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beyerdynamic TG D71

  • guma
  • 2. Dezember 2018 um 17:58
  • guma
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    • 2. Dezember 2018 um 17:58
    • #1

    Gestern erste Erfahrung mit diesem Mikrofon (bei Markteinführung 2016 TG D71c jetzt ohne 'c') in der Bassdrum. In einem setting 'bekannte Band - exzellenter Berufstrommler - bekannte PA - sehr gutmütige Clubakustik - sehr ausgearbeitetes Pult-File' habe ich gestern das beta91A gegen besagtes Mikro getauscht.

    Da ich die Grenzfläche in der hier mal ausführlich beschriebenen 'Zweiwegetechnik' mit dem D6 nutze, hatte ich keine Bedenken, sehr schnell auch mit einem anderen Grenzflächenmikro was Ordentliches erkurbelt zu bekommen. Folgende erfreuliche Ergebnisse:

    - das Mikro ist deutlich kompakter als das 91, hat trotzdem den direkten XLR-Anschluss und macht einen mindestens ebenso robusten, wenn nicht robusteren Eindruck.

    - durch sein Gewicht und das Gummipad am Boden auch ohne "Spezialunterlage" kein Herumrutschen auf dem Bassdrumkissen.

    - es hat (obwohl das ein "delabono-supertester" selbstbewusst behauptet:rolleyes:) keinen 'shaped/flat' Umschalter, allerdings ist der Frequenzgang so gestaltet, das der Basshub lediglich durch Naheffekt bestimmt und im Bedarfsfall ( z.B. für Flügel) problemlos weg-eq-bar ist

    - ich musste nur geringfügig den gain ändern, alle anderen Kanaleinstellungen konnten gleich bleiben.

    - es hörte sich sofort besser an, als das beta91a:!:

    danach habe ich freudig erregt mal schnell meine Zweiwegemimik abgeschaltet und das Mikro "single-fullrange" probiert. Das funktionierte von allen Grenzflächen, die ich im Laufe der Jahre probiert habe mit Abstand am besten, weil

    - dieses Mikro am wenigsten diesen typischen harten Grenzflächencharakter hat, den manche von uns so überhaupt nicht mögen :!:

    Das beta91A nutze ich seit 2011 und habe 2013 über den Vergleich mit dem e901 geschrieben

    Zitat von guma

    So jetzt hatte ich auch hierzu Gelegenheit. Mein Gott, wie die Zeit vergeht :roll: :roll:
    Kurzum, beides sind prima Mikros, wobei das e901 etwas härter, grenzflächiger und das beta91a mit internem Filter eingeschaltet im direkten Vergleich im Verhältnis etwas runder ( ums mal mit WW zu sagen: etwas weniger "tritt in den Karton" ), also mehr nach dynamischem Kick Mic klingt. Wenns schnell, mit nur einem Mikro und ohne Stativ gehen muß, würde ich nach dem Test lieber zum Amerikaner greifen.
    Gegen die alten SM91A und Beta 91 habe ich nicht getestet, kann aber sicher sagen, dass das neue 91A mit Filter sofort mehr nach Bassdrum klingt.

    Da würde ich seit gestern behaupten, dass das TG D71 noch mehr in diese Richtung geht und "im Alleingang" ohne viel Geschraube einen runden, deutlich weniger "grenzflächigen" Charakter hat.

    Fazit für mich: Man sollte sogenannte "Standards" zwar nicht ständig aber doch in größeren Abständen mal hinterfragen und sich nicht zum Sklaven der rider abschreibenden Zunft machen. ;)

  • wora
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    • 2. Dezember 2018 um 20:26
    • #2
    Zitat von guma

    Fazit für mich: Man sollte sogenannte "Standards" zwar nicht ständig aber doch in größeren Abständen mal hinterfragen und sich nicht zum Sklaven der rider abschreibenden Zunft machen.

    letzteres war für mich ohnehin noch nie eine option. ich bin schon immer am liebsten den eigenen ohren gefolgt ;)

    was ich ebenfalls voll unterschreiben möchte: das man ab und an mal liebgewonnene dinge ändern sollte um herauszufinden, ob nicht "doch noch n bissl was geht" ^^

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 2. Dezember 2018 um 21:25
    • #3

    Ich habe es seit über einem Jahr, und es hat bei mir ebenfalls (meistens) das 91er abgelöst.

    Inzwischen auch oft als Single BD Mikro am Start, und die erste Grenzfläche die die meisten Drummer nicht gleich nach 2 sec unter dem In-Ear als Grenzfläche identifizieren.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • guma
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    • 2. Dezember 2018 um 22:32
    • #4
    Zitat von oton

    ... die erste Grenzfläche die die meisten Drummer nicht gleich nach 2 sec unter dem In-Ear als Grenzfläche identifizieren.

    Hihi, das habe ich gestern auch gleich gedacht ...:)

  • wora
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    • 2. Dezember 2018 um 22:45
    • #5
    Zitat von oton

    und die erste Grenzfläche die die meisten Drummer nicht gleich nach 2 sec unter dem In-Ear als Grenzfläche identifizieren.

    gibt es denn da mittlerweile irgendwelche mimositäten? vor einigen jahren standen doch viele drummer sehr auf grenzflächen... ?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 2. Dezember 2018 um 23:08
    • #6
    Zitat von wora

    gibt es denn da mittlerweile irgendwelche mimositäten? vor einigen jahren standen doch viele drummer sehr auf grenzflächen... ?

    Also wenn es um In-Ear geht stehen die meisten Drummer immer noch auf Beta 52... ;-)) Grenzflächen am FOH ja gerne aber eher selten auf den Ohren, jedenfalls bei meiner Klientel.

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    • 2. Dezember 2018 um 23:27
    • #7

    danke für die rückantwort.

    das beta52 finde ich ja auch, nach wie vor, gut ;) aber darum geht es hier ja nicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 2. Dezember 2018 um 23:58
    • #8
    Zitat von wora

    danke für die rückantwort.

    das beta52 finde ich ja auch, nach wie vor, gut ;) aber darum geht es hier ja nicht.

    naja doch schon, deswegen mein Kommentar zum In-Ear ... das 52er ist denke ich deshalb bei Drummern so beliebt, da es so einen typischen "tiefen" Sound auf den Ohren macht, den ich draussen am FOH gar nicht mehr so liebe, aber sehr für viele Drummer immer noch eine Sound-Wunschvorstellung trifft.

    Grenzflächen werden aus meiner Erfahrung vonr Schlagzeigern auf dem In-Ear oft eher als zu "klicky" und nicht fett genug empfunden, und oft als zu "elektronisch" sprich verfremdet. Die Beyer Grenzfäche dagegen habe ich schon einigen untergeschmuggelt, ohne das Proteste kamen. Deswegen funktioniert das Mikro auch sehr gut als alleiniges BD Mikro , was man von vielen anderen Grenzflächen nicht sagen kann, vor allem je nach Musikrichtung/gewünschtem Sound.

    Das ganze klingt übrigens auf dem Kopfhörer immer relativ unspektakulär ... funktioniert dann aber immer wieder erstaunlich gut auf der PA. Für mich auf jeden Fall auch ein echter Geheimtip, vor allem weil das Teil ja nicht mal teuer ist.

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  • karel noon
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    • 3. Dezember 2018 um 00:52
    • #9

    Es hat nicht zufällig jemand den Vergleich zum ATM87R von Audio Technica oder?

    Das war bisher immer mein liebstes grenzflächen Mikro, aber das gibt es ja nun schon einige Jahre nicht mehr, und ein fester XLR Stecker hat auch was für sich.....

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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    Einmal editiert, zuletzt von karel noon (3. Dezember 2018 um 00:58)

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    • 3. Dezember 2018 um 02:00
    • #10

    Das TG D71 wurde in der Profiszene schon kurz nach erscheinen als geheimer Geheimtip gehandelt.

    Ich hab u.a. beide, dass D71 und das 87R. Möchte jemand mein nicht mehr erhältliches ATM87R mit lebenslanger Garantie kaufen ?

    Reicht dir das als Antwort ?

    :?:

  • 4Art
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    • 3. Dezember 2018 um 07:27
    • #11

    Ich schmeisse gerne mal das Beta91 in Cajons rein - funktioniert sehr gut. Habt ihr hier auch mal den Vergleich zu TG71 gemacht?

  • karel noon
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    • 3. Dezember 2018 um 07:32
    • #12
    Zitat von e-on

    Das TG D71 wurde in der Profiszene schon kurz nach erscheinen als geheimer Geheimtip gehandelt.

    Ich hab u.a. beide, dass D71 und das 87R. Möchte jemand mein nicht mehr erhältliches ATM87R mit lebenslanger Garantie kaufen ?

    Reicht dir das als Antwort ?

    Ich würde sagen das bedeutet das ich zumindest mal das TG testen sollte bevor ich dir ein Angebot für das 87er mache ?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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    • 3. Dezember 2018 um 07:41
    • #13

    Ich gestehe, dass ich mein TG D 71 auch schon länger rumliegen hatte, aber keine Zeit für einen ausführlichen Vergleich. Ist bisher dem 'never change a winning team" zum Opfer gefallen. Naja, besser spät als nie. 8)

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    • 3. Dezember 2018 um 10:56
    • #14

    Bei mir landet seit gut über 20 Jahren immer wieder mal mein SM91 (ist glaub ich kein "A", zumindest steht das nicht drauf) alleine in der Bass Drum. Mag ich immer noch sehr gerne! Kennt eigentlich einer den Unterschied von A zu nicht A?

    Aber schöne Anregung mit dem TG. Vielleicht komme ich mal zum Testen. Da ich aber für meine Mikros seltenst Geld verlangen kann, Leiste ich es mir nicht, einfach Sachen zum Spaß zu kaufen.

    Zum Thema Grenzfläche muss ich noch das Teil von Neumann ins Rennen werfen. Die hatte ich über Jahre bei einer Band in der Bass Drum. Das war die Offenbarung für mich. Ist halt ne andere Preisklasse.....

  • guma
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    • 3. Dezember 2018 um 12:40
    • #15

    Ich meine das ‚mit A’ war im Auslieferungszustand das neuere mit dem schicken zylindrischen Preamp, das ‚ohne A‘ das mit dem DI-formatigen Kästchen. Da hat die letzten 30 Jahre natürlich eine gewisse „Durchmischung“ statt gefunden. :)

    Zur Preisklasse:

    Das TG d71 ist einige € billiger als das beta91A, also nicht der Riesen-Invest.

  • wora
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    • 3. Dezember 2018 um 13:48
    • #16

    was das thema "geheimtipp" angeht: probier doch mal das ATM230 in der Bassdrum. ;)

    grenzflächen nute ich schon länger nicht mehr in der BD, vor allem weil einige drummer zu weiches material in ihrer trommel hatten, in dem das mikro zu gerne versunken ist - und ich deshalb keinen kick mehr bekommen habe. in den letzten jahren hab ich deshalb fast nur noch das AE2500 benutzt. aber das ist ein schwerer brocken.

    zurück zum D71:

    ein sehr nützliches element an diesem mikrofon ist die LED, mit der man die anliegende phantomspeisung erkennt.

    super idee!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (3. Dezember 2018 um 13:57)

  • karel noon
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    • 3. Dezember 2018 um 13:59
    • #17

    Aber hübsch ist es ja nicht.....

    Wo kauft man denn als Profi gerade Beyerdynamic?

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    • 3. Dezember 2018 um 14:08
    • #18

    In DE beispielsweise beim Huss (Verfügbarkeit 3 - 6 Tage)

    In CH bei GoWild

  • guma
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    • 3. Dezember 2018 um 14:15
    • #19
    Zitat von Karel Noon

    Aber hübsch ist es ja nicht.....

    Wo kauft man denn als Profi gerade Beyerdynamic?

    Geschmackssache ... aber da man es eh nicht sieht, wenn es im Insrument ist...;)

    Man kauft es bei beyerdynamic oder wenn man zu klein dafür ist, einen vernünftigen Kurs zu bekommen, hat man einen Deal mit einem Einzelhändler seines Vertrauens.

  • =RS=
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    • 3. Dezember 2018 um 14:18
    • #20

    Das beta91 war nie mein Ding.

    Vielleicht bekomme ich ja mal eins der anderen in die Finger zum Testen.

Anstehende Termine

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