hi ihr lieben,
hat es ein grund besser ein guten grund das einige bauvorschläge bzw. vielleicht auhc ein paar hersteller empfehlen den hochtöner verpolt anzuschließen???
hi ihr lieben,
hat es ein grund besser ein guten grund das einige bauvorschläge bzw. vielleicht auhc ein paar hersteller empfehlen den hochtöner verpolt anzuschließen???
Ne sehr einfache Art und weise um Phasenunterschiede auszugleichen, wenn ich mich nicht irre.... jaaaaaaa... mir ist klar, dass die phase nicht verschoben wird, sondern die polarität geändert aber es verfolgt das gleiche Ziel in diesem Fall.
Ja,
wenn der Hochtöner nicht verpolt angeschlossen wird passt die Phase nicht zum Tiefmitteltöner und im Übernahmebereich kann es zu Auslöschungen kommen, welche ein Tal im Frequenzgang zur Folge haben . Deswegen immer schön so anschließen wie der Hersteller / Entwickler das verordnet, die haben sich tatsächlich was dabei gedacht
.
Dass die Phasen in den wenigsten Fällen 100%ig zueinanderpassen ist klar . Deswegen haben professionell entwickelte Boxen auch viele Bauteile mehr auf der Weiche (Allpass), um die Phase exakt anzugleichen . Die einfachste und beste Lösung ist wohl dasvermessen in Verbindung mit aktiver Trennung und Phasenangleichung . Leider hat das wieder nachteile, z.B. seperate Verstärker für Tieftöner, Mitteltöner, Hochtöner (siehe auch das Xtro, das wird ebenfalls aktiv getrennt und die verschiedenen Speaker werden aufgrund ihrer verschiedenen Positionem zeitlich zueinander verzögert, sodass der Frequenzbereich auch nach einigen metern nicht plötzlich irgendwelche Senken bekommt .
Grüße - Hagen Jaeger
also soweit ergibt das sinn ![]()
aber ich nehme an das bezieht sich nicht auf alle treiber?
Es geht nicht nur um die Treiber sondern auch darum wie die Box gebaut ist.
Einfaches beispiel: Trennfrequenz 1800 Hz -> Eine Wellenlänge von ca. 19 cm
Jetzt überlegen wir uns, Tieftöner und Hochtöner geben beide einen Sinus von diesen 1800 Hz wieder..... Beide sind dabei Phasengleich (Quasi "synchron")
Die Signale addieren sich zu einem lauten Sinuston.
Jetzt setzen wir ein Horn von 9,5 cm vor den Hochtöner, TT und HT wieder "synchron"... Allerdings führt der Tieftöner wenn die positive Halbwelle auf der Höhe des TT ist schon die negative Hälfte der Schwingung aus. Addiert man beides wieder haben wir eine Auslöschung.
Verpolt man jetzt den HT, sendet der während der TT eine pos. Halbwelle ausführt eine negative Halbwelle aus und wenn diese neg. Halbwelle des HTs wieder auf der Höhe des TTs ist, ist dieser bereits wieder bei der neg. Halbwelle. Also hat man wieder konstruktive Interferenz. Es wird wieder Laut!
Erklärung: TT = Tieftöner, HT = Hochtöner.
Klar, es ist in echt etwas komplizierter, aber das Prinzip sollte man so verstehen.
Gut erklärt .
Bei einer aktiven Trennung mit Controller würde man den Tieftöner einfach entsprechend verzögern, das ist genauer . Durch verpolen kann man ja nur um 180° schieben, das trifft es nie so genau . Messen und aktiv trenen ist da die genauste Möglichkeit .
Wo wir schonmal dabei sind : ausgehend davon, dass ich ARTA (Demo-Version) benutze ... Wie messe ich die tatsächliche Phase am hörplatz ? Per Mikro oder LIMP (elektrische Phase) ? Muss das Mikro dazu kalibriert sein, eigentlich nicht oder ? (man will ja nur 2 Phasen vergleichen, die unter gleicher "Abweichung des Mikro's aufgenommen werden .
Ich muss nämlich die nächste Zeit auch mal ran, für den 2-Wege-Bass muss die Phase stimmen .
Setzen wir noch einen oben drauf : Ich habe DCX-2496 . 2 Top's im Raum, 1 verpole ich (kann man aj einstellen von + auf -) . Hört sich irgendwie komisch an . Verpolung wieder aus . Jetzt drehe ich die Phase um 180° (sollte ja das Gleiche sein) - aber es klingt nicht verändert ! Muss man da erst was aktivieren ? Oder stehe ich gerade aufm Schlauch ?
Grüße - Hagen Jaeger
soweit alles klar ergibt ne sinn für mich
eine frage noch zum schluss:
leidet darunter evtl. die mechanik der spule des hochtöners?
Hi,
Zitatleidet darunter evtl. die mechanik der spule des hochtöners?
Nein - das ist der Pappe egal ob sie sich erst vor oder zurückbewegt .
Grüße - Yavem
Zitat von "Hagen Jaeger"Hi,
Nein - das ist der Pappe egal ob sie sich erst vor oder zurückbewegt .Grüße - Yavem
gaaanz sicher ?
Gedankenexperiment:
was wäre, wenn die Aufhängung und der Antrieb nicht symmetrisch aufgebaut sind
(und unsere Anregung sowieso kein stationärer Sinus ist, sondern ein impulsives Signal)
Zitat von "mckrise"Gedankenexperiment:
was wäre, wenn die Aufhängung und der Antrieb nicht symmetrisch aufgebaut sind
(und unsere Anregung sowieso kein stationärer Sinus ist, sondern ein impulsives Signal)
Es wäre trotzdem egal, da auch ein Impuls nicht zwangsläufig im positiven Bereich verlaufen muss, er kann genauso erst entgegengesetzt, also negativ sein.
:wink: Jürgen
Zitat von "mckrise"Gedankenexperiment:
was wäre, wenn die Aufhängung und der Antrieb nicht symmetrisch aufgebaut sind
(und unsere Anregung sowieso kein stationärer Sinus ist, sondern ein impulsives Signal)
Das wäre äußerst ungünstig, weil ein Lautsprecher am besten genau ohne Unsymmetrien arbeiten soll... Geht in der Praxis natürlich nur mit Kompromissen, klar. Je genauer die Kolbenbewegung dem elektrischen Eingangssignal folgt, desto besser. Ein nicht symmetrischer Aufbau verfälscht das Signal. (Eigentlich) Jeder Lautsprecher verhält sich nicht 100% symmetrisch. Schlecht druchdachte Antriebseinheiten, nicht genau mittig sitzende Schwingpsulen und so weiter tun Ihr übriges dazu... Wenns Dich genau interessiert, schau mal bei Klippel vorbei, da gibts genauere Untersuchungen zu dem Thema.
Gleich springt Bernd hier vorbei und erwähnt das DC-Offset, ein Thema das hier sehr gut passt.
Die Ausführung der passiven Weiche sorgt dafür, das durch Phasenverschiebungen im Übergangsbereich der Weiche Auslöschungen entstehen.
Durch das Umpolen des Ht kann man dem entgegenwirken, hängt aber immer von der Ausführung der Weiche ab.
Zitat von "Mechwerkandi"Die Ausführung der passiven Weiche sorgt dafür, das durch Phasenverschiebungen im Übergangsbereich der Weiche Auslöschungen entstehen.
Genau.
1te Ordung 90°
2te Ordnung 180°
3te Ordnung 270°
4te Ordnung 360°
Zitat von "Hagen Jaeger"Alles anzeigenGut erklärt .
Bei einer aktiven Trennung mit Controller würde man den Tieftöner einfach entsprechend verzögern, das ist genauer . Durch verpolen kann man ja nur um 180° schieben, das trifft es nie so genau . Messen und aktiv trenen ist da die genauste Möglichkeit .
Wo wir schonmal dabei sind : ausgehend davon, dass ich ARTA (Demo-Version) benutze ... Wie messe ich die tatsächliche Phase am hörplatz ? Per Mikro oder LIMP (elektrische Phase) ? Muss das Mikro dazu kalibriert sein, eigentlich nicht oder ? (man will ja nur 2 Phasen vergleichen, die unter gleicher "Abweichung des Mikro's aufgenommen werden .
Ich muss nämlich die nächste Zeit auch mal ran, für den 2-Wege-Bass muss die Phase stimmen .
Setzen wir noch einen oben drauf : Ich habe DCX-2496 . 2 Top's im Raum, 1 verpole ich (kann man aj einstellen von + auf -) . Hört sich irgendwie komisch an . Verpolung wieder aus . Jetzt drehe ich die Phase um 180° (sollte ja das Gleiche sein) - aber es klingt nicht verändert ! Muss man da erst was aktivieren ? Oder stehe ich gerade aufm Schlauch ?
Grüße - Hagen Jaeger
Weißt du wie du die akustische Phase bestimmst durch die Impulsantwort?
Wenn ja, dann Mic auf Höposition und messen. (Fenstern net vergessen!)
Wenn net, dann ARTA PDF öffnen.
MfG
Hi Jobsti,
Danke für die Erklärung. hab's vor der besagten VA einfach mit viel rumexperimentieren rausbekommen
. Bei ARTA über Impulsantwortmessung, so wie du sagtest . Was meinst du mit fenstern ? Kenne ja nur die englischen Begriffe aus dem Programm (oder seh gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr) .
Naja und das mit dem verpolen und 180°-drehen hat sich auch ergeben ...
THX
Grüße - Hagen Jaeger