DDR DJ Technik, sagenhaft..
das darf nicht fehlen...
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"...die Lampen bestanden aus Ofenrohren..."
...der Motor ist ein Trabbi Scheibenwischermotor...Dazu verkneif' ich mir jeden Kommentar, sonst heißt es wieder, ich hätte was gegen die Ostjungs.
Aber jämmerlich war's schon, die Bilder sprechen ja eine traurige Sprache der Wahrheit :oops: -
Ganz so trauig war das Equipment nun auch nicht...
Wenn man in der BRD der 70er und 80er Jahre damals die Dorfdisko besuchte, war da vom technischen Anspruch sicherlich auch nicht immer das beste Material vorhanden. Kann mich noch an eine Diskoveranstaltung während eines Landschulheimbesuches im bayrischen Allgäu Mitte der 80er Jahre erinnern. Da gab es vergleichbares Material wie in dem Link vom TS. Das war in der 7. oder 8. Schulklasse. Habe das noch gut in Erinnerung weil ich damals schon ton- und lichttechnikbegeistert war. Zwei- drei Jahre später hatten wir bei uns im Jugendclub Scheinwerfer mit selbstgefärbten Reflektor-E27-Glühbirnen im Einsatz. Die Gehäuse bestanden aus Instant-Kaffeedosen!!! Das Lichtpult hatte ein Elektonik-Freak konstruiert. Alles noch handverlötet und sehr aufwändig gemacht. Dafür hatte der Kollege sicherlich Monate benötigt, bis das funktionierte. In den 80ern waren die von E-Conrad vertrieben Selbstzusammenbau-Dreikanal-Lichtorgel für 30,00 DM bei uns voll der Renner.
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ich erinnere mich auch noch an West Schuldisco, 1982, selbstgebaute Spiegelkugel, extra einen alten Spiegel mit dem Glasschneider kleingesäbelt und auf einen alten Globus geklebt, das ganze hing an einem Grillmotor !!! (nur einen abend) die Punktstrahler waren 2 Käfer Reflektoren in einem Kanalrohr ohne Streuscheibe, mit einem Trafo eines ausgedienten Filmprojektors.
Ein 10 Kanal Lauflicht geliehen, teils Schreibtischlampen, teils Klemmleuchten mit bunten Birnen...das war eher dunkelAlso von wegen Safty, BGV und co, man war froh das es irgendwie lief, die Boxen steuerte die Schule bei, Doppel12er mit zwei kreischenden Piezos und 2x100Watt oder so.
Musik kam von einem Plattenspieler und einem Tapedeck.
Wir Wessis waren nicht einfallsloser.. Geld hatte ich als Schüler mit 16 auch nicht für so was, der Meute hats aber gefallen.irgendwo hab ich noch ein Bild... muß mal suchen...
edit 28.11, ja nun gefunden, im Hintergrund die Spiegelkugel, vorn der Reflektor, sieht wirklich dunkel aus, villeicht war aber auch grad der Automat raus, Strom weg, das passierte recht oft
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Zitat von "Audiowerk"
Dazu verkneif' ich mir jeden Kommentar, sonst heißt es wieder, ich hätte was gegen die Ostjungs. Aber jämmerlich war's schon, die Bilder sprechen ja eine traurige Sprache der Wahrheit
Warum, ich habe jahrelang mit zwei B730 aufgelegt, Lichtanlage 40 Trabi Scheinwerfer über eine selbstgewickelten Trafo, 10 Meter Lichtschlauch aus aufgeschnittenen Melkschlauch mit zusammengelöteten und mit Glasfarbe gefärbten Sulfitten. Lichtpult mit über Triac gesteuerter
Lichtorgel selber gebaut. Geht alles.
Und dann kam der Intershop mit dem Sanyodecks...Ach ja, Spiegelkugel aus Globus gebaut, der Glaser hat beim schneiden vom Spiegel fast geweint.
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Auweia, ich erinnere mich an eine Sylvester-Disco in meiner Jugend (oder knapp volljährig) als ein Bekannter seine Low-Budget-selbstgebastelte Lichtanlage an den Start brachte:
H1-Kfz-Lampen mit Parabolreflektor in Metallröhren, mein Job war es, die Steuerung in 12 Volt zu machen, es gab ein fettes Batterieladegerät zur Versorgung, gedimmt wurde mit MOS-FETs und einfachen Potis als Steuerung, Multicore war Auto-Anhängerkabel. Mein Gott, das entwickelte alles eine sch...Wärme :grin:
Damals hatte ich lichttechnisch nur einen Schwenkpunktstrahler und ein Rundumlicht selbst :lol: + ein Profogk-K15 Nebelmaschinchen und bissl Schwarzlicht und die obligatorische Spiegelkugel nebst 3xPAR36.
Lang, lang ist´s her :wink:
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Schöner Bericht.
Mangelzustand fördert Kreativität, Überfluss hemmt.IMHO hat es die auch im "goldenen" Westen zuhaufe gegeben, gerade in ländlichen Gemeinden, solche "Jugendclubs", "Beatschuppen", oder wie auch immer genannt.
"Orchesterelektronik" hiess das früher, war sauteuer und die Beschaffung lief über den Musikalienfachhandel. (>> vier Gitarren, zwei Akkordeons, ein Ständer Blockflöten und an der Kasse ein Sortiment Bach-Etüden)
Da wurde halt selbst entwickelt/gebaut, und ich denke, die Ansprüche waren auch anders. -
Da gebe ich Andi recht, die Ansprüche waren anders, teilweise gar nicht vorhanden..., auch in der "reichen" Schweiz
Unsere Wanderdisco zu der Zeit war mit folgendem Equipment unterwegs : Stereoverstärker Lenco A50 ,2x 50 Watt Sinus, Lautsprecher Lenco
80 Watt Sinus, Mischpult Monacor 2 Kanal...., Plattenspieler Lenco, Revox Spulentonband, Hitachi Kassettendecks.
Lichttechnisch der 3 Kanal Bausatz für die Lichtorgel, Gehäuse dazu aus Holz mit Schmelzsicherungshalter 16 Amp., die haben E27 Gewinde...
Und zu guter Letzt viele Lampenkabel mit "eingebautem" FL-Starter in Serie in der Zuleitung :shock: , damit die Lampe wild rumflackerte. Heute würde man mit solchen Kabeln wohl Verhaftet werden.....
Gruss : Markus -
Ich habe gerade eine Spende bekommen, 100V Technik Made in DDR.
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Der Verstärker scheint im RX88 Gehäuse zu stecken. -
Mhhmm...vom Feinsten :grin:
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Dann habe ich auch noch was für die ewig Gestrigen :grin:
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Ralle14: du hast "umgebaut" und ich kenn den "Schrott"

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Wer ohne Ohringer ist, der werfe den 1. Stein. Zumind. gab es eine Prüfung für DJ´s, dann war mal Schallplattenunterhalter. :wink:
Vermona war damals aber recht gut, später dann MEK & danach KME Klingenthaler Musik-Elektronik
Musik Elektronic Geithain mit M02 Aktivstudiomonitoren sind auch heute aktuell & in vielen Rundfunkstationen zu finden & sehr teuer & hochwertig :grin: