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Kopfhörersignal über LAN Netzwerk

  • mycrobit
  • 11. Mai 2021 um 10:11
  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 10:11
    • #1

    Hallo zusammen,

    auf der Suche nach einer einfachen und günstigen Lösung das Kopfhörersignal über ein LAN Netzwerk zu übertragen, bin ich auf keine gute Lösung gestoßen.

    Folgender Aufbau:

    X-Air18 steht auf der Bühne und wird über Netzwerkkabel mit einem PC fernbedient. Jetzt würde ich gern über den Kopfhörer in die Kanäle rein hören können. Der Ausgang ist aber auf der Bühne und ich möchte kein weiteres Kabel verlegen wollen.

    Ich habe mir schon verschiedene Sachen wie DANTE angeschaut und finde alles etwas übertrieben. Habt ihr noch eine Idee wie man das lösen kann?

    Gruß Gunter

  • julianstroebel
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    • 11. Mai 2021 um 10:15
    • #2

    Kollege von mir verwendet für seinen Tablet Mischer ein günstiges In-Ear System. Vielleicht wäre das für dich auch eine Lösung?

  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 10:39
    • #3

    Das habe ich mir auch schon überlegt, aber ich hatte noch Hoffnung eine einfache Lösung über das LAN zu finden. Es gibt verschiedene Lösungen Audiostreams vom PC ins Netz zu spielen. Dafür ist aber immer ein PC an der Senderseite nötig. Mir schwebt solch ein einfaches Teil wie von Monacor für DANTE vor https://www.monacor.de/produkte/besch…te/adp-dai-2x0/

  • ERICH
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    • 11. Mai 2021 um 10:58
    • #4

    ich habe für exakt diese Änderung einen Silex LAN zu USB Konverter nebst einer Soundkarte im XR18 Rack.

    Damit kommt das KopfhörerSignal zum FoH und Pausenmusik nach vorn (Aux in)

    Funktioniert seit Jahren zuverlässig.

    Geht auch mit dem internen Interface im 2x2 Modus. Das verwende ich jedoch für einen Multitrack Zuspieler direkt auf der Bühne.

    Hier noch ein leicht veraltetes Schema:

    (Das Kabel von Kopfhörer Ausgang zum USB Audio-Interface fehlt und es ist das alte Interface dargestell - mittlerweile hab ich da so ein UCA 202 drin, auch der IEM KHV ist inzwischen was ordentliches).

    Einmal editiert, zuletzt von ERICH (11. Mai 2021 um 11:13)

  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 11:13
    • #5

    Das schaut interessant aus. Leider finde ich die Silex Teile aber immer nur mit USB Anschlüssen. Kann man den Kophörerausgang vom X-Air18 als Ausgang auf den USB Anschluss legen?

    Ich stehe gerade auf den Schlauch. =O

  • ERICH
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    • 11. Mai 2021 um 11:16
    • #6

    schau nochmal genau hin - da ist im Bild und im Text eine Soundkarte dazwischen ;)

    Am Laptop kommen dann die Playbacks aus Winamp und das KopfhörerSignal wird mit eine software - Audio Brücke an die KH Buchse ausgegeben.

  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 11:33
    • #7

    Jetzt ist das Bild auch bei mir angekommen, war wohl ein Knoten in der Leitung. ;)

    Ja, das ist jetzt klar und wird sicher die beste Lösung werden. Da brauche ich nur versuchen auf der FOH Seite dem Raspberry die Soundkarte beizubringen und kann dann den Audioausgang nutzen. An die Möglichkeit über das LAN auch gleich den Zuspieler zu machen finde ich genial. Jetzt habe ich es mit der Fernbedienung von VLC gemacht. Also würde sich da der SILEX DS-510 am besten eignen, oder welchen hast du verwendet?

  • ERICH
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    • 11. Mai 2021 um 11:42
    • #8

    Mit dem internen Audiointerface geht leider kein Routing des Kopfhörersignals, daher das externe.

    Aber ich hab auch das in einer Anwendung laufen, wo zuspielungen und Stereo Mitschnitt auf einem entfernten Laptop damit gemacht werden (Kirche).

    Ich habe ein Siles SX 3000 GB.

    War aber schon damals ein Auslaufmodell.

    Ich glaube die Silex Kisten sind alle ähnlich, für diese Anwendung.

    Als Software Brücke habe ich VB Audio Voicemeeter - einmal eingestellt läuft das problemlos.

    Nur noch ein Talkback mit reinzustricken hab ich noch nicht geschafft - dazu war der Leidensdruck aber auch nicht hoch genug :)

    Wer das aber auch noch haben möchte plant am besten ein Interface mit 4 Kanälen ein.

    Einmal editiert, zuletzt von ERICH (11. Mai 2021 um 14:54)

  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 11:53
    • #9

    Ich habe gerade bei der Firma eine Anfrage gestartet, ob es auch eine Möglichkeit für Linux gibt. Der virtuelle USB Port wird ja nur für Windows oder Mac angeboten.

    Für das Talkback würde sich doch eine Soundkarte mit Audio IN + OUT anbieten. Den Zuspieler kann man ja über die eingebaute USB Soundkarte machen.

  • robert müller
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    • 11. Mai 2021 um 12:13
    • #10

    Andere Idee, da ja schon ein Netzwerkkabel liegt:

    Mit entsprechender Adaptierung kannst du das Netzwerk auf zwei Adernpaaren mit 100MBit fahren (reicht zur Fernsteuerung dicke aus), und die freien Adern für das analoge Kopfhörersignal verwenden. Du könntest dann einfach den Kopfhörerausgang des X-Air über das Kabel schicken und fertig.

    Bei Interesse kann ich das etwas genauer ausführen.

  • ERICH
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    • 11. Mai 2021 um 12:32
    • #11

    Das nutzen auch einige Leute - funktioniert auch.

    Ich wollte aber ganz reines Ethernet - das kann ich verlängern und mit switches extendern,...

    Hat mir schon ein paar mal den Hintern gerettet ...

  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 13:59
    • #12

    Das mit den freien Aderpaaren hatte ich auch schon im Hinterkopf, wäre die billigste Lösung, doch dann könnte man auch nur das eigene Netz verwenden. Wenn das Netz dann auch noch für das Licht (Artnet) verwendet wird, könnte es möglicherweise Probleme geben. Wobei das glaube auch auf einem 100er Netz läuft.

  • marce
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    • 11. Mai 2021 um 14:35
    • #13

    dann würde ich einfach 2 Kistchen mit einem RaspPi drin und entsprechenden nach außen geführten Ausgängen basteln - und die können sich ja dann problemlos per Netzwerk unterhalten.

    Entsprechend eingerichtet laufen die ja dann auch Standalone "einfach nur einschalten" ohne irgendein zutun solange das Netzwerk zwischendrin einen nicht ärgern will...

  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 14:56
    • #14

    Der eine RaspPI ist ja schon da, mit dem ich die Fernsteuerung mache. Audioausgang hat der auch. Müsste man den "Sender" noch mit einer Soundkarte ausstatten. Auch eine Überlegung.

    Mir gefällt die Lösung von ERICH sehr gut, weil da noch mehr möglich ist. Geht eben nur wenn das Teil auch von Linux unterstützt wird. Von der Firma habe ich noch keine Antwort erhalten.

  • marce
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    • 11. Mai 2021 um 15:00
    • #15

    ich würde mir trotzdem einfach 2 sep. Kistchen bauen - ein "idiotensicheres, einfaches System" Audio-In -> Netzwerk -> Audio-Out kann man ja durchaus öfters brauchen

  • ERICH
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    • 11. Mai 2021 um 15:00
    • #16

    Da geht so einiges.

    Ich schick wie im Bild zu sehen auch gleich DMX mit raus.

    Per Midi geht an dem Teil auch sehr viel nützliches leicht umzusetzen.

  • mycrobit
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    • 11. Mai 2021 um 17:02
    • #17

    Für die einfache Variante habe ich schon was passendes gefunden, da brauche ich nicht erst groß basteln:

    https://www.pollin.de/p/cable-sharin…ethernet-723180

    Für den Anschluss des Kopfhörers nehme ich ein Stück Netzwerkkabel mit einem Klinkenstecker und einen kleinen Verstärker wo ich gleich noch die Lautstärke regeln kann. Nach 50m Kabel ist das auch besser so.

    Wenn ich von Silex eine Antwort bekommen habe melde ich mich dazu.

  • ERICH
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    • 11. Mai 2021 um 19:43
    • #18

    Oder einfach statt des Raspberry ein Latte Panda mit Windows.

    Mein FoH Laptop ist ein uraltes ThinkPad mit Win XP das läuft einfach.

  • robert müller
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    • 11. Mai 2021 um 21:33
    • #19
    Zitat von mycrobit

    Für die einfache Variante habe ich schon was passendes gefunden, da brauche ich nicht erst groß basteln:

    https://www.pollin.de/p/cable-sharin…ethernet-723180

    Für den Anschluss des Kopfhörers nehme ich ein Stück Netzwerkkabel mit einem Klinkenstecker und einen kleinen Verstärker wo ich gleich noch die Lautstärke regeln kann. Nach 50m Kabel ist das auch besser so.

    Wenn ich von Silex eine Antwort bekommen habe melde ich mich dazu.

    Yep, so hätte ich das auch vorgeschlagen. Das sollte selbst ohne Verstärker funktionieren und ist von Materialeinsatz her einfach unschlagbar günstig. Kann nicht schaden, sowas im Toolkoffer zu haben. Die Raspi-Lösung kann man ja parallel auch noch bauen und ist dann für alles was kommen mag gerüstet.

  • mycrobit
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    • 13. Mai 2021 um 08:35
    • #20

    Gestern habe ich eine Antwort von Silex bekommen:

    "Zur Verbindung eines an den DS-510 angeschlossenen USB-Gerätes mit einem Linux-Rechner wäre eine entsprechende Software für dieses Betriebssystem notwendig. Silex hat Treiber und Software nur für Windows und Macintosh Betriebssysteme entwickelt....Für die Linux-Welt ist die Nachfrage leider zu gering, als dass sich eine Entwicklung lohnen würde. Weiterhin gibt es das GPL Problem. Das KnowHow, das insbesondere in unserem Treiber steckt, möchten wir nicht als open source öffentlich zur Verfügung stellen, weil das unser Kapital ist."

    So kann man sich natürlich keinen neuen Markt eröffnen. Da verzichte ich lieber, aber auf Windows werde ich deshalb nicht wieder umsteigen. Schauen wir mal was es noch für Lösungen gibt.

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