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Mehrer Quellen gleichzeit auf Leinwand projizieren

  • webchris
  • 2. August 2019 um 19:36
  • webchris
    Beiträge
    1
    • 2. August 2019 um 19:36
    • #1

    Hallo,

    ich habe da mal eine Frage. Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit (einem Gerät :-)) womit ich gleichzeit mehrer Quellen zeigen kann aber nur eine LEDLeinwand oder ein Beamer das Bild projiziert.

    Also Beispiel:

    Per Beamer soll auf der Leinwand die Präsentation groß dargestellt werden und genau daneben z.B. oben rechts das Kamerabild.

    Wenn jetzt z.B. die Präsentation viele kleine Details aufzeigt möchte ich auch die Möglichkeit haben das Präsentationsbild auf die komplette Fläche zu projizieren - das Kamerabild ist dann ausgeblendet..

    Cool wäre es dann auch noch wenn man bei der Konstellation Präsentation in groß und das Kamerabild rechts oben ein Hintergrund einspielen kann also sozusagen eine dritte Quelle.

    Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken, was ich suche ;)

    Wie würde man sofwas machen?

  • marce
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    • 3. August 2019 um 08:42
    • #2

    Budget? Anzahl der Quellen? Gewünschte Ein- und Ausgabeformate?

    ... eigentlich kann das jeder bel. Media-Server / Videomischer / ...

  • wolferl
    Gast
    • 3. August 2019 um 09:04
    • #3

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  • Phimmi
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    • 3. August 2019 um 09:19
    • #4

    Dürfte jeder normale Videomischer, Bildmischer oder sogar jede halbwegs vernünftige Umschaltmatrix mit PIP (Picture in Picture) können. Frag die nächste größere Bude an, was sie da haben, was das kann.

  • niggles
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    • 3. August 2019 um 10:54
    • #5

    Medienserver mit Capture-Eingang und Roland-Mischer sind schon mal zwei Tips wie das sicher *nicht* zuverlässig und stressfrei funktioniert....

    Du brauchst für so was einen klassischen Präsentations-Switcher. Analog Way PLS350 mit Shot Box ist da eine bewährte Standardlösung. Der ist allerdings mit zwei skalierten Live-Layern und einem statischen BG schon am Anschlag. Wenn der Hintergrund auch noch live sein soll (z.B. Untertitel-Einblendung) muss ein AW NXT oder eine Barco S3 her.

    Bitte nicht versuchen so was mit Kameramischern wie BMD ATEM oder Panasonic AW-HS zu basteln. Das floppt spätestens dann wenn während der Veranstaltung Kundenrechner für Präsentationen da ran sollen...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • kob1
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    • 3. August 2019 um 11:14
    • #6

    Jawohl, Barco S3 oder das AW Pendant, Bildmischer als zusätzliche Quelle und nicht stattdessen!

    Früher hat man sowas mit einem ScreenProII gemacht (der damit auch am Limit war), oder mit Encore wenns ein bisschen mehr sein durfte. Heute ist das sicher nicht mehr zeitgemäß, dafür gibts die grad haufenweise am Gebrauchtmarkt um wirklich wenig Geld.

  • Christian Hofmann
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    • 3. August 2019 um 11:35
    • #7

    niggles, aha, wie kommst du zu dieser Aussage, dass das mit einem Medienserver nicht funktioniert? Mit der richtigen Ausstattung ist das absolut machbar.

  • wolferl
    Gast
    • 3. August 2019 um 11:55
    • #8
    Zitat von niggles

    AW NXT oder eine Barco S3

    Wenn der Fragesteller schon mal gar nicht weis ob es solche Geräte, die seine Anforderungen können, überhaupt gibt dann willst du ihn gleich mit oben genannten Geräten "erschlagen"?

    Mein Roland Video sollte ja nur als Beispiel her halten das es so was gibt und wie das in der Praxis dann aussieht.

    Das es dann natürlich Lösungen dafür gibt die nach oben mehr als offen sind (vor allem im Preis) steht ja ausser Frage.

    Bei dieser Art von Frage nicht immer gleich im mittleren fünfstelligen Bereich anfangen. ;)

  • niggles
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    • 3. August 2019 um 18:02
    • #9

    Na ja, unterhalb von PLS350 (der noch deutlich vierstellig zu kaufen und niedrig dreistellig pro Tag zu mieten ist) gibt es nun mal nix vernünftiges. Die Roland-Kisten sind intern auch nur aufgebohrte Kameramischer; da hört der Spass spätestens dann auf wenn jemand mit einem Rechner mit ungewöhnlicher Auflösung und vielleicht noch einer Präsentation in A4 quer oder 35mm kommt...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wolferl
    Gast
    • 3. August 2019 um 18:53
    • #10
    Zitat von niggles

    Na ja, unterhalb von PLS350 (der noch deutlich vierstellig zu kaufen und niedrig dreistellig pro Tag zu mieten ist) gibt es nun mal nix vernünftiges.

    Es gibt in diesem Forum anscheinend genügend, die mit einem Behringer Mischer ihren Job gebacken bekommen.

    Von der Kiste sag ich ja auch das es nix vernünftiges ist. ;)

  • niggles
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    • 4. August 2019 um 09:10
    • #11
    Zitat von Christian Hofmann

    niggles, aha, wie kommst du zu dieser Aussage, dass das mit einem Medienserver nicht funktioniert? Mit der richtigen Ausstattung ist das absolut machbar.

    Machbar ist alles, aber der Kollege hier braucht niedrige Latenz, variable Capture-Auflösung inkl. Neuaquisition im Livebetrieb und schnelle, unkomplizierte Bedienung. Das geht selbst mit einer Wings Engine oder einem D3 nicht praktikabel und zuverlässig. Diese Anforderung ist klassische Kongresstechnik, und da ist spezialisierte Hardware Softwarelösungen nach wie vor weit überlegen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • lordz
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    • 5. August 2019 um 09:52
    • #12

    Wir realisieren solche Geschichten seit einer Weile mit vMix. Ist nur eine Software. Hardware z.B. für Kameracapture muss dann natürlich noch dazu. Läuft, nach eigener Erfahrung, seit Jahren zuverlässig und gut.

    Ist natürlich Geschmackssache, wenn man nur Hardwarekisten gewöhnt ist

  • Christian Hofmann
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    • 5. August 2019 um 16:20
    • #13
    Zitat von niggles

    Machbar ist alles, aber der Kollege hier braucht niedrige Latenz, variable Capture-Auflösung inkl. Neuaquisition im Livebetrieb und schnelle, unkomplizierte Bedienung. Das geht selbst mit einer Wings Engine oder einem D3 nicht praktikabel und zuverlässig. Diese Anforderung ist klassische Kongresstechnik, und da ist spezialisierte Hardware Softwarelösungen nach wie vor weit überlegen.

    Ich stimme dir zu, dass die Ausgangsfrage durchaus nicht mehr mit normalen Switchern oder einem ATEM zu machen ist. Ich mache solche Sachen durchaus mit einem Medienserver inkl. SDI Capture/DVI Capture/NDI und das ganze wieder auf verschiedene Wege raus. Trivial ist das Ganze definitiv nicht, ich hab lange getestet, bis ich ein System hatte, dass mir die nötige Flexibilität gibt und gleichzeitig noch die Latenz niedrig hält (ca. 5-6 Frames vom SDI-Eingang zum Ausgang derzeit). Plug & Play ist das alles nicht, die nötigen Tools/Scaler/Wandler etc. sollte man dazu da haben. Ebenso muss man sich über die Steuerung des Systems Gedanken machen und wie man die Sachen einrichtet. Wenn es läuft, kann man alle Quellen/Medien etc. flexibel positionieren und gruppieren.

  • siwi
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    • 5. August 2019 um 19:24
    • #14

    Hallo,

    Bitte unterscheidet zwischen:

    Videomischer, Roland Pana und Co

    Wie der Name sagt für Video

    (576, 720, 1080)

    Die Daten Eingänge sofern vorhanden eignen sich maximal für Bauchbinden oder Werbechart.

    Medienserver, Wings, D3, Coolux usw.

    Spielen Content zu und können Mapping.

    Die Input Karten sind lediglich für Effekte.

    Die Latenz ist massiv zu hoch.

    Seamless Daten Switcher, Barco Folsom, TVone usw.

    Die verwalten Daten Signale (PC).

    Grosser Vorteil diese Systeme haben meistens ein EDID Management, HDCP Management usw.

    Oft mit einen Video Eingang um eine Videoregie oder einzelne Kamera an zu schliessen.

    Die Latenz beträgt dann ein bis zwei Frames, das ist akzeptabel.

    Für den oben genannten Fall würde ich einen PDS 902 empfehlen.

    Kann aber nur zwei Bilder ohne Hintergrund bzw. nur farblich.

    Sobald man über zwei Bilder im live herausgeht macht das System einen grossen preislichen Sprung.

    Ascender, S3 usw.


    Mit Gruss Simon

  • kob1
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    • 5. August 2019 um 19:39
    • #15
    Zitat von webchris

    Wenn jetzt z.B. die Präsentation viele kleine Details aufzeigt möchte ich auch die Möglichkeit haben das Präsentationsbild auf die komplette Fläche zu projizieren - das Kamerabild ist dann ausgeblendet..

    Zitat von siwi

    Für den oben genannten Fall würde ich einen PDS 902 empfehlen.

    Echt? So einen Stunt, also PIPs live verschieben und skalieren mit einem PDS? Vielleicht mit SW Controller (Octopus) oÄ, aber nur mit der Hardware würd ich mich das nicht trauen. Fest steht: wenn bei uns so eine Anfrage kommt gibts eine S3 oder 2 fixe Bilder, am liebsten mit 2 Projektoren.

  • siwi
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    • 5. August 2019 um 19:43
    • #16

    grundsätzlich würde ich auch eine S3 nehmen.

    Budget?

    PDS wären dann Presets welche via PC oder Tasten angerufen werden.

    Allerdings ohne Movement.

    Es stimmt, der ist dann komplett ausgefahren, aber 100% zuverlässig gegenüber einem Medienserver oder Videomischer.

    Die versprechen oft mehr zu Lastenvon Latenz und Auflösung.

    Mit Gruss

    Simon

  • niggles
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    • 5. August 2019 um 19:57
    • #17

    PDS 902 würde ich nicht empfehlen, für so was ist der schlicht von der Bedienung her nicht ausgelegt.

    Analog Way PLS350 (ist auch nix anderes als ein abgespeckter Barco ScreenPro in modern...) macht das sauber wenn man als BG nur eine Handvoll Standbilder (Frame Grabs) braucht. Wichtig ist die Shot Box dazu. Memories auf einem Touchscreen oder gar per Mausklick abzurufen ist zu langsam und fehleranfällig.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • siwi
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    • 5. August 2019 um 20:18
    • #18

    PDS in Verbindung mit einer PC/Streamdeck Steuerung ist meiner Meinung nach sehr praktikabel.

    Aber ein PLS350 funktioniert sicher auch gut.

    mit Gruss Simon

  • xandix
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    • 6. August 2019 um 10:39
    • #19

    PLS350 mit Streamdeck Steuerung habe ich auch schon gemacht.

    Wenns richtig mit der RCS Software vorher abgespeichert ist, funktioniert das prima.

    --------------
    Das beste ist, was man draus macht.

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