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Band verhält sich vollkommen unangemessen, was tun?

  • nukular
  • 18. Dezember 2011 um 20:22
  • nukular
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    • 18. Dezember 2011 um 20:22
    • #1

    Grad an diesem Wochenende erlebt. Konzert in einem Jugendtreff mit 5 Punk-Bands. Abgemacht waren Spritkosten und eine Kiste Bier im Backstage + 5 Wertmarken pro Person für Bier oder andere Getränke. Auf einmal kommt die letzte Band auf einen der Veranstalter zu und regt sich darüber auf, dass ihr Bier leer ist und das nicht in einem netten Ton. Aus Kulanz haben wir dieser Band dann noch 10 Wertmarken gegeben, welche allerdings ziemlich schnell verbraucht waren. Auf einmal meint dann eine Person aus der Band die Thekenkräfte anzupöbeln und zu bedrohen, was dann ein Hausverbot für diese Person nach sich zog, da jene sich nach mehreren Verwarnungen nicht beruhigen wollte. Wir haben der Band angeboten, dass sie trotzdem spielen könnten nur halt ohne ihren Bassisten, das wollten sie aber nicht.
    Am Ende wo man kurz davor war doch noch ein Auge zuzudrücken, da die Band einen etwas weiteren Weg hatte, kam schon der nächste Zwischenfall von deren Seite. Eine andere Person von der Band hat sich auf einmal einen Barhocker geschnappt und wirft diesen quer über die Theke, räumt dabei natürlich einiges ab und trifft eine Mitarbeiterin hinter der Bar.
    Da war natürlich alles gelaufen und diese Band wurde gegangen.
    Danach kam die Band nochmal auf uns zu und wollte Geld haben, was der Hauptveranstalter absolut nicht eingesehen hat und denen auch nichts gegeben hat.

    Wie hättet ihr in so einer Situation gehandelt? Hättet ihr dennoch Spritgeld bezahlt?

  • Marian Humann
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    • 18. Dezember 2011 um 20:28
    • #2
    Zitat von "TimoKallien"

    Hättet ihr dennoch Spritgeld bezahlt?


    Nö. Wer Geld will, verhält sich auch nicht so.

  • Jürgen Klingel
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    • 18. Dezember 2011 um 20:35
    • #3
    Zitat von "TimoKallien"

    Wie hättet ihr in so einer Situation gehandelt? Hättet ihr dennoch Spritgeld bezahlt?

    Das hört sich nicht so an, als hättet ihr einen Vertrag mit der Band gehabt...
    Sie haben gegen die Regeln des "guten Miteinander" verstoßen und Trouble gemacht, sich dadurch dümmlich ihres Bassisten entledigt, das Angebot ausgeschlagen doch noch aufzutreten. Wieso Spritgeld zahlen? Eher noch Schmerzensgeld für die Barhocker-Geschichte verlangen :?

    Also wenn die Buben sich aufführen wollen, wie abgef... Rockstars, inkl. "Hotelzimmer verwüsten und Gitarren-Amps umschmeißen und Equipment durch die Gegend werfen"...dann müssen sie wohl noch ein paar Jährchen üben und den Dreck fressen, den man in der ein- oder anderen Location so erlebt...

    Dies ist keine Rechtsberatung, eher meine persönliche Ansicht - Das Prinzip "geben und nehmen" funktioniert nur dann, wenn beide Seiten sich entsprechend verhalten....

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • jan klewin
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    • 18. Dezember 2011 um 20:44
    • #4

    anzeige wegen hausfriedensbruchs und schmerzensgeld für die mitarbeiterin. und jede weitere zusammenarbeit gestrichen.

    solche kapellen gibts wie sand am meer

  • Micromann
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    • 19. Dezember 2011 um 02:22
    • #5

    Also ich hätte der Band nachdem sich die ganze Band anscheinend seltsam benommen hat und 2 Menschen offensichtlich krass ausgetickt sind, auch keine Spritkosten mehr gezahlt. Die Vereinbarung lautete ja Auftritt und die Gage sind 1 Kasten Bier plus 5 Wetmarken pro Person und Spritkosten. Die Band hat sich aber dabei genauso wie alle anderen an die Regeln des Raumes zu halten und da geht es nunmal nicht das Mensch Thekenkräfte anpöbelt und bedroht oder mit Barhockern beschmeißt. Jeder Gast fliegt an diesem Punkt raus. Bandmitgliedern lässt man da vll. ein wenig mehr Freiheiten, allerdings ist auch hier ganz klar eine Grenze erreicht, wo imho man sich vor den Gästen unglaubwürdig macht, wenn diese Menschen nicht gegangen werden.

    Ich halte es nicht für sinnvoll zu versuchen von dem Bandmitglied noch Schmerzengeld zu erklagen. Juristisch mag dies durchaus möglich sein, allerdings kann dies auch komische Aktionen seitens der Band oder seitens der Presse nach sich ziehen. Ich würde hier sofern, ich betroffen wäre, wohl nur aktiv werden, wenn wirklich etwas langwieriges zurückzubleiben droht.

    Ob im hier geschilderten Falle zum Schluss ein Hausfriedensbruch vorliegt oder nicht, kann ich mit den wenigen Fakten nicht beurteilen. Ich würde aber jede weitere Zusammenarbeit mit der Band einstellen und auch hier in jedemfalle auf eine Anzeige verzichten.

    Ich würde euch raten einfach abzuwarten und zu kucken was passiert. Wenn die Band der Meinung sein sollte ihr steht noch Geld zu, wird sie sich früher oder später bei euch melden.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • waldschrad99
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    • 19. Dezember 2011 um 02:29
    • #6
    Zitat von "jan klewin"

    anzeige wegen hausfriedensbruchs und schmerzensgeld für die mitarbeiterin. und jede weitere zusammenarbeit gestrichen.
    solche kapellen gibts wie sand am meer

    + 1
    *Unterschreib*
    (zumindest kann man das ins Spiel bringen wenn sie im Nachhinein Anfahrtskosten einklagen wöllten)
    Erst einmal:
    Als Veranstalter (wenn man auch auf den Getränkeabsatz aufpassen muss) hätte BEI MIR keine Band an der BAR etwas erhalten, Punk- u. Rockbands schon 3x Garnicht!
    --> Bandgetränke werden außschließlich über den Backstage-Kühlschrank weiter gegeben, dann können die Theken-Leute nämlich ungestört arbeiten!
    Allerdings hat diese Methode auch gewisse Nachteile, was die von den Bands konsumierten Mengen angeht.
    5 getrennte Band-Kühlschränke hinstellen geht Platz-mäßig leider auch nicht :grin:
    Man muss halt ab und zu mal hingucken was im Backstage abgeht.

    Wenn jedoch ein gewisser "Füllstand" erreicht ist, und es wie oben geschildert aus_artet, hilft nur eins:
    --> Mit den Leuten reden und trotzdem Rückgrad zeigen!
    Und auch wenn es "der Headliner" war, ... druff g'sch!$$en und ne klare ANSAGE mit eindeutiger Begründung (warum die heut hier nicht spielen) fürs Publikum gemacht !!
    Schließlich gehts u.a. auch um den Lern-Effekt für spätere Bands an anderen Tagen in diesem Laden oder bei dem Veranstalter.

  • treibsand
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    • 19. Dezember 2011 um 09:13
    • #7

    Wow.
    Mir ist ähnliches in den letzten 19 4/3 Jahren Punk & Co. in jedweder Grössenordnung noch nicht vorgekommen! Allerdings hat der Club meines Vertrauens auch die Angewohnheit, keine Getränkemarken zu vergeben, sondern lediglich genug Bier & Softdrinks im Backstage vorzuhalten. I.d.R. eine Kiste - wobei das bei Punkbands erfahrungsgemäß zu wenig ist...

    Nichtsdestotrotz: die Band wäre gegange worden, je nach Verletzung der Mitarbeiterin Anzeige gestellt und das Ganze in jedem Fall auch veröffentlicht worden (also über eigene HP, Telefonate mit Veranstalterkollegen oder Booking-Agenturen). Hat die Band eine Agentur? Dann auf jeden Fall mit denen mal Tacheles reden.
    Ich würde den Sachschaden ebenso der Band in Rechnung stellen. Zeugen gibt's wahrscheinlich genug. Also: Vollgas.
    Solche Bands braucht es nicht.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • nukular
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    • 20. Dezember 2011 um 22:44
    • #8

    Wir haben allesamt abgesehen von einer Anzeige wegen den Sachschäden und der eine blaue Fleck war auch zu verkraften. Sind ja nur einige Flaschen Becks und V+ kaputt gegangen.(schmeckt ja eh nicht)
    Lediglich eine Diebstahlanzeige wurde angefertigt, weil diese Band von einer anderen einen Rucksack aus trotz mitgenommen hat. Auf Mails reagieren sie garnicht und wie das mit dem Recht und so weiter aussieht ist auch fragwürdig, da diese Band aus der Schweiz kommt.

    Aber ärgerlich für die müsste es sein, dass der eine Gitarrist seinen Marshall JCM 900 Topteil stehen gelassen hat. Daher denke ich die werden sich auch nochmal melden.

  • Jürgen Klingel
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    • 20. Dezember 2011 um 23:08
    • #9

    Immerhin ist "Pfand" dagelassen worden :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • nukular
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    • 20. Dezember 2011 um 23:46
    • #10
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Immerhin ist "Pfand" dagelassen worden :grin:


    auf jedenfall mehr wert als der Rucksack
    was mach ich eigentlich wenn die sich nicht melden würden wegen dem Topteil?

  • bernd siegritz
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    • 20. Dezember 2011 um 23:52
    • #11

    Tach.
    Als Fundsache aufgeben?

    (Nachdem du es hier öffentlich gemacht hast, bleibt wohl nur der Weg. :grin: )

    Gruß,
    BERND

  • waldschrad99
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    • 21. Dezember 2011 um 03:24
    • #12
    Zitat von "TimoKallien"


    auf jedenfall mehr wert als der Rucksack
    was mach ich eigentlich wenn die sich nicht melden würden wegen dem Topteil?

    ... och Timo! Bist Du selbständig in der Lage Entscheidungen zu treffen?
    ... oder zumindest innerhalb Eures Clubs darüber abzustimmen?
    Allgemein:
    Muss denn für jede Situation (technisch und organisatorisch) das Forum befragt werden?
    Ist es ein Generations-Problem, wenn junge Zuvieldienstleistende oder Azbubi's für jeden technischen Schei? erst ne Suchmaschine ankurbeln oder sich ne'n App runterholen aus'm Netz? :roll:

  • nukular
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    • 21. Dezember 2011 um 12:05
    • #13
    Zitat von "Waldschrad99"

    ... och Timo! Bist Du selbständig in der Lage Entscheidungen zu treffen?
    ... oder zumindest innerhalb Eures Clubs darüber abzustimmen?
    Allgemein:
    Muss denn für jede Situation (technisch und organisatorisch) das Forum befragt werden?
    Ist es ein Generations-Problem, wenn junge Zuvieldienstleistende oder Azbubi's für jeden technischen Schei? erst ne Suchmaschine ankurbeln oder sich ne'n App runterholen aus'm Netz? :roll:


    normalerweise würden wir ja diese Band anschreiben und Versand oder irgendwie anders denen den Verstärker zukommen lassen, nur halt findde ich doch, dass dies ein eher seltener auftretendes Problem mit einer Band war und wir eigentlich auch ncihts mit denen zu tun haben möchten. Und natürlich ist es meiner Meinung nach auch interessant, was andere machen würden in solchen Situationen.
    Vorallem heißt es ja auch in einer bestimmten Sendeung "Wer nicht fragt bleibt dumm!". Vorallem ist es doch besser, wenn man lieber mal fragt, statt dass danach auf einmal ein Haufen Mist bei rumkommt. Zum Beispiel sicherheitstechnische Fragen sind da wichtig.

  • treibsand
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    • 21. Dezember 2011 um 13:34
    • #14
    Zitat von "BERND SIEGRITZ"

    Als Fundsache aufgeben?

    (Nachdem du es hier öffentlich gemacht hast, bleibt wohl nur der Weg.

    Sehe ich anders. Fundsache heisst ja, dass man eine Sache gefunden hat (klingt logisch, oder?). Hier ist aber der Eigentümer oder wenigstens der letzte Besitzer bekannt. Wenn dann noch dazukommt, dass

    Zitat von "TimoKallien"

    Lediglich eine Diebstahlanzeige wurde angefertigt, weil diese Band von einer anderen einen Rucksack aus trotz mitgenommen hat. Auf Mails reagieren sie garnicht[...]

    würde ich es mal gelassen angehen und aus der Fundsache eine Pfandsache machen. Wenn dann noch nichteinmal europäisches Recht gilt (HOP, Schwyz!), dann ist es sicher nicht euere Aufgabe, den Amp zu seinem Herrchen zu schaffen. Soll das Herrchen sich erstmal kümmern, dann können sie gleich Reue zeigen.

    Allerdings: du/ihr erwerbt (vorerst) keinerlei Rechte an dem Top; Verkaufen oder Nutzen ist also tabu! Stell es warm & trocken in eine Ecke und warte erstmal ab.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • zegi
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    • 25. Dezember 2011 um 11:39
    • #15

    Wenn ich das so lese wäre das doch ein Fall fürs Warnungen-Brett! Ich würde nicht mit solchen Assis arbeiten wollen. Das mit der Diebstahls-Anzeige würde ich mir nochmals überlegen. Wenn die Band wegen dem Amp klagen Will, könnte das ein Argument für euch sein.


    ...sowas braucht es wirklich nicht. Die Band verhält sich wie eine Gruppe beleidigter Kleinkinder.


    ....Nachtrag: Ist der Amp sicher Eigentum der Band, oder wurde der anderswo aus Protest mitgenommen?!

    Der Ton macht die Musik.

  • Michael Jessing
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    • 25. Dezember 2011 um 14:57
    • #16

    Da bin ich aber froh das unsere künstler anderster agieren

  • skyworker
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    • 25. Dezember 2011 um 15:45
    • #17

    Lobet den Herren!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Michael Jessing
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    • 26. Dezember 2011 um 23:26
    • #18
    Zitat von "skyworker"

    Lobet den Herren!

    Diese lebenseinstellung hilft nicht nur an weihnachten und würde den umgangston hier positiv beflügeln. Also lieber mal drüber nach denken statt es in lächerliche zu ziehen......

  • treibsand
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    • 27. Dezember 2011 um 08:28
    • #19

    Halleluja!
    (oder war's doch Amen? Ich als Pastafari bin da nicht soo im christlichen bewandert...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 27. Dezember 2011 um 11:49
    • #20

    Mein Einwurf war durchaus ernst gemeint - ich empfehle Johannes 20, 24 - 29 (Für den Herren aus Lübeck: Die Geschichte vom ungläubigen Thomas).

    Om shanti om

    Kein Applaus für Scheiße!

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