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Kaufempfehlung Feedback Destroyer

  • Daniel Taufall
  • 22. Februar 2010 um 06:54
  • Daniel Taufall
    Verifiziert
    Beiträge
    76
    • 22. Februar 2010 um 06:54
    • #1

    Hallo,

    habe bisher noch nicht viel mit Feedback Destroyern gearbeitet. Könnt ihr mir mal erklären wo zwischen den drei Geräten die Unterschiede sind und welchen ich mir zulegen sollte?

    Behringer Feedback Destroyer Pro FB-D EQ
    Behringer FBQ 2496 Feedback Destroyer Pro
    Behringer Feedback Destroyer PRO DSP 1100P


    Danke
    Gruß

    Daniel

  • Wurst Werner
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    • 22. Februar 2010 um 09:02
    • #2

    Daniel...zieh schon mal den Helm auf :D
    Denn Feedback Destroyer (und damit auch deren User) gelten als ungemein uncool 8)
    Es gibt in den einschlägigien Foren fast nur Tontechniker, die Feedback Frequenzen 100% genau mittels Gehör ermitteln und dann mit einem vollparametrischen EQ (TerzBand EQ ist uncool - weil zu breite Filter) und passender Filtergüte erfolgreich bekämpfen...

    Wer damit kein Problem hat, kann natürlich auch mit einem F.Destroyer arbeiten. Von denen, die Du vorgestellt hast, kann ich nur den Behringer FBQ 2496 Feedback Destroyer Pro empfehlen. Die anderen sind nicht schnell genug. Ansonsten oute ich mich mal als gelegentlicher FBD User. Es gibt einfach Jobs, da kommt man auf die Baustelle und findet folgendes vor:

    + irgendein Digitalpult der Unter/Mittelklasse (M400, M7CL, LS9 usw.)
    + ein Sammelsurium verschiedener Monitorwedges, teilweise noch aus dem Afrikafeldzug
    + eine neun Köpfige Oldieband, von denen mindestens 10 Leute schwerhörig sind
    + eine Ansage, dass es nur Line Check gibt, weil vorher noch "Modeschau für Dicke" ist
    + Einpfeifen von Monitoren deshalb heute ausfällt

    Bei diesen (Gott sei Dank seltenen) Veranstaltungen gehe ich zum Auto und hole ein Rack bestückt mit zwei http://www.audiopro.de/live/dbx_9893_DEU_AP.html und hab dann in der Regel meine Ruhe. Die Dinger waren mal richtig teuer, wollte aber anscheinend keiner haben. Bei ebay gehen die meist so für 180-220,- EUR weg. Davon mal ein, zwei Stück für die kritischen Wege zu haben, erleichtert den Job mit unter ungemein...
    Schön, dass ich es mir in meinem Alter durchaus leisten kann uncool zu sein :grin:

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • lextrax
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    • 22. Februar 2010 um 09:13
    • #3

    hi,

    auch von mir daumen hoch für die dbx-teile...

    da ich monitor so gut wie immer vom foh-platz mache, bin ich heilfroh über die dinger, ich kann am foh meist nicht genau sagen,
    welcher der 6 wedges auf der 6x4-bühne grade koppelt, weil die gastsängerin mitm funkmikro herumspringt wie ein känguruh :grin:

    da bin ich auch gerne uncool...

    trotzdem möchte ich die 31bänder für jeden monitorweg nicht missen!
    grad wenn auch auf der bühne die raumakustik übel zuschlägt, helfen die teile ungemein.
    und wenn zeit zum ausloten der koppelgrenze ist, ist der dbx halt arbeitslos.

    liebe grüsse, alex

  • Wurst Werner
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    • 22. Februar 2010 um 09:33
    • #4

    "ich kann am foh meist nicht genau sagen,
    welcher der 6 wedges auf der 6x4-bühne grade koppelt"

    so isset, und selbst wenn man weiß auf welchem Wedge/Weg die Party abgeht, muss man dann noch die Ruhe haben, den richtigen virtuellen GEQ am Digitalpult aufzurufen und dann mittels Fader, Enocder or what ever die richtige Frequenz ziehen.
    Das erste was ich mache, wenn ich auf eine Baustelle komme: Eine "Monitor-Panik-Mute-Scene" (egal ob analog oder digital Pult) einrichten. So kann man im Krisenfall wenigstens auf Knopfdruck alle Monitorsends muten, damit erstmal ruhe ist. Nach vorne geht die Show weiter und man kann erstmal schauen, warum es und wo es gerade koppelt. Schont nerven und Material.

    LG
    WW

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  • lextrax
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    • 22. Februar 2010 um 12:40
    • #5
    Zitat von "Wurst Werner"


    Das erste was ich mache, wenn ich auf eine Baustelle komme: Eine "Monitor-Panik-Mute-Scene" (egal ob analog oder digital Pult) einrichten.
    So kann man im Krisenfall wenigstens auf Knopfdruck alle Monitorsends muten, damit erstmal ruhe ist.
    Nach vorne geht die Show weiter und man kann erstmal schauen, warum es und wo es gerade koppelt.
    Schont nerven und Material.

    hi ww!

    geht aber nur nach absprache mit deinen jungs, oder?
    wenn ich das bei meinen session-gigs mache, glauben die jungs on stage
    an einen ausfall der monitoranlage und verweigern das weitere quälen der instumente :grin:

    lg alex

  • Wurst Werner
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    • 22. Februar 2010 um 13:03
    • #6

    "geht aber nur nach absprache mit deinen jungs, oder? "

    Bei denen brauche ich das nicht, da weiß ich ja, was mich erwartet. Ansonsten find zehn Sekunden "Monitor aus" besser als "zehn Sekunden Dauer Feedback"...die meisten Musiker sehen das ähnlich. Ist ja nur für den absoluten Notfall, der vielleicht alle zwei Jahre einmal vorkommt. Das ist "Aus" meistens die bessere Option :grin:

    LG
    WW

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  • skyworker
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    • 22. Februar 2010 um 13:15
    • #7
    Zitat

    + irgendein Digitalpult der Unter/Mittelklasse (M400, M7CL, LS9 usw.)
    + ein Sammelsurium verschiedener Monitorwedges, teilweise noch aus dem Afrikafeldzug
    + eine neun Köpfige Oldieband, von denen mindestens 10 Leute schwerhörig sind
    + eine Ansage, dass es nur Line Check gibt, weil vorher noch "Modeschau für Dicke" ist
    + Einpfeifen von Monitoren deshalb heute ausfällt

    Ich grinse mal, unterschreib dieses Statement und stelle fest, dass wir uns praktisch täglich auf diesen Jobs begegnen müssten... nur dass ich die analogen Pulte bevorzuge ^^

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 22. Februar 2010 um 21:38
    • #8
    Zitat von "skyworker"

    Ich grinse mal, unterschreib dieses Statement und stelle fest, dass wir uns praktisch täglich auf diesen Jobs begegnen müssten... nur dass ich die analogen Pulte bevorzuge ^^

    SKY


    Danke das ihr mir aus der Seele sprecht :grin:

    Ach ja, eines fehlt noch: heute muss es ohne Soundcheck gehen, da Open Air auf dem Marktplatz und es ist Sonntag vormittag. (Meist im bayrischen Raum)

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • binson
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    • 22. Februar 2010 um 21:57
    • #9

    Ich frage mich schon den ganzen Tag, warum hier der Name Sabine noch nicht gefallen ist. :?:

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • lextrax
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    • 23. Februar 2010 um 10:33
    • #10
    Zitat von "Binson"

    Ich frage mich schon den ganzen Tag, warum hier der Name Sabine noch nicht gefallen ist. :?:

    hi,

    ganz einfach: die teile sind für diejenigen, die sich sowas zu verwenden trauen, einfach zu teuer :lol:

    lg alex

  • skyworker
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    • 23. Februar 2010 um 12:10
    • #11
    Zitat

    da Open Air auf dem Marktplatz und es ist Sonntag vormittag.

    - gerne auch im Rheinland...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • rian-g
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    138
    • 23. Februar 2010 um 13:54
    • #12

    Nun dann will ich mich auch mal als "uncool" outen. Ich manage das mit einem 31-Band Terzband-EQ pro Monitorweg und komme damit klar. Zwar nicht mit einer Trefferquote von 100% aber doch mit ca. 80%iger Treffsicherheit - der Rest ist try & error.

    Ich habe aber Kunden im dryhire, die den Begriff Feedbackdestroyer gar nicht kennen. Denen gebe ich auch mal einen Behringer Shark mit. Damit kommt auch der absolute Laie klar (obwohl ich Behringer im Signalweg nicht so schätze). Der Kunde kriegts in den Griff und ich kann mit den kleinen Teilen auch mal eine Delay-Line realisieren.

    Fazit: Wer mit Behringer leben kann... der Shark ist billig und willig.

  • hias.h
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    • 23. Februar 2010 um 15:39
    • #13

    Shark ist praktisch als linedelay (vor allem dank integriertem regelbaren lowcut). Aber als FBD finde ich ihn grusig.

  • treibsand
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    • 25. Februar 2010 um 09:36
    • #14

    ...was'n hier los? Schon Endegelände??

    Dann zieh ich mal ein Zwischenfazit (das ähnlich ausfällt wie immer bei der Frage).
    Billige FBD taugen nicht (kaum) und teure werden nur von Personen genutzt, die im Normalfall gut ohne klar kämen und eher wegen "nicht gemachter Hausaufgaben" seitens Dritter (Veranstalter, Band, Kirchen) in Zeitdruck die Gerätschaft nutzen.

    Auch FBD sind keine Wunderwaffen. Man muss damit umgehen können und darf nicht erwarten, dass die Technik jedes Problem von alleine löst - dann bräuchte es uns Mischermänner nicht.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • KurtSchuster
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    683
    • 10. März 2010 um 00:59
    • #15

    Macht ein FBD in der Summe Sinn ?

    Oder ist er mit der Vielzahl der gemischten Signale überfordert ?

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