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Band PA bis 1000 Pax erweitern oder nicht?

  • MarcusD
  • 15. August 2019 um 17:02
  • MarcusD
    Beiträge
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    • 15. August 2019 um 17:02
    • #1

    Moin zusammen.

    Anfängerfrage!

    Ich bin neu hier im Forum, hab schon etwas mitgelesen und jetzt eine Frage.

    Ich bin Bassist einer Cover-Rockband. Wir spielen Locations von 100 - 1000 Leuten, von Kneipe bis Bierzelt.

    Wir haben ein Digipult mit InEar und als PA aktive Boxen. Wharfedale 18" Woofer mit 12" The Box Dsp Tops. Die Subs bekommen das Signal von den Tops mit Trennfrequenz 80hz.

    Größere Gigs machen wir mit einem sehr guten PA Verleih inkl. Techniker zu einem top Preis.

    Jetzt verkauft der die HK R-Serie mit vier Subs und zwei Tops inkl. Amping und Kabelage als Komplettpaket für 3Tsd.

    Für Bierzelt reicht das aber wahrscheinlich nicht. Da fährt er dann Bananen auf.

    Wir sind trotzdem am überlegen, uns das Material zuzulegen. Wir könnten die Anlage innerhalb von max. einem Jahr eingespielt haben.

    Unser Bandraum ist leider nicht ebenerdig, sondern im Keller über eine lange Treppe erreichbar.

    Der Mehraufwand ist uns durchaus bewusst und hält uns auch noch etwas vom Kauf ab.

    Gibt es zu dem Preis vergleichbare Anlagen, die besser zu handeln sind, also leichter bei min. gleicher Leistung?

    Achja, Licht bräuchten wir trotzdem weiterhin vom Verleih. Und einen Toni haben wir sowieso immer dabei (also zusätzlich, das machen wir von der Bühne).

    Merci schonmal

    Marcus

  • zegi
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    • 15. August 2019 um 20:18
    • #2

    Ich glaube, dass du das schon selber merkst - es ist keine gute Idee. Es ist total unlustig, schwere Kisten immer wieder eine steile Treppe hoch und runter zu schleppen. Mal regnets, mal ist es eisig, mal hast du 30° im Schatten. Fluchen wirst du jedes mal.

    Ihr habt einen top Partner. Bleibt dem treu und macht das, was ihr gut könnt - Musik!

    Der Ton macht die Musik.

  • yamaha4711
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    • 15. August 2019 um 21:07
    • #3

    seh ich auch so.

    Testweise einfach mal ne Waschmaschine in den Proberaum tragen und wiedr rauf, denn die R Kisten wiegen ähnlich und sind ebenso sperrig.

    Und wer Stackt das dann korrekt und trimmt das System ein?

    Für in eine Eckkneipe rein wäre das totaler Overkill.

    Dann ist ein Top pro Seite nicht wirklich prickelnd, da 50x25°. Zwei pro Seite sind wegen des Öffnungswinkels schon Pflicht.

    Kommt auch darauf an, ob die Kisten original oder verbastelt sind und wie überhaupt der Gesamtzustand ist. Ist halt altes R'n'R Holz und war letztendliich nicht so der reisser, auch als es noch aktuell war.

    Zitat von MarcusD

    Für Bierzelt reicht das aber wahrscheinlich nicht. Da fährt er dann Bananen auf.

    Und wieder jemand der anscheinend nicht so ganz weiß was er da tut.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Seven
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    • 15. August 2019 um 22:22
    • #4

    Ich habe in meiner Musiker-"Karriere" auch ein paar Bands mit eigener PA hinter mir. Ich habe ebenerdige Proberäume sehr zu schätzen gelernt und jede Treppenstufe auf dem Weg verflucht. Nachts nach einem Gig noch am Proberaum ausladen gehört nicht zu den schönen Erinnerungen in dem Zusammenhang.

    Auch wenn das Angebot preislich in Ordnung ist, scheint mir genau diese PA für Eure Zwecke nicht passend. Eine PA aus 18er Wharfedale Sub und 12er TheBox Top könnte man auf viele Arten verbessern/ersetzen, die Euch wirklich weiterbringen. Es muss ja nicht immer größer und lauter sein. Eine Option wäre es, eine PA mit 15er Sub und 10er Top zu nehmen, die leichter, kompakter und besser klingend bei gleichem Output wäre.

  • schotte
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    • 15. August 2019 um 23:12
    • #5

    Hallo,

    also unter "Bänd PA" stell ich mir auch was anderes vor als das nur 2 HK-R Bässe , also quasie 2 HD-15 da schmalbandig *rum töckern*. Willschst da noch "infra-Bässe" drunter packen ?? ^^

    ;) Schotte

  • MarcusD
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    • 16. August 2019 um 00:02
    • #6

    Moin.

    Danke schonmal für die Rückmeldungen.

    schotte Es wären insgesamt 4 Subs und zwei Tops im Angebot.

    Zitat von yamaha4711

    Und wer Stackt das dann korrekt und trimmt das System

    Das macht jeweils der Toni, den wir dafür anheuern. Teils also der, der uns die Anlage verkaufen würde.

    Und doch, ich bin überzeugt, dass er weiß, was er macht. Gotthard, Rock meets Classic, Core Leoni etc. sind für mich Referenz genug.

    Die "dicke" Anlage würden wir je nach Bedarf bei größeren Events verwenden, in der Kneipe an der Ecke stellen wir jetzt eh schon unsere kleine mit Wharfedale und The Box 12" hin.

    Am besten wäre natürlich eine beliebig erweiterbare, den jeweiligen Locations anpassbare PA aus einzelnen leichten Bausteinen.

    Nicht vergessen, das ist unser Hobby.

    Gruß

    Marcus

  • zegi
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    • 16. August 2019 um 07:05
    • #7

    4 Subs und 2 Tops ist bei der R-Serie das zwingende Minimum für eine Seite. Soll heissen, damit bringt ihr nix sinnvolles gebacken.

    Der Ton macht die Musik.

  • treibsand
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    • 16. August 2019 um 09:11
    • #8
    Zitat von yamaha4711

    Und wieder jemand der anscheinend nicht so ganz weiß was er da tut.

    Hmm.

    Jemand, der 2019 noch R-Serie gebraucht aus seinem Verleih weiterverkauft - und dann so unsinnige Stückzahlen, der weiß ganz sicher nicht, was er bisher getan hat.

    Mag sein, daß euer Tony einen guten Sound macht, schnell arbeitet und/oder sympathisch ist.

    Eine gute Coverage - also sinnvolle, gleichmäßige Verteilung des Klangbildes über möglichst viele Zuhörer - lässt sich aber nicht mit EINEM eng abstrahlenden Horntop je Seite bewerkstelligen.

    Und für ein Linearray fehlen in Zelten i.d.R. Höhe, Breite, Hängepunkte. Das ist auch nicht das richtige Werkzeug.

    Eine R-Serie hätte ich mir -selbst als kleiner Garagenverleiher- nicht ans Bein gebunden!

    Wenn ihr 3K in einem Jahr einspielt - warum leistet man sich dann nicht was Sinnvolles, was sich in 3-5 Jahren erst amortisiert, dafür besser skalier- & handelbar ist?

    Was ist mit dem Drumherum? Transporter, Lagerung (ebenerdig), Reparatur/Service/Know-How, Zubehör?

    Wenn ihr 'auf dem Absprung nach oben' seid, dann leistet euch was vernünftiges. Auch einen "eigenen" Techniker, der sich um den Krempel kümmert. Das dürfte aber maximal entfernt von Wharfdale & Kneipengigs sein.

    Nichts gegen das Holz an sich - in Stückzahlen vom richtigen Systemtechniker gehängt & betrieben, war das toll. Als Groundstack mit 1 Top/2Subs je Seite ist es eine Kathastrophe!

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • MarcusD
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    • 16. August 2019 um 17:08
    • #9

    Moin.

    Alles klar, habs kapiert. ;)

    Wir sind aber nicht auf dem Absprung nach oben und wollen das auch nicht!

    Aber zumindest finanziell ist es schon lohnenswert, wenn wir beim PA-Verleih einsparen könnten.

    Was wäre denn eine Anlage, die heutigen Maßstäben gerecht würde und trotzdem schon gebraucht erhältlich ist?

    Mir ist schon auch klar, dass das vorhandene Equipment Profi-Ansprüche nicht mal ansatzweise erfüllen kann.

    Gruß

    Marcus

  • zegi
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    • 16. August 2019 um 17:15
    • #10

    Eine PA, die von 150 Nasen Kneipe bis Bierzelt passt?

    Der Ton macht die Musik.

  • MarcusD
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    • 16. August 2019 um 17:40
    • #11
    Zitat von zegi

    Eine PA, die von 150 Nasen Kneipe bis Bierzelt passt?

    Naja, mit zwei Subs und zwei Tops z.B. für Kneipe, mit x Subs und y Tops für Bierzelt. Wobei das Gros der Gigs sich dazwischen bewegt.

    Marcus

  • yamaha4711
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    • 16. August 2019 um 17:59
    • #12

    Ganz dringender Tip nochmal: Lasst die Finger von den Kisten, denn

    Zitat von MarcusD

    Aber zumindest finanziell ist es schon lohnenswert, wenn wir beim PA-Verleih einsparen könnten.

    dies wird sich niemals einstellen, eher das Gegenteil.

    Wenn es schon etwas fetter sein soll (das was da bisher spielt ist halt wirklich nur Hobbyklasse), dann schaut euch mal nach gebrauchtem Material von

    Seeburg TSM Serie mit G-Sub

    d&b C7

    Dynacord XA5 oder XA2

    TW Audio M10 mit B15

    RCF ART712 mit irgendwelchen RCF Bässen

    um.


    gebrauchte-veranstaltungstechnik.de

    wäre eine Anlaufstelle.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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