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Wie "stimmt" ihr eure/die PA???

  • tufkamagi
  • 28. August 2008 um 14:34
  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 28. August 2008 um 14:34
    • #1

    Hallo.

    Mich intressiert hier mal, wie ihr das macht wenn ihr wo aufbaut/aufgebaut habt.
    Nimmt ihr extra Messequipment mit?
    Lasst ihr immer dasselbe Lied laufen?
    Wenn ja, welche Songs nutzt ihr?
    Oder habt ihr spezielle CDs dafür?

    Weil irgendwie müsst ihr ja eure Weichen und EQs der Location anpassen.

    Ich frag deshalb so blöd nach, weil ich meine PA ja nicht im Keller testen kann. OK, ich habs gestern gemacht, aber in einem relativ kleinen Kellerraum kannst du keine 4 AZ-Bässe vernünftig testen. Da hüpft der ganze Player und dann ist auch die Schmerzgrenze erreicht. :grin:

    Dank für die Info,
    elefelle

    ja, es geht noch lauter!

  • treibsand
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    1
    • 28. August 2008 um 15:30
    • #2

    Die Weiche ist an die Anlage angepasst und für den Rest gibt es ein SM58, eine Stimme und ein geübtes Gehör (nein, ich bin absolut nicht musikalisch...)
    Dieser Krempel findet sich auf jeder Baustelle und reicht völlig aus, um eine Anlage zum "Klingen" zu bringen, störende Frequenzen zu finden und zu ziehen..

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • deep-house
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    3
    • 28. August 2008 um 15:43
    • #3

    Sehe ich auch so, die Trennfrequenzen und Filter sind gesetzt, dazu kommen je nach Ort nur Filter und milde EQ's. Wo und wie stark entscheidet das geübte Ohr, wenn Gäste da sind kann man die meist wieder zurücknehmen. Interferenzen mit dem EQ auszugleichen ist sowieso sinnlos, daher tut ein gescheites Konzept vorab not.

    Ansonsten nehme ich Musik die ich kenne, dann aber auch zwischendurch gerne mal was effektvolles für die "Zaungäste".

    Gruß UweS.

  • hias.h
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    • 28. August 2008 um 17:53
    • #4

    Statt dem sm58 nehm ich eine CD. Man sollte die Lieder gut kennen und Prakisch ist es, wenn der Musikstil in etwa dem entspricht was auch Später über die PA laufen soll.
    Jetzt erstmal probieren, ob man allein durch die Lautstärkeverhältnisse von den verschiedenen PA-Wegen was erreicht.
    Evl die Trennfrequenzen ein bisschen ändern.
    Jetzt gehts weiter zum EQ:
    Wenn die Anlage gut und der Raum in Ordnung ist, müssen vll paar Bänder um ein 2-3 dB abgesenkt werden, wenn High und Lowcut vorhanden, ruhig auchmal damit spielen.

    Wenn die Weiche von vornherein gut eingestellt ist, kann man gleich an den EQ, das ist im party-pa bereich aber leider nicht selbstverständlich.

  • Phasm
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    70
    • 28. August 2008 um 17:56
    • #5

    Hey,
    dann hab ich dazu auch mal kurz eine Frage.
    Nehme wir an, am abend wird viel Rock gespielt und auch eine kleine Band spielt was.
    Jetzt nehme ich einen schönen Rocktitel zum einstellen der Anlage. Ihr sagt immer alle, man sollte den Titel kennen. Dass beudetet ja ich sollte wissen wie er klingen soll. Aber woher weiß ich das? Soll ich den Titel vorher zuhause auf guten Abhör Monitoren (Stuido) ein hören oder was soll ich tun?

    Danke schonmal

  • vb-scripter
    Beiträge
    485
    • 28. August 2008 um 18:43
    • #6

    Guten Kopfhörer nehmen und abwechselnd Kopfhörer und PA vergleichshören.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 28. August 2008 um 19:44
    • #7

    Wenn man eine CD/einen Track gut kennt, weiss man, wie die Musik auf das Equing "reagiert". Ist vor allem im Bassbereich wichtig, da hier Köpfhöherer nicht immer so gut als Referenz dienen können.
    Manche Aufnahmen werden schnell matschig, vor allem wenn sie dafür ausgelegt sind, viel Bass auf Stereoanlagen zu produzieren.
    Andere Aufnahmen haben recht viel unter 40Hz, manche fast garkeinen Tiefbass. Sowas ist recht schwer mit einem Kopfhöhrer zu beurteilen.
    Wenn du die gleichen CDs/Tracks immer wieder hernimmst und dadurch auf vielen verschiedenen Anlagen hörst, fallen dir solche sachen schnell auf.

    Ich schreibe bewusst "CD", denn mit MP3s sollte man garnicht erst nicht anfangen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 29. August 2008 um 19:27
    • #8
    Zitat von "hias.h"

    Manche Aufnahmen werden schnell matschig, vor allem wenn sie dafür ausgelegt sind, viel Bass auf Stereoanlagen zu produzieren.


    "Preiswerte" Stereoanlagen klingen häufig "matschig".
    Eine neutrale (ggf. professionell eingemessene) PA funktioniert in vielen Locations (erst recht outdoor) meistens - und sofern die LS sinnvoll plaziert wurden - sehr passabel.

    ... und außerdem: http://www.sound-klinik.de/objektive_ohren.pdf

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 29. August 2008 um 21:22
    • #9

    ich stimme dir zu, ich schrieb ja bewusst nicht Hifi-anlage.

    aber meinst du nicht auch, dass
    "neutrale (ggf. professionell eingemessene) PA" sich ein wenig mit "party-pa" beisst?

    Ist dir noch nie aufgefallen, dass bei vielen CDs die BD (oder das BD-surrogat) recht hoch ist? Vom E-Bass ist unter 80Hz meist auch nicht viel vorhanden, obwohl er deutlich tiefer runterkommt (auch 4saiter) und die Gitarren sind häufig ziehmlich angedickt. Über mp3-Player oder Billigstereoanlage kommt dann recht viel "Hochbass" rüber(was anderes können die teile ja eh nicht), wenn man es über eine PA laufen lässt nurnoch matsch, weil sich alles im geichen Frequenzbereich, von ca 80-120hz, abspielt und die untersten zwei Oktaven fast nicht genutzt werden.
    (oder 3, wenn du subsubkontra mitzählst).

    Eine Häufig zu beobachtende Reaktion ist ein Absenken zwischen 100 und 150Hz am EQ, oder das Versenken desselben Bereichs zwischen den Trenfrequenzen.
    "sauberere" CDs oder auch Livemusik klingen auf derart eingestelten PAs dann recht schnell kalt und steril, da dass eigene Gehör sich aber bereits an den Klang der PA gewöhnt und man "ja extra vorher EQt hat" wird dann meist nichts mehr am Frequenzgangsverbieger geändert.

    Deshalb sollte man genau wissen, wie die Musik klingen sollte/auf anderen Anlagen klingt, wenn man mit ihr den Sound der PA verbessern will.

  • ljbigfish
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    1.080
    • 29. August 2008 um 23:02
    • #10

    Abend,

    die störenden Frequenzen kann man auch recht einfach mit einem Kondensatormikro finden.
    Es reicht aber auch, einfach das zu ziehen, was bei der Musik nerft. Das merkt man ja recht schnell.
    Ich würde da nich unbedingt eine einem bekannte Scheibe nehmen, weil dann eine Erwartung an den Klang existiert, die nicht wirklich einer Linear eingemesssenen PA entsprechen muss.
    Die PA würde dann wie die eigene Stereoanlage oder die Laptop-Lautsprecher klingen ;)

    Gruß Simon

  • Elevat0r
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    612
    • 30. August 2008 um 12:19
    • #11

    ...was ja nicht sooo viel ausmacht, je nachdem, was an eigener "Stereoanlage" daheim existiert. ^^

    Aber eine ausgewachsene PA wie Laptoplautsprecher klingen zu lassen? Ich glaube, das sollte auch mit noch so viel Verbiegerei nicht wirklich möglich sein. ;)

    -----------------------------------------------------------

    Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich habe nichts mit dem DJ-Versandhandel zu tun! ;)

  • MRspeaker
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    • 31. August 2008 um 13:50
    • #12

    Erstmal muss man differenzieren was auf der Veranstaltung überhaupt passiert, was möglich ist und was bezahlt wird.

    Bei einer Dorfdisco mach ich garnichts oder stell den Equalizer grob nach CD-Musik bekannter Titel ein. Es wird nicht bezahlt und merken tut auch keiner was, 99% der Musik sind mp3s oder Technozeug... Da das eh elektronische Musik ist, weiß eh keiner wie es klingen muss.


    Dann gibt es die klassischen Konzerte, nehmen wir ein Bandkonzert.
    Hier stelle ich die Anlage erstmal nach einem bekannten CD Titel nach meinem Geschmack ein.
    Dann kommen möglichst Titel, die der Band gleichen, besser noch eine CD der Band-
    Und dann guckt man nachher beim Soundcheck weiter, klingt das Keyboad zu fett, oder muss es das sogar.. sollen die Gitarren in den Vordergrund.. was auch immer, es macht viel >Sinn sich mit dem Künnstler zu unterhalten... usw usw....

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • treibsand
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    1
    • 31. August 2008 um 17:19
    • #13
    Zitat von "MRspeaker"

    Hier stelle ich die Anlage erstmal nach einem bekannten CD Titel nach meinem Geschmack ein.
    Dann kommen möglichst Titel, die der Band gleichen, besser noch eine CD der Band-
    Und dann guckt man nachher beim Soundcheck weiter, klingt das Keyboad zu fett, oder muss es das sogar.. sollen die Gitarren in den Vordergrund.. was auch immer, es macht viel >Sinn sich mit dem Künnstler zu unterhalten... usw usw....


    Ehrlich gesagt: ich glaube nicht, dass es auf Party-PA Niveau wirklich viele Bands gibt, deren CDs so klingen, wie die Band live... :roll:
    Zweitens: wenn der Soundcheck erst mal läuft benutze ich den EQ nur, um allerletzte Feinschliffe zu machen. Schliesslich hat er ja Einfluss auf die gesamte Band und ich möchte nur ungernst wieder von vorne anfangen... :twisted:
    Ausserdem: gerade bei Konzerten/Bands interessiert es mich einen S****dreck, wie eine CD auf der Anlage klingt. Da stehen die benutzten Mikrofone im Vordergrund - deswegen auch Anlagencheck mit dem gleichen (Typ) Mikro, wie der Hauptgesang. Schliesslich fängt man sich gerade vorne auch einen Großteil der restlichen Band mit ein.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Sound-Klinik
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    • 1. September 2008 um 10:40
    • #14
    Zitat von "hias.h"

    Eine Häufig zu beobachtende Reaktion ist ein Absenken zwischen 100 und 150Hz am EQ, oder das Versenken desselben Bereichs zwischen den Trenfrequenzen.


    Einer der Gründe - gerade bei Indoor - ist, daß kleine Tops in den LowMids praktisch keine Richtwirkung haben und "rundherum" in den Raum müllen. Da diese F-Anteile dann von den Wänden "freundlicherweise" wieder in den Raum geworfen werden, wird alles etwas angedickt. Outdoor sieht es da dann anders aus.

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