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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Hochtonschutz

  • sven heinze
  • 22. Oktober 2009 um 18:19
  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 27. Oktober 2009 um 13:31
    • #21

    Und wenn ich die 6,8 V 1500W diode nehme müsste sich ja eigentlich trotzdem die überlast aus lösen und den hochtöner schützen ?

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • audio-pip
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    1.412
    • 27. Oktober 2009 um 15:45
    • #22

    ...mit Sommerreifen kann man auch im Winter fahren. :wink:

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 27. Oktober 2009 um 17:43
    • #23

    ich nehm das mal als ja :D

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • audio-pip
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    1.412
    • 27. Oktober 2009 um 21:44
    • #24

    :roll: War die ironie so undeutlich. :P

  • Timo Jung
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    1
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    • 28. Oktober 2009 um 09:04
    • #25

    Hallo,

    in meiner PS-12 ist der Oberton 2544 / 1" / 16 Ohm (Nenn/Musik = 40/80 W) verbaut, laut PTC-Berechner von Strassacker bräuchte ich das PTC-Schutzelemente "SE110".

    Was würdet Ihr da einbauen?

    Gruß Timo

  • SRAM
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    • 28. Oktober 2009 um 11:20
    • #26

    Nö.....der Rechenr sagt SE075. Und den würd ich auch einbauen. vollständiges Lesen der Anleitung hilft.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Timo Jung
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    • 28. Oktober 2009 um 12:36
    • #27
    Zitat von "SRAM"

    Nö.....der Rechenr sagt SE075. Und den würd ich auch einbauen. vollständiges Lesen der Anleitung hilft.

    Gruß SRAM

    Also ich bin bestimmt nicht die hellste Leuchte, aber wenn ich bei dem Rechner eingebe:

    Leistung in W = 40
    Impedanz in Ohm = 16

    und den Berechnen-Button drücke, kommt bei Typ PTC = SE110 raus.

    Deine Meinung/Erfahrung -> Kein Thema - wird mit Begründung Deinerseits anstandslos Akzeptiert!!
    Was die Anleitung sagt -> Übersteigt evtl. bissl mein Licht!

    Aber der Rechner sagt "SE110"!

    Bitte korregieren wenn ich irre..............

  • ometa
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    • 28. Oktober 2009 um 12:50
    • #28
    Zitat

    Strassacker: bei PA-Hochtönern sollte die Nenn-Leistung halbiert werden

    http://www.nachdenkseiten.de

  • Timo Jung
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    • 28. Oktober 2009 um 16:49
    • #29
    Zitat von "ometa"


    Danke!!!!

  • fks
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    354
    • 28. Oktober 2009 um 18:00
    • #30

    1" Treiber 44 mm Spule/16 Ohm = PTC max. 0,5 A - bipolare Überspannungsschutzdiode = 22 Volt

  • SRAM
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    • 28. Oktober 2009 um 20:07
    • #31

    Der Sinn der Maßnahme dem PTC einen Widerstand parallel zu schalten erschließt sich mir nicht.

    Dadurch spricht dieser deutlich langsamer an, da ja ein Teil der Leistung schon bei Kaltwiderstand um den PTC herumgeleitet wird und noch dazu dieser Effekt umso größer wird, je hochohmiger der PTC wird. Bei 22 Ohm und dem genannten 16 OhmTreiber würde die Leistung am Treiber selbst bei PTC Widerstand gegen unendlich (=voll durchgeschaltet) immer noch 42% der am Hochtonzweig der Box anliegenden Leistung ausmachen. Da reicht schon ein 100 Watt Amp um den Hochtöner zu grillen.

    Vor dem Hintergrund verstehe ich natürlich auch die kleinere Dimensionierung des PTC, aber dennoch wird nicht die volle Schutzwirkung eines PTC ohne Parallelwiderstand erreicht.

    Be der möglichen Überlast gibt es zwei Hauptursachen: a) Amp verzerrt und haut energiereiche Oberwellen raus. b) bei Mikrophonübertragung wird open loop > 1 (Rückkopplung)

    Bei a) hat man vieleicht mit dem Parallelwiderstand noch eine Chance, insbesondere wenn der Anstieg langsam erfolgt. Bei b) hat man keine Chance mehr, insbesondere, wenn da ein ordentlicher Amp im kW Bereich davorhängt. Hier MUSS man dann die Überspannungsbegrenzung mit Diode auf die maximale thermische Last der Schwingspule und damit unnötig tief auslegen.

    Damit begrenzt man sich aber den möglichen dynamischen Bereich, der durch die maximale mechanische Belastbarkeit der Schwingeinheit gegeben ist. Im genannten Falle auf ca. 30 Watt.

    Mir wäre das zu tief. Eine korrekte Auslegung ist die Dimensionierung des PTC auf die thermische Last der Schwingspule (unter Berücksichtigung der Ansprechzeit, dazu unten mehr) und die Dimensionierung der Supressordiode auf die mechanische Last des Hochtöners. Und die können sehr weit auseinander liegen: BMS 2" z.B. 150 Watt RMS (3 dBC, d.h. ca. 75 Watt thermisch) zu ca. 1000 Watt mechanisch (gutes Beispiel sind auch die alten Dynaudio Kalotten oder die ATS bzw. die swan MT).

    Zur Ansprechgeschwindigkeit: es gibt immer wieder Spezialisten, die dazu raten, den PTC auf den Magneten des Treibers o.ä. anzubringen. Das ist die reinste Katastrophe, weil so das Element sehr träge (eben so träge wie der Magnet) wird. Immer darauf achten, daß der PTC keine anderen Bauteile berührt, die Wärme ableiten könnten. Außerdem die kleinstmögliche Bauart wählen, da das Ansprechen schneller erfolgt. Ich selber nutze für mich übrigens ganz normale Feinsicherungen mittelträge, da diese im Ansprechverhalten sehr nahe bei dem einer Schwingspule liegen. Der Nachteil des notwendigen manuellen Austausches ist offensichtlich, ich ekläre aber jedem, dem ich was bauen soll die Vor und Nachteile und lasse dem Kunden die Wahl.

    Im übrigen finde ich es erzieherisch wertvoller, wenn der HT sich für eine Minute verabschiedet, schließlich soll die Schutzeinrichtung weder das Gehirn des DJ noch fehlende Limiter ersetzen.

    Gruß SRAM

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  • sven heinze
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    • 29. Oktober 2009 um 13:01
    • #32

    Das heißt jetz das der widerstand zum ptc nutzlos ist ?

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • fks
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    354
    • 29. Oktober 2009 um 14:24
    • #33

    Keineswegs - nur sollte der Widerstand in Abhängigkeit von der Impedanz des Treibers gewählt werden - 8 Ohm Treiber = 22 Ohm/20 W - 16 Ohm Treiber = 33 Ohm/20 W parallel zum PTC

    Der Widerstand verhindert weitestgehend eine Überhitzung des PTC + ermöglicht ein schnelleres Reset
    Wer es etwas kostspieliger mag, kann auch 50 Watt-Widerstände verwenden

  • SRAM
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    • 29. Oktober 2009 um 18:27
    • #34
    Zitat

    Das heißt jetz das der widerstand zum ptc nutzlos ist ?

    ......nee, nur gefährlich.

    Gruß SRAM

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  • fks
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    354
    • 29. Oktober 2009 um 20:41
    • #35

    gefährlich = Theorie - und theroretisch kann man alles zerstören - insbesondere mutwillig

    letztlich geht´s hier doch darum, wie man kostengünstig im Selbstbau einen wirksamen, praxisgerechten Überlastschutz z.B. für Treiber realisieren kann

    da die Kombination aus PTC/Widerstand + bipolarer Überspannungsschutzdiode/Widerstand mittlerweile seit fast 20 Jahren erprobt + bewährt ist (korrekte Dimensionierung voraus gesetzt), wäre es eher mal interessant zu hören, ob jemand diesbezüglich negative Erfahrungen gemacht hat - und wenn ja, welche ? (mit konkreten Details, Dimensionierung der Bauteile etc.)

    Die Nutzung von bipolaren Überspannungsschutzdioden als Überlastungsschutz von Hochtönern stammt auch ursprünglich von mir - als Nachfolge von früher eingesetzten Hochlast-Zenerdioden - "leider" kenne ich diesbezüglich keine negativen Erfahrungen von Usern - deshalb wäre es mal interessant für mich zu wissen, ob es überhaupt negative Erfahrungen gibt

  • SRAM
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    5.548
    • 29. Oktober 2009 um 21:15
    • #36

    Wie sollen negative Erfahrungen über eine Konfiguration vorliegen, die sonst kaum benutzt wird ? Die Frage ist doch einfach nur: geht es nicht einfacher und sicherer ? Ich glaube ja, daß die Konfiguration schützt, allerdings bei der Dimensionierung um den Preis einer starken Einschränkung der Dynamik.

    Ansonsten: Du hast recht. Ich meine Ruh. Und nutze meine Feinsicherungen weiter :wink:

    Gruß SRAM

    P.S.: die Schaltung mit Zehnerdioden war meines Wissens schon bei Klinger zu finden. Ob sie also von "Dir" stammt, wage ich zu bezweifeln, mein Ersteinsatz der Anordnung von Klinger war ´77 an einem 1823M am 8HD Horn, Trennfrequenz 1200 Hz.

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  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 29. Oktober 2009 um 21:35
    • #37

    Das heißt ich könnte mir das jetzt ausprobieren , aber es könnte möglich sein das der hochtöner danach etwas rektal klingt ?

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • fks
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    354
    • 30. Oktober 2009 um 06:41
    • #38

    Die Schutzschaltung mit "Zenerdioden" stammt weder von Hans Herbert Klinger noch von mir (was ich oben auch nicht behauptet habe)

    Die Schaltung hat keinen "hörbaren" Einfluß auf die Dynamik der Boxen - daher: erst konkret ausprobieren + dann Stellung beziehen !

  • audio-pip
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    • 30. Oktober 2009 um 11:36
    • #39

    Hallo zusammen,

    also ich verwende die Schaltung auch so wie von fks. Weder kann man was höhren noch haben es Fremdtechs geschafft mir Monitore abzurauchen auch wenn die Amps durchgehend rot waren, bis ich geschimpft habe. 8)

    Ok hat ersmal nicht viel zu sagen denn die Weiche trägt ja au dazu bei das nicht all zu viel bei den 2"er ankommt.
    Aber bei LD (Plasteboxen) wird das auch so gehandhabt PTC mit parallel Wiederstand. Warum? Es gab beschwerden warum sich immer der HT abschaltet und es musste reagiert werden.

    Das diese Art der Signalbeschränkung der wohl einfachste Weg ist sollte jedem klar denn nicht um sonst sind im Industrieproduckten ausgetüftelte "Auswerteschaltungen" verbaut und kein PTC, bzw. geht man den Weg der aktiven Signalbegrenzung weils eben viel genauer ist.

    Aber wir sind doch im Party-PA da gibts nur ein und das heisst LOW-BUDGET. :grin:
    Und was ist da einfacher als das hier beschriebene Netzwerk?
    Wobei, Feinsicherung kosten auch nur Cent. 8) Doch hätte ich nicht immer die Lust die Kisten zu zerlegen... :oops:

    Sebastian

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 30. Oktober 2009 um 14:39
    • #40
    Zitat von "audio-pip"


    Wobei, Feinsicherung kosten auch nur Cent. 8) Doch hätte ich nicht immer die Lust die Kisten zu zerlegen... :oops:


    Hier würden sich von aussen zugängliche Schraub-Sicherungshalter anbieten. So man werkzeugbetätigte Ausführungen benutzt, man auch evtl. Modding-anfällen Dritter etwas vorbeugen könnte... :wink:

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