1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Hobby Forum
  4. Boxen & Boxensysteme

Frage

  • Luzia Würth
  • 26. Februar 2009 um 10:46
  • skyworker
    Profi
    Reaktionen
    967
    Beiträge
    5.890
    Marktplatz Einträge
    2
    • 5. März 2009 um 13:34
    • #21

    Liebe Leute - darf ich fragen, warum hier krampfhaft Anleitungen zum Geldverbrennen geschrieben werden? Sicherlich kann man ja jetzt seine sauer ersparten Kröten in halbgares Material stecken, stolzgeschwellter Brust verkünden, man hätte jetzt eine PA und dann das lange Gesicht spätestens dann machen, wenn man merkt, dass es nix bringt. Know How ist nämlich in keinem der Kartons, die man kaufen kann, ganz gleich, wie teuer oder billig der Inhalt ist. Und dann werden hier bereits Gates, Kompressoren etc. empfohlen. Mikrofone möglichst für jeden Kessel, vier Monitor mit getrennten Wegen und EQs, Prozessoren - bla bla bla. Ich frage mich, wann das erste Linearray empfohlen wird?!
    Übrigens: Warum kann man bei den Instrumentalmikros sparen? Ist das ein neuer Trend, den ich verpennt habe? Oder war das schon immer so? Und wozu jeden Kanal auf der Bühne komprimieren? Mit Verlaub: das ist Unfug! Insbesondere dann, wenn man wahrscheinlich noch nie so ein Teil in der Hand hatte...

    REALITÄTSMODUS AN:

    Jetzt mal ehrlich: wenn schon Kohle versenkt werden soll, dann kauft euch eine Monitoranlage, die ihr auch in eurem Probenraum nutzen könnt. Zwei, vielleicht drei Monitore, Amp, EQ, eventuell einen Bandmixer. Mikrofone sind in diesem Stadium noch Musikersache. Ein Sänger kauft sich gefälligst sein Mikro - Basta. Ein Gitarist von mir aus auch und jeder Bassist sollte eine DI-Box haben!
    Und dann lernt die Basics, bevor ihr noch mehr Kohle draufsetzt. Wenn ihr dann Gigs spielt, mietet euch eine PA und nehmt eure Monitoranlage mit - dann habt ihr schon mal den "Das kenn ich" Bonus - und wenn die Gigs gut besucht sind und ihr eine Saison Erfahrungen gesammelt habt und den Profis über die Schulter geschaut habt, dann könnt ihr immer noch Equipment kaufen. Jetzt Tausende in irgendwas versenken, nur weil man eine PA haben will, ist schlicht dämlich. Von diesem krampfhaften Wunsch lebt eine ganze Branche - hauptsache billig und Wunschdenken bedienen.

    Und noch was: wie viele Gigs spielt ihr denn im Jahr? Unter 30? Schon mal eine Kosten/Nutzen-Rechnung zu dem Thema aufgemacht??? Sicher nicht, denn sowas passt nicht zum Thema "Wir haben jetzt eine eigene PA".

    REALITÄTSMODUS AUS!

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 5. März 2009 um 18:23
    • #22

    Nun, es wurde erst danach gefragt was man denn für 350 Leute innerhalb eines Budgets von 2000€ kaufen sollte.
    Nachdem dem Threadstarter klar gemacht wurde, dass damit das erwünschte nicht erreicht werden kann, wurde gefragt was denn eine passende Anlage kosten würde, bezeihnungsweise sollten konkrete tips geäußert werden.
    Um zu verhinderd, dass Geld wirklich verbrannt (also in equipment unterster preis und qualitätsstufe gesteckt wird) schrieb ich mal, wieviel man im günstigsten fall Budgetieren muss.
    Die vielen Kompressoren und Gates sind durchaus nützlich, wenn von der Bühne aus gemischt wird.

    Unter der Annahme einer standard-rockkapelle kann man bei den instrumentenmikros sparen, z.B machen bei E-git das Instrument, die Spieltechnik und der Verstärker sowie dessen Einstellung deutlich mehr aus, als ein teureres mic (zielgerichtetes Eqing vorrausgesetzt). Auch die Richtcharakteristik (also übersprechen und "rückkopplungssicherheit") ist hier nicht so signifikant, beim Schlagzeug ist es ähnlich.

    skyworker, dein Vorschlag ist nichts neues unter der Sonne, ich gab bereits einen ähnlichen Tip.

    Gefahr sehe ich aber auch, wenn nur das nötigste Material aufgeliset wird, dies kann als eine Bestätigung für den eingeschlagenen billig-Kurs gesehen werden, und wenn man dann auf die Schnauze fällt, weil das Equipment gnadenlos überschätzt wurde, ist das Gejammer groß....

    @ Luzia:
    Du siehst, dass
    1. Die 2000€ hinten und vorne nicht ausreichen.
    2.Der Kauf einer PA alleine erstmal nicht viel bringt, ohne entsprechendes Personal oder eigenes knowhow
    3. Ohne genauere Angaben sowieso nur im Trüben gefischt werden kann.

    Mein Konkreter Tip, der garnichst kostet:
    Sagt doch mal was genau ihr tut und vorhabt, dann können wir
    1. Eure Bedürfnisse besser nachvollziehen
    2. Euch bei der Analyse des wirklichen Bedarfs helfen
    Um dann 3. konkrete Vorschläge machen zu können.

  • skyworker
    Profi
    Reaktionen
    967
    Beiträge
    5.890
    Marktplatz Einträge
    2
    • 5. März 2009 um 21:55
    • #23

    Lieber hias - das

    Zitat

    übersprechen und "rückkopplungssicherheit") ist hier nicht so signifikant, beim Schlagzeug ist es ähnlich

    wäre doch noch mal überlegenswert, oder? Naja, vielleicht habe ich ja keine Ahnung...
    Ach und noch eine Kleinigkeit: Kompressoren und Gates sind sinnvoll, wenn von der Bühne aus gemischt wird? Du machst mich neugierig!

    Luzia - für 2.000 Euro und 350 Leute solltest du am besten gar nichts kaufen. Es wird nicht funktionieren. Selbst mit massiv eingeschränkten Erwartungen wird dabei nichts rauskommen, was Erfolg und Zufriedenheit verspricht. Zumindest nicht, wenn du alles komplett haben möchtest.

    Nur meine Meinung, die muss niemand teilen.


    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 6. März 2009 um 11:45
    • #24

    Das Problem bei billigen Mikros ist ja meist, dass die Richtcharakteristik sehr stark frequenzabhängig ist.
    Der Pegel vom gitarrenamp, der bei close-miking beim Mikro ankommt ist recht hoch, soweit sollten wir uns einig sein.
    Insofern ist das übersprechen von anderen Schallquellen relativ gesehen gering, und lang nicht so kritisch wie z.B bei der Abnahme akustischer Instrumente.

    Beim Schlagzeug ist es zwar etwas anders, die Schallquellen liegen eng beieinander, und bei der Positionierung muss man häufig aus rein mechanischen Gründen Kompromisse eingehen, aber wenn die Mikrofone nah genug an den Fellen sind gibt es auch hier nich so viele Probleme.
    Die "rückkopplungssicherheit" der Instrumentemikrofone ist hier mMn nicht so relevant, da schlicht und ergreifend nicht genügend Geld da sein wird um z.B den Drumfill so zu dimensionieren, das man teile des Schlagzeugs drüber schicken könnte.

    Zum Thema Gates und Kompressoren:
    Wenn niemand dauerhaft am Pult steht, müssen die Musiker ihre Dynamik sehr gut unter Kontrolle haben, Kompressoren können hier dabei helfen, Schadensbegenzung zu betreiben.

    Mit den Gates kann man
    a, Die Kanaltrennung des Schlagzeugs verbessert werden
    b, rauschende und summende Instrumentenverstärker in Spielpausen automatisch von der Pa nehmen

  • skyworker
    Profi
    Reaktionen
    967
    Beiträge
    5.890
    Marktplatz Einträge
    2
    • 6. März 2009 um 12:05
    • #25

    Hallo hias - danke für deinen kleinen Exkurs. Nimms mir nicht übel, aber da geh ich leider gar nicht konform mit dir. Muss ich ja auch nicht, oder?

    Da das alles aber nicht bei der Problemlösung hilft, klinke ich mich hier aus.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 6. März 2009 um 12:16
    • #26

    Nein, wir müssen nicht der gleichen Meinung sein.
    Du hast recht, wir sollten den thread nicht noch weiter off-topic führen.
    Habe die Ehre

  • Luzia Würth
    Beiträge
    8
    • 7. März 2009 um 19:02
    • #27
    Zitat von "hias.h"


    Mein Konkreter Tip, der garnichst kostet:
    Sagt doch mal was genau ihr tut und vorhabt, dann können wir
    1. Eure Bedürfnisse besser nachvollziehen
    2. Euch bei der Analyse des wirklichen Bedarfs helfen
    Um dann 3. konkrete Vorschläge machen zu können.

    Art der Musik sind Rock-Hardrock-Metal

    besetzung 2 Gitarren 1 Sänger 1 Bass 1 Schlagzeug und eine person die sich über das abmischen mit dem mixer auskennt
    leute die helfen auf und abzubauen sind auch schnell organisiert

    micros werden von dem gekauft der sie braucht
    die anlage sollte 100-350 leute umfassen gedacht im moment für indoor hallen(schon die etwas größeren) und jugenddreffs
    Mixer ist schon im hause

    die anlage ist nicht nur für die band selbst sondern sie sollte auch zur vermietung zur verfügung stehen, für gruppen mit ähnlicher besetzung, falls mehrere band an einem abend spielen das diese dann gegen eine gebür oder ähnlich auch über diese anlage spielen dürfen
    es sollte so eine art starter set sein das mann ausbauen kann
    also nicht gleich alles high end u.s.w. sonder vieleicht nur boxen monitore subs kabel endstufen rack frequenzweichen equilizer und co und nicht noch die extras wie kompressoren
    gut es kann von mir aus auch über die 2000 gehen maximal 6000

    wie gesagt damit das geld nicht rausgeschmissen wird kann die anlage auch vermietet werden

    gruß

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 8. März 2009 um 15:48
    • #28

    Was für ein Pult ist es denn genau?
    Denkt auf jeden Fall an ein Case für das Pult, sonst ist es schnell über den Jordan.
    Dazu braucht ihr dann ein passendes Multicore. Am besten mit harting-Multipin Anschluss,
    dass schont Kabel, Stecker und die Buchsen im Pult und spart ausserdem Aufbauzeit.

    EQs für die Monitore sollen schon vorhanden sein, um auch bei höheren Bühnenlautstärken keinen Rückkopplungen aufkommen zu lassen. Sucht (das gilt für alles) nach gebrauchter Markenware. Die meisten Billigprodukte funktionieren zwar, müssen aber mit Samthandschuhen angefasst werden und passen deshalb nicht so sehr zu "Vermietung" und "Rockkonzert".

    Für 350 indoor braucht man nicht das komplette schlagzeug abzunehmen, hier sollte Kick, HH und Snare (je nach kessel) reichen.
    Für die Mikros gilt das gleihe wie für die EQs: Billig mag zwar vom Klang her gehen, ist aber seltenst robust genug für Vermietung.
    Bezüglich Schlagzeug-Mikrofonierung ist grad im pa-forum ein Thread aktuell, hier nur kurz meine Empfehlung:

    AKG D112 für die Kickdrum (nicht gerade audiophil, aber rummst ordentlich; der Eigenklang des Kessels geht zwar unter, aber eben auch bei schlechteren Schlagzeugen)
    (ca. 160€ neu)

    Sennheiser e604 für die Snare, hat eine eigene Klemme, man braucht also kein stativ mehr.
    Ist mehr als brauchbar für Toms (eigentlich dafür hergestellt), wenn ihr mal erweitern wollt, einfach noch einen Satz dazukaufen.
    (ca. 100€ neu)

    Für Rock HiHat tuts ein shure SM57, wenns feiner sein soll, nehmt ein Kleinmembrankondensator, dafür braucht man allerdings Phantomspeisung (die meisten Pulte haben das, aber im Niedrigpreissegment meist nur für alle Kanäle auf einmal schalbar. Den Meisten Dynamischen Mikros macht das nichts aus, aber durch Kabeldefekte und assymmetrische kabel (z.B die weit verbreiteten Monokinke auf XLR adapter) kann das Pult schaden nehmen.)
    (ca. 100€ neu)

    Für die Gitarren würde ich Sennheiser e606 vorschlagen, kann man einfach über den Amp hängen, man braucht kein Stativ, sehr praktisch auf kleineren Juze-Bühnen.
    Achtung! Geht nur bei bei Amps, die kein Metallgitter haben!
    (je ca. 100€ neu)

    Für den Bass tuts ein SM58, davon kann man ruhig 1-2 mehr besorgen.
    Ist zwar nicht der Weisheit letzter Schuss aber verbreitet und bekannt.
    (je ca. 100€)

    Für den/die Sänger/in. einfach mal in den Nächsten größeren Musikladen spazieren und verschiedene Mikros ausprobieren.
    Ja, es gibt auch recht teure Mikros, aber die sind meist wirklich besser als die billigeren.
    (150-500€)

    Wenn es um Lautsprecher und Endstufen geht: schaut mal zu den Verleihern in eurer Gegend, was die so rumstehen haben.
    Wenn ihr die gleichen Systemen kauft, könnt ihr einfach mal noch ein paar Subs dazumieten, wenn was Größeres ansteht.
    Kauft also auf jeden fall ordentliche Mittelhochtonboxen (Topteile genannt) und wenn das geld knapp wird erstmal nur wenige Subs.
    Dazu natürlich passende Endstufen.

    Bei den Monitoren könnt ihr ruhig eigene Wege gehen, 4 Stück sollten es bei dem Musikstil aber schon sein. Wenn auch vermietet werden soll würde ich passiv empfehlen, die Endstufen können leicht ausserhalb der Gefahrenzone platziert werden.
    Den DYNACORD M12 finde ich persönlich nicht schlecht, bei kme und HK könnte man sich auch mal umschauen.

    500€ für einen passiven 12" Monitor muss man mindestens budgetieren, dazu kommt dann noch Amping und Kabel.

    Wie du besitmmt schon aus den anderen Threads entnommen hast, sollten die Lautsprecherkabel einen möglichst großen Leiterquerschnitt haben.

  • skyworker
    Profi
    Reaktionen
    967
    Beiträge
    5.890
    Marktplatz Einträge
    2
    • 8. März 2009 um 16:30
    • #29

    Au weia - ich wollt ja nix mehr sagen - aber jetzt, wo plötzlich drei mal so viel Kohle da ist und der feste Wille zum Untergang besteht:

    Mit Verlaub, aber für 250 bis 300 Leute MUSS man ein Drumset abnehmen - es geht um Rock, nicht um Jazz. Aber ganz bestimmt NICHT mit einem D112 in der Kick - wofür denn, wenn das Mic schon von Natur aus so schlecht klingt. Scherz beiseite, man kann das nehmen, aber für 160 Euro gibts sehr viele Alternativen. Ich mag Grenzflächen oder wenn, dann das D12
    Das E604 für Snare ist ok, aber auch hier gibts schönere Alternativen. Pro 37 von AT zum Beispiel wäre mein Favorit, dazu geht das auch sehr gut für HiHa und OH. Oder das gute, alten SM57 - warum nicht.
    Toms mit Clips ist mein Vorschlag, auch da gibts viele, auch von AT oder Beyerdynamic, Shure, Sennheiser... erstaunlich gut für kleines Geld - Midnight Blues Serie von AT - da nur das "Bassdrum" Mikro weglassen oder für die Standtom nehmen.
    Dazu zwei Kondenser übers Set - fertig.
    Gitarre und E606 ist ok.

    Bass und SM58? Wie meinen??? Also bitte.... Bass über eine DI - oder ein RE 20 vor den Lautsprecher. Das gibts leider nicht für den Etat. Aber ein SM 58... Unfug! Hias - machst du das wirklich? Warum?

    Wie du vielleicht auchscon gehört hast, ist bei solchen Anwendungen jeder Quadratmillimeter über 2,5 nur noch Vodoo...

    My2Cents

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 8. März 2009 um 17:14
    • #30
    Zitat von "Luzia Würth"


    besetzung 2 Gitarren 1 Sänger 1 Bass 1 Schlagzeug...


    Über welche Verstärker spielen gt und bs?

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.557
    Beiträge
    9.422
    Marktplatz Einträge
    1
    • 8. März 2009 um 17:50
    • #31

    Alberkram!

    Kauft euch mal ein solides, gebrauchtes System (12"/2Wege mit 1-2 Subs pro Seite) incl. Amping, danach die Monitore und ein Multicore und dann die nächsten Wochen, Monate & Jahre langsam den Rest zusammen.
    Die Kohle ist schnell versenkt und Vermietung an andere Bands wird deutlich langsamer anlaufen, als euch lieb ist...

    Wenn ihr jemanden habt, der Ahnung vom Mischen hat - warum berät er euch nicht? Wieso wollt ihr ihm Material hinstellen, dass er nicht kennt und mit dem er ggf. nicht arbeiten kann/will?? Warum erarbeitet ihr euch nicht selbst das Wissen um die TEchnik und Geräte??
    Du siehst, wie kontrovers das Thema hier schon behandelt wird - es gibt einfach keine "Musterlösung" für euer Problem.
    Lies/Lest hier und im Mutterforum kräftig mit, lernt Material und Handlungsabläufe kennen und erst dann schmeisst euere Kohle zum Fenster raus. Dann hat das ganze wenigstens etwas Sinn und im schlimmsten Fall kann man es nur als "Lehgeld" abhaken, weil ihr tatsächlich was gelernt habt. Wenn ihr jedoch jetzt kauft, dann ist das nur Geldverbrennung...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 8. März 2009 um 17:51
    • #32

    Nun, über die Schlagzeugmikrofonierung kann man streiten:
    Hier meine Positionen, die du natürlich nicht teilen musst.

    In Nachwuchsbands dieses Genres bedeutet Schlagzeug meist "geknüppel",
    deshalb reicht bei kleineren gigs meist die spar-mikrofonierung.
    (bei 350 ist das natürlich grenzwertig, aber so bis 250 sollte das klappen)

    D112 deshalb weil damit automatisch irgendeinen fatsch-bumm herauskommt.
    Klingt halt immer gleich gut/schlecht.
    Ich bevorzuge auch Grenzfläche, ist allerdings kritischer zu positionieren.

    e604 ist nur ein mögliches mic von vielen, anclippen ist halt wirklich praktisch, vor allem auf kleinen bühnen.

    Das Sm58 wird hier in der Gegend immer wieder für Bass hergenommen, wohl meistens weils die Bassisten so haben wollen, geht aber gar nicht mal so schlecht bei r'n'r. Ist in Jugenzentren meist eh nur Psychologie, weil das 8x10er ampeg böxli eh schon viel zu viel radau macht. Eine ordentliche(!) Di ist natürlich eine gute Lösung.

    Dir fiel bestimmt schon auf, dass das alles 0815 Mikros sind, die schon so ziehmlich jeder mal irgendwo genutzt hat, und daher keine Probleme verursachen sollten.

    Sicher, es gibt VIEL bessere Mikros, auch für geringere Preise, aber wenn die

    Zitat

    person die sich über das abmischen mit dem mixer auskennt

    beim viel zu kurzen Soundcheck die zur Verfügung stehenden Mikrofone nie zuvor gesehen hat ist das auch eine Art der Geldverschwendung, da nicht so viel bei rauskommen wird.


    Nachtrag: treibsands Vorschlag, mit dem misch-menschen zusammen ein Konzept zu überlegen hat Hand und Fuss, ist halt nur so schrecklich naheliegend.


    Nun ein kleines Statement, dass vieleicht nicht allen gefallen wird:
    (unter der Annahme dass es sich NICHT um eine Party/coverband handelt)

    Normalerweise gibt es Veranstalter, die aus Geldgier(A) oder Idealismus(B) Veranstaltungen veranstalten. Die fragen Bands an, die entweder (A) bekannt und gut sind und deshalb für Besucherströme sorgen oder (B) anscheinend gefördert, promoted, bekannt gemacht werden müssen. Dann gibt es noch die Variante (C), bei der ein von einem Träger angestellter Jugendhaus-Papa für Programm sorgen muss. Allen Varianten gemeinsam ist, dass jemand das Konzert/Festival organisiert und für alles sorgt. Meist bekommt die Band was dafür, dass sie dort spielt (im schlimmsten fall Freibier und Pizza). PA wird entweder von einer prof. Company (A) gestellt und bedient, oder von den Azubis und Praktikanten der Company (B), oder im Jugendhaus vorhanden und von irgendeinem der Helfer oder angestellten bedient(C).

    In keinem der Fälle bringt die Band eine eigene PA mit, wenn überhaupt die Komplette Backline und evl das Lieblingsmikro des Sängers sowie irgendwas der kategorie spezialeffekte.
    Für den Proberaum hat die Band wahrscheinlich eine Gesangsanlage, im einfachsten fall einen aktivmonitor.

    Wenn die Band eine eigene Pa besitzen muss, um irgendwo spielen zu können macht sie wahrscheinlich etwas falsch.........

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™