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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Wie am besten Einwobbeln?

  • ddt
  • 17. November 2010 um 11:57
  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 17. November 2010 um 11:57
    • #1

    hi,

    was haltet ihr vom "einwobbeln" neuer ls-chassis?
    sinvoll oder nicht?

    und wie macht ihr das? 50hz sinus und zwei bässe
    verpolt zusammenstellen?

    alternativ könnte man die chassis ja auch auf einer
    va einspielen.


    was empfehlt ihr?

    nachtrag: hab das im forum gefunden, kommt mir aber schon etwas sehr brachial vor:

    "der unterschied zum eingewobbelten oberton ist ca. ganz extrem! vom fabrikneuen zum 2 tage eingewobnbelöten ist der unterschied etwas vom neckermann sub zum groß sub verineifachftz gesagtdasliegt an der spez. konsturktion
    Einwobbeln:
    dicke endstufe mit ca. 2,5++ kW plus sinusgenerator 15 hz
    sodann das chassis freeair!!! auf ca. +-10...12mm hub bringen
    dann das siganl modulieren sodass kurz voll hub dann wenig hub ujsw. stattfindet - typ break in signal - das ganze 2 tage durchführen undin die Box einbauen"

    mfg

    andreas

  • DJheini
    Moderator
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    13.787
    Marktplatz Einträge
    4
    • 17. November 2010 um 12:04
    • #2

    Bei mir waren die nach der 1. Veranstaltung eingewobbelt. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 17. November 2010 um 12:08
    • #3

    zur info:

    es geht um oberton 18xb700 chassis


    by the way: kann ich vier stück an zwei ta-2400 (650wrms an 8 ohm, alte version)
    ordentliich antreiben oder brauch ich auch gleich noch neue amps?

    mfg

    andreas

  • tufkamar
    Gast
    • 17. November 2010 um 12:24
    • #4

    "einwobbeln" ist aus meiner Sicht dann "eine Überlegung wert", wenn man neu und alt bestückte Systeme mischen muss, wenn man einheitlich ist braucht's das meiner Meinung nach nicht.

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 17. November 2010 um 12:39
    • #5
    Zitat von "ddt"

    zur info:es geht um oberton 18xb700 chassis


    Habe ich gelesen, waren es bei mir auch. Beim Einwobbeln geht es doch darum, das
    die Sicke ihre ursprüngliche Härte etwas verliert und dadurch geschmeidiger wird.
    Das macht 6 Stunden Partymusik nach meiner Meinung ebenso.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jonnytrance
    Gast
    • 17. November 2010 um 12:52
    • #6

    Ein Chassi sollte vom Werk aus etwa 2 Std. belastet werden.

    Beim Einwobbeln nimmt man ne Frequenz die unter Reso liegt und nur soviel Gas gibt, dass man x-max nicht überschreitet.

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 17. November 2010 um 15:41
    • #7
    Zitat von "ddt"


    nachtrag: hab das im forum gefunden, kommt mir aber schon etwas sehr brachial vor:

    "der unterschied zum eingewobbelten oberton ist ca. ganz extrem! vom fabrikneuen zum 2 tage eingewobnbelöten ist der unterschied etwas vom neckermann sub zum groß sub verineifachftz gesagtdasliegt an der spez. konsturktion
    Einwobbeln:
    dicke endstufe mit ca. 2,5++ kW plus sinusgenerator 15 hz
    sodann das chassis freeair!!! auf ca. +-10...12mm hub bringen
    dann das siganl modulieren sodass kurz voll hub dann wenig hub ujsw. stattfindet - typ break in signal - das ganze 2 tage durchführen undin die Box einbauen"

    wer schreibt denn so ne müll, damit schiesst der die chassis durch, der lautsprecher hat im freeair kein luftpolster was den membranhub abfedert, wenn der 2,5kw sinussignal drauf gibt macht es hopps mit der membran, man man manche leute...... also wirklich. :lol:

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 17. November 2010 um 16:18
    • #8

    genau deswegen hatte ich ja auch bedenken.

    ich werd die teile einbauen & dann einwobbeln, denk ich.
    oder halt free-air mit sichtkontrolle (wobei da müßte
    man ja immer wieder nachschauen- und regeln, da
    der hub größer wird, wenn die aufhängung weicher
    wird durchs einwobbeln.)
    während der va isses mir eigentlich zu riskant, das
    sollte schon vorher erledigt sein...

    aber nicht bei 15 hz, da haben die meisten amps eh
    schon nen lowcut drin...;-)

    mfg

    andreas

  • Wulfson
    Verifiziert
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    • 17. November 2010 um 17:09
    • #9

    moin

    meine xb habe ich über 4 stunden mit 10hz eingewobbelt. es geht nicht darum, den x-max zu erreichen, sondern lediglich die sicke weicher zu machen. da muß man nix modulieren oder 2.5kw drauf geben :roll:

    zum antrieb kann ich dir schon sagen, das die ta keinen sinn macht. 4 xb700 bekommen bei mir eine kind xt4000 und jede menge strom ;)

  • Mechwerkandi
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    • 17. November 2010 um 17:29
    • #10
    Zitat von "Andre Klier"


    wer schreibt denn so ne müll...


    An der unvergleichlichen Semantik erkennt man den Autoren, so wie der Bauer, der seine Schweine am Gang...

  • ddt
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    • 17. November 2010 um 22:09
    • #11
    Zitat von "Mechwerkandi"


    An der unvergleichlichen Semantik erkennt man den Autoren, so wie der Bauer, der seine Schweine am Gang...

    und am "kuchenverkauf in der großen halle" den dj... :)

    btw:hat da eigentlich noch jemand die links zu den damaligen
    highlights (ich sag nur "wenn man alles neu kaufen würde")
    find da leider nix mehr...

    mfg

    andreas

  • ddt
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    • 18. November 2010 um 12:13
    • #12
    Zitat von "Wulfson"

    [...]
    zum antrieb kann ich dir schon sagen, das die ta keinen sinn macht. 4 xb700 bekommen bei mir eine kind xt4000 und jede menge strom ;)

    hmm,

    langsam wird teuer, neue chassis, neue tops & neue amps...
    was gibts denn sinnvolles & bezahlbares als bass-amp?
    müßten dann ja so 2X2kw an 4 ohm sein (wenn dann solls
    schon ein amp werden, der alle vier antreiben kann).
    proline 3000 gibts ja leider nicht mehr, wie siehts mit dem
    t.amp d3400 aus? oder eher ne CROWN XLS 5000?

    mfg

    andreas

  • studi
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    • 18. November 2010 um 12:16
    • #13

    Da gäbe es noch so einiges: Die dicken American Audio Serien, das Pendant zur Proline vom Musicstore, die Pronomics von Kirstein...

  • ddt
    Beiträge
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    • 18. November 2010 um 13:50
    • #14

    danke für die tips,

    hab mal gesucht. die crown & die digitale t-amp
    sind glaube ich nix. aber die pronomic tl-1400
    schaut ganz gut aus, v.a. vom preis-leistungs-verhältnis.
    950wrms pro obertöner und 33 kg statt 2X24kg,
    denke das haut hin...

    mfg

    andreas

  • sabbelbacke
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    • 18. November 2010 um 19:13
    • #15

    Wenn Gewicht egal - ich habe noch einige Eisenschweine hier, bei Interesse meld Dich doch unter reiner(at)hardware-test(punkt)de

    hornresp

  • ddt
    Beiträge
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    • 19. November 2010 um 12:08
    • #16

    hallo,

    noch ne frage:

    was verträgt der oberton 18xb700 an equing im bassbereich?
    die geplanten umbauten im sm-18b gehäuse haben
    laut messungen ja irgendwas 55hz -5db / 45 hz -10db
    glaube ich einzeln halfspace gemessen, da könnte man ja evtl.
    noch etwas boosten:

    http://img100.imageshack.us/f/neu14dd.jpg/

    btw: profitiert diese art von bässen eigentlich vom stacking?

    mögliche aufstellung wäre 4er monoblock, tops auf stativen
    oder zwei stück übereinander jeweils links und rechts.

    grüße

    ddt

    mfg

    andreas

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 19. November 2010 um 15:51
    • #17

    Moin,

    Regel 1

    Du sollst den rechnerischen X-max niemals überschreiten (6,5mm Auslenkung, 13mm zwischen außen und innen), weder beim Einwobbeln, noch im Betrieb.
    (Insofern reichen Deine Endstufen mit 650W @ 8ohm je Chassis aus)

    Regel 2

    Einwobbeln immer ohne Gehäuse, und immer deutlich unter der Frequenz der Freiluftresonanz.
    (so prägt sich kein DC-Displacement in der Einspannung ein. Das ist überhaupt der einzige Vorteil vom Einwobbeln, die definiert mitten-symmetrische Dehnung der Einspannungsfeder. Ansonsten lässt mans besser.)

    Du kannst das auch komplett überlesen, dann mache Dich aber auf eine stark reduzierte Lebensdauer gefasst.


    Sobald Du mehrere Bässe unmittelbar zusammen aufstellst steigt die abgestrahlte Leistung überproportional. Bei gleicher Leistung je Chassis erhälst Du bei jeder Verdopplung der Lautsprecherzahl 6dB mehr. Das ist deutlich mehr, als bei Verdopplung der Leistung je Chassis (theoretisch 3 dB, in der Praxis: KAPUTT)


    Viele Grüße, Bernd

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Andi Groß
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    539
    • 19. November 2010 um 16:22
    • #18
    Zitat


    Einwobbeln immer ohne Gehäuse, und immer deutlich unter der Frequenz der Freiluftresonanz.
    (so prägt sich kein DC-Displacement in der Einspannung ein. Das ist überhaupt der einzige Vorteil vom Einwobbeln, die definiert mitten-symmetrische Dehnung der Einspannungsfeder. Ansonsten lässt mans besser.)

    Öhm, wird das Chassis, vorallem unter der Resonanzfrequenz nicht in beide Auslenkungsrichtungen gleich bedämpft? Wie sollte sich da DC-Displacement einschleichen?

  • ddt
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    2.570
    • 19. November 2010 um 16:54
    • #19

    Hörnli:

    wegen amps: ich schau einfach mal, was mein altes amprack
    an den bässen so hergibt. ansonsten wird halt auf/umgerüstet.

    wegen xmax: warum ist der rechnerische xmax so viel geringer
    als die herstellerangabe mit "Peak linear displacement of diaphragm 'Xmax' ± 12 mm"

    zum stacking: ichmeinte eigentlich ob sich im tiefgang da
    was verändert im vergleich von single zu 2er/4er stacks, wie man es
    ja bei "echten" hornsystemen kennt.

    mfg

    andreas

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 19. November 2010 um 17:26
    • #20
    Zitat von "Hörnli"


    Einwobbeln immer ohne Gehäuse, und immer deutlich unter der Frequenz der Freiluftresonanz.
    (so prägt sich kein DC-Displacement in der Einspannung ein. ...)


    Leider falsch.
    Alleine der Strömungswiderstand des Lautsprecherkorbes etc. sorgt schon für ein unsymetrische Lastverteilung.
    Am besten noch das Chassis mit dem Magneten auf einen Tisch legen.
    Dann läuft der Versuch endgültig aus dem Ruder...

    Weil sich die technischen Daten eines Lautsprecherchassis über die Lebensdauer ändern, ist Einwobblen eher was für Leute, deren Urteilsvermögen ohnehin zu grossen Teilen auf selektiver Wahrnehmung beruht.
    Der Rest lässt es sein, spart den Aufwand und kann auch keine geringere Lebensdauer feststellen.

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