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Degeneration der Veranstaltungsqualität

  • Eliminator
  • 26. November 2009 um 06:53
  • skyworker
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    • 29. November 2009 um 20:05
    • #41

    Höchsterstaunlich ^^

    Kein Applaus für Scheiße!

  • bassfaceb
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    • 29. November 2009 um 20:36
    • #42
    Zitat von "skyworker"

    die Qualität sinkt mit den Ansprüchen


    dadrin sind wir uns einig

    das Problem Großraum und Individualismus des Einzelnen kann irgendwann nichtmehr zusammenkommen

    hier rennen einige mit 30 in eine 1€ Party(Eintritt frei) rein und erwarten dazu noch ne d&b Banane und nen Top10 DJ

    wer das Martin Audio Hornsystem haben will muss einfach 30€ Eintritt bezahlen


    ich bitte hier nur zu differenzieren zwischen LowBudget-Sauf Clubs und High End Edel-Schuppen mit Individualismus- das wird einfach hier durcheinander geworfen

    wer Niveau haben will bekommt es auch, aber dafür muss er einfach bezahlen... sollten hier einige mal verstehen


    PS: ....edit...

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

    Einmal editiert, zuletzt von bassfaceb (2. Dezember 2009 um 12:55)

  • toadie
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    • 29. November 2009 um 20:49
    • #43

    bassfaceb

    völliger Unsin:

    in einer Disko mit 2 Betriebstagen pro woche kostet ein 250000 Euro System auf 5 Jahre gerechnet gerade mal 120 Euro pro Tag.
    das macht bei 1000 Besuchern gerade mal 12 cent pro gast...

    Viel schwerwiegender fällt hier der Stromverbrauch und die Personalkosten ins Gewicht.

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 21:02
    • #44
    Zitat

    @ Michael Beyer - das wir uns hier wieder reiben war fast klar...

    Sorry bin aber eher heterosexuell orientiert. :wink:

    Ich reibe mich nicht ich stelle nur fest, das deine allgemeingültigen Aussagen regional unterschiedlich sind. Dazu muss ich nicht dein Umfeld kennen, sondern lediglich festgestellt haben, dass es anderswo nicht so ist wie du es beschreibst. Aber deine Reaktionen ist man ja schon gewohnt. Wie gut das es hier noch genug Leute gibt, die wohl ein ähnliches Maß an Erfahrung mitbringen dieses aber auf freundliche und geduldige Art teilen. Wo bleibt eigentlich der zweite im Bunde :wink:

    Zitat

    Was die Technikjunkys angeht - ich ziele ein wenig auf die Klientel, die ein Jugendzimmer voll DAP und Ominitronic angesammelt hat und in der Disco zuerst nach der Anlage schaut (und in der Regel dann alles besser weiß - auch darüber gab es hier schon Threads).


    Sicherlich steckt in deinen Vorurteilen auch ein Funken Wahrheit, aber hier ist die logische Grenze dann doch überschritten: In welchem Club haben denn die von dir beschriebenen Menschen irgendein Mitspracherecht?

    Zitat

    Was die Kalkulation und den Umsatz angeht: ...blagluckprostzischgluckkling ... In Köln zum Beispiel funktionieren ganze Straßenzüge nach dem Prinzip ^^

    Sorry aber bei dem Tonfall haben meine Ohren Durchzug. Du kennst dich bei vielen Dingen im tontechnischen Bereich wirklich sehr gut aus, auch wenn du da oft nur die eine auf deiner Erfahrung basierende Lösung akzeptierst - aber dein hier beschriebenes Beispiel basiert auf einer Trinkkultur, die man zum Glück nicht in jeder Location so findet. Es gibt zum Glück noch Clubs, in denen das Bier nicht den Umsatz macht.

    toadie: Da kennt einer die wahren Club-Killer - die Buchhaltung :wink:

    3 Mal editiert, zuletzt von Michael Beyer (29. November 2009 um 21:08)

  • Jürgen Klingel
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    • 29. November 2009 um 21:06
    • #45
    Zitat von "toadie"

    bassfaceb

    völliger Unsin:

    in einer Disko mit 2 Betriebstagen pro woche kostet ein 250000 Euro System auf 5 Jahre gerechnet gerade mal 120 Euro pro Tag.
    das macht bei 1000 Besuchern gerade mal 12 cent pro gast...

    Viel schwerwiegender fällt hier der Stromverbrauch und die Personalkosten ins Gewicht.

    Gruß
    toadie

    Huch, ich komm da auf knapp 470 €/Tag (wenn man mal ganz leger ohne den ganzen BWL-Kram wie Abschreibung, Wartung etc. das nachrechnet) *am Kopf kratz*.
    Klar, die Technik ist nur ein Posten neben Personal, Energie, Gebäude, Deko, Werbung,...
    Wie heißts so schön: "470 Euronen...müssen erstmal verdient sein!" :grin:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 21:09
    • #46

    Wahre Worte Jürgen - ich kam auf 480.- :wink:

  • toadie
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    • 29. November 2009 um 21:21
    • #47
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Huch, ich komm da auf knapp 470 €/Tag (wenn man mal ganz leger ohne den ganzen BWL-Kram wie Abschreibung, Wartung etc. das nachrechnet) *am Kopf kratz*.
    Klar, die Technik ist nur ein Posten neben Personal, Energie, Gebäude, Deko, Werbung,...
    Wie heißts so schön: "470 Euronen...müssen erstmal verdient sein!" :grin:

    Gruß, Jürgen

    stimmt - hat mich vertippt *g

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • bassfaceb
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    • 29. November 2009 um 21:28
    • #48

    am Rande: mein Rechner hat mir edit: ok, geklärt ;)
    (wenn wir davon ausgehen, dass man es bar bezahlt und keine Zinsen zahlen muss, was fragwürdig ist)


    es wird immer jemanden geben, der sagt...dafür bekomme ich aber 10 Nutten mehr, wenn Ihr es auch für die Hälfte realisieren könnt

    Discobetreiber sind keine heiligen...die wollen knallhart kalkuliert Geld verdienen
    da wird nen Konzept geschrieben, wen das ansprechen soll und auf genau diese Leute wird die Disco zugeschneidert.... und wenn Jugendliche wissen... boa... JBL hängt da ...und auchnoch Die mit dem Filz außenrum... und diese dann auchnoch glücklich sind geht das Konzept auf und der Betreiber verdient sich nen goldenen Penis weil er die 80Tausend€ für "Marantz Monoamps in Stickstoff" gespaart hat und die Pappen mit Tamps antreibt.

    achtung... dieser Text könnte Metaphern enthalten


    in "Edel-Schuppen" hingegen kann man erwarten, dass die Umsätze ein vielfaches entsprechen, somit Individualismus und Klang nicht zu kurz kommen müssen

    Ich bleib dabei...you get what U pay 4

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 21:31
    • #49

    Edel Clubs sind leider hinter den Kulissen zum Teil so was von gar nicht edel: Außen Hui ... Innen Pfui gibt's da leider auch.

  • treibsand
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    • 29. November 2009 um 22:33
    • #50
    Zitat von "Michael Beyer"

    Wo bleibt eigentlich der zweite im Bunde :wink:

    'tschuldigung, war gerade noch in meiner Stammkneipe. Der Wirt sche**** dort übrigens auf 'Koktels' und Schnickschnack und hat ein solides Publikum - auch Gäste der naheliegenden 'Dorfdiskos', die auf dem nach Hause Weg ein Bier trinken gehen wollen.
    Aber bei den Preisen für solche Nobelgetränke kann ich es schon verstehen, wenn die in Aktionen 'gehyped' werden - die Gewinnmargen sind einfach traumhaft und der 'Nobelbesucher' definiert sich immer noch über das, was er sich leisten kann. Siehe auch die Champusorgien mit Magnumflaschen in 'Societykreisen'. Wer es sich nicht leisten will, der verzichtet halt drauf.


    Zurück zum Thema: ihr diskutiert hier seitenlang über die technische Umsetzung und die Finessen der Veranstaltungen - eigentlich ging es ja aber ursprünglich darum, ob die durchschnittliche Veranstaltung in den letzten Jahren an Qualität verloren hätte, indem man gezielt auf Technik o.ä. verzichtet.

    Ich behaupte Gegenteiliges - und ihr gebt mir grösstenteils Recht:
    Die Veranstaltungen werden so ausgerichtet, dass sich der durchschnittliche Besucher wohlfühlt.
    Was die Qualität von technischen Finessen angeht: Das liegt immer im Auge des Betrachters. Ich zitiere mal die Hamburger Morgenpost:

    Zitat

    MOPO: Ihre neue DVD ist ein Live-Mitschnitt Ihres Konzertes auf dem Citi Field in New York - genau an der Stelle, wo die Beatles in den 60ern erstmals vor Zehntausenden Zuschauern gespielt haben. Damals traten Sie mit winzigen Verstärkern und einer läppischen Lichtanlage vor ein hysterisches Publikum. Heute stehen Sie auf gewaltigen High-Tech-Bühnen, von denen aus Arenen mit der Dezibel-Stärke eines Jumbo-Jets beschallt werden. Wundern Sie sich heute manchmal, wieso Ihre frühen Stadionkonzerte mit den dürftigen Mitteln damals überhaupt funktioniert haben?

    Paul McCartney: Mehr als ein Mal. Wie haben wir das bloß gemacht? Ich kann es mir nur so erklären, dass wir zu der Zeit schlechte, sehr harte Auftrittsbedingungen gewöhnt waren. Wir hatten lange Zeit in Tanzsälen und kleinen Clubs wie in Hamburg gespielt. Auch in diesen Schuppen konnten wir uns selbst nur schlecht hören. Das Publikum war meistens sehr laut, manchmal wurde es sehr ruppig und es gab Schlägereien. Solche Sachen eben. Es war eine harte Schule. Dann kam die Beatlemania, die Hallen wurden größer, die Schreie des Publikums noch lauter. Aber das alles war nicht zu vergleichen mit der Hysterie im Shea Stadium. Wir waren die erste Band, die überhaupt versucht hatte, in einem Baseballstadion zu spielen, das war 1965. Wir rannten auf die Bühne, fingen an zu spielen und - wir konnten absolut nichts davon hören. 50 000 Menschen können sehr laut schreien. Es war, als spielten wir in einem Sturm. Wir hatten keine eigenen Verstärker - wir benutzten die Boxen des Stadions, über die auch die Lautsprecheransagen gemacht wurden. Wir mussten nehmen, was da war.


    Ich wette €20,- (mehr blieb nach dem Kneipenbesuch nicht übrig...), dass der durchschnittliche Besucher im Shea total begeistert war von dem Event. Und, dass er/sie/es nicht 3 zusammenhängende Textzeilen verstanden hat...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • blade11
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    • 30. November 2009 um 02:42
    • #51
    Zitat von "Michael Beyer"

    Edel Clubs sind leider hinter den Kulissen zum Teil so was von gar nicht edel: Außen Hui ... Innen Pfui gibt's da leider auch.


    Auch? Ich kenne fast nur diesen Fall...Angefangen bei den Nachschichten/Mausefallen/Agostea/Amadeus Läden bis zur Funparkkette und Läden wie Diamonds in Köln oder Musikparks...hinter den "Kulissen" siehts aus wie Dresden '45.
    Schau doch mal im Diamonds hinter die Theke, am besten dahin, wo sonst nur die Glasschubbser hinkommen...dann siehste das Grauen. Oder direkt in ein DJ-Pult (darunter, dahinter...). Dann verliert so ein Laden innerhalb von wenigen Minuten seinen anfänglichen Zauber...mir gings jedensfalls so. :roll:

    Also soweit sind wir uns doch einig, dass sich mal was ändern sollte!? Und hier ist doch jetzt die Frage, was man machen kann/könnte? Produktive Vorschläge - her damit...da ich in den einem Laden recht viel bewegen kann, macht einen Vorschlag, wie man den Laden voll kriegen soll/kann, ohne diese Billig-Schiene, wenn er nicht mal mit der Schiene voll ist. :oops:

    Wenns klappt verteil ich VIP-Tickets und lad euch ein :grin:

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • michael beyer
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    • 30. November 2009 um 05:55
    • #52

    Nun einige der von dir genannten Ketten gehören ja auch klar nicht zur Kategorie Nobel-Clubs

  • Stefan Pohle
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    • 30. November 2009 um 06:00
    • #53

    ich nicht, dass das degenerieren der VAquali ne subjektive sache ist, zumindest bei uns hier. der heutige feiermensch ist verwöhnt von megaevents wie zb ner Nature-One oder wacken oder summerjam, er ist verwöhnt. die qulität solcher VAs in einen club zu kopieren ist sehr schwer und meiner meinung nach auch bis dato nicht wirklich gelungen. mal ehrlich: eine gute party ist teuer. wenn ich jetzt mal von einer trance-VA ausgehe, ist eine gescheite laseranlage in RGB ausfürung plus duversem led-gedöns, ein dickes linearraysystem von zb L'Acoustic und am besten ein star-DJ nach dem anderen pflicht. sowas kostet. und der gast musss es bezahlen. mit einem eintritt von 35euro. wer will sich das jedes wo-end leisten: jeder (zumindest im ersten gedanken)! wer kann es sich jedes wo-end leisten: die wenigsten.

    aber: wenn man von supelativ zu superlativ hechtet, sind "normale" diksotheken langweilig, zu leise (was ein gesetzliches problem ist) und nicht "party" genug, sprich stimmung fehlt.

    "früher" hat man in der disko auch immer die neuste musik gehört, ist zum DJ gerannt und gebettelt, dass er einem den track nennt, der gerade läuft. der DJ war ne art heiligkeit, der maßgeblich fürs gelingen der party zuständig war. der sound war auch besser als daheim (geschweige im auto), der walkman war doch iwi lästig und weg bzw raus wollte man eh, weil man mit seinen kollegen zusammen sein wollte. heute hat jeder jugentliche nen 4kanäler, nen sub und nen ablagensystem im auto, das zwar recht laut zu seien scheint, aber wenig klangqualität birgt. in der bahn sitzen die nervtöter mit kreischenden telefonen, youtube-vids mit 96kbits sond und finden es toll .. "hör ma, voll geil die neue XY eh..."... dann wird mal eben nen download-addon für vids angeworfen und zuhause werden diese vids dann per freetool in mp3 umgewandelt und schräbbel beim kollegen durch autoradio. hinzu kommt, dass jeder trottel mit einem laptop und ner reloop konsole für zusammen 600euro sich DJ nennt, aber null ahnung von musik, geschweige dem gefühl für die msuik hat!

    "früher" waren wenige, tolle diskotheken am start, heute ist das meiste an discos und clubs unteres mittemaß, weil einfach der markt völlig übersättigt ist und die besitzer immer minimalistischer denken müssen, um sich am markt überhaupt zu halten. aber: der kunde will doch nur eins: saufen in gesellschaft! dem "gemeinen pöbel" is doch völlig wurst, ob es noch ne steigerung der soundqualität gegenüber seinem handy gibt, oder ob mehr licht als beim kumpel um die ecke iner gartenlaube da hängt, solange genug alkohol zu kleinem preis da ist und paar leute, die er kennt. paradebeispiel: Antons Bierkönig. dazu später mehr.

    ein problem ist auch, dass kein diskobesitzer lust oder auch mut hat, in "schweren zeiten" (schon gemerkt, dass immer alles damals besser war, -auch "damals"?!) sein gerade so eben funktionierendes konzept durch ein individuelles, neues, (auf eine anlaufzeit angewiesenes) konzept einzutauschen!

    in dortmund geht es uns ähnlich. mit "uns" meine ich jetzt meine truppe, die allesamt selber DJs sind, wie ich auch. und mit DJ meine ich nicht syncbuttondrückende laptopwachen, sondern mit venyl und cd arbeitende leute.

    es kommen einfach zu wenig feierwillige leute auf eine zu hohe anzahl von zum großteil schelcht geführten clubs und einfallslosen großraumdiskos, vor allem im gegensatz zu "früher". beispiele für schlecht geführte clubs bei uns in dortmund (achtung, subjektiver eindruck) sind zb der absolute club, das sevens und der x-club. alles läden mit potenzial, 2 mit richig geiler lage, aber meienr meinung nach unfähigen/unwilligen besitzern. kaum lichtinstallation, eine kaputte / zu kleine soundanlage (beide DAP Pro rotz, wovon die hälfte permanent in de reperatur ist) sind dafür denke ich der hauptgrund, noch schlimmer ist aber, dass dort "DJs" für 100euro am abend rumlaufen, die mit ihrem laptop nach zuhause zurecht gelegter playlist ihren schuh runter"mischen". diese jungs sind zu 50% der grund dafür, das der club kaputt geht! die anderen 50% gehen an die schlechte technik. der markt für den sound, der da gespielt wird, ist da. ich sag mal "electro / minimal".

    auch haben wir zuletzt unsere großen diskotheken regelmäßig besucht, ich vergleiche nun mal zur veranschaulichung:
    das prisma in eving (was 20 fussminuten von mir weg ist),
    das nightrooms in der innenstadt,
    das antons in der innenstadt,
    den ballerman in der innenstadt.

    das prisma schmückt sich mit titeln wie "beste disko NRWs" aus irgendwelchen zeitungen, bietet 1 große halle für mainstream-dance zeug, 2 kleinere hallen für schlager/90s/80s bzw blackmusik und 2 recht kleine clubräume mit minimal/techhouse bzw latinpop und salsa. das nightrooms hat 3 hallen, die in ihrer größe recht ähnlich sind. eine charthalle, die wohl die größte ist, eine dancehalle, in der aktuelles housezeug läuft und eine halle, in der blackmusik und ähnliches läuft. das prisma ist mit recht jungem volk meist zu 90% ausgelastet, ich denke damit kann man zufrieden sein. als 100% sehe ich eine situation, in der man die menge an personen als unangenehm ansehieht, wiel normales bewegen nicht möglich ist, slebst vor den männertoiletten schlangen sind usw. das nightrooms ist eher zu 70% ausgelastet, obwohl die preise nur unwesentlich teuer sind und das konzept sonst sehr ähnlich ist bei etwas pompöserer einrichtung und etwas höheren altersdurchschnitt. gerade das verwundert, denn der höhere altersdurchschnitt bei mitte/ende 20 ist eigentlich ein garant für nette umsätze. naja, die aktuellen 30er sind die neuen mitt20er, oder wie war das? ;)

    das antons hingegen ist eher ein club, nicht all zu groß: hier läuft nur musik wie am ballerman, viel 90s und schlager, eine tanzfläche, ringsrum bars. der laden platz immer aus allen nähten. der DJ macht seine arbeit, reißt aber einen kollegen technisch nicht vom hocker. von 18 bis 30 jahren sind hier alle klassen vertreten, das zusammenleben ist alles in allem ungezwungener.

    warum die hütte so voll ist und der ballerman (der neben dem nightrooms ist und nichtmal eine fußminute weg vom antons in der parralelstraße) mit gleichem konzept, gleichen preisen ... eigentlich ist das antons ne kopie vom ballerman, die jetzt besser läuft ... auch nur zu 80% und dann auchnoch mit kiddis gefüllt ist und sich mit sonderaktionen wie eben doppeldeckerparty, 3für1, 1euro und bla blub über wasser halten muss: keine ahnung. ich schiebe das auf mundpropaganda. wer geht schon gern ein nen laden, in dem "kiddys" anzutreffen sind.

    das prisma währe eine hütte, die in einer kleinen halle ruhig neue konzepte ausprobiert werden könnten. zb sollte meiner meinung nach ein bereich jede woche etwas anderes spielen. denn: im club und in der großen halle ähnelt sich das muskprgram doch zimlich. und das auf eine penetrante art und weise. "david guette feat. akon - sexy bitch" ist mein lieblingsbeispiel im letzten monat: lief in beiden hallen 2 mal pro abend! und warum: weil es in dem moment wirklich ins set passt, was zeigt, dass der club nur eine art minimalistisch angehauchter kleiner abklatsch der großen halle ist. sowas darf nicht sein. ist auch sicher ein grund, warum im club enorm viel durchlauf ist.

    wir bauen gerade kontakt auf zum besitzer und wollen ihm mal ein konzept für einmal im monat unterbreiten, aber das ist ein anderes thema.

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • skyworker
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    • 30. November 2009 um 10:53
    • #54

    oooooch... hab ich was falsches gesagt?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Stefan Pohle
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    • 30. November 2009 um 13:51
    • #55
    Zitat von "skyworker"

    oooooch... hab ich was falsches gesagt?

    wen meinst? mich? hab doch (diesmal) nichts zu dir gesagt?! :oops: :lol:

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • michael beyer
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    • 30. November 2009 um 15:41
    • #56
    Zitat

    oooooch... hab ich was falsches gesagt?


    Ein weiterer Beitrag, der aus diesem Kontext lediglich der Provokation dienen dürfte - nur leider versteht keiner was gemeint ist :wink:

  • Eliminator
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    • 2. Dezember 2009 um 23:43
    • #57

    Ihr redet hier hauptsächlich von Dissen und Clubs, worauf ich aber eigentlich hinaus wollte, ist das Straßengeschäft.

    Ich sehe bei manchen Stammjobs, die ich schon mehrere Jahre mache, daß es jedes Jahr weniger Budget gibt. Früher war es kein Problem, dort zum angemessenen Preis eine vernünftige Licht- und Toninstallation zu verkaufen, wo der Kunde nachher auch zufrieden war. Mittlerweile steht bei so manchem Kunden nicht mal mehr die Hälfte. Irgendwie bewegt sich das wieder auf das Niveau, das es vor 10 Jahren mal gab. 2 Boxen, ein Mikro und fertig.

    Daß auch ein Verein heute mit der Rezession zu kämpfen hat, ist mir klar. Jedoch sorgt eine Jahr für Jahr primitivere Installation (bei gleichzeitig steigenden Eintrittspreisen) doch auch für einen weiteren Verlust an Gästen.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Dezember 2009 um 00:41
    • #58
    Zitat von "Eliminator"

    Ihr redet hier hauptsächlich von Dissen und Clubs, worauf ich aber eigentlich hinaus wollte, ist das Straßengeschäft.

    Ich sehe bei manchen Stammjobs, die ich schon mehrere Jahre mache, daß es jedes Jahr weniger Budget gibt. Früher war es kein Problem, dort zum angemessenen Preis eine vernünftige Licht- und Toninstallation zu verkaufen, wo der Kunde nachher auch zufrieden war. Mittlerweile steht bei so manchem Kunden nicht mal mehr die Hälfte. Irgendwie bewegt sich das wieder auf das Niveau, das es vor 10 Jahren mal gab. 2 Boxen, ein Mikro und fertig.

    Daß auch ein Verein heute mit der Rezession zu kämpfen hat, ist mir klar. Jedoch sorgt eine Jahr für Jahr primitivere Installation (bei gleichzeitig steigenden Eintrittspreisen) doch auch für einen weiteren Verlust an Gästen.

    Das kann ich nachvollziehen: Gib ein paar Heranwachsenden eine Flasche "Sprit" zum Mixen und ein modernes Handy mit den neuesten Beats - und schon ist Party.
    In meinen Augen grenzt das für Unbeteiligte an Körperverletzung, das Gekrächze steht bei mir im Verdacht Ohrenkrebs auszulösen :evil: Was sich einige Laptop-Besitzer trauen, auf Vereinsfeten an Schallwandlern aufzustellen ist teilweise "unterste Schublade" - auch weil kein Geld da ist...
    So kam´s schon vor, dass auf Parties, wo ich selbst Gast war, mir der Sound so auf den Sender ging, dass ich das "kleine Partygedeck" freiwillig geholt hab - und wenn´s nur war, um es auf dem Fest ohne Ohrenschmerzen auszuhalten, :grin:

    Greetz, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • michael beyer
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    • 3. Dezember 2009 um 05:46
    • #59
    Zitat

    So kam´s schon vor, dass auf Parties, wo ich selbst Gast war, mir der Sound so auf den Sender ging, dass ich das "kleine Partygedeck" freiwillig geholt hab - und wenn´s nur war, um es auf dem Fest ohne Ohrenschmerzen auszuhalten,

    Hmm, damit schafft man auf Dauer ja auch keine Abhilfe bei diesem Trend.

  • Mechwerkandi
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    • 3. Dezember 2009 um 09:07
    • #60
    Zitat von "Eliminator"


    Jedoch sorgt eine Jahr für Jahr primitivere Installation (bei gleichzeitig steigenden Eintrittspreisen) doch auch für einen weiteren Verlust an Gästen.


    Ist das so? Sorgt der Aufwand an Technik für ein Plus an Gästen?

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