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  4. Lichttechnik & Effekte

Nebelmaschine ohne Verdampfer?

  • Tom Wantler
  • 2. März 2018 um 18:40
  • Tom Wantler
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    • 2. März 2018 um 18:40
    • #1

    Hallo in die Runde,

    ich wollte Euch mal fragen ob es in der Nebelmaschinentechnik auch stromsparende Geräte ohne Verdampfer (Heizung) gibt?

    Ich habe mal von Geräten gehört die den Nebelausstoß über sehr hohen Druck, ähnlich einer Kompressorpumpe, realisieren.
    Kann mir hierzu jemand weitere Informationen geben?

    Vielen Dank Euch!

  • zegi
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    • 2. März 2018 um 22:04
    • #2

    Ich kenne da nur Ultraschallvernebler. Aber deren Outpur reicht für Zimmerbrunnen und dergleichen.

    Der Ton macht die Musik.

  • madmax
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    • 4. März 2018 um 14:49
    • #3

    Um gleichen Output zu erzielen, wären bei anderen Technologien (Kompressor o.ä.) ähnliche Leistungswerte vonnöten.

    Es sei denn; man nimmt CO2.

    Da wurde die Energie bereits an anderer Stelle eingesetzt.

    Never stop a running System

  • deep-house
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    • 5. März 2018 um 11:47
    • #4

    mir sind da nur die Hazer mit Kompressor bekannt, ich benutze einen Antari hz-350.

    Mit zunehmend montierten Rauchmeldern kann ich den eigentlich überall einsetzen.

    Gruß UweS.

  • Marian Humann
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    • 5. März 2018 um 19:10
    • #5
    Zitat von deep-house

    Mit zunehmend montierten Rauchmeldern kann ich den eigentlich überall einsetzen.

    Weil nichts raus kommt? So ein Rauchmelder misst, wieviel Licht über eine bestimmte Strecke einer Lichtquelle noch ankommt (Rauchanteil) und wie hoch die Temperatur ist (Wärmeanteil)
    Bei unauffäligem Wärmeanteil kann der Rauchanteil trotzdem zur Auslösung führen.
    Ob der Rauch durch Hazer, Nebelmaschinen, CO2 Verdampfer, E-Zigaretten, richtigen Zigaretten oder sonstwas entsteht, ist dem Rauchanteil egal.

  • jakobus
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    • 5. März 2018 um 19:54
    • #6

    Aber nur wenn der Rauch "aufsteigt".

    Bei Hazern lösen meine Rauchmelder in 14m über den Bühnendielen nicht aus!

    Bei beheizten Nebelmaschinen sieht das dann anders aus. Ich erinnere mich noch,

    wie 2012 ein PA-Forumsmitglied mit seine Company zu Gast bei uns war und nach der

    Vorstellung damit versehentlich die Kavallerie (mit den roten Autos) anrücken ließ ...

  • Jürgen Klingel
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    • 5. März 2018 um 21:22
    • #7

    Lieber vorher das Thema abklären, als unverhofft den "Jackpot" zu ziehen, falls der RM gerade DOCH mal zu viel abkriegt.

    So ein unnötiger Einsatz kann bis zu vierstelligen Beträgen kosten...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • zegi
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    • 5. März 2018 um 21:31
    • #8

    Bei Rauchmeldern gibt es eine Vielzahl an günstigen und teuren Geräten, die nach verschiedenen Prinzipien Arbeiten. Grob gesagt gibt es solche, die optisch funktionieren (die lösen dann auch bei Nebelmaschinen aus), dann gibt es solche, die auf Temperatur reagieren und solche, die auf Kohlenmonoxid angeben. Und dann gibt es die Kombination der Funktionsprinzipien.

    Ich hatte aber auch schon Rauchmelder, die zu Testzwecken nicht mal dann ausgelöst haben, als ich ein brennendes Stück Papier ausgepustet hatte, und der Rauch aus allen Ritzen des Rauchmelders kam.

    Deshalb lasse ich mir grundsätzlich immer vorher bestätigen, dass im betroffenen Raum auch genebelt werden darf. Sollte dann ein Alarm los gehen, ist es nicht mein Fehler.


    Die CO2/Trockeneis-Nebler sollten Rauchmelder eigentlich nicht auslösen, da sich dieser Nebel ja am Boden verteilt und quasi nicht aufsteigt.

    Nachtrag: Link zum Thema Rauchmelder: http://www.rauchmelder-shop.de/rauchmelderpfl…uchmelderarten/

    Der Ton macht die Musik.

  • Marian Humann
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    • 6. März 2018 um 06:11
    • #9
    Zitat von zegi

    Die CO2/Trockeneis-Nebler sollten Rauchmelder eigentlich nicht auslösen, da sich dieser Nebel ja am Boden verteilt und quasi nicht aufsteigt.

    Wir haben bspw. unter der Bühne Rauchmelder. Bei fallenden Nebel zieht der Rauch unter die Bühne und auch an denen vorbei.

    Die meisten Brandmeldeanlagen haben übrigens kombinierte Wärme- Rauchmelder. Ist ja auch sinnvoll.

    Geschichte aus der Praxis: Wir hatten mal eine Party im Haus, und alle relevanten Rauchmelder ausgeschaltet. Dann sind die Lüftungskanalmelder angeschlagen, die Brandschutzklappen gefallen und aufgrund der fehlenden Belüftung hats den Nebel im ganzen Haus verteilt, sodass dann doch Rauchmelder ausgelöst wurden. Seitdem haben wir eine Schaltung zur Deaktivierung der Kanalmelder

  • deep-house
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    • 6. März 2018 um 11:08
    • #10

    um zur Ausgangsfrage der Energie zurückzukehren, sehe ich das wie #3.

    Ich kann zu meinen Locations nur sagen, dass es bisher immer geklappt hat, dann eher wenig Haze und sah trotzdem besser aus als ganz ohne.

    Richtig genebelt wird nur noch da wo es vorher geklärt wurde und wo es vor allem auch gewünscht wird.

    Meine Erfahrung ist, das bei kleinen Feiern öfter jemand um die Ecke kommt und was von Astma oder kleinen Kindern erzählt und das nicht möchte.

    Gruß UweS.

  • Tom Wantler
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    • 17. März 2018 um 18:25
    • #11

    Hallo Ihr Lieben,

    hier sind ja einige sehr stark vom Thema abgekommen. Ich glaube zum Thema "Rauchmelder" finden wir hier unzählig viele Beiträge im Forum.

    Zurück zum Thema:

    Ich habe mich mal über stromsparende Maschinen informiert und nun folgendes herausgefunden:

    1. Es gibt Haser die mittels Kompressor das Fluid mit einem hohen Druck nach außen pusten und damit das Fluid verdampfen/zersteuben. Aber scheinbar ist der Output derart gering das es gerade Outdoor definitiv nicht funktioniert und man in größeren Hallen eine entsprechend hohe Anzahl solcher Geräte benötigt.
    Weiterhin muss das Fluid sehr teuer sein (auf Ölbasis).
    Daher wäre das keine Lösung für mich.


    Um so interessanter finde ich die zweite Lösung:
    Wir bleiben beim Verdampferprinzip und verabschieden uns vom Gedanken ein Heizelement dauerhaft mit Energie versorgen zu müssen, wenn man das Gerät doch nur zum sporadisch nebeln nutzt.
    So gibt es ein paar (völlig überteuerte) Geräte, welche nicht vorheizen, sondern auf Knopfdruck heizen und gleichzeitig nebeln.
    Ich könnte mir vorstellen das die dafür benötigte Wärme auf einen kleinen Punkt für eine kurze Dauer konzentriert wird. Das könnte man sich so vorstellen, als würde man eine heiße Glühwendel (z.B. zum vorheizen von Dieselaggregaten) in ein Rohr stecken und dort das Nebelfluid via Pumpe hindurch leiten. Das Nebelfluid würde schlagartig verdampfen und sich damit Rauch bilden. Die Glühwendel würde nur während des Knopfdrucks mit Energie versorgt werden, dann nicht mehr.

    Das wäre doch mal eine nette Idee für kleinere Experimente :D

  • niggles
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    • 17. März 2018 um 20:33
    • #12

    Was willst du eigentlich genau - Haze oder Nebel? Das sind völlig unterschiedliche Anforderungen. Nebel muss schnell in grosser Menge auf Kommando erzeugt werden können, lokal blickdicht sein und sich in überschaubarer Zeit wieder verziehen. Haze (Dunst) muss sich möglichst gleichmässig verteilen, lange in der Luft halten und sehr kleine Tröpfchen bilden damit er selbst gegen dunkle Hintergründe fast unsichtbar ist, Lichtstrahlen aber sichtbar macht.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Tom Wantler
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    • 17. März 2018 um 22:02
    • #13

    Nebel Nebel Nebel ;)

  • niggles
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    • 18. März 2018 um 12:52
    • #14

    Nebel geht in ausreichend grosser Menge nur durch Verdampfung, entweder Glykol oder CO2. Ultraschall- und Druckverneblung reicht maximal für Dunst (Haze).

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Jürgen Klingel
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    • 18. März 2018 um 15:06
    • #15

    Theorie eines Heizelementes mit minimaler Speichermasse und hoher Leistung (eine Dieselglühkerze wäre zu heiß und zu schwach) funktioniert theoretisch. Allerdings freue Dich jetzt schon mal auf extrem schwierige Temperaturregelung des Ganzen. Du musst binnen Sekunden die optimale Verdampfungstemperatur (extreme Anfahrleistung) erreichen und ausregeln, wenn Fluid gefördert wird (das eigentliche Problem) Zu heiß, und das Fluid reagiert zu nicht gesunden Stoffen. Zu kalt, und es gibt nur Sauerei vorm Gerät...

    Um den Ausstoß einer üblichen 1,5kW-Heizblock-Maschine (mit hoher Speichermasse) zu erzeugen, dürfte für Deinen Fall wohl schon ein Drehstromanschluss notwendig sein...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • niggles
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    • 18. März 2018 um 16:00
    • #16

    Grundsätzlich gibt´s im Nebelbetrieb selbst nicht wirklich Strom zu sparen - es muss nun mal eine gegebene Menge X an Nebelfluid pro Sekunde um 230K erhitzt werden. Wenn du den zugegebenermassen erheblichen Stromverbrauch im Standby senken willst kannst du a) eine hochwertige Profimaschine kaufen, da sind die Heizblöcke in der Regel deutlich besser isoliert oder b) die Maschine schlicht vom Netz trennen (ggf. per Fernsteuerung) und erst 5 Min. vor Gebrauch aktivieren.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Jürgen Klingel
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    • 18. März 2018 um 17:33
    • #17

    Was ich bisher kenne, sind die Akku-Geräte aus der Look-Solutions "Tiny"-Serie, bzw. Smoke-Factory "Scotty".

    Knopf drücken - innerhalb einer Sekunde: NEBEL!

    Natürlich halten sich die Ausstoßweiten in Grenzen...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • madmax
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    • 19. März 2018 um 11:09
    • #18
    Zitat von niggles

    es muss nun mal eine gegebene Menge X an Nebelfluid pro Sekunde um 230K erhitzt werden

    Genau so.

    Einfache Physik.

    Natürlich kann man die Heizleistung soweit erhöhen, das so ein Gerät wie ein Durchlauferhitzer im Bad funktioniert. Sofort große Mengen heißes Wasser bei "Wasserhahn auf" Bekanntermaßen brauchs zum duschen gut 30kW für 80 Grad oder so.

    Der richtigere Ansatz wäre, besseres bzw. dichteres Nebelfluid zu benutzen.

    Ein Anderer; chemisch Nebel zu erzeugen.

    Keine Ahnung, ob das gesundheitlich unbedenklich geht. Vermutlich nicht.

    Never stop a running System

  • nukular
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    • 26. März 2018 um 09:49
    • #19
    Zitat von madmax

    Genau so.

    Einfache Physik.

    Natürlich kann man die Heizleistung soweit erhöhen, das so ein Gerät wie ein Durchlauferhitzer im Bad funktioniert. Sofort große Mengen heißes Wasser bei "Wasserhahn auf" Bekanntermaßen brauchs zum duschen gut 30kW für 80 Grad oder so.

    Bei einer Nebelmaschine geht es ja nicht um durchlaufend mehrere hundert Liter gleichzeitig zu erwärmen, sondern eher um einen Ausstoß im ml Bereich. Daher sollte das ja schon wieder gehen, auch wenn man dafür vermutlich trotzdem viel Strom braucht

  • Denni Rosco
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    • 28. März 2018 um 17:06
    • #20

    Hallo,

    nutze seit ca. 3 Jahren begeistert den Antari HZ 400. Selbst Turnhallen (20x30m) kann das Gerät ausreichend mit Nebel füllen so das die Lichteffekte schön gebrochen werden. Lass das ding entweder ne halbe Stunde eher laufen oder am Abend je nach Raumgröße im Abstand von 60/60 Sekunden. Fluidverbrauch ist ein Witz von dem Ding. Alle 3-4 Va´s schaut man mal und füllt da mal nen Liter nach. Achtung ist auf Ölbasis!

    Vorteile:

    - sehr geringer Verbrauch von Nebel und Strom (ca. 600W)

    - Nebel bricht das Licht viel "weißer" als herkömmliche "Fazer"

    - Sänger haben mich schon gefragt ob wir auf Öl oder Wasserbasis zerstäuben weil die bei H2O

    Nebelmaschinen Probleme mit der Luft bekommen beim Singen(2x schon passiert)

    - Nebel ist im Raum viel geringer sichtbar als bei "Fazern" und hält länger an

    Nachteile:

    - Sehr schwer mit 19Kg die Kiste

    - Brummeln des Kompressors ist nicht für Galaveranstaltungen geeignet

    - Lüfter und Ausstoß nicht regelbar (brauch ich auch nicht)

    - für Open Air nicht geeignet

    (Bitte keine Diskussion starten über den Unterschied von Hazern und Fazern. Für mich sind Hazer welche die auf Öl und Druck basieren und Fazer alles was mit Hitze Hergestellt wird)

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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