    jo, als ich neu im forum war dachte ich auch "warum nehmen die nicht ausreichend dimensioniertes equipment mit?"?

    aber ist mir dann auch klar geworden.

    wenn ein verleiher 7 stacks mitbringt, wo nur 5 bezahlt wurden, sagt sichd er va "dann zahle ich nächstes mal nur noch 3, weil 5 reichen meienr meinung nach (was ja net stimmt)", dann bringt der verleiher 7 zum preis von 3, und irgendwann 7 zum preis von einem, und geht pleite.

    stimt, man muss den Preis aufrechterhalten und darf sich nicht selbst den markt ruinieren,sonst geht man (und die,die gegen einen konkurrieren mussten) irgendwann pleite, dann werden die verleiher knapp, und der preis pendelt sich wieder auf dem ursprünglichen pegel ein

    es muss sich halt wirtschaftlich rechnen,billiger als wie es halt kostet, geht halt mal nicht

    das mit dem preis erhalten kenne ich

    mein vater ist freiberuhfler, macht marktforschung
    wenn er da umfragen macht und auswertet, sagt auch manchmal ein kunde "15000 euro können wir fuer die studie nicht zahlen, 10000 euro ist dasd budget"

    da kann mein vater net einfach sagen "okey, dann mach ich die studie fuer 10000" , weil dann will die firma ja in zukunft studien dieser grösse IMMER zu dem preis,dann muss er auch sagen "10000 sind okay,dann muessen wir aber das und das weglassen"

    sonst wirkt der preis wie aus der luft gegriffen,dann hat man keien chance mehr , faire preise zu kriegen, und von dem geld,was da durch eien studie reinkommt, wo mein vater dann einen monat schafft, da ggeht das meiste geld wieder an andre firmen, die teile der studie (kudnenbefragung,usw) weg, vom rest muss 3 monate gelebt werden

    und wenn de rkudne dann nur 10000 zahlen kann, kriegt er halt weniger, und wir können dann nur 2 monate von leben, und hhoffen, in 2 monaten wieder einen auftrag zu kriegen

    klar könnte man da auch ablehnen, aber wovon dann leben???

    aufträge kommen halt net grad massenhaft
    absagen kann man dann eigentlich nur, wenn sich rausstellt,das man nix dran verdient, oder gar draufzahlt,solange man nocvh irgendwie was dran verdienen kann, muss es gem8 werden, aber fuer weniger geld kriegt der kudne dann eben auch weniger

    und man hofft halt,das der nächste auftrag entspr. früher kommt, sonst wirds duster...

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • Jens Hauptmanns
    Verifiziert
    Beiträge
    294
    • 14. August 2003 um 23:23
    • #15

    Soso Thorgy, Du verleihst also nicht gewerblich? :o Dann hätte ich gerne Deinen vollständigen Namen und Deine Adresse. Das Finanzamt wird sich sicherlich darüber freuen wieder einen Schwarzarbeiter hochnehmen zu können und der Markt wäre auch wieder ein Stückchen sauberer. :lol: Fertig. Diese ganzen Hobbykistenschieber und reichen Kerle, die ihr Material praktisch verschenken und damit die Kurse regelrecht zerstören und das Gewerbe nicht mehr sinnig machen gehören einfach weg.

    Und jedem Veranstalter sei das auch nochmal gesagt: Bei nem Privatmenschen ohne Gewerbe ist im Falle des Falls nix zu holen!

    *koch*

    Was Du mir scon gar nicht erzählen kannst: Jobs bei denen 2kW Ton zum Einsatz kommen, da hast Du noch keinem ORDENTLICHEN Verleiher nen Job weggenommen? Niemals. Und das mit dem durchweg super Sound? Das dürfte DEINE Meinung sein. Gott.


    (Stelle mir gerade vor: 2kW im 30-Personen-Saal der Kneipe nebenan.. hihihi... soviel zum Thema "Reserve"... )

    Strom ist ne spannende Sache...

  • lautsprecher
    Beiträge
    70
    • 15. August 2003 um 00:01
    • #16
    Zitat von &quot;Thorgy&quot;

    Licht interessiert mich nicht- denn was da meistens leuchtet interessiert die wenigsten, gerade in nem Bierzelt. Aber der Sound ist halt wichtig, in meinen Augen.
    Damit manche Leute keine Aufträge bei zuenig Kohle annehmen finde ich ok. Würde ich auch machen, denn Ruf ist Ruf.

    Du hast natürlich Recht - das Licht stellt man wirklich nur auf dasses heller wird, die Effekte sind nicht von belang - darum sitzt da auch immer n Light Designer am DMX - Pult, der ist nur dazu da dafür zu sorgen dass es nicht zuu dunkel oder zuu hell wird.

    (Ich bräuchte übrigens so in 3mon für meinen Geburtstag ca. 0Stacks - kannst du da so 2kw rausholen? müsst schon gehen oder? ;)

  • SRAM
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    5.548
    • 15. August 2003 um 20:11
    • #17
    Zitat

    Diese ganzen Hobbykistenschieber und reichen Kerle, die ihr Material praktisch verschenken und damit die Kurse regelrecht zerstören und das Gewerbe nicht mehr sinnig machen gehören einfach weg.


    Ich will jetzt NICHT sagen was ich über Leute mit der Gesinnung denke....


    Aber lass Dir eines gesagt sein:
    gewöhn Dich daran, dass es immer mehr non-profit-Unternehmen geben wird, nicht nur auf dem Verleih-Sektor sondern in allen Bereichen des täglichen Lebens.

    Immer mehr Menschen erkennen nämlich, dass .....mmmh nennen wir´s mal "Spass an der Freud" mehr wert ist als IMMER nur profit (nichts gegen profit, aber den mach ich da wo es Sinn macht und am meisten bringt und nicht da wo Andere Ihr Hobby drin sehen :wink: ).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Campfire
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    • 15. August 2003 um 20:51
    • #18

    Kann mich SRAM nur anschließen. Wenn man mit anderer Leute Hobby sein Geld verdienen will muss man eben Qualitativ so weit über denen stehen dass die Kunden den (verständlicherweise) höheren Preis bezahlen. Dass das ganze eventuell kritisch wird wenn für eine Leistung ohne gewerbliche Anmeldung trotzdem Geld verlangt wird, unbestritten, aber jemandem zu verbieten eine Anlage umsonst für Spritgeld und ein paar Bier zur Verfügung zu stellen dürfte kaum zu verbieten sein.
    Es ist allerdings klar dass nur eine begrenzte Anzahl von wirklichen Profis benötigt wird. Aber es dürfte auch nur relativ wenige "Urlaubsorttester" o. Ä. geben.
    Grüße, Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Oliver Derks
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    • 15. August 2003 um 21:00
    • #19

    @ all

    Ich glaub´s nicht, Leute!
    Wir reden hier von Veranstaltungstechnik - nicht von Briefmarkensammeln!

    In unserem Biz werden - auch bei keinen Va´s - schnell schon mal Traversen geflogen oder mit Stativen nach oben gefahren. Es gibt Stromverteilungen mit 32A auch bei nur sehr wenigen Scheinwerfern.

    Das sind nur einige Beispiele die nach einem gewissen Know How schreien und für mich nicht nach einer lustigen Freizeitbeschäftigung klingen.
    Es sind, ganz nebenbei, auch einige "unwichtige Vorschriften" zu beachten ... also Bsp. sei hier mal UVV & VDE genannt.
    Damit haben so einige ja ihre Probleme!
    Gruß Oliver

  • Campfire
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    • 15. August 2003 um 21:06
    • #20

    allerdings scheint dass ja nicht unbedingt an "Gewerbe oder nicht" oder "umsonst oder zu angemessenen Preisen" zu tun sondern mit Vorschriften (Wer ein Traversensystem aufbaut muss..... etc) und deren Einhaltung. Meines Wissens ist aber auch für einen Professionellen keinerlei Ausbildung zwingend vorgeschrieben.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

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