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Yorkville AP 4040 keine Power?!

  • spl
  • 12. August 2008 um 15:57
  • spl
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    • 12. August 2008 um 15:57
    • #1

    Hallo,

    hatte gestern einen Bekannten mit einer Yorkville AP 4040 zum Testen da.
    Er wollte mal sehen, was die 1200W/4Ohm so leisten können...

    Angeschlossen an einen JBL SRX728S pro Kanal und los gings:
    Leider war das Ergebnis mehr als ernüchternd!
    Es war einfach keine Power, kein Druck da :roll:
    Nach ein paar Änderungen am EQ bei 60-80Hz war zwar der gewünschte Druck annähernd da - die Endstufe hatte aber durchgängig die roten Lampen an - bis zum dem Zeitpunkt, in dem die Schutzschaltung an ging und der Ton aus :lol:

    Was mich wundert ist, dass meine EV CP 2200 mit "nur" 800W/4Ohm WESENTLICH mehr aus den Teilen rausholt, ohne dass alle möglichen Schutz- Limit und Protectlampen leuchten :shock:

    Gibt es dafür eine Erklärung?!

    Über Antworten freue ich mich sehr :D
    Viele Grüße
    Dennis Will

    Über Technik spricht man nicht - man arbeitet damit

  • Wulfson
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    • 12. August 2008 um 18:46
    • #2

    hallo,

    die yorkville ap4040 ist eine sehr gute endstufe für mittel/hochton...leider aber eben nicht für bass. das ist aber bekannt-da tut sie nur mäßig

  • matthias bronko
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    • 12. August 2008 um 19:36
    • #3

    dito, das liegt allein im Schaltungsprinzip.
    die CP2200 wird von dynacord hergestellt und dort kommt auch deutlich mehr raus als drauf steht.

  • tobias beck
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    348
    • 12. August 2008 um 19:49
    • #4

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=23464&highlight=4040+bass

    .. nun, auch hier eher geteilte Meinungen.... Habe selbst die AP 4040 vor einiger Zeit erstanden, hatte aber bisher keine Zeit den Amp zu testen.... (weder als Bass-oder als Topamp :oops: :twisted: )

    Was ist eine Signatur?!

  • puma
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    • 12. August 2008 um 20:07
    • #5

    Ich hab die EV CP bisher erst einmal eher flüchtig gehört, die gute Performance im Bass ist mir allerdings trotzdem aufgefallen. Auch wenn weniger an Leistung drauf steht, der Amp schiebt im Bass ordentlicher als man denken mag.

    Trotzdem kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die Yorkville, die ja preislich sogar noch ein Stück über der EV/Dynacord rangiert, in einem Vergleich so sehr hinterher hinkt. Auf diesem Niveau sollten die Unterschiede zumindest nicht sooo wesentlich sein...
    Vielleicht stimmte ja irgendwas an Amp oder Setup nicht... :roll:

  • 4Art
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    • 13. August 2008 um 08:09
    • #6

    Wir haben 4040er rudelweise eingesetzt - an TW-Audio T24/B30. An den Tops gingen die Amps hervorragend. An den Bässen: Die 4040 ist definitiv kein Technoamp, sondern eher was Feines, nettes. Für unsere Top40 und Galaevents war immer genügend Basspower da. Und die roten Lämpchen flackern bei den Stufen halt sehr früh - das "weiss man aber eigentlich auch".

    Auf Hoellstern umgestiegen sind wir primär aus System- und Gewichtsgedanken - aber nicht, weil wir mit den Stufen nicht zufrieden gewesen wären.

  • Campfire
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    • 13. August 2008 um 08:55
    • #7

    was mich wirklich wundert ist, dass sie abgeschaltet hat.....
    ich habe zwar nur 6020er, aber die kann ich Problemlos stundenlang im limit betreiben, auch an 2 Ohm, also sollte es die 4040 an 4 Ohm also auch schaffen......
    ev. ist die impedanz der Bassboxen auch ungünstig (fällt an unter 4 Ohm)....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • spl
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    • 13. August 2008 um 12:50
    • #8

    Genau das hat hat mich auch am meisten gewundert...
    Das nur "Feines und Nettes" rauskam ist ja das eine,
    aber das sie dann direkt abgeschaltet hat - nach ca. 5min Betrieb - spricht nicht für den Amp.

    Am Setup war alles richtig eingestellt, 25-85Hz, zunächst ohne Veränderungen am EQ, dann bei 60Hz +5dB bei 60Hz mit PEQ, welche Güte weiß ich nicht mehr, aber alles im grünen Bereich :roll:

    Über Technik spricht man nicht - man arbeitet damit

  • ljbigfish
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    • 13. August 2008 um 13:48
    • #9

    Tach,

    ich hab mal in den Spezifikationen geschaut.
    Die EV ist eine Class H (Railspannung wird bei höherer benötigter Ausgangsspannung hochgeschaltet).
    Die AP natürrlich auch. Nur villeicht hat die AP weniger verschiedene Stufen. (vllt. nur 2). Dann hat natürrlich die EV klare Vorteile, wenn man davon ausgeht, dass es 3 Stufen seien könnten. Sie verbrät weniger Strom bei gleicher abgegebener Ausgangsleistung. Das hat den Vorteil, dass weniger Wärme entsteht und die Belastung für das Netzteil geringer ist. -> mehr Reserven.

    Des weiteren ist die EV auch für 2 Ohm Betrieb gedacht. d.h. dass warscheinlich mehr Transistoren Parrallel geschaltet sind. Und wenn mehr Transistoren Parallel + 1 Rail mehr, wird einfach ein größerer Kühlkörper gebraucht. Und ist natürrlich auch im Sinne des Entwicklers.


    Ist natürrlich nur Theorie, erscheint mir aber logisch und sollte einen solch großen Unterschied erklären.

    Gruß Simon

  • naim catlaq
    Beiträge
    5
    • 25. August 2008 um 11:28
    • #10

    also ich benutze die EV cp3000s.

    Ich hatte aus Neugier eine qsc pl380 gekauft mit 2x2500 Watt weil ich wissen wollte wie sich der Unterschied im Bass bemerkbar macht.

    Vielleicht bilde ich mir das ein aber bei ab Vergleich war die EV nicht schlechter,da draufhin habe ich die QSC schnell wieder verkauft.

    Vor allem ging die Limitterlampe sehr früh an.
    Ich hatte dabei kein gutes Gefühl gehabt weil ich nie wusste ob dann an die 1200 Watt Bassboxen 2500 Watt Endstufenleistung anliegt oder der limitter zu früh eingreift.

  • storma
    Beiträge
    237
    • 25. August 2008 um 19:42
    • #11

    Warum kauft ihr euch keine gebrauchte Crown Macro Tech 5000 wenns im Bass
    ordentlich schieben soll?
    Dann könnt ihr auch so manche Experimente sparen.

  • rockline
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    Beiträge
    4.440
    • 27. August 2008 um 22:56
    • #12

    Die kleine AP4040 hat einen abschaltbaren Limiter. Ist der Limiter aktiv zeigt die Clip LED die Begrenzung 3dB vor dem Maximum an. Der Limiter arbeitet sehr effektiv und eher zu gründlich.
    Auch das HP-Filter sollte für Basswiedergabe auf 20Hz gestellt werden.

    Insgesamt ist die 4040 nicht der Bassamp schlechthin. Ein abschalten der Endstufe ist nicht normal, dass habe ich bei Yorkville noch nie beobachtet (außer bei Kurzschluss oder Unterimpedanz).

    Die AP6020 basiert auf der gleichen Schaltung wie eine 4040, hat auch nahezu die gleichen Betriebsspannungen. Die 6020 schiebt ein wenig mehr Bass aufgrund der doppelten Zahl an Endtransistoren (Innenwiderstand geringer). Die Yorkville haben immer zwei Endtransistoren pro Betriebsspannung in Reihe liegen, dass ist einer der Gründe für die etwas schwächere Basswiedergabe im Vergleich zu anderen Konzepten.
    Die größere 6040 funktioniert nach dem Konzept der Brückenendstufe, im Prinzip ist das ein Stereoverstärker der insgesamt 4 Kanäle einer AP4020 beeinhaltet. Die 6040 hat schon einen sehr ordentlichen Bass aufgrund ihres enormen Headrooms.
    Für richtig böse Bässe empfehle ich 3stufige ClassH Schaltungen mit paralell angeordneten Endtransistoren und "altmodischem" Trafokonzept - sowas findet man meist in der Oberliga der Chinesenkisten > 2 x 2kW/2Ohm.

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 28. August 2008 um 09:33
    • #13

    studio-r x8 und ähnliche amps tun auch richtig gut im tiefton.

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