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Heizlüfter für PA-PKW-Anhänger

  • hendrik fischedick
  • 23. Februar 2009 um 12:14
  • hendrik fischedick
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    • 23. Februar 2009 um 12:14
    • #1

    Guten Tag. Da ich auf Grund des z.Z immer noch unbeständigen Wetters meine PA immer wieder aus meinem Anhänger räume (ich freue mich auf den Sommer), habe ich mir überlegt, ob es keine andere Lösung gibt. Letzen Endes ist das alles eine Sache des Geldes. Wenn ich von 15 Veranstaltungen in der kalten Jahreszeit ausgehe mal 15 Minuten Anhänger einräumen und 15 Minuten Anhänger ausräumen sind das schon 7,5 Std (nicht viel, aber trotzdem lästig). Dzu kommt dann noch höherer Verschleiß.

    Meine Überlegung war daher eventuell ein vernünftiges, preiswerte, Elektroheizgerät (kein 10€ Heizöfchen, das ist klar) zu verwenden mit Therostat und vernünftiger Sicherungsschaltung (nicht das ich meine PA abbrenne). Der Lüfter wird dann einfach in den Anhänger (2,1x1,15x1,05m) gestellt und soll für für Temperaturen so um die 8°C sorgen. der Anhänger selbst ist mit Multiplex komplett verkleidet. Nutzt jemand sowas? hat jemand da Empfelungen? Ist die angepeilte Tempeartur von 8°C passend oder könnens auch weniger sein?

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 23. Februar 2009 um 12:29
    • #2

    Willst du dich arm heizen?

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Jürgen Klingel
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    • 23. Februar 2009 um 17:56
    • #3
    Zitat von "hell&dunkel"

    Willst du dich arm heizen?

    Das kann vorkommen :grin:
    Warum lässt Du das Zeug nicht im Anhänger? IMHO ist die Kälte nicht das Problem für die Sachen, schlimm ist Kondenswasser. Dessen Bildung ließe sich einfach verhindern, wenn der Hänger einigermaßen dicht ist, mit nem Eimer Salz im Anhänger (Streusalz wäre hinreichend preiswert). Das Salz bindet die Luftfeuchtigkeit und wo keine Feuchtigkeit ist, kondensiert auch Keine...

    Wenns denn unbedingt eine elektrische Heizung sein solll, dann bitte eine Radiatorheizung, jedenfalls nix mit Teilen, die bei Lüfterausfall glühen und einen Brand verursachen können.

    Greetz, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Eliminator
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    • 24. Februar 2009 um 02:20
    • #4

    Trotz der Multiplexverkleidung hat ein Anhänger ungefähr den K-Wert eines nassen Handtuches. Hinzu kommt, daß die Feuchtigkeit an den Außenwänden kondensiert und herunterläuft.

    Du mußt also davon ausgehen, daß der Heizlüfter im Dauerbetrieb arbeitet.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • deep-house
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    • 24. Februar 2009 um 10:42
    • #5

    nimm einen Luftentfeuchter, z.B. Trotec, das Problem ist die Feuchtigkeit.
    Die Betriebskosten sind niedriger es gibt keine Brandgefahr und es funktioniert bei jeder Temperatur. Auch in Frühjahr ist es wichtig.

    Gruß UweS.

  • hendrik fischedick
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    • 24. Februar 2009 um 11:19
    • #6

    Mit der Heizung war auch einfach nur mal so eine Idee. Wie empfinlich sind Musik und Lichtanlagen bei Kälte. Ist die Temperatur vollkommen egal (-10 °C gibt es ja gelegentlich in unseren Breitengraden) und nur das Kondenswasser riskant?
    Dann wäre natürlich eine Heizung Quatsch und ein Luftentfeuchter sinnvoller. Der Sache mit dem Eimer Salz traue ich nicht so ganz. Mir ist bekannt das Salz im Stande ist Wasser zu binden. Allerdings weiß ich auch, das salzige Luft aggressiv ist und Metalle etc wesentlich schneller korrodieren lässt. Daher wäre ich da sehr skeptisch.

  • Eliminator
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    • 24. Februar 2009 um 11:34
    • #7

    Gibts bei Euch nicht irgendeinen Landwirt/Firma, der bereit ist, Euch eine Ecke der Scheune/Halle für kleines Geld zu vermieten?

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • deep-house
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    • 24. Februar 2009 um 14:44
    • #8

    beheizte Scheune? für den ganzen Anhänger? oder ist dann alles verstaubt oder riecht nach Pferd, oder es hat noch jemand Kabel dabeigelegt?
    Ein Luftentfeuchter kostet 200 Euro und kostet in einem geschlossenen Holzanhänger weniger Energie als ein Kühlschrank, auf 45% Luftfeuchte gestellt und alles wird gut.

    Gruß UweS.

  • hendrik fischedick
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    • 24. Februar 2009 um 18:17
    • #9

    Wir haben selber Landwirtschaft. Das heißt der Anhänger steht immer in einer Halle welche von oben + 3 Seiten geschlossen ist. Aber auch da entsteht im Winter Kälte und da ich nicht genau weiß was die Teile so an Minusgraden abbekommen dürfen war ja halt die Überlegung da.

  • Arno
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    • 24. Februar 2009 um 18:47
    • #10

    Das mit dem Luftentfeuchten ist zwar keine schlechte Idee, hilft aber nicht wirklich viel. Kondensieren tut das Ganze erst, wenn man kalte Boxen in einen warmen Raum bringt. Und erst dort bilden sich dann lustige Tropfen. Also wenn, dann müsst ihr (auch) den Raum vorher entfeuchten.

    Bis dann... Arno!

  • Jürgen Klingel
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    • 24. Februar 2009 um 19:22
    • #11
    Zitat von "Arno"

    Kondensieren tut das Ganze erst, wenn man kalte Boxen in einen warmen Raum bringt. Und erst dort bilden sich dann lustige Tropfen.

    Genau, problematisch ist die schnelle Temperaturänderung.
    Gibt man dem Material genug Zeit zur Akklimatisation ist es unproblematisch.
    Ein Anhänger, der in einem geschlossenen Raum - zum Beispiel einer Beton-Garage - untergebracht wird, ist normalerweise weniger starken Tages-Temperaturschwankungen ausgesetzt wie einer, der im Freien steht.
    Das will heißen, selbst wenn auf morgendliche Kühle mit Frühnebel Sonnenschein folgt, steigt die Temperatur in der Garage bzw. Anhänger so langsam an, dass der Taupunkt der Luftfeuchte nicht unterschritten und damit kein Kondensat niedergeschlagen wird.
    Sinnvoll wäre natürlich, wenn die Garage keinen Naturboden hat und kein Regenwasser eindringt...

    Genug Zeit, vom Transport bis zum Veranstaltungsbeginn sorgt ggf. dafür, dass es keine Überraschungen mit Kondenswasser bei der VA gibt.

    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • deep-house
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    • 24. Februar 2009 um 20:43
    • #12
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Genau, problematisch ist die schnelle Temperaturänderung.
    Gibt man dem Material genug Zeit zur Akklimatisation ist es unproblematisch.
    Ein Anhänger, der in einem geschlossenen Raum - zum Beispiel einer Beton-Garage - untergebracht wird, ist normalerweise weniger starken Tages-Temperaturschwankungen ausgesetzt wie einer, der im Freien steht.
    Das will heißen, selbst wenn auf morgendliche Kühle mit Frühnebel Sonnenschein folgt, steigt die Temperatur in der Garage bzw. Anhänger so langsam an, dass der Taupunkt der Luftfeuchte nicht unterschritten und damit kein Kondensat niedergeschlagen wird.
    Sinnvoll wäre natürlich, wenn die Garage keinen Naturboden hat und kein Regenwasser eindringt...

    Genug Zeit, vom Transport bis zum Veranstaltungsbeginn sorgt ggf. dafür, dass es keine Überraschungen mit Kondenswasser bei der VA gibt.

    Gruß, Jürgen :)

    Genügend Zeit während des Transportes sorgt auch dafür, daß Geräte während des Transportes abkühlen und Zeit brauchen um zu erwärmen.
    in kalten Garagen kondensiert es auch gerne beim Wetterumschwung.
    Ein Luftentfeuchter sorgt bei jeder Temperatur für konstante Feuchte, eine Erwärmung muß man vor der VA bei Extremwitterung einplanen, wie Jürgen schon sagt.

    Gruß UweS.

  • Eliminator
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    • 25. Februar 2009 um 19:32
    • #13

    Mein Zeug lagert in einem unbeheizten Lagerraum, wo es zuletzt, als es so schweinekalt war, auch Minusgrade (3-4°C) hatte. Bislang hat es noch keine Probleme gegeben. Die Wände dieses Raumes sind ca. 40cm dick, Temperaturschwankungen laufen daher sehr langsam ab.

    Das Einzige, was nicht in diesem Raum übernachtet, sind mein Doppelplayer und die Funkmikros. Speziell beim Doppelplayer hatte ich Probleme nach dem Einschalten, erst nach einer halben Stunde war das linke Laufwerk betriebsbereit. Seit es im Haus schläft, ist das Problem weg.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Jürgen Klingel
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    • 25. Februar 2009 um 19:55
    • #14
    Zitat von "Eliminator"

    Das Einzige, was nicht in diesem Raum übernachtet, sind mein Doppelplayer und die Funkmikros. Speziell beim Doppelplayer hatte ich Probleme nach dem Einschalten, erst nach einer halben Stunde war das linke Laufwerk betriebsbereit. Seit es im Haus schläft, ist das Problem weg.

    Gruß,

    Klaus


    Hallo, das ist das "Problem" von optischen Laufwerken, da reicht ein leichter Kondensatnebel und die Linse ist unbrauchbar getrübt, bis alles warm genug geworden ist...dann löst sich der Ärger förmlich in Luft auf :grin:

    Greetz, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Eliminator
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    • 25. Februar 2009 um 20:30
    • #15

    Und ich hätte das Ding beinahe eingeschickt...

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • t-bone
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    • 26. Februar 2009 um 09:46
    • #16

    Ich hatte den ganzen Winter über eine Daub DS600 und nen DVD-Player mit 2 Fullrange lautsprechern in einer Scheune stehen. Die Temperaturen lagen teilweise bei -21°C.
    Die Anlage lief teilweise jeden abend in der Scheune!
    Nichtmal der DVD-Player hat auch nur ansatzweise probleme gemacht und ich rede hier von einem billiggerät!

    Wie meine Vorredner schon erwähnten ist der Temperaturunterschied von kalt nach warm das große Problem!
    Wenn man den Geräten 1-2h Zeit gibt, wird das Problem des Kondenswassers auch nicht mehr auftreten!


    Gruß
    Jan

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