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Frage Dämmmaterial Nebelmaschinen

  • Daniel Taufall
  • 17. August 2010 um 17:28
  • Daniel Taufall
    Verifiziert
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    • 17. August 2010 um 17:28
    • #1

    Hallo habe soeben meine Nebelmaschine elektrisch fertig bekommen (alte McCrypt - mit DMX Karte erweitert). Sie soll für ein Bodennebelprojekt sein. Das Problem bei der Maschine war die Dämmung von der Heizung ab.

    Möchte diese nun durch Glaswolle ersetzen, da mir nichts besseres einfällt und sonst die Technik zu warm wird.

    Ist Glaswolle geeignet oder verkohlt die oder schlimmer noch geht in Flammen auf?

    Gruß

    Daniel

  • deep-house
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    3
    • 17. August 2010 um 17:44
    • #2

    Glas oder Steinwolle ist genau das richtige, ist nicht brennbar.

    Gruß UweS.

  • mike j.
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    • 17. August 2010 um 17:51
    • #3

    Die sollte auch drauf, da gehts auch darum, dass die Wärme im Heizblock bleibt.

  • Daniel Taufall
    Verifiziert
    Beiträge
    76
    • 17. August 2010 um 17:53
    • #4

    ein Glück! Vielen Dank!

    Was ist das was da vorher drum ist Wolle? Ist ja son weißes Zeug / von der Struktur her flockig, aber zusammenhängend würde ich sagen.

  • Jürgen Klingel
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    • 17. August 2010 um 18:27
    • #5

    Das weiße Zeug ist "echte" Glaswolle, sieht aus wie Zuckerwatte und juckt wie der Teufel!

    Natürlich kannst das nehmen (bitte beim Verarbeiten nicht atmen :lol: ), Steinwolle geht aber auch (das Zeug was man sich heutzutage zwischen die Dachsparren klemmt)

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Rolf Gille
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    • 17. August 2010 um 19:13
    • #6

    Ich hab bei mir immer die Daemmwolle fuer Motorradauspuffe genommen und mit Teflonband fixiert.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Daniel Taufall
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    • 17. August 2010 um 20:35
    • #7

    So, Maschine funktioniert wie geplant - einges Problem: es kamen nur noch eine Nebelschwade ca. 5 sek danach Anlage dicht. Habe von Anfang an mit Reiniger gemacht. In der Maschine war wohl noch nen Rest Nebelfluid.

    Vorne kommt ganz ganz wenig Nebel raus. Bekommt man das wieder hin? Wie soll ich vorgehen und was sollte man lieber unterlassen?

    Gruß

    Daniel

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 17. August 2010 um 21:37
    • #8
    Zitat von "Daniel Taufall"

    So, Maschine funktioniert wie geplant - einges Problem: es kamen nur noch eine Nebelschwade ca. 5 sek danach Anlage dicht. Habe von Anfang an mit Reiniger gemacht. In der Maschine war wohl noch nen Rest Nebelfluid.

    Vorne kommt ganz ganz wenig Nebel raus. Bekommt man das wieder hin? Wie soll ich vorgehen und was sollte man lieber unterlassen?

    Gruß

    Daniel


    Pumpe pumpt?
    Verdampfer erreicht Temperatur?

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Daniel Taufall
    Verifiziert
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    76
    • 17. August 2010 um 21:51
    • #9

    Jo alles in Ordnung nur die Heizung wird dicht sein. Man hört richtig, dass die Pumpe gegen Druck arbeitet. Na kurzer Zeit ist der Druck dann wieder abgefallen und man kann nochmal pumpen.

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 17. August 2010 um 22:01
    • #10

    In so nem Fall baue ich immer den Verdampfer aus, zerlege ihn und werf ihn auch ins Ultraschallbad. Dann sollte es wieder gehen.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Daniel Taufall
    Verifiziert
    Beiträge
    76
    • 18. August 2010 um 08:35
    • #11

    Hmm?!?! wie bekommst du diesen komischen Einsatz (Spindel) raus? Ich dachte die könnteman rausschrauben aber mit nem Schraubendreher hatte ich leider keinen Erfolg. Bekommtman den Heizstab auch raus?

  • Mechwerkandi
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    • 18. August 2010 um 08:37
    • #12

    Kannst Du mal ein Bild von dem Verdampfer einstellen?
    Nur bitte nicht mit imageshack, der wird von meinem Provider wg. der Virenpest geblockt... :wink:

  • Daniel Taufall
    Verifiziert
    Beiträge
    76
    • 18. August 2010 um 09:10
    • #13

    Na klar. Werde heute Abend anfangen ihn auszubauen und dann ein Bild hochladen.

  • timo blösser
    Beiträge
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    • 18. August 2010 um 13:04
    • #14

    ausbauen und mitm Kompressor durchpusten hilft auch manchmal!

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 18. August 2010 um 13:16
    • #15
    Zitat von "Timo Blößer"

    ausbauen und mitm Kompressor durchpusten hilft auch manchmal!


    Klar, und sollte der Verdampfer wie bei Eurlite aufgebaut sein (nur Gesteckt), dann fliegt die Verdichterschnecke wie n Geschoss durch die Werkstatt. :shock:

    Verdampfer ausbauen, Dämmmaterial weg, Heizpatronen raus und im Ultraschallbad reinigen. Dann geht auch der Verdichter raus, egal ob geschraubt oder gesteckt.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Daniel Taufall
    Verifiziert
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    76
    • 18. August 2010 um 19:59
    • #16

    Vielen Dank für die ganzen Tipps. Hatte vorhin angefangen. Leider hatte ich die beiden Beiträge zum Kompressor noch nicht gelesen und daher ausprobiert (Hab nicht dran gedacht, dass diese Spindel nur gesteckt sein könnte).

    Nachdem das nur ohne Düse ging, habe ich die Düse einfach gereinigt. Und nun geht es.

    Kann mich also jetzt voll und ganz dem Bodennebel widmen. Hätte auch nicht son großen Ultraschallreiniger gehabt.

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 18. August 2010 um 21:30
    • #17
    Zitat von "Daniel Taufall"

    Vielen Dank für die ganzen Tipps. Hatte vorhin angefangen. Leider hatte ich die beiden Beiträge zum Kompressor noch nicht gelesen und daher ausprobiert (Hab nicht dran gedacht, dass diese Spindel nur gesteckt sein könnte).

    Nachdem das nur ohne Düse ging, habe ich die Düse einfach gereinigt. Und nun geht es.

    Kann mich also jetzt voll und ganz dem Bodennebel widmen. Hätte auch nicht son großen Ultraschallreiniger gehabt.


    Super dass es geklappt hat. Nahezu jede kleinere aber gutsortierte Autowerkstatt hat so n Teil (auch wenn es aus der Mode gekommen ist, Einspritzdüssen zu reinigen, die werden nur noch für viel Geld gewechselt). Aber auch so mancher Metalbaubetrieb hat so n Teil. Nen Fünfer in die Kaffeekasse und das Teil sieht aus wie neu.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • discodude
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    • 23. August 2010 um 14:34
    • #18

    Hallo.

    Bitte Beachten!!!!

    Zitat

    Ich hab bei mir immer die Daemmwolle fuer Motorradauspuffe genommen und mit Teflonband fixiert.


    Zitat

    Wenn Teflon zu stark erhitzt wird, zersetzt es sich in giftige Fluor-Verbindungen. Werden diese Gase eingeatmet, kann dies bei starker Konzentration Bronchopneumonie und Lungenödeme hervorrufen, was zum Tode führen kann.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Teflonfieber

    Bitte kein Polytetrafluorethylen ( Teflon ) an Stellen verwenden die sich Srark erhitzen können.
    Mein Arbeitskollege durfte schon mal ein nacht unter beobachtung im Krankenhaus verbringen nebst Nachuntersuchungen über einen längeren Zeitraum.

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 23. August 2010 um 23:56
    • #19
    Zitat von "discodude"

    Hallo.

    Bitte Beachten!!!!



    http://de.wikipedia.org/wiki/Teflonfieber

    Bitte kein Polytetrafluorethylen ( Teflon ) an Stellen verwenden die sich Srark erhitzen können.
    Mein Arbeitskollege durfte schon mal ein nacht unter beobachtung im Krankenhaus verbringen nebst Nachuntersuchungen über einen längeren Zeitraum.


    Vielen Dank für den Hinweis.

    Natürlich darf das Band nur zur Fixierung der Glas-/Steinwolle o.Ä., AUSSEN um die Wolle verwendet werden.

    Schließlich will man ja nicht, dass das Teflonband bei seiner niedrigen Temperaturbeständigkeit von 400 Grad C ins schmelzen kommt.

    Es könnte ja dann auch sein, dass die Heizpatrone das Alu des Verdampfers, dessen Schmelzpunkt bei 660 Grad C liegt, diesen zum schmelzen bringt.

    Scherz beiseite, du hast recht damit, dass das Band nicht direkt (direkter Kontakt zum Heizstab) am Heizelement eingesetzt werden darf. Schließlich kann eine gute Hochleistungsheizpatrone bis 750 Grad C erreichen.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Mechwerkandi
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    • 24. August 2010 um 08:33
    • #20

    Auf den Punkt gebracht:
    Erreicht die Nebelmaschine eine Temperatur, bei der sich Zersetzungsprodukte des PTFE bilden, hast du längst ganz andere Probleme. :grin:

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