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Schallstrahler für extrem hallige Räume

  • Sound-Klinik
  • 10. September 2003 um 15:41
  • Sound-Klinik
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    Beiträge
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    • 14. September 2003 um 12:37
    • #21

    ... wer Beiträge von mir kennt, sollte mitbekommen haben, daß Wirtschaftlichkeit für mich ein wesentlicher Faktor ist. Darum entwickel ich auch Basshybride, obwohl mir die Funktionsweise und damit verbundene Problematik (Resonator) durchaus klar ist.
    Nur: erzielbarer Wirkungsgrad, Abmessungen, Performance und Kosten bilden einen guten Kompromiss

    Wer schon einmal mit Kirchen (-gemeinden) zu tun hatte, bekommt irgendwann mit, daß man nicht mal eben teure Lösungen anbieten kann. Es kommt dann nämlich ein Elektriker und bietet irgendwelche (Alu-) Blechkisten (wie das in Kirchen nun ja seit ...zig Jahren so üblich ist) an - zu das zu einem extrem geringeren Preis (... und man ist mit seinem Angebot "draußen").

    Die Kunst bei der LS-Entwicklung ist nicht immer, das maximal Mögliche zu realisieren (auch wenn es sicher "spannender" ist ...), sondern für die Praxis eine realistische (preiswerte - nicht billige !) Lösung anzubieten.

    Ich werden jedenfalls für eine Kirchen- und Turnhallenkiste keine Controllerarie veranstalten, nur damit sich z.B. dann die Leser beim Test in einer Fachzeitschriften wegen irgendwelcher Messdiagramme einen runterh...

    Außerdem: Ich bezweifle stark, daß solche Highend-Konstrukte (mit Digitalcontroller und "haste-nicht-gesehen" ...) hinterher in einer Kirche wirklich unter Praxisbedingungen dann der absolute Knaller sind (... dafür hab ich nun wirklich schon genug solcher Installationen gesehen und gehört).

    Viele Grüsse sendet

  • tthorsten
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    • 14. September 2003 um 20:52
    • #22

    nun gut könnte mannd das auch passiv mit Frequnezweiche und oder allpässen hin bekommen ???


    mein solton OEM wäre da gut laut klingt klasse braucht für richtig bässe zwar 25l BR dann bis 80hz in der winzkiste kann er leid er nur 200hz

    aber hub mässig kann er recht viel für nen 6" dieser klasse.


    hat aber leider 4ohm ander spulen gibts nur auf wunsch und bei entsprechen menge. geht aber alles 2 4 8 16ohm.

    geht auch langhubiger hat sich nur raus gestell dasss sie da im auto dann gerne erschossen werden bzw der kunde dann noch teifer trennt und ihnne den kragen ab dreht.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Jens Droessler
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    • 14. September 2003 um 22:04
    • #23

    War ja nur ein Vorschlag. :)

  • marcoboy
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    Marktplatz Einträge
    3
    • 14. September 2003 um 22:16
    • #24

    na wie wäre AD8 oder AD5 auf http://www.ad-systems.com zu bewundern :lol:

    Also ich fand die Kisten ganz brauchbar für die Zwecke. AD8 ist ne 8"/1" Kiste mit 16Ohm geht bis 70HZ verträgt 200W RMS und Flugmöglichkeiten sind auch dran.

    Nich das einer meint ich Arbeite jetzt für AD :wink: ich fand das zeug nur unheimlich brauchbar :P

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 14. September 2003 um 22:20
    • #25
    Zitat von "tthorsten"

    nun gut könnte mannd das auch passiv mit Frequnezweiche und oder allpässen hin bekommen ???
    mein solton OEM wäre da gut laut klingt klasse braucht für richtig bässe zwar 25l BR dann bis 80hz in der winzkiste kann er leid er nur 200hz
    aber hub mässig kann er recht viel für nen 6" dieser klasse.

    hat aber leider 4ohm ander spulen gibts nur auf wunsch und bei entsprechen menge. geht aber alles 2 4 8 16ohm.

    geht auch langhubiger hat sich nur raus gestell dasss sie da im auto dann gerne erschossen werden bzw der kunde dann noch teifer trennt und ihnne den kragen ab dreht.

    Hallo Thorsten,

    ich bin mir zwar nicht ganz sicher, was Du mir damit sagen willst, aber ich vermute mal, daß Du hier ein Loblied auf die Möglichkeiten der digitalen Technik "singen" willst. Soweit gut ...

    Sicher kann man nicht mit einem passiven Filter alle Möglichkeiten realisieren, die mit Delays und komplexen Filtern in einem DSP realisierbar sind.

    ABER: Das ist in vielen Fällen auch gar nicht notwendig !

    DENN: Auch wenn ich mit digitalen Controllern den Frequenzverlauf eines LS auf 0° (oder einer anderen Position) theoretisch beliebig gerade "biegen" kann, so sieht das auf anderen Hörposition IMMER anders aus.
    Oder anders formuliert - vielleicht zum besseren Verständnis: Wenn ich einen LS entwickel, arbeite ich mit mehreren Hörachsen und mache eine Mittelung mit unterschiedlicher Gewichtung der relevanten Abhörpositionen. Bei keiner Posoition ist der Amplitudenverlauf exakt "flat" (d.h. +/-0 dB), aber es gibt auch keine extremen Außreißer.
    Wer mit einem Controller eine Kiste auf 0° (... es stehen nicht ALLE Zuhörer bei 0° !!!) "bügelt", betreibt absoluten Blödsinn.

    Die digitalen Möglichkeiten sind schon (solange alles funktioniert ... ) "toll" - oder vielleicht doch nicht ?

    Beispiel "fortschrittliche" Autos:
    Bei mit Mikroprozessoren vollgestopften High-Tech-Autos knallen während der Fahrt Airbags 'raus (Die Werkstääten und Hersteller wissen das !!!!), Fahrzeuge bleiben an der Ampelkreuzung stehen ... nur um mal einige Beipiele zu nennen.
    Da es glücklicherweise NOCH genug "normale", "gewöhnliche" Autos gibt, fällt es derzeit noch nicht so sehr auf.

    Beispiel "digitale" Zentralen in Kirchen etc.:
    An einem Sontag morgen wird die Anlage eingeschaltet und durch irgendeine Spannungsspitze (oder weiß der Geier wodurch sonst ...) hängt sich das Ding auf. Installationsfirma (bin persönlich mit dem Chef gut bekannt !!!) wird angerufen und schickt Techniker hin, weil Messe ja losgehen soll.
    Da die Technik ja "soooo perfekt läuft" sind Resetmöglichkeiten eingebaut, Fernwartungssysteme (in der Werbung: zum Updaten und "Pflegen" ...) sind notwendig, um im Notfall (!) ohne Hinzufahren alles wenigstens zum "Laufen zu bekommen".

    Telefoniert mal mit Herstellern und fragt nach deren "Erfahrungen":
    "Eigentlich" haben die alle keine Probleme - "eigentlich" läuft alles "seit Jahren" ohne Zwischenfälle. Fast jedes Gespräch enthält "eigentlich", "müßte", "also ich hatte sowas noch nicht", "mit unseren Produkten läuft es eigentlich ...

    Ich befasse mich mit der Problematik. Aber ich werde beim heutigen Stand der Technik keinen Digitalcontroller in eine Kirche schrauben, zu der ich länger als 30 Minuten unterwegs bin.

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 14. September 2003 um 22:36
    • #26

    Ich hab bisher keine Kircheninstallationen gemacht und werde wahrscheinlich nie, denn die Leute sind knausrig und ich habe GENERELL keine Lust, irgendwo Billig-Equipment reinzutun. Wenn jemand der Meinung ist, das meine Preise zu teuer sind, hat er nicht verstanden, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis besser ist, wenn Equipment für 5000 Euro EK für 6000 Euro installiert wird, als wenn 2500 Euro Equipment für 5000 Euro installiert werden. (Läuft beim Verhleih übrigens auch nach dem Motto: Es kommen Leute zu den VAs, die sehen, von wem das Equipment kommt, und vor eben diesen ist es äußerst blamabel, wenn man, weil der Kunde wenig ausgeben wollte, eine Mini-PA für 1000 Leute hingezwickt hat. Da lehne ich ab.)

    Meine Erfahrungen mit Digital-Controllern sind durch die Bank gut. Selbst der Behringer lässt sich durch Spannungsschwankungen nicht stören (getestet). Du sagst, wegen der Zuverlässigkeit willst du sowas nicht in einer Kirche installieren..... aber glaubst du, dass unbedarfte Kunden, die eine PA mitnehmen, da anders sind? Die bekommen die Kiste auch nicht zum Laufen, wenn sie mal hängt..... und TROTZDEM sind die Controller gerade in diesem Bereich kräftig auf dem Vormarsch.... ob gut oder ob schlecht, solange ich keine Probleme damit habe, habe ich keine Schwierigkeiten, die Kisten auch völligen Neulingen mitzugeben....
    Ich glaube, da hast du genau SOLCHE Vorurteile, wie manch andere gegenüber einigen Marken haben.

  • stl
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    • 14. September 2003 um 23:00
    • #27

    Bitte entschuldigt meinen sehr festen (persönlichen) Standpunkt: Alle die jetzt pro Digitalcontroller argumentieren, haben vermutlich den gut begründeten Standpunkt der Sound-Klinik nicht verstanden. Zum einen mag es eine sache der persönlichen Philosophie sein ob pro oder contra Digitalcontroller. Es ist aber etwas völlig anderes, ein gut funktionierendes passives System zu schaffen, welches keine "nennenswerten" (was immer das jetzt bedeuten mag) aufweist, welche sonst erst extern glattgezogen/korrigiert werden mussen.

    Ich komme aus der Praxis, bin nun für die andern Praktiker des alltäglichen Lebens im Geschäft, und unterschtütze die Aussage der Sound-Klinik zun 100%. Alle andern Aussagen sind nicht falsch oder abwägig, dafür allerdings nicht in der Realität zu Ende gedacht (oder aber selbst erfahren worden).

    Nochmals der Hinweis: Das ist meine persönliche Meinung.

    Stefan

  • Jens Droessler
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    • 14. September 2003 um 23:51
    • #28

    Ich behaupte mal, dass es SoundKlinik eindeutig um die Zuverlässigkeit ging. Und diese betreffend habe ich keine Probleme.

    Alles andere ist Philosophie. Wenn ich eine Box von vorneherein so auslege, dass sie nur mit Controller klingt und dafür sicherer läuft, dann ist das für mich ok. Aber ich kann es auch nicht leiden, wenn unausgegorene Produkte auf den Markt kommen, die danach vom Controller zum klingen gebracht werden sollen.

    Ich argumentiere nicht unbegründet PRO Controller, sondern ich sage nur, dass es um die Zuverlässigkeit nicht ganz so schlecht bestellt ist, wie SoundKlinik scheinbar denkt.

    Dass eine Box im einfachsten Fall (also nur Endstufe und Box) schon gut klingen soll, ist ganz klar. Aber wenn man MEHR vor hat, z.B. Box biampen, um das Maximum rauszuquetschen, dann sind passive EQs und Pegelanpassungen nunmal HINDERLICH. Trotzdem braucht man EQs und grade CD-Horn-EQing ist mit parametrischen oder Shelving-Filtern einfach sauberer zu machen als mit dem 2x31 Bander. Da sind Controller nunmal im Vorteil. Und wenn ich durch Einstellungen am Controller noch die Möglichkeit hätte, das Abstrahlverhalten zu bestimmen, dann wäre ICH davon begeistert. Sowas wäre analog nur teuer und schwer zu realisieren, passiv höchstens unveränderlich starr.

    Meine persönliche Meinung: Dass man die Zuverlässigkeit in Frage stellt, kann ich noch nachvollziehen (auch wenn ich da NOCH NIE Probleme hatte). Aber in der Realität (und das auch zu ende gedacht) sind Digital-Controller einfach viel flexibler als eine Analogweiche. Es geht nicht darum, Fehler auszugleichen, sondern darum, den Klang noch zu verbessern! Meine Boxen haben früher auch an Analogweichen gut gespielt, aber am Digital-Controller (auch ohne zusätzuliche EQs pro Weg oder ähnlich) klingt es einfach BESSER. DAS ist Realität und für mich ausschlaggebend.

  • stl
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    • 15. September 2003 um 00:39
    • #29

    1.) Ich bin beruhigt. Ich wurde richtig interpretiert.

    2.) Klar, das Maximum kann jenachdem sein. Aber wer definiert das "maximale" Ziel? Ist nicht der Anwender und Käufer in der Position zu definieren wie "einfach" das Ziel erreicht werden soll?

    Fakt ist: Es gibt mehr als nur eine mögliche Option (z.B. Box mit Amp, Box mit amp und para.EQ, Box mit Amp und Controller, usw.). Der Kunde wählt oftmals das für Ihne beste Verhältnis zwischen Kosten/Nutzen aus.

    Und gerade da bin ich mir sicher, dass ein zuende entwickeltes Produkt auf passiver Ebene ein gutes Ergebnis sicherstellen kann (vielleicht zu 85%). Wenn der Kunde dann noch eine weitere Steigerung des ergebnisses erfahren will, kann er gern mehr investieren,usw..

    Allerdings kann man aus dien Beispielen gut ableiten wie wichtig die Grundfunktion ist. Ist sie durchweg gelungen, ist ein sinnvolles Arbeiten möglich. Sollte sie in der kleinesten Ausbaustufe nicht funktionsfähig sein, disqualifiziert sie sich für den Einsatzzweck nahezu von seblst, und das auch noch sofort.

    Die Beschallung in einem kirchlichen/relogiösen Umfeld ist und bleibt meiner Ansicht nach eine sehr heikle Angelegenheit. Daran werden die fachlichen Auseinandersetzungen auch nichts Grundlegendes ändern, leider.

    Konnte ich die Problematik der Anwendung in den religiös genutzen Umgebungen einigermaßen nahebringen?

    Grüße an alle (Leidens-)Genossen
    Stefan

  • Sound-Klinik
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    • 15. September 2003 um 08:48
    • #30

    ... damit kein Mißverständnis entsteht:
    Ich bin nicht kategorisch gegen Digitalcontroller. Ich habe selbst schon sowas eingemessen.
    Und wenn ein erfahrener Techniker sowas bei einem Event einsetzt und im Falle eines Notfalls weiß, was er tun muß (entweder Reset und neu starten - notfalls Reset und per Midi-Dump das Setup-File neu laden), sehe ich da keine Probleme.

    Auch im Verleihbereih sehe ich dies Entwicklung insgesamt positiv (bei richtiger Konfiguration abschußsicherer).

    Mein Kritik zielt auf zwei Punkte:
    1. alles wo digital draufsteht ist toll (um es mal ganz simpel zu sagen ...)
    2. Installationen, die mehrere 100 km entfernt laufen müssen

    zu 1.: es gibt digitale Geräte, die ihr Geld nicht Wert sind. Es gibt digitale Mischpulte, die ich klanglich zum k... finde, weil die Wandler oder die Signalverarbeitung einfach mies sind.

    zu 2. dieses Thema sprach ich ja bereits an.
    Jedes Gerät kann generell mal ausfallen (auch analoge Technik ...). Aber: Je mehr "lebenswichtige" Geräte in einer Signalkette vorhanden sind, desto größer wird das Risiko, einen Ausfall zu erleben. Wenn ich (selbst) vor Ort ein defektes Gerät austauschen kann oder weiß, wie ich improvisieren kann, dann funktioniert es. Wenn eine Band eine Anlage leiht und notfalls einen Techniker per Handy anfordern kann (der in 30 Minuten am Veranstaltungsort ist): alles in Butter !

    Wenn ABER vor Ort (und dann noch 300 km entfernt) ein Hausmeister oder Küster ist, dann solle man sich wenigstens etwas mehr Gedanken machen ...

    Viele Grüsse sendet

  • chris216
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    • 15. September 2003 um 09:41
    • #31

    Ich glaube, dien letzter Satz ist einer der wichtigsten Gründe. In wie vielen Gemeinden / Kirchen gibt es Tontechniker? Oder Leute, die sich wenigstens dafür interessieren? Es ist doch sehr oft so, dass die Beschallung mehr als ein notwendiges Übel gesehen wird, und dann muss eben die Frau vom Küster /irgendeiner, der sonst keine Aufgaben hat o.ä. die ganze Sache bedienen. Deswegen gibts schliesslich so manche Mixer mit Plexiglasplatten vor den Kanälen. Viele sind ja schon damit überfordert, nen Kanalfader hochzuziehen. Wenns dann pfeift, nimmt man es halt hin...
    In so ner Umgebung ist ALLE Peripherie schwierig, weil keiner mit umgehen kann. Wenn ein Techniker vor Ort ist, oder jemand, der vor Elektronik keine Angst hat, sehe ich da weniger ein Problem. Man könnte ihm ja auch für den Fall eines Abstuzes (der ja anscheinend eh nicht wirklich häufig ist) eine Mini-Anleitung zum resetten geben. Dann klappt das auch...

    Das Problem mit den Gemeinde-Beschallungen ist einfach, daß es oft keine Techniker vor Ort gibt.

    Christoph

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • tthorsten
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    • 15. September 2003 um 09:44
    • #32

    mal was ganz anderes warum sind hier die chassis so weit aus einander und nciht eingefrässt ??? bzw die schallwand so tief drinn??


    nur ein 6" arbeitet da auf die open baffel der obere also ?? sprich der in der mitte

    die schalllwand ist ja höchstens 25cm breit. das bestimmt doch welche welle um das gehöuse laufen kann.


    würde eine apperieodische bedämpfung evtl vorteile bringen ??

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  • Sound-Klinik
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    • 15. September 2003 um 10:06
    • #33
    Zitat von "tthorsten"

    mal was ganz anderes warum sind hier die chassis so weit aus einander und nciht eingefrässt ??? bzw die schallwand so tief drinn?? ??

    Der Abstand der Chassis hat konstruktive Gründe (arbeiten nicht auf das gleiche Volumen ...) - Einfräsungen hätten hier klanglich keine Vorteile und kosten unnötig Fertigungskosten.

    Zitat von "tthorsten"

    ... nur ein 6" arbeitet da auf die open baffel der obere also ?? sprich der in der mitte

    die schalllwand ist ja höchstens 25cm breit. das bestimmt doch welche welle um das gehöuse laufen kann.

    würde eine apperieodische bedämpfung evtl vorteile bringen ??

    ... Richtig: der mittlere strahlt nicht NUR nach vorn (der unter übrigens auch nicht "ganz" ...)

    Schallwandbreite: Die Problematik ist immer da.
    Allerdings: Ohne die angesprochene Schallführung würde der Kasten von unter 100 Hz bis einigen hundert Hz kugelförmig abstrahlen - was extrem problematisch in halligen Räumen ist.

    Aperiodische Bedämpfung (... da macht doch Dynaudio immer Werbung mit - Ferrofluid und diese Plastikports mit "was" drin ...) ?
    Um den aperiodischen Grenzfall beim Beschleunigen und Abbremsen der Membran zu gewährleisten, müßte man die Box wohl mit irgendeinem Gel füllen. Da ich sowas aber ekelig finde (klingt auch dumpf ...) - habe ich mich entschieden dagegen entschieden. :wink:

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 15. September 2003 um 15:35
    • #34

    @ stl und SoundKlinik: Dem widerspreche ich nicht. Ich denke aber eben, dass die Zuverlässigkeit mitlerweile in Ordnung ist. Werde berichten, wenn ich die ersten Probleme antreffe..... :)

    Nein, digital ist nicht von Natur aus toll. Aber die zusätzlichen Features, die da für günstig Geld geboten werden, möchte ich nicht missen..... Auch sonst ist z.B. der UD einer analogen Weiche für das gleiche Geld überlegen. Man macht nicht viel falsch damit. Ich denke eben auch schon seit einiger Zeit über Boxen mit Abstrahlcharakteristik-"Optimierung" nach, aber ich will halt was "rekonfigurierbares" haben. Da kommen mir die günstigen Controller gerade recht. Wie wollte ich das sonst machen? Mechanisch?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 15. September 2003 um 15:47
    • #35
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Da kommen mir die günstigen Controller gerade recht. Wie wollte ich das sonst machen? Mechanisch ?

    Wie ich bereits sagte - ich bin ja keine Gegner davon. Nur - was für DICH richtig ist, muß nicht für alle brauchbar sein - denn: Du bist halt kein Hausmeister oder Gemeindefutzel, der vielleicht eher kaputte Glühbirnen auswechselt und mal den Rasen mäht (denke ich doch mal :wink: )...


    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 15. September 2003 um 16:24
    • #36

    Das hatte ich schon verstanden..... ich wollt nur noch mal ausdrücken, weshalb ich sowas überhaupt vorgeschlagen habe.

  • tthorsten
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    • 15. September 2003 um 17:24
    • #37

    Aperiodisch bedämpft isch im endeffekt ein zugestopftes BR rohr mit wolle oder sonofill die menge machts.


    dann noch ne idee dei beiend 6" habne ja so 93dB wenn es die sind dien ich meine laufen paralel haben dann 6ohm und koppeln da 6" und bei dem ambstand wie ein mann bis ca. 2khz mehr iss nciht

    ein xd120 mit dem pissel mit leifer treiber drauf kann aber nur ab 3khz was machste mit dem loch bzw der perfomance die da auf der strecke bleibt.


    ein 1080 treiber drauf und ncoh mal 26" treiber rückwertig rein mit allpass waäre die ultimative aber teure passiv lösung udn das willste doch machen oder nicht ???


    oder liege ich mit diesen überlegungen völlig falsch.

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  • Jens Droessler
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    • 15. September 2003 um 17:43
    • #38
    Zitat von "tthorsten"

    Aperiodisch bedämpft isch im endeffekt ein zugestopftes BR rohr mit wolle oder sonofill die menge machts.

    Verwechselst du das evtl. mit "Kontrollierter Undichtigkeit"?

  • tthorsten
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    17.024
    • 15. September 2003 um 17:54
    • #39

    Aperiodisch sit doch kontrolliert undicht

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  • Sound-Klinik
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    • 15. September 2003 um 18:12
    • #40

    ... aperiodisch bedämpft ist so ein Schlagwort, was hin und wieder in der Boxenwelt herumgeistert.

    Fall 1: Wenn ein schwingfähiges System völlig unbedämpft ist, schwingt es bis in alle Ewigkeit weiter - wenn es bekämpft ist, nimmt die Amplitude exponentiell ab.

    Fall 2: Wenn gaaaaanz stark bedämpft wird, schwingt es gar nicht mehr und die Membran kehrt - einmal ausgelenkt - in "Zeitlupe" (oder zumindest ohne "Nachschwinger" in die Null-Lage" zurück - oder folgt, wenn ein Signal anliegt laaaaangsaaaam dem Steuersignal ...

    .... und daaaaazwischen (zwischen Fall 1 und 2 ...) liegt der sog. aperiodische Grenzfall. Die Membran kehr noch nicht im Zeitlupentempo in die Null-Lage zurück, aber sie schwingt nach Erreichen des Nulldurchgang auch nicht (wie sonst bei mech. Systemen wg. Massenträgheit ... ) weiter.

    Dynaudio machte damit (... oder macht noch ???) Werbung.
    Bei genauerer Betrachtung der Zerfallsspektren dieser sogenannten "aperiodisch bedämpften Kisten" scheint es denen aber wohl doch nicht geglückt zu sein (daher meine Bemerkung mit dem Gel ...).
    Bei Kalottenhochtönern geht es "einigermaßen" (Dämpfung erfolgt hydrodynamisch mit Fluid).

    Hallo Thorsten: Mit "Wolle reinstopfen" wirst Du wohl keinen aperiodischen Grenzfall hinbekommen.

    Viele Grüsse sendet

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