Hi,
also ich möchte meinen Bass vor Überlastung Schützen!Was brauch ich da ?Ne normale Sofittenlampe oder geht da alles?
Würden auch Leds gehgen(schöner Leuchteffekt)?
ODer gibts solche LAmpen in verschiedenen Farben?!?
MFG
DEZIBEL
Sofittenlampe?!?
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Also, der "Trick" mit der Soffittenlampe funktioniert folgendermaßen:
Das Birnchen wird in prinzipiell in Reihe zum Hochtöner geschaltet (eventuell über Spannungsteiler). Je mehr Strom fließt, desto wärmer wird der Leuchtdraht innerhalb der Birne und somit verbrät Diese Leistung die dann nicht auf den Hochtöner geht... (habs mal "nett" beschrieben :lol: )
Für größere Leistungen ist diese Verschaltung nicht geeigent, da die Birnchen max. 20 Watt haben. Selbst 2 parallel also nur 40 Watt bei voller LICHTLEISTUNG. Also kaum für Dauerleistungen über 5-15Watt geeigent. Außerdem ist diese "Schtzschaltung" sehr träge und stirbt wenn komplett
Das LED-Design ist bei Aktivsystemen zu sehen. Hier signalisiert die LED nur ein übersteuern des Eingangs oder ist eine Anzeige-LED für ne Hochtönerschutzschaltung (irgendwo hier gabs mal Schaltplan; Fertigmodul hierfür bei Monacor und co.), ist aber nur ANzeige und erfüllt keine Schutzfunktion. Für Bässe braucht man bei richtiger Verstärker vs. Lautsprecher Auswahl sowas eh nicht! Wenn dir BIlligbässe abrauchen lags am Material... -
leds gehen nicht...
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? wieso hast du dir 2 accounts hier im forum besorgt?
also irgendwie hätte es einer auch getan, oder nicht?
najo ne schöne elektrische schutzschaltung ist wesentlich schneller und sicherer als die lampen methode.
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LED's gehen da nicht. Das müssen schon Glühlampen sein.
Damit lässt sich auch nur der Hochton schützen. In der CSX52 von Community zum Beispiel wird auch der Hochmittelton mit Sofitten gesichert, das *geht* auch *noch*. Tiefmittel- und Tieftonbereich lassen sich mit dieser Methode nicht schützen. Eine Sofitte im Tief(mittel)ton wäre lediglich eine tolle Lichtorgel. Bei jedem Basshub würde die einmal kräftig aufleuchten (und recht bald schnell verbrennen). Es gibt für den Tief(mittel)ton keine Sicherungsmöglichkeiten (von den aktiven - schützendes Controllersetup oder ein Limiter - Methoden mal abgesehen).
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Klar geht das,
Schaltung hier:
http://www.dynacord.de/pdf/58_4_download.pdf
Die Halogenglühlampen (Halogen ! wichtig) müssen nur etwas dicker sein. Dimensionierung: Kalt- und Warmwiderstand bestimmen (Kaltwiderstand messen, Warmwiderstand unter Last messen oder aus Leistung rechnen), dann Lampe so auswählen, dass zur Lautsprecherleistung passend (thermische Last), fertig.
Die Schutzwirkung beruht übrigens zum großen Teil auf dem Unterschied Warm-/Kaltwiderstand, deshalb sind Halogenlampen besser geeignet.
Und bevor einer runtönt: das machen auch andere Hersteller wie Dynacord so, auch sogenannte "amtliche".
Gruß SRAM
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stimmt, regelmässig nach ca zwei stunden bei dynacord-boxen zu sehen...
der jaja und ich freuen uns dann immer, weil der sound dann alles andere als "knackig" ist.
Problem: ist der draht mal warm, sinkt natürlich der wiederstand und es fällt mehr spannung auf lampe ab als im kalten zustand. --->kein guter schutz für kurzfristige spannungsspitzen. Anlage klingt nicht mehr.---> wenn doch (also lampe kann mehr spannung ab, als "eigentlich" errechnet) dann kann man es gliech weg lassen.
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Wenn ich das Symbol in der Dynacord-Schaltung richtig interpretiere, dann liegt parallel zu den Lampen noch ein PTC. Das ware dann der alte JBL-"Trick". Der funktioniert bei kleineren Boxen auch recht gut (Zusammenhang zwischen Größe der Überlast und Dämpfung), wie gut das bei 500W zu dimensionieren ist weiß ich nicht. Ein Problem wird auch sein, dass der Polyswitch um so früher "kommt", je wärmer das Boxeninnere ist. Das heißt, die Kennlinie dieses passiv-Limiters verändert sich.
Es gibt aber auch - etwas teurer - abgeglichene (<-wichtig!) Schutzautomaten.
Das Problem bei Limitern ist wie immer im Selfmade-Bereich die Dimensionierung. Eigentlich muß man erst ein Paar Chassis riskieren, ehe man den richtigen Arbeitspunkt (mit möglichst wenig Performance-Verlust) kennt.
Aber die meisten Bässe sterben ja auch eh mechanisch.Adam
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ein passiver limiter ist immer nur eine notlösung.
ein limiter ist dann optimal, wenn er die vorgänge im lautsprecher perfekt simulieren kann und dann erst ein greift, wenn es "kurz vor knapp" ist.
Das anlalog bzw. mit passiven bauteilen zu realisieren wird schwer...Wie adam schon sagt: bässe sterben ehr einen mechanischen tod. Meine bässe hatten öfters deutlich über 100° auf der schwingspule (es roch nach du pont kleber...) und es ist nix passiert. Solange der amp nicht clipt war bisher alles ok.
Vor drei jahren habe ich mal ausversehen den limiter bei der VZ ausgemacht, wir wollten was "ausprobieren"...
Innerhalb von 5 sekunden waren alle 4 Speaker abgeraucht (ein kanal mono...) -
Zitat von "Arieba"
ein passiver limiter ist immer nur eine notlösung.
Naja, "Notlösung" klingt sehr negativ.
Bei kleineren Boxen ist ein gut gemachter passiver Limiter eine fehlbediensichere, unkomplizierte stand-alone Lösung und erzeugt wahrscheinlich eine höhere Kundenzufriedenheit (im Verleih oder in Installationen) als ein schlecht eingestellter 0815-"Ich-mach-Dir-alles, irgendwie" digitaler Limiter für viel Geld.Zitatein limiter ist dann optimal, wenn er die vorgänge im lautsprecher perfekt simulieren kann und dann erst ein greift, wenn es "kurz vor knapp" ist.
Schöne Worte.
Wobei ich sagen würde: 'optimal eingestellt'. An dieser 'richtigen Einstellung' hapert es aber bei allen Limitern, die durch den User konfiguriert werden müssen.
Und:
- dann müßte er ja z.B. im Stack eine andere Einstellung haben als im single-Betrieb,
- wie knapp ist knapp? 1dB? 2dB? 3dB?
- Was ist mit den Toleranzen der LS?Analog geht das übrigens genau so gut wie digital, nur das digital mittlerweile billiger ist.
Ein gut gemachter analoger Limiter steckt zum Beispiel im Nexo-Controler.
Da wird u.a. auch der Hub in verschiedenen Frequenzbereichen simuliert und ggf. limitiert. Aber das ist eben ein 'Systemcontroler'. An diese Performance wird man mit einem frei einstellbaren Digital-Limiter kaum rankommen, es sei denn, man steckt etliche Arbeitstage bis -wochen, einige entwertete LS und für x-1000 Euro Messequipment rein.Adam
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@ thomas
der andere is eine forumsbekanntschaft der bass4luv und ich hab die community!!! -
Zitat
Ein Problem wird auch sein, dass der Polyswitch um so früher "kommt", je wärmer das Boxeninnere ist. Das heißt, die Kennlinie dieses passiv-Limiters verändert sich.
it´s not a bug, it´s a feature !
:wink:Wenn das Boxeninnere schon ordentlich aufgeheizt ist, kann der LS ja auch weniger Wärme abführen und damit nicht mehr soviel Leistung wie im kalten Zustand unbeschadet verarbeiten.
Den digitalen Systemcontroller der auch noch die Schwingspulentemperatur mißt gibt es meines Wissens noch nicht, kann aber nicht mehr lange dauern
.Gruß SRAM
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...aber simuliert! Und das reicht eigentlich schon... den lautsprecher in fem simulieren und den temp verlauf intergrieren...
oder noch billiger: temp einmal messen am muster und dann controller mit füttern... -
Problem ist, dass man erstmal eine entsprechende Veranstaltung haben muss, um den zu messen. Sieht dann auch nicht so toll aus, wenn man immer dranrumfummelt. Nicht jeder hat ein Funkthermometer. Ausserdem würde das die auftretenden felder auch wohl kaum aushalten.
Im Lager (Wohngebiet) kann ich den nicht so ansteuern, dass da was warm wird.
Muss man dann ja schon mehrere Stunden lang machen. Da werden mir die Nachbarn aber was anderes sagen.Treiberschutz im Bass hab ich sonst ja noch nie gehört.
Halte ich für Quatsch.
Wer seine Boxen so prügelt, hat was nicht verstanden oder die Anlage eindeutig zu klein gekauft.Ihr erinnernt mich da an was.
Bei der nächsten grossen Veranstaltung werd ich mal ein min/max Thermometer mit externem Sensor einbauen. Mal sehen, wie hoch die Chassis- und Gehäusetemperatur werden. -
bin jetzt nicht 100%ig sicher, aber das thermale Verhalten von Sofitten und Halogens lässt sich duch einen Anstrich positiv verändern.
den Kolben matt schwarz beschichten damit die Wärme schneller abgeführt wird, das macht das Birnchen "schneller"...
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......die Veränderung durch zusätzliche Wärmeabfuhrmaßnahmen wie shwarzen Anstrich (muß schon ein toller Lack sein, so bei max. 800°C
) ist negativ.Das Warm/Kaltverhältnis von 16 zu 1 ist ja gerade der erwünschte Schutzeffekt, wenn dieser später einsetzt mach´s früher Bruzzel
.Gruß SRAM
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das mit der schwingspulentemperatur-simulation gabs - wenn ich mich recht erinnere - beim deltamax- bzw. mtx4-controller von ev.
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Die meisten Limiter tun genau das, auch wenn nirgendwo ein Wert wie "237°C Schwingspultemperatur" ausgegeben wird.
Neben dieser thermischen RMS Bewertung gibt´s noch eine Peak- und eine Hubbedingung, die man - per Analogrechner oder auch digital - "simulieren" kann.
Die meisten Schutzschaltungen registrieren ("sehen") ja nichts anderes als den Verlauf der Eingangsspannung.
Die Frage ist halt nur, wie gut sie simulieren.Adam
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Zitat
bin jetzt nicht 100%ig sicher, aber das thermale Verhalten von Sofitten und Halogens lässt sich duch einen Anstrich positiv verändern.
den Kolben matt schwarz beschichten damit die Wärme schneller abgeführt wird, das macht das Birnchen "schneller"...
Ja das stand mal in ner "Pro Pa" bei nem Test von irgendsolchen Topteilen.
Fänds auch klasse wenn Dynacord das machen würde, dann würden die Boxen sich nich in die Lightshow mit einmischen

Schwarz beschichtet leuchtets halt net mehr :wink:
Ich glaub aber nicht, dass das viel bringt.
Wichtig ist vor allem wohin der Schutz kommt, wenn Passivweiche drin ist!
Sons stimmt die ganze Weiche net mehr!