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Konzept Beschallungssystem für 150pax Techno-VA?

  • Arne.Wilhelm
  • 14. Juni 2011 um 10:21
  • mischpultschorsch
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    • 14. Juni 2011 um 13:46
    • #21
    Zitat


    10x10 Meter Tanzfläche 12 Doppel 15" Limmer-Hornbässe sowie 8 Limmer 308 Tops und zusätzlich noch ein PSE Line-Array mit 8 18" Bässem und 6 Tops


    Viel zu wenig Material für diese Größe.

    Ich hätte noch mindestens zwei JBL Control1 dazugestellt, erst dann wäre es amtlich gewesen.

    Kopf----->Tisch

  • Matthias Rommel
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    • 14. Juni 2011 um 13:47
    • #22

    richtig, Easterrave war übertrieben! Main Area: Der Bass recht krass, wobei die total fertigen Topteile mich mehr gestört haben. In den anderen Areas war der Ton aber auch nicht so der Brüller. Hardcorefloor? Da hingen doch aktive Doppel 12 von QSC?! Und diese Wärme - aber trotzdem eine sau geil Party :grin:

    http://www.jmrsoundlight.de

  • Matthias Rommel
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    • 14. Juni 2011 um 13:51
    • #23
    Zitat von "skyworker"

    Völlig sinnfrei!

    SKY

    Warum? Aber ist off topic

    http://www.jmrsoundlight.de

  • skyworker
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    • 14. Juni 2011 um 13:55
    • #24

    Gegenfrage: Wozu?

    Sprechen wir von zwei Floors?

    BTT (von mir aus) - ich denke durchaus, dass mit dem o.g. Material des örtlichen Vermieters alles passen dürfte. Ordentlich Amping davor und einen Humanlimiter installieren - und Spaß haben.

    Nebebei noch: ich denke, die wenigsten hier ahnen im geringsten, wie uninteressant das Verhältnis zuwischen Kick-, Nutz-, Tief-, Körper- und Subbass dem gemeinen Eventbesucher ist. Aber das wäre ja auch furchtbar - worüber sollte man sich denn dann hier unterhalten.

    Weitermachen!

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Matthias Rommel
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    • 14. Juni 2011 um 14:02
    • #25

    Ein floor. Die Limmer PA ist in der Disco fest installiert. 4 Punkt Beschallung. Da als Live-Act Showtek an den Decks stand, wollte der Veranstalter noch einen Draufsetzen und den normalen Discobetrieb toppen. (nehme ich an, vllt stand dazu auch was im Rider) Die PSE stand dann als Front PA zusätlich....

    http://www.jmrsoundlight.de

  • Arne.Wilhelm
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    • 14. Juni 2011 um 14:15
    • #26

    Das die meisten Besucher keinen Unterschied zwischen den Bassarten merken, mag zwar irgendwie sein, aber wenn alleine zehn Leute mit gutem gehör merken, dass alle Kicks, die im Magen punchen sollten, als belanglose Sub-Woooooms rüberkommen, hast du negative Mundpropaganda in mehreren Cliquen. Kenn ich ja von uns auch nicht anders. War die PA auf ner Party beschissen und der Sound verkorkst, wurde das Lokal von uns gemieden. So einfach.

    Was mich zu einer neuen Frage bringt:

    Gibt es gewisse dB-Grenzen einzuhalten? Ich weiss für eine geschlossene VA vllt. nicht, aber exestiert sowas wie eine Tabelle in der die maximal zulässige Lautstärke nachzusehen ist?

    Ich meine auf dem Oktoberfest erlebt man das Ordnungsamt Anlagen auf fast unhörbare Lautstärken zurückschrauben (TV-Bericht) und in so mancher Großraumdiskothek wird einen mit Pegeln um die Ohren geballert, dass es ohne Ohrenstöpsel kaum zu ertragen ist. Dürfen die sowas? Werden die nicht kontrolliert?
    Habe z.B. nicht das Erste mal erlebt, dass übermutige Besitzer für einen Abend mit mehreren Top-DJ´s plötzlich riesige Aktiv-Topteile so groß wie Scheunentore zusätzlich hingehangen haben und ich mit zugehaltenen Ohren von der Tanzfläche türmen musste, weil außer kreischende Mitten/Höhen absolut nichts mehr zu hören war.

    Achja, die PA wird natürlich 100%ig über einen Limiter/Management gefahren.

  • skyworker
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    • 14. Juni 2011 um 14:54
    • #27

    Humanlimiter = Mensch!

    Was die Frage des TS nach Grenzen angeht: innerhalb deiner geschlossenen Gesellschaft darfst du all das, was nicht gegen die guten Sitten, Menschnrechte und das Volkswohl gerichtet ist. Dazu gehört auch, deine Gäste akustisch zu verprügeln.

    Kommt es jedoch zu einem Schaden, dann bist du als Veranstalter und dein Verein gesamtschuldnerisch haftbar. Womöglich auch noch der / die Plattenleger. Haftungsgrundlage: du bringst eine Gefahr ein und hast somit die Obliegenheit, deine Gäste zu schützen (Verkehrssicherungspflicht). Wie du damit umzugehen hast, sagt die die DIN 15905. Merke - das ist kein Gesetz, sondern eine DIN. Es kommt also niemand kontrollieren und verhaftet dich, die DIN wird nur zugrunde gelegt, falls es zu einem gerinchtlichen Verfahren kommt. Damit hat sie dann den Charakter einer geltenden regel der Technik.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Matthias Rommel
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    • 14. Juni 2011 um 15:48
    • #28

    Ich meine mich zu erinnen, dass der Durchschnittspegel am abend nicht die 98 db überschreiten darf?!

    http://www.jmrsoundlight.de

  • Arne.Wilhelm
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    • 14. Juni 2011 um 15:55
    • #29

    Danke für die ausführliche Auskunft.
    Natürlich werden wir die Anlage humantechnisch mit Verstand einpegeln, habe vorhin nur überlesen das es garnicht um die Technik ging :)

    Hatte auch gerade einen Rückruf der PAler.
    Also um die 6kw für Erdbebenbass hat er mir für die Halle mit genügend headroom auch empfohlen. Mehr besprechen wir dann beim Treffen.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 14. Juni 2011 um 20:05
    • #30
    Zitat von "skyworker"

    Best

    Sky


    Ich dache mir gleich, dass es ums RMS von Holz ging, da ich 1+1 einfach zusammen gezählt hab :wink:

    Aber selbst wenn es um die RMS von Amps gegangen wäre: Soll 2 x 3,3kW zu wenig sein? Also insgesamt 6,6kW...
    Was erreichst du mit doppeltem am Ampleistung, also 13,2kW??? Richtig - 3dB mehr :grin: und dann noch minus Powercomp.. :roll: .

  • Blancblue
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    • 16. Juni 2011 um 01:16
    • #31

    6 Subs sollten reichen, ABER: Ist das eine Turnhalle mit dem üblichen Schwingboden? Dann kann es eventuell eng werden, so ein Boden schluckt idR einiges an Bass. Ich würde auch noch ein Infill einpacken lassen, wenn es das Budget zulässt.

    ________________________________

    Signatur?

  • skyworker
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    • 16. Juni 2011 um 07:25
    • #32
    Zitat

    Ich meine mich zu erinnen, dass der Durchschnittspegel am abend nicht die 98 db überschreiten darf

    - nochmal: der Veranstaler darf alles, was er möchte (solange siehe oben, gute Sitten und so). Er darf auch lauter und niemand wird sich daran stören - bis jemand zu Schaden kommt und den Veranstalter in Haftung nimmt. Dann wird die Frage gestellt werden, wie laut es denn war und ob es darüber womöglich rechtssicheren Aufschluss gibt. Dazu lehnt man sich an die DIN 15905 an, die KEIN Gesetz ist! Da stehen Vorschläge drin und Maßnahmen, die man ergreifen sollte.

    Lest das Ding doch einfach mal und versteht es dann auch im besten Fall. Es gibt in der BRD kein Gesetz, keine Richtlinie, welche die Lautstärke bei einer Veranstaltung regelt.

    SKY

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  • hell&dunkel
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    • 16. Juni 2011 um 07:35
    • #33

    http://www.din15905.de/

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • skyworker
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    • 16. Juni 2011 um 09:16
    • #34

    Verbindlichsten Dank für den Link. Jetzt muss man das nur noch verstehen wollen - dann kanns losgehen ^^

    SKY

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  • Arne.Wilhelm
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    • 16. Juni 2011 um 09:58
    • #35

    Ich bedanke mich auch herzlichst für den Link.
    Vielleicht hat man ja irgendwann mal Zeit das zu entschlüsseln :)

    Aber zu der vorletzten Antwort:
    Was ist ein Infill? :) Eine kurze und knappe Erläuterung wäre nett.

    Thema Schwingboden kann ich leider nur bejahen, ist der typische Turnhallenhüpfbelag. Aber geht dadurch wirklich so viel Bass verloren? Letztes Jahr hatten wir eine kleine Rocknight veranstaltet mit zwei regionalen Bands und da hatte die gleiche Firma 2x2 Subs (800W pro Stk.) + 2x1 Topteil mit 400W mit und ich hab über den ganzen Hallenboden die Bassdrum im Magen gespürt ;)

  • Marco Birchler
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    • 16. Juni 2011 um 10:03
    • #36

    Mit einem Infill oder Nearfill sind einfach X Lautsprecher gemeint, die den Bereich direkt vor der Bühne / Mitte der Tanzfläche beschallen.

    Bei einer klassischen Links/Rechts Aufstellung der Tops kann es sonst dazu kommen, das dazwischen Aufgrund der Abstahlcharakteristik der Tops ein "Loch" entsteht.

  • tufkamar
    Gast
    • 16. Juni 2011 um 10:07
    • #37

    Deine Tops haben 55° horiz. Abtrstrahlwinkel - das ist "recht eng". Es empfiehlt sich also, daneben noch eine Box zu stellen, die den Abstrahlwinkel erweitert - meist damit den Bereich zwischen den Boxen links und rechts / vor der Bühne. Das nennt man Infill. Das Gegenstück, um den Abstrahlbereich der PA nach außen zu vergrößern wäre ein Outfill.

  • skyworker
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    • 16. Juni 2011 um 10:18
    • #38

    Ist diese DIN wirklich so schwer zu erstehen?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Arne.Wilhelm
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    26
    • 16. Juni 2011 um 11:22
    • #39

    OK. Also Infill und Outfill ist mir jetzt klar.
    Und nein, die DIN bzw. Kernaussage ist natürlich nicht so schwer zu verstehen, nur das ganze drummherum. Wir sind ja immer noch in Deutschland. :)

    Aber mal ein kleiner Anreiz zum Thema Infills:
    Was wäre denn, wenn ich die Tops nicht links und rechts neben die Bühne stelle, sondern links und rechts an die Wand, so dass diese direkt auf die Tanzfläche strahlen? Ist das Beschallungstechnisch ein K.O.-Kriterium, wofür erfahrene Menschen mir gleich vor den Kopf schlagen, oder ist das irgendwie zu machen? So hat man aus meiner Amateursicht ja auch noch den Vorteil, dass es NUR auf der Tanzfläche richtig laut ist und man sich weiter hinten im Raum noch einigermaßen verständigen kann, da der Schall ja nicht "durch den Raum knallt". Ist an meiner Theorie etwas drann? :grin: Subs würde ich dann als Monocluster direkt vor die Bühne stellen, um Auslöschungen zu minimieren und die kürzeste Entfernung zum Publikum zu haben.

  • tufkamar
    Gast
    • 16. Juni 2011 um 11:36
    • #40

    ob das ein KO-Kriterium ist hängt hauptsächlich davon ab, wie der Raum aussieht, die die Anforderungen sind, ...

    Du hast dann halt links und recht je eine Box (z.B. zentral mittig an der Tanzfläche), die von da aus mit 55° abstrahlt - das Problem ist also nicht 100% gelöst, nur verschoben :)

    Code
    +--------+
    !        !
    !        !
    X        X
    !        !
    !        !
    +--------+


    wenn die X die LS darstellen - hast Du halt in den Ecken z.B. weniger bis "0" Pegel... - mit nur 2 LS mit 55° kann man eben eine Fläche nicht komplett und homogen beschallen...

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