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Reisekosten

  • ThoSchu
  • 14. August 2020 um 21:44
  • ThoSchu
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    • 14. August 2020 um 21:44
    • #1

    Wie berechnet Ihr Reisekosten an Eure Auftraggeber weiter?

    Nehmt Ihr die tatsächlich entstandenen kosten oder nehmt Ihr da irgendeine Tabelle als Grundlage.

    Besonders spannende Fälle: Anfahrt im privaten KFZ und Übernachtung bei Freunden...

  • monithor
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    • 14. August 2020 um 21:53
    • #2

    kann ich nicht sagen, hab ich beides nicht ;)

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • ThoSchu
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    • 14. August 2020 um 22:19
    • #3
    Zitat von monithor

    kann ich nicht sagen, hab ich beides nicht

    Ok, ohne Freunde und Auftraggeber ist eine Antwort nicht zu erwarten...

  • schurik
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    • 14. August 2020 um 22:22
    • #4

    Zu den Fahrtkosten, da gibt es zwar Schlüssel pro km, ich persönlich rechne immer Spritkosten plus 50%.

    Übernachtungen sind bei mir Teil der 50% vom Reisetag, wenn echte belegbare Kosten entstehen kommen die on top, wenn nicht ist das meine Kulanz.

  • skyper
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    • 14. August 2020 um 22:29
    • #5
    Zitat von monithor

    kann ich nicht sagen, hab ich beides nicht ;)

    Reisekosten und Arbeitgeber, oder Anfahrt und Freunde? ?

    Zugticket 2. Klasse hab ich damals gerne als Äquivalent genommen. Ob ich dann mit Auto, Rakete oder Fahrrad angereist bin ging keinen was an.

    Oder Entfernung nach Google maps mal Kilometerpauschale, ggf abzüglich eines "Höflichkeitsradius" in dem man normalerweise ohne Berechnung anreisen würde. (Hausnummer 35...50cent je km, je nach Verhandlungsgeschick)

    War mit BahnCard 50 oft die wirtschaftlich bessere Berechnungsmethode :)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Tobias Zw.
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    • 14. August 2020 um 22:43
    • #6

    Egal, wie ich anreise (im Regelfalle Bahn): In Mitteleuropa zu fahrende Auto-km laut Google Maps *0,39 €, Reisezeit ist Arbeitszeit.


    International dann nach Absprache.

    Beste Grüße Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • phlownd
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    • 14. August 2020 um 23:07
    • #7

    Feste Stundensätze für Reise und eigentliche Arbeit, letztere etwas höher als bei Reise.
    Übernachtung meist pauschal, jedoch mit Anpassungen z.B. bei Schweiz oder extremer Provinz.

  • schurik
    Gast
    • 14. August 2020 um 23:12
    • #8

    ps: ich reise aber auch eher selten mit dem Auto an

    Zitat von Tobias Zw.

    Egal, wie ich anreise (im Regelfalle Bahn): In Mitteleuropa zu fahrende Auto-km laut Google Maps *0,39 €, Reisezeit ist Arbeitszeit.


    International dann nach Absprache.

    Beste Grüße Tobias Zw.

    naja international gehe ich ehrlich gesagt äußerst ungern in Vorleistung ;)

  • ThoSchu
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    • 14. August 2020 um 23:18
    • #9
    Zitat von schurik

    ps: ich reise aber auch eher selten mit dem Auto an

    naja international gehe ich ehrlich gesagt äußerst ungern in Vorleistung ;)

    Gerede da buche ich gerne selber. Agenturen haben da nicht selten komische Vorstellungen, wie ich reisen mag. Was aber nicht heißt in Vorleistung zu gehen.

    Genau darum geht es hier...

  • schurik
    Gast
    • 14. August 2020 um 23:31
    • #10

    Privater PKW und international schliessen sich bei mir grundsätzlich aus, wenn die Agentur das persönliche Meilenprogramm ignoriert bleibt dann meist als Option nur Gang oder Fenster ?


    Daher kann ich nur für Schland und Polen mitreden, bis 5-6 Stunden Reisezeit präferiere ich auch die Bahn.

  • wora
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    • 15. August 2020 um 00:47
    • #11

    kommt bei mir auf den kunden an.

    wenn es industrie ist, berechne ich eine km pauschale, in die ich sowohl die kosten des fahrzeuges als auch einen (im vergleich zur eigentlichen arbeit aber geringeren) stundenlohn einkalkuliert habe. das liegt dann meist so im bereich 80ct/km. da gab es noch nie beschwerden.

    bei musikern berechne ich in einem 50km umkreis um meinen wohnort nichts extra.

    wenn es mal weiter weg geht (was bei mir mittlerweile zum glück kaum noch vorkommt - ich war früher einfach zu oft unterwegs) berechne ich einen km satz, der sich auf das verwendete fahrzeug bezieht. arbeitskosten berechne ich hier nur, wenn die reisezeit wirklich nennenswert ist (also z.b. mehrere stunden)

    ins ausland fahre ich normalerweise gar nicht mehr, keine lust darauf ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 15. August 2020 um 12:11
    • #12

    Außerhalb des unmittelbaren örtlichen Umfeldes arbeite ich schon seit langer Zeit praktisch ausschließlich direkt für Künstler bzw. deren Agenturen. Dabei ist es branchenüblich, dass sämtliche Reisemodalitäten vom Auftraggeber organisiert/ gebucht/ bezahlt werden. Also Nightliner, Hotels, Shuttles, Flüge, Mietwagen, und alles was unmittelbar damit zusammenhängt. Kleine Barauslagen (z.B. Taxi, ÖPNV oder so was) werden zeitnah gegen Bargeld aus der Tourkasse getauscht. Es wäre unsinnig, so etwas in die eigene Buchführung zu übernehmen und an den Auftraggeber weiterzuberechnen – als 'toter Umsatz‘, der keinerlei Gewinn zur Folge hat, würde dadurch lediglich die eigene Gewerbesteuer steigen.

    Anders kann es z.B. bei Bahnfahrten aussehen. Wenn man sich aus beruflichen Gründen eine Bahncard leistet, dem Kunden aber den regulären Ticketpreis berechnen darf, kann das für den Einen oder Anderen wirtschaftlich durchaus Sinn machen.

    Bei nennenswerten Fahrten mit eigenem (Betriebs-)Fahrzeug (kommt vor allen Dingen in der Festivalsaison immer wieder mal vor) berechne ich die üblichen 30 Cent Kilometerpauschale plus Umsatzsteuer. Das ist fast immer mit der Möglichkeit der Materialvermietung (Pulte, Mikrofonsätze, …) verbunden und lohnt sich deshalb in den meisten Fällen auch. Auslagen (Maut, Fähren, Hotelgaragen u.ä.) auch hier gegen Bargeld aus der Tourkasse; die Arbeitsleistung ist über die üblichen Tagessätze (Reise-/ Offday = halber Tagessatz) abgegolten.

    Bei all dem lohnt es sich, sich immer auch die steuerlichen Auswirkungen vor Augen zu halten. Beispielsweise setze ich beim Firmenfahrzeug nicht die monatlichen 1% eines fiktiven Listenneupreises als Privatnutzungsanteil an, sondern führe brav Fahrtenbuch. Da sind laaange berufliche Fahrten gegenüber kaum nennenswerter Privatnutzung natürlich super, auf diese Weise komme ich in der Steuererklärung schon seit vielen Jahren nie über 4% Privatnutzungsanteil. Und der Unterschied zwischen 500 und 5000 Euro Privatentnahme kann ziemlich wichtig sein für das, was am Ende nach Steuern übrig bleibt, und aus den paar Stunden öder Fahrtenbuchschreiberei leicht die bestbezahlten des ganzen Jahres machen.8|

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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