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  5. Licht

LEDs dimmen // qualitative Leuchtmittel gesucht

  • pfeiffe
  • 16. März 2020 um 12:50
  • pfeiffe
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    • 16. März 2020 um 12:50
    • #1

    Hallo liebe Lichtfraktion!

    Ich bin gerade in der Planung der Beleuchtung für die Ausstellungsfläche eines kleines Veranstaltungsraums. Das Ganze soll mit einem 230V Schienensystem realisiert werden, an dem am Ende Lampen mit klassischer GU10 / E27 Fassung hängen.

    Bei normalem Betrieb ohne Ausstellungsobjekte sollen die Lampen in gedimmtem Zustand für eine gemütliche Raumbeleuchtung sorgen. Ganz wichtig ist, dass die Leuchtmittel stromparend sein müssen. Konventionelle Lauchtmittel kommen (abgesehen davon dass sie eh nicht mehr erlaubt sind) daher nicht in Frage.

    Frage 1: ich bin auf der Suche nach sehr guten Leuchtmitteln mit Fassung GU10 oder E27, die nach Euren Erfahrungen ein schönes Licht machen und dimmbar sind. Vermutlich wird das Ganze auf LED Leuchtmittel hinauslaufen. Ich bin bzgl. der Lichtqualität von LED Leuchtmitteln jedoch sehr empfindlich und suche ein Leuchtmittel mit wirklich ordentlichem Licht. Der Preis für das Leuchtmittel spielt erstmal eine untergeordnete Rolle. Habt ihr da Empfehlungen?

    Frage 2: Das System soll über einen Dimmer mit DMX gedimmt werden. Kann ich da einen branchenüblichen Dimmer benutzen oder brauche ich da etwas spezielles auf Grund der LED Technologie?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

  • floger
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    • 16. März 2020 um 13:05
    • #2

    Schau mal bei Ledon. Deren CRI liegt bei über 90. Die haben auch Lampen mit Sunset dimming. Diese verschieben die Farbtemperatur beim Dimmen nach unten. Gibt's auch als Spot mit GU10

    EDIT: Wegen der Dimmern würde ich eher bei Hutschienengeräten suchen. Die können den dafür benötigten Phasenabschnitt.

  • MuellerSound
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    • 16. März 2020 um 14:28
    • #3

    Aus einen Thread vor ca. gut einem Jahr blieb mir in Erinnerung, dass jemand für eine Ausstellung iirc in der Schweiz sehr zufrieden Osram-LEDs eingesetzt hat. Diese gibts in einer bestimmten Ausführung als GU10 und dimmbar sowie mit ordentlicher Lichtfarbtemperatur.

    Auch als Ersatz für Sunstripes wurden die hier schon mal diskutiert.

  • pegler
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    • 16. März 2020 um 17:40
    • #4

    Wir hatten im Herbst letzten Jahres den Harry de Lon vom Systemhaus Zeiler zu ner Produktdemo bei uns im Theater und der hat da auch ein LED-Saallicht vorgestellt. Die Leuchtmittel waren E27 "Glühbirnen" mit diesen Filament-LEDs drin und wurden, wenn ich es noch richtig weiß, über nen 24V Dimmer gedimmt. Lief sauber ohne Flackern und die LED-Birnen hatten Filamente mit unterschiedlichen Farbtemperaturen verbaut, die je nach Stromzufuhr an oder aus waren, also mit eingebautem red-shift.

    Bei der Präsentation hat der Harry gesagt, dass man bei einem entsprechenden Umbau der vorhandenen Saalbeleuchtung nur Dimmer und Leuchtmittel tauschen müsste und die Verkabelung wohl bestehen bleiben kann. Ich geh also mal davon aus, dass das System auch mit Stromschienen funktionieren sollte.

    Dennoch stellt sich so ein bisschen die Frage nach was für einer Beleuchtung du suchst. Die Beleuchtung in einem Ausstellungsraum ist ja eher so (also so kenn ich das), dass es pro Exponat eine oder mehrere von diesen speziellen "Ausstellungs"-Lampen gibt - diese sind aber eher weniger für eine gleichmäßige Saalbeleuchtung geeignet...

  • pfeiffe
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    • 16. März 2020 um 18:31
    • #5

    Vielen Dank für die Antworten.

    Zitat von pegler

    Dennoch stellt sich so ein bisschen die Frage nach was für einer Beleuchtung du suchst. Die Beleuchtung in einem Ausstellungsraum ist ja eher so (also so kenn ich das), dass es pro Exponat eine oder mehrere von diesen speziellen "Ausstellungs"-Lampen gibt - diese sind aber eher weniger für eine gleichmäßige Saalbeleuchtung geeignet...

    Der Plan ist es, über die Stromschienen 60° Spots an die Decke zu hängen, die die entsprechenden Wandflächen ausleuchten. Wenn dort eine Ausstellung ist und Bilder hängen, beleuchten die Spots in voller Helligkeit die Bilder. Ansonsten hängen dort Vorankündigungen für kommende Veranstaltungen u.ä., so dass im normalen Betrieb die Spots recht weit heruntergedimmt ein gemütliches indirektes Licht machen, und gleichzeitig ein wenig die Plakte beleuchten sollen.

    Ich habe mir jetzt mal die LEDON LED Birnen mit Sunset Technologie bestellt. Das scheint mir eine gute Lösung zu sein, weil die LED's ja insbesondere beim herunterdimmen immer sehr hässliches Licht machen, was mit diesen Leuchtmitteln hoffentlich anders ist.... Insgesamt 17 Leuchten sollen an einem Electron DMR.731 Phasenabschnittsdimmer betrieben werden, den ich ebenfalls bestellt habe.

    Ich werde das mal ausgiebig testen und Euch dann hier Bericht erstatten ;)

  • floger
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    • 16. März 2020 um 18:40
    • #6
    Zitat von pfeiffe

    Ich habe mir jetzt mal die LEDON LED Birnen mit Sunset Technologie bestellt. Das scheint mir eine gute Lösung zu sein, weil die LED's ja insbesondere beim herunterdimmen immer sehr hässliches Licht machen, was mit diesen Leuchtmitteln hoffentlich anders ist...

    Mein Kollege hat die im Wohnzimmer und ist begeistert.

  • treibsand
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    • 16. März 2020 um 19:24
    • #7

    Ich hab die auch im Wohn-/Speisezimmer, bin aber nur Demo begeistert - auch aufgrund der restlichen Infrastruktur, die Hauptursache für meine Missstimmung ist: ein Schalter und nachgeschaltet IKEA Dimma.

    Wenn man den Krempel ganz runterDIMMAt, Ist beim Aus-/Einschalten die Hysterese zu groß und die Lampen bleiben dunkel.

    Es reicht also nicht, beim niedrigsten Wert zu starten...

    Klassische Glühfäden hätten das Problem nicht, da sie ja ab Jede Schaltspannung zu Wärme gemacht haben.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • pfeiffe
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    • 16. März 2020 um 19:32
    • #8

    Laut dem überaus fachkundigen, freundlichen und auskunftsfreudigen Support des Electron Vertriebs, scheint genau das eins der Hauptthemen bei dimmbaren LEDs zu sein. Die Elektron Dimmer haben dafür eine Einstellung, mit der sich die Dimmkurve exakt auf das Leuchtmittel anpassen lassen, so dass sich beim Dimmen zum Beispiel auch der komplette Faderweg eines DMX-Pults nutzen lässt.

    Zugegebenermassen ist dieser Dimmer nichts fürs Wohnzimmer, aber für meine Zwecke ist das schon schick und ich bin mal gespannt wie gut das funktioniert... :D

  • floger
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    • 16. März 2020 um 19:35
    • #9

    Die DIMMA sind doch ganz normale, besonders billige, Driac-Dimmer? Dass das nicht sauber funktioniert ist ja fast zu erwarten.

  • treibsand
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    • 16. März 2020 um 19:51
    • #10

    Hab nix anderes behauptet...

    Aber:

    Glühfaden: geht.

    LED: geht nicht.

    Das liegt also nicht NUR am Dimmer... ;)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • floger
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    • 16. März 2020 um 19:57
    • #11

    Man darf aber das Problem deshalb nicht auf die Lampen schieben. Der Dimmer ist einfach nicht für LEDs geeignet. Punkt. Du beschwerst dich ja auch nicht, dass du mit nem Hammer keine Schraube festgezogen kriegst. Kann man zwar versuchen damit reinzukloppen, aber halten wird es nicht.

  • DJheini
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    • 16. März 2020 um 20:36
    • #12

    Die Preise der Ledon sind aber schon heftig. 25-40€ für eine Glühlampe sind schon eine Ansage.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • floger
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    • 16. März 2020 um 20:50
    • #13

    Ich hab die GU10 sunset für 16€ gefunden.

  • treibsand
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    • 16. März 2020 um 21:20
    • #14
    Zitat von floger

    Man darf aber das Problem deshalb nicht auf die Lampen schieben. Der Dimmer ist einfach nicht für LEDs geeignet. Punkt. Du beschwerst dich ja auch nicht, dass du mit nem Hammer keine Schraube festgezogen kriegst. Kann man zwar versuchen damit reinzukloppen, aber halten wird es nicht.

    Konfuszius sagt: "Es ist einfacher, eine Schraube mit dem Hammer reinzuhauen, als einen Nagel mit dem Akkuschrauber"...

    ICH beschwere mich nur über fehlende Glühlampen...!

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • floger
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    • 16. März 2020 um 21:28
    • #15
    Zitat von treibsand

    Konfuszius sagt: "Es ist einfacher, eine Schraube mit dem Hammer reinzuhauen, als einen Nagel mit dem Akkuschrauber"...

    Irgendwie habe ich diese Antwort kommen sehen...:)

    Zweiteres hängt auch stark von der Qualität des Akkuschraubers ab. ;)

  • secluded
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    • 17. März 2020 um 00:03
    • #16

    "schönes Licht" sind im Heimgebrauch 3.200Kelvin - Im OP-Saal 6.000Kelvin - am Arbeitsplatz 4.000 bis 5.000 Kelvin - auf Theaterbühnen zwischen 2.300 und 5.400 Kelvin- was willst Du denn eigentlich mit "schönem Licht" anleuchten ?

    Ausstellungsfläche im Museum ?

    Ausstellung von Heimarbeiten an der Volkshochschule ?

    Kunstplastiken im Landratsamt ?

    Auktions-Podium für Bilder ?

    ...für jede Art von "Ausstellung" gibt's diverse Möglichkeiten von Beleuchtung...

    ...ich denke 'mal, daß Du von 'ner Eco-Schiene tippst (Eutrac / nordic) - da gibt es auch hunderte von Modulen - auch in LED mit Vorschaltgerät am Schienenträger mit passenden Leuchtmitteln - jedoch wirst Du da mit 'nem Unterputzdimmer und 'nem LED-Leuchtmittel in 'ner GU10-Fassung am Schienenträger nicht weit kommen.... - wobei bei dem ganzen CoV2-Wahnsinn könnte man momentan etwas Zeit haben, um da ein paar Arbeitstunden drinne zu vergraben...........


    Gruß

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • pfeiffe
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    • 17. März 2020 um 11:23
    • #17
    Zitat von secluded

    "schönes Licht" sind im Heimgebrauch 3.200Kelvin - Im OP-Saal 6.000Kelvin - am Arbeitsplatz 4.000 bis 5.000 Kelvin - auf Theaterbühnen zwischen 2.300 und 5.400 Kelvin- was willst Du denn eigentlich mit "schönem Licht" anleuchten ?

    Danke für die Zahlen. Das ist mir durchaus bewusst. Es geht im Wesentlichen um Kunstausstellungen mit Bildern. Da das Ganze auf non-profit Basis läuft ist der Qualitätsanspruch ist nicht besonders hoch. So lange die Bilder enigermassen zu sehen sind ist alles OK. Die Herausforderung ist eher die Multifunktionsanforderung... Es hängen dort auch sehr oft keine Bilder, dann soll die Wandfläche stark gedimmt mit warmem Licht angestrahlt werden um gemütliches indirektes Raumlicht zu realisieren. Meine Erfahrung nach machen günstige LED Leuchtmittel sehr oft ein ziemlich kaltes und für mein Empfinden sehr unangenehmes Licht. Ganz besonders unschön wird es, wenn diese Leuchtmittel dann heruntergedimmt werden. Ich kann das leider nicht genauer beschreiben, ich bin halt eigentlich eher im Tonbereich zu Hause :D :D :D Ich probiere das jetzt mal mit dem LEDON Leuchtmitteln aus, dieser Vorschlag von floger scheint mir eine ganz passende Lösung zu sein.

    Zitat von secluded

    jedoch wirst Du da mit 'nem Unterputzdimmer und 'nem LED-Leuchtmittel in 'ner GU10-Fassung am Schienenträger nicht weit kommen....

    Ich wüsste jetzt nicht, warum mein Plan nicht funktionieren sollte. Du darfst mich aber gerne aufklären.


    Grüße,

    pfeiffe

  • secluded
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    • 17. März 2020 um 14:57
    • #18
    Zitat von pfeiffe

    Ich wüsste jetzt nicht, warum mein Plan nicht funktionieren sollte. Du darfst mich aber gerne aufklären.

    galt für "beim Gebrauch einer ECO-Schiene" :)

    so was : --> https://www.lichtkauf.com/eutrac-3-phase…umber=YL-145101

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • floger
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    • 17. März 2020 um 15:20
    • #19
    Zitat von secluded

    galt für "beim Gebrauch einer ECO-Schiene" :)

    so was : --> https://www.lichtkauf.com/eutrac-3-phase…umber=YL-145101

    Warum soll das von der Anschlusstechnik abhängen ob Dimmer und Lampe harmonieren?

  • Dodi
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    • 17. März 2020 um 20:53
    • #20
    Zitat von pfeiffe

    dann soll die Wandfläche stark gedimmt mit warmem Licht angestrahlt werden um gemütliches indirektes Raumlicht zu realisieren.

    In diesem Fall würde ich eher zu 2700 bis maximal 3000 Kelvin raten.

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