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Betriebssicherheit der Sat-Systeme von heute

  • krzysztof schwierz
  • 18. Oktober 2012 um 10:48
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 22. Oktober 2012 um 08:57
    • #21

    Also doch noch einige Antworten - und das bei einem Thema, das nicht „was kaufen” heißt.
    Es ist natürlich schon logisch, dass mehrere Amps eine größere Sicherheit gewährleisten… die Frage war ja eher - wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Systemamp kaputt geht…
    Ja, ich weiß schon - es kann wie im Lotto sein, der eine spielt erfolglos sein Leben lang und eine anderer kann Glück haben und beim ersten Mal… obwohl in der Situation mit dem Amp es sicherlich eher Pech als Glück zu bezeichnen wäre - danke an Alle - mfG :)

  • hp
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    • 22. Oktober 2012 um 12:08
    • #22
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    die Frage war ja eher - wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Systemamp kaputt geht…


    Die Frage ist nicht wie wahrscheinlich irgendein Ausfall ist , sondern wie (oder ob...) es hinterher weiter geht .

    Dem Auftraggeber ist es völlig egal in welchem Zustand Euer Arbeitsmaterial ist , das ist einzig und allein Euer Problem .
    "Ersatz" bedeutet auch nicht , man zwei komplette Anlagen mitschleppt , sondern das ausgefallene Teil ersetzt werden kann ,
    bzw. der verbleibende Teil grundsätzlich den Zweck erfüllt .

    Ich finde keine Veranstaltung ist es wert mit dem Kommentar "Anlage kaputt" abgebrochen zu werden .
    Das kann schon vertragsrechtlich sehr heftig werden .
    Wie der Dirk schon schreibt ; Platz für einen Powermixer bei ganz kleinen Sachen ist immer da .
    Und wenn man mit dem LKW zum open air fährt , fällt ein zusätzlicher 16K Mixer auch nicht ins Gewicht .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Kracky
    Profi
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    • 22. Oktober 2012 um 15:31
    • #23
    Zitat von "HP"


    Die Frage ist nicht wie wahrscheinlich irgendein Ausfall ist , sondern wie (oder ob...) es hinterher weiter geht .

    Dem Auftraggeber ist es völlig egal in welchem Zustand Euer Arbeitsmaterial ist , das ist einzig und allein Euer Problem .
    "Ersatz" bedeutet auch nicht , man zwei komplette Anlagen mitschleppt , sondern das ausgefallene Teil ersetzt werden kann ,
    bzw. der verbleibende Teil grundsätzlich den Zweck erfüllt .

    Ich finde keine Veranstaltung ist es wert mit dem Kommentar "Anlage kaputt" abgebrochen zu werden .
    Das kann schon vertragsrechtlich sehr heftig werden .
    Wie der Dirk schon schreibt ; Platz für einen Powermixer bei ganz kleinen Sachen ist immer da .
    Und wenn man mit dem LKW zum open air fährt , fällt ein zusätzlicher 16K Mixer auch nicht ins Gewicht .

    Gruß HP

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    Lest ihr überhaupt mit? Die Frage ist Betriebssicherheit von Sat Systemen und ihr schreibt vom LKW und Open Air?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • hp
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    743
    • 22. Oktober 2012 um 15:56
    • #24

    Einverstanden , um Großveranstaltungen ging es hier wohl nicht .
    Ich wollte auch nur verdeutlichen ,
    daß der Mehraufwand für (relative) Ausfallsicherheit immer verhältnismäßig gering ist .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • tufkadib
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    • 22. Oktober 2012 um 17:48
    • #25
    Zitat von "Kracky"

    Lest ihr überhaupt mit? Die Frage ist Betriebssicherheit von Sat Systemen und ihr schreibt vom LKW und Open Air?


    Natürlich. Hier meine Meinung: wenn, dann keine aktive Lösung. Passive Lautsprecher kann man schnell auf einen anderen Verstärker umstecken, aktive nicht.

    MfG
    DirkB

  • MichaT.
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    • 22. Oktober 2012 um 20:13
    • #26
    Zitat von "DirkB"

    Passive Lautsprecher kann man schnell auf einen anderen Verstärker umstecken, aktive nicht.

    Danke Dirk, genau das ist auch meine Philosophie: Wenn also aktiv, dann ein Bass, der neben einer dreikanal Sub/Sat Endstufe auch einen passiven Sub-Out hat, den man notfalls als "Eingang" für eine [optimalerweise drei-oder vierkanal Endstufe + Weiche (notfalls auch ein EQ!)] missbrauchen kann.
    Das Umstecken im Notfall geht dann rasant: Strom vom Sub ans Endstufenrack, Tops vom Systemsub ans Rack und 1 x Speakon an den Passiv-Out => fertig!

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Oktober 2012 um 20:33
    • #27

    Die umsteckerei braucht auch Zeit und da läuft keine Musik, aber immerhin besser als einzupacken. Spare Amp soll vorhanden sein.
    Steigt ein Aktivteil aus, laufen andere weiter.
    Es ist einfach die Preisfrage wie man das löst.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 22. Oktober 2012 um 20:36
    • #28

    Die teuersten Hersteller meinen da aber oft, dass Ihre Boxen nur mit deren amps laufen... ich nehme aber an, dass es nur Marketing ist um mehr geld zu machen, oder?
    danke :)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Oktober 2012 um 20:49
    • #29

    Ich denke es geht dabei mehr richtung Sicherheit. Die Settings sind dann für diese Amps beschnitten, bzw. in den Amps schon integriert.

  • treibsand
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    1
    • 23. Oktober 2012 um 09:37
    • #30

    Ich verstehe auch dieses ganze Herumgeeiere hier nicht. Für mich ist der potentielle Ausfall eines Systems und die dann nötigen Workarounds absolut kein Thema bei der Kaufentscheidung. Nicht einmal kleinste Priorität.

    Grundsätzlich ist es doch so, dass der Kollege Satan ein Eichhörnchen ist und Murphy mit seinem Law immer Recht bekommt! Es fällt IMMER das aus, was nicht kurzfristig zu ersetzen ist.
    Dann entscheide ich mich lieber für ein System, was alle anderen Anforderungen bestmöglich erfüllt, sowas wie Klang, Gewicht, Packmaß, Kompatibilität zu vorhandenem Material, Vielseitigkeit - ach ja: und ggf. auch Zumietbarkeit, wenn ich zu viel Angst vor einem Ausfall habe.

    Wenn wirklich etwas ausfällt (und das kann IMMER passieren), dann kommt es auf meine Improvisationskünste an. Peinlich ist es, wenn Material defekt auf dem Job ankommt; das darf nicht passieren, aber das kann man ja einfach durch vorherige Prüfung umgehen. Wenn dann der Ausfall da ist, habe ich immer beste Erfahrung damit gemacht, dass ich mich voll bemühe, die Probleme zu lösen, möglichst ohne dass viele Anwesende das Problem bemerken. Schlimmstenfalls volle Offensive.

    Jeder länger in der Branche Tätige kennt da etliche Storys, wo es darum geht mit Ohne Material und Zeit einfach zu zaubern und ideenreich das Problem zu umgehen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • zegi
    Verifiziert
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    • 23. Oktober 2012 um 11:03
    • #31
    Zitat von "treibsand"


    Wenn wirklich etwas ausfällt (und das kann IMMER passieren), dann kommt es auf meine Improvisationskünste an. Peinlich ist es, wenn Material defekt auf dem Job ankommt; das darf nicht passieren, aber das kann man ja einfach durch vorherige Prüfung umgehen.

    Genau das war bei mir schon einmal der Fall. Im Lager war's noch in Ordnung, dann beim Transport hat's die Feinsicherung irgendwie erwischt und beim Einschalten war dann halt keine Funktion mehr da. Also selbst ein Test im Lager ist keine Garantie. Ich versuche das so zu umgehen, dass ich mir genügend Zeit einplane, dass ich zur Not improvisieren kann.

    Der Ton macht die Musik.

  • tufkadib
    Beiträge
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    • 23. Oktober 2012 um 16:31
    • #32
    Zitat von "treibsand"

    Für mich ist der potentielle Ausfall eines Systems und die dann nötigen Workarounds absolut kein Thema bei der Kaufentscheidung. Nicht einmal kleinste Priorität.


    Darum geht es m.E. auch nicht.
    Es kann jedes Gerät ausfallen oder auch nicht. Die 1985 gebraucht gekaufte Endstufe kann immer noch fehlerfrei funktionieren, der nagelneue Verstärker kann sich nach 5 Stunden Leerlaufbetrieb verabschieden. Das ist halt so: man steckt nicht drin.

    Zitat von "treibsand"

    Jeder länger in der Branche Tätige kennt da etliche Storys, wo es darum geht mit Ohne Material und Zeit einfach zu zaubern und ideenreich das Problem zu umgehen.


    Richtig. Die Überlegung sollte daher eher in die Richtung gehen, mit welchen Anlagen man flexibler ist beim Improvisieren. Hier sehe ich passive Systeme im Vorteil, übrigens hätte ich da auch so meine Sorgen mit Leistungsverstärkern, die irgendwie speziell auf eine Box zugeschnitten sind.

    Letztlich könnte man aktive Lautsprechersysteme auch so bauen, daß schnell gebastelt werden kann, z.B. keine direkte Verbindung Verstärker-Lautsprecher, sondern über geeignete Steckverbinder, in die Brücken reingelötet sind. Steigt eine Verstärkereinheit aus, Brückenstecker raus, Lautsprecherkabel ran und Reserveverstärker in Betrieb gesetzt.

    So, und jetzt noch eine Anmerkung:
    Diesen Aufwand würde ich nicht bei den hier vielfach vertretenen Kindergeburtstagsbeschallungsanlagen treiben. Steigt eine Seite aus, nun, dann muß es mit der anderen Seite weitergehen. Fällt der Verstärker komplett aus, ist eben Ruhe und alle gehen nach Hause. Oder irgendjemand schaltet sein Eifon ein und läßt das plärren (dagegen waren die billigen rumänischen Taschenradios aus den frühen 80er Jahren eine echte akustische Wohltat). :grin:


    MfG
    DirkB

  • janschwarz
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    57
    • 24. Oktober 2012 um 16:30
    • #33
    Zitat von "DirkB"

    Letztlich könnte man aktive Lautsprechersysteme auch so bauen, daß schnell gebastelt werden kann, z.B. keine direkte Verbindung Verstärker-Lautsprecher, sondern über geeignete Steckverbinder, in die Brücken reingelötet sind. Steigt eine Verstärkereinheit aus, Brückenstecker raus, Lautsprecherkabel ran und Reserveverstärker in Betrieb gesetzt.

    Bei den meisten Aktivtops ist wenigstens eine aktive Frequenzweiche und zwei Endstufen verbaut. Um Bass- und Hochtonlautsprecher an einer separaten Endstufe zu betreiben ist dann eine passive Weiche erforderlich. Im aller-einfachsten Fall "reicht" ein Kondensator vor dem Hochtöner, das ist dann allerdings klanglich grenzwertig und weniger belastbar. Die separate Weiche würde ein paar Euro extra kosten... was wiederum Mehrkosten bedeutet, was wiederum einen Wettbewerbsnachteil bedeutet.

    In den meisten günstigen 2.1-PAs ist auch nur ein Netzteil drin das alle drei Endstufen versorgt. Steigt dieses aus, dann ist eben Feierabend mit der Feier.
    Passive Systeme machen das Improvisieren leichter, z.B. kann man eine zusätzliche Endstufe einpacken.

    Am häufigsten fallen bei mir allerdings schnöde XLR-Kabel aus. Da ist es kein Thema ein paar "mittlere Länge" mehr einzupacken :)

  • f8274
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    • 26. Oktober 2012 um 00:20
    • #34

    Ich selbst hatte schon einige Ausfälle mit neuwertigem Material, sodass ich auf dieses Thema durchaus achte. Mit einem Sat-System, das lediglich ein Ampmodul besitzt wie bspw. einer Fohhn X-Perience mit einem Aktivsub möchte ich mich nicht mehr verlassen, da hätte ich große Sorgen. Alsomind. zwei getrennte Aktivlautsprecher, sodass es mind. mono weitergehen kann oder halt passiv mit spareamp, der bis zum Ausfall ja auch im Auto bleiben kann, die 10 Min. wird man dann halt umbauen müssen.

    Übrigens sind mir schon aktive DSP-Subs sowie passive Subs mit interner Weiche ausgefallen.

    Ich hatte mal nen Verein, der ein Jahr vor meiner Buchung mit nem anderen Anbieter einen Totalausfall der Tonanlage hatte, gerade als der Bürgermeister seine Rede hielt. Tja, genau das waren die Schlagzeilenüberschriften nächsten Tag in der Lokalpresse: Tonanlagenausfall! Um dem sorgevollen Vereinsvorstand zu beruhigen, habe ich alles (!) doppelt dabei gehabt, und auch aufgebaut, was extra berechnet wurde.

    Eine Sparemöglichkeit für kleine Privatpartys sind die kleinen aktiven Plastikboxen vom großen T für 200 eur das Stück. Es kommt etwas heraus und im Fall der Fälle ist das besser als mausetot. Und ein spare-mixer muss ja nicht das neueste Edelteil sein.

  • MRspeaker
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    5.030
    • 26. Oktober 2012 um 15:25
    • #35

    Was hat denn für den Totalausfall gesorgt?

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • tufkadib
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    2.687
    • 26. Oktober 2012 um 17:48
    • #36

    Das würde mich auch interessieren.

    MfG
    DirkB

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. Oktober 2012 um 18:49
    • #37

    Xperience Sub hat nur ein 2-Kanaliger Powersoft Ampmodul für alles. Benutzt man die System als Basis oder Powersystem treibt dieser Modul alleine alles. Steigt der aus, läuft nix mehr. Nur als Highpowersystem wird eine Seite weiterlaufen.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 26. Oktober 2012 um 19:50
    • #38

    Und das bei solchen Preisen... :/

  • f8274
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    • 2. November 2012 um 14:19
    • #39

    Ich kann mich nicht mehr erinnern, woran der Voranbieter scheiterte. Ich habe dann redundante Zuspieler, Mixer, Amps sowie Lautsprecher installiert einschließlich getrennter Verkabelung und separater Funkstrecken. Hätte in wenigen Sekunden umswitchen können.

    So ein Aufwand wird man aber nur dort betreiben, wo man mitbekommt, dass ein Ausfall unter keinen Umständen hinnehmbar ist für den Kunden. Beim Papstbesuch wurde übrigens eine 3-fache (!!!) Redundanz gefordert.

    Im Normalfall langen ja einzeln geampte Boxen, also Subs und Tops, sowie immer mind. 2 Tops und 2 Subwoofer mitnehmen. Für Passivsysteme eine Ersatzendstufe und ein Kleiner Notmixer im Auto vorhalten und gut ist es.

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