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DMX Norm bzw. Quelle für Impedanz Signalkabel 110 / 120 Ohm gesucht

  • dbspl
  • 27. Februar 2019 um 10:45
  • dbspl
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    • 27. Februar 2019 um 10:45
    • #1

    Hallo in die Runde,

    eventuell kann mir hier jemand Fachlich weiterhelfen.

    Vorab: Mir ist bewusst, dass dieses ein Thema mit vielen Mythen und Halbwahrheiten ist, deshalb bitte ich nur fachlich absolut sichere und belegbare Antworten.

    Es geht darum, dass ich für eine Festinstallation von DMX Signalverkabelung einen Quellnachweis dafür benötige, dass hierfür Kabel mit einem Wellenwiederstand / Impedanz von 110 bzw. 120 Ohm zu verwenden sind. Dieser Quellnachweis muss Gerichtsfest und auch für eine Elektroinstallaionsfirma nachvollziehbar sein.

    Ich bemühe seit zwei Tagen Herr Gockel und Fachliteratur und bin auf die ernstzunehmenden Quellen

    USITT DMX512

    DIN 59630 (scheint es nicht mehr zu geben)

    und EIA 485 gestoßen.

    Allerdings kann ich bis jetzt nicht 100%ig sicher nachweisen, wo die Impedanz von 120 Ohm herkommen und benötige dafür hilfe.

    Nach meinen bisherigen Ergebnissen scheinen die 120 Ohm Impedanz des Kabels in der EIA 485 festgelegt zu sein. Dies liegt mir aber nicht vor :/. Hat jemand diese Norm und kann mir das Bestätigen?

    Oder kann mir jemand sagen, wo ich eine nachvollziehbare und gerichtsfeste Quelle für die Impedanz des Kabels finde?

    Wikipedia, Leuchtenhersteller, Fachartikel und co habe ich bereits viele gefunden. Diese sind aber alle keine sicheren Quellnachweise.

    Vielen Dank schonmal! VG Steve

  • skippa
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    • 27. Februar 2019 um 11:59
    • #2
    Zitat von dbspl

    Hallo in die Runde,

    DIN 59630 (scheint es nicht mehr zu geben)

    und EIA 485 gestoßen.

    Moin,

    was ist hiermit:

    https://www.din.de/de/wdc-beuth:din21:10645679

    skippa

  • hell&dunkel
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    • 27. Februar 2019 um 12:24
    • #3

    Die DIN 56930-2

    meint dazu auf Seite 6 unter Punkt 4.7 "Datenkabel", es sollen nur abgeschirmte Kabel mit verdrillten Adern nach EIA-RS-422/EIA-RS-485 verwendet werden.

    Weiter meint die Norm, Kabeltypen vom Typ Cat5 ISO/IEC 11801 seien geeignet.

    Beim Thema DMX denke ich zudem immer auch an

    http://www.soundlight.de/techtips/dmx512/dmxdin.htm

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • dbspl
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    • 27. Februar 2019 um 13:07
    • #4
    Zitat von skippa

    Moin,

    was ist hiermit:

    https://www.din.de/de/wdc-beuth:din21:10645679

    skippa

    Danke, keine Ahnung warum ich das nicht gefunden habe :/, hoffentlich hatte ich keinen Zahlendreher.

  • dbspl
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    • 27. Februar 2019 um 13:14
    • #5
    Zitat von hell&dunkel

    Die DIN 56930-2

    meint dazu auf Seite 6 unter Punkt 4.7 "Datenkabel", es sollen nur abgeschirmte Kabel mit verdrillten Adern nach EIA-RS-422/EIA-RS-485 verwendet werden.

    Weiter meint die Norm, Kabeltypen vom Typ Cat5 ISO/IEC 11801 seien geeignet.

    Beim Thema DMX denke ich zudem immer auch an

    http://www.soundlight.de/techtips/dmx512/dmxdin.htm

    Auch dir vielen Dank. Bei Soundlight war ich auch gelanden, mir aber nicht sicher wie aktuell die Seite ist, da ich, warum auch immer die DIN nicht gefunden habe. Also müssten in EIA-RS-422/EIA-RS-485 die 120 Ohm zu finden sein!?

  • floger
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    • 27. Februar 2019 um 14:27
    • #6
    Zitat von dbspl

    Also müssten in EIA-RS-422/EIA-RS-485 die 120 Ohm zu finden sein!?

    Sollte. Ist zumindest weitläufig bekannt, dass das so sein muss. Allerdings steht in dieser Norm wieder nix von DMX, sondern DMX verweist im besten Falle auf die EIA-RS-422/EIA-RS-485.

    Wenn es aber gerichtsfest sein soll, dann schreib doch einfach vor, dass du Kabel für DMX nach USITT DMX512, DIN 56930-2 oder ANSI E1.11 möchtest. Dann muss er dir nachweisen, dass die Leitungen dafür geeignet sind.

    Oder du weißt, dass du 120 Ohm willst und schreibst das einfach vor. Dann ist das auch gerichtsfest, weil es im Auftrag steht.

  • TomyN
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    • 27. Februar 2019 um 15:08
    • #7

    Die physikalische Schicht ist RS-485, da sollte es genug Infos dazu geben.

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  • Natha
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    • 27. Februar 2019 um 15:16
    • #8
    Zitat von dbspl

    Allerdings kann ich bis jetzt nicht 100%ig sicher nachweisen, wo die Impedanz von 120 Ohm herkommen und benötige dafür hilfe.

    Brauchst du eine Berechnung für diesen Wert oder reicht die Angabe in einer Normschrift?

  • marcoboy
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    • 27. Februar 2019 um 21:15
    • #9

    Was wurde denn verbaut !?

  • skippa
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    • 28. Februar 2019 um 11:05
    • #10
    Zitat von TomyN

    Die physikalische Schicht ist RS-485, da sollte es genug Infos dazu geben.

    Jop: http://www.ti.com/lit/an/slla272c/slla272c.pdf

    skippa

  • madenau
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    • 28. Februar 2019 um 12:58
    • #11

    Die Notwendigkeit einer Leitung mit 120 Ohm Wellenwiderstand ergibt sich im Prinzip erst durch die Abschlusswiderstände am Anfang und Ende der Leitung. Signal-Reflektionen, die durch offene Leitungsenden und/oder falsche Abschlusswiderstände entstehen würden, werden so minimiert.

    Erst das Zusammenspiel von richtigen Abschlusswiderständen und passenden Leitungen ergibt die optimalen Übertragungsbedingungen.

    Michael

    MA

    Einmal editiert, zuletzt von madenau (28. Februar 2019 um 20:17)

  • marcoboy
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    • 28. Februar 2019 um 18:12
    • #12

    Das Problem an der Sache ist das ungeeignete Kabel keinen definierten Wellenwiderstand hat. Da dessen Aufbau dies nicht zulässt.

    Ohne RDM funktioniert das irgendwie doch halbwegs über gewisse Strecken. Mit RDM drauf gibt es dann ein Problem, gerade wenn die Leitung offen ist, das ist bedingt das der Master die Sende Richtung umschaltet und in dem Moment ist alles Hochohmig. Das undefinierte Verhalten führt dann dazu das der Master denkt es würden ihm Geräte antworten und den Bereich der UIDs immer weiter einschränkt. Am ende wird kein Gerät gefunden.


    Ähnliches passiert wenn die Leitung nicht angepasst wurde.. Das ungültig Datenpaket deutet der Master als würden zwei Geräte antworten und versucht das was er gerade bearbeitet zu muten.

    Fazit mit RDM drauf ist eine ordentliche AES/EBU Leitung unabdingbar..

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