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AES/EBU Sinnvoll bzw. Stabil?

  • julianstroebel
  • 16. Januar 2019 um 09:42
  • julianstroebel
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    • 16. Januar 2019 um 09:42
    • #1

    Hallo,

    meine LAB Gruppen IPD Amps haben ja alle einen AES/EBU Input.

    Bisher hat mich die Schnittstelle nicht interessiert da ich keine Geräte habe die das Ausgeben können.

    Da nun aber ein X32 Compact demnächst bei mir ins Haus flattert, interessiere ich mich mehr für die Buchse.

    Ist das Stabil genug und gibt es einen Unterschied zu herkömlichen Analogen anschlussweiße?

    Als Kabel werden ja "Digitale" mit 110 ohm empfohlen. Funktionieren dann normale DMX Kabel?
    Sprich mein 50m DMX Kabel auf Trommel kann ich für die AES/EBU nutzen?

    Muss beim X32 der Master erst auf den AES/EBU geroutet werden? Und sind dann die zwei Busse 7+8 für Monitore frei?

    Danke und Grüße

    Julian

  • chris216
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    • 16. Januar 2019 um 09:52
    • #2

    Zum X32 kann ich dir nix sagen, aber die AES/EBU Schnittstelle spielt grundsätzlich ganz prima. Du sparst dir die zwei Wandlungen und eine Leitung - AES/EBU macht ja Stereo auf einer Strippe.

    Der Wellenwiderstand ist identisch zum DMX - du kannst die gleichen Kabel nutzen. Und ähnlich wie bei DMX kann ein nicht-zertifiziertes Kabel funktionieren, muss aber nicht. Für Notfälle kann mans probieren.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • floger
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    • 16. Januar 2019 um 10:04
    • #3

    Beim X32 wird die AES/EBU-Buchse behandelt wie ein Aux-Out. Du hast also einen weiteren unabhängigen Ausgang, kannst aber nur lokale Quellen wählen, kein AES50.

    Bei DMX-Kabeln sollte man noch anmerken, dass die Frequenzen bei AES/EBU um Faktor 10 höher sind!

  • julianstroebel
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    • 16. Januar 2019 um 10:30
    • #4

    Danke euch zwei für die Antworten.

    Dann werde ich das einfach mal testen.

    Zitat von floger

    ...kannst aber nur lokale Quellen wählen, kein AES50.

    Sprich wenn ich eine S16 auf die Bühne stelle (die ja keine AES/EBU Outs hat) kann ich die Inputs die darüber rein kommen nicht über den lokalen AES/EBU Out am Pult raus geben?
    Ich bräuchte dann eine S32 richtig?

  • floger
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    • 16. Januar 2019 um 10:39
    • #5

    Ich glaube du verwechselst da etwas.

    Natürlich kannst du einen Mix aus verschiedenen Quellen auf den AES/EBU routen. Das ist dem Ausgang ja egal. Ich sprach vom Direktrouting.

    Das was von der S32 kommt unterscheidet sich nicht von der S16. Warum sollte sich dadurch auf einmal das Routing im Pult ändern?

    Wenn du allerdings einen AES/EBU-Ausgang auf der Bühne willst brauchst du eine S32. Das hat aber wiederum überhaupt nichts mit dem AES/EBU am Pult zu tun.

  • nasi
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    • 16. Januar 2019 um 10:47
    • #6
    Zitat von floger

    Bei DMX-Kabeln sollte man noch anmerken, dass die Frequenzen bei AES/EBU um Faktor 10 höher sind!

    Was bedeutet das praktisch?

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • treibsand
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    • 16. Januar 2019 um 11:52
    • #7

    ...das der Lichtler langsamer werkelt.

    (Anders ausgedrückt: wunder dich nicht, wenn das preisgünstige XLR aus dem Land der aufgehenden Sonne bei NF tut, bei DMX grenzwertig ist und bei AES/EBU versagt...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • julianstroebel
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    • 16. Januar 2019 um 12:28
    • #8
    Zitat von floger

    Ich glaube du verwechselst da etwas.

    Natürlich kannst du einen Mix aus verschiedenen Quellen auf den AES/EBU routen. Das ist dem Ausgang ja egal. Ich sprach vom Direktrouting.

    Das was von der S32 kommt unterscheidet sich nicht von der S16. Warum sollte sich dadurch auf einmal das Routing im Pult ändern?

    Wenn du allerdings einen AES/EBU-Ausgang auf der Bühne willst brauchst du eine S32. Das hat aber wiederum überhaupt nichts mit dem AES/EBU am Pult zu tun.

    Das die S16 keine AES/EBU Outs hat ist mir bewusst. Dafür bräuchte ich ja die S32. So hatte ich das gemeint :)
    Mir ging es nur darum das ich auf der Bühne eine S16 stehen haben kann und via AES/EBU Out Lokal von der Konsole in die Amps gehe.

  • floger
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    • 16. Januar 2019 um 13:28
    • #9
    Zitat von nasi

    Was bedeutet das praktisch?

    Dass der Wellenwiderstand schon bei einem Zehntel der Strecke zum tragen kommen und dass die Dämpfung entsprechend höher ist. Je höher die Frequenz, desto kürzer sollte die Schlaglänge sein. (EDIT: Ist bei den einzelnen MHz noch nicht wirklich relevant da die Wellenlänge um die 100m Beträgt.)

    Als DMX-Kabel taugt auch ein besseres Mikrofonkabel. Auch auf längeren strecken. Sommer Stage 22 ist z.B. mit 100 Ohm spezifiziert. Das geht problemlos für DMX. Aber AES/EBU würde ich keine 50m über dieses Kabel schicken wollen. Wahrscheinlich gehts aber trotzdem.

    Einmal editiert, zuletzt von floger (16. Januar 2019 um 13:56)

  • julianstroebel
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    • 17. Januar 2019 um 07:38
    • #10
    Zitat von floger

    Sommer Stage 22 ist z.B. mit 100 Ohm spezifiziert. Das geht problemlos für DMX. Aber AES/EBU würde ich keine 50m über dieses Kabel schicken wollen. Wahrscheinlich gehts aber trotzdem.

    Genau das Kabel hab ich auf der Trommel :)

    Allerdings sind das genau 50m... meinst du das würde nicht funktionieren?

    Was für ein Kabel wird dem empfohlen für AES/EBU? 110ohm?

  • skyper
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    • 17. Januar 2019 um 09:00
    • #11

    Such mal auf Youtube nach soundtools aes ebu, da gibt es ein 17 Minuten Video das viele Unklarheiten ausräumen sollte

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • unfreiwilligTon
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    • 17. Januar 2019 um 11:28
    • #12
    Zitat von skyper

    Such mal auf Youtube nach soundtools aes ebu, da gibt es ein 17 Minuten Video das viele Unklarheiten ausräumen sollte

    Wollts auch gerade vorschlagen,

    hier der direkte Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=v-qoZPKsLDs

  • krzysztof schwierz
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    • 21. Januar 2019 um 08:44
    • #13

    Wo ich Qu-16 und CPD12/W1 hatte habe ich mir extra solche Kabel bestellt... hatte ohne jeglichen Problem funktioniert... wobei eigentlich kein Unterschied zu hören war... kommt wohl aber davon, weil das Qu ein schon recht gutes Pult ist und somit auch die analogen Outputs entsprechend gut sind... :)

  • julianstroebel
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    • 5. Februar 2019 um 11:22
    • #14

    So, nochmal ein Update meinerseits.

    Hab das AES / EBU mal mit dem X32 und den LAB IPD's getestet.
    Mein 50m SommerCable Stage 22 funktioniert hier prima ohne aussetzer. Klanglich merke ich keinen Unterschied, habe mir aber auch nicht mehr erhoft :)

    Nun hab ich aber noch eine weitere Frage an die X32 User:

    Wenn ich die S32 Stagebox mit den AES / EBU Ausgängen nutz (13/14 oder 15/16), werden dann die Analogen Ausgänge der S32 abgeschalten?
    Hintergrund ist der, das ich mein Amprack mit den IPD's gerne per AES/EBU anfahren möchte von der S32 aus. Und gleichzeitig ein weiteres Amprack mit den Analogen 15/16.
    Geht das, oder muss ich hierfür weitere Analoge Outputs verschwenden?

  • kilian
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    • 5. Februar 2019 um 12:41
    • #15

    Alle Ausgänge laufen gleichzeitig, egal ob was dran steckt oder nicht

  • guma
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    • 5. Februar 2019 um 13:50
    • #16

    … und Du mußt bei gleichzeitgem Betrieb daran denken, dass es einen Zeitversatz um eine DA-Wandlung gibt,

  • stb
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    • 5. Februar 2019 um 14:32
    • #17

    Ja genau und zwar beim analogen Rack. Um das auszugleichen müsste man dann in den IPDs die Eingänge verzögern. Richtig? Dann hat sich aber der AES/EBU-Vorteil größtenteils verflüchtigt, oder sehe ich das falsch?

    Ich misch mich hier mal ein, weil ich genau vor der selben Fragestellung stehe... hab mir ja auch ein paar IPDs gegönnt.

  • guma
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    • 5. Februar 2019 um 15:13
    • #18

    Wenn Du mehrere IPDs mit ein und dem selben Stereosignal versorgen willst, kannst Du sie einfach 'daisychainen'. Dafür ist der AES3 out.

  • stb
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    • 5. Februar 2019 um 16:19
    • #19

    Das ist ja klar. Er will aber parallel noch ein analoges Rack betreiben. Auch das könnte an den analogen In/Outs der IPDs abgegriffen werden, wenn man sie auch analog füttert und z.B. den IPD internen AES3-fail-over nutzen will. Oder mit einem /zwei simplen Yankees...

    Aber das Delay-Problem bleibt bestehen, wegen der A/D-Wandlung in den analogen Ausgängen der Stagebox.

    Oder hab ich hier was nicht verstanden?

  • floger
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    • 5. Februar 2019 um 19:58
    • #20

    Naja, Wenn das analoge Rack rein analog ist, also ohne Controller, dann hast du ja jeweils genau eine DA-Wandlung - Entweder in der S32, oder in der IPD.

    Abgesehen davon sollte das Delay zu vernachlässigen sein, bzw. sollte man bei gemischten Systemen sowieso nachmessen.

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