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Automixer live. ?

  • Freakpedda
  • 3. September 2023 um 03:15
  • Freakpedda
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    • 3. September 2023 um 03:15
    • #1

    Moin Kollegen, mir kam grad ne Idee in den Kopp ( nach 2 Jägermeistern ). Manche benutzen ja Optogates um es sauber zuhalten wenn da keiner singt. Würde das theoretisch auch mit dem Automixer gehen, also der in den Pulten? Wie scharf kann man den den einstellen…taugt das oder ist das kompletter Blödsinn?

    Fragen über Fragen..

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • skyworker
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    • 3. September 2023 um 04:17
    • #2

    Wie schon an anderer Stelle gesagt: für Toms kann das super funktionieren ;)

    Oder willst du das bei Vocals einsetzen?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • audiobo
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    • 3. September 2023 um 07:56
    • #3
    Zitat von Freakpedda

    Moin Kollegen, mir kam grad ne Idee in den Kopp ( nach 2 Jägermeistern ). Manche benutzen ja Optogates um es sauber zuhalten wenn da keiner singt. Würde das theoretisch auch mit dem Automixer gehen, also der in den Pulten? Wie scharf kann man den den einstellen…taugt das oder ist das kompletter Blödsinn?

    Fragen über Fragen..

    Nur bei wechselndem Gesang. Wenn mehrere Musiker gleichzeitig singen wird‘s… seltsam 🤨

    Und auch, wenn ein einzelnes Mikrofon zu viel Spill aufnimmt (z.B. beim Schlagzeuger) hilft es nur bedingt.

  • lisa f.
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    • 3. September 2023 um 08:03
    • #4

    Ich vermute, dass die meisten Gesangsmikros zuviel Backline aufnehmen würden (bei einer 08/15 band mit akustischen Drums und Gitarre / Bass Amps) als dass das funktionieren würde.

    Szenario Gitarrist hüpft während des Songs auf der Bühne rum (viel Backline im Mikro weil der Mensch nicht direkt davor steht) und macht in der Liedpause irgendeine Ansage in normaler Sprechstimme… da wird das nicht aufmachen.

  • audiobo
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    • 3. September 2023 um 10:17
    • #5
    Zitat von lisa f.

    Ich vermute, dass die meisten Gesangsmikros zuviel Backline aufnehmen würden (bei einer 08/15 band mit akustischen Drums und Gitarre / Bass Amps) als dass das funktionieren würde.

    Szenario Gitarrist hüpft während des Songs auf der Bühne rum (viel Backline im Mikro weil der Mensch nicht direkt davor steht) und macht in der Liedpause irgendeine Ansage in normaler Sprechstimme… da wird das nicht aufmachen.

    Du weisst schon, dass Automixer nicht wie Gates sind, sondern kanalübergreifend vergleichend arbeiten?

  • Freakpedda
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    • 3. September 2023 um 14:19
    • #6

    Hatte das tatsächlich für Vocals vor, 3 Gesänge. Nur Schlagzeug auf der Bühne zu hören. Alle In-ear und keine Amps. Nutze den Automixer sonst nur auf Konferenzen, musste da aber noch nie was einstellen. Hat immer im default funktioniert. Der senkt ja die nicht besprochenen Mikros nur ab und macht die nicht ganz zu. Ich probier das mal mit den Einstellungen und werde dann berichten.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • oton
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    • 3. September 2023 um 14:53
    • #7

    PSE ....

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Soundstorm
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    • 3. September 2023 um 16:33
    • #8
    Zitat von Freakpedda

    Hatte das tatsächlich für Vocals vor, 3 Gesänge. Nur Schlagzeug auf der Bühne zu hören. Alle In-ear und keine Amps. Nutze den Automixer sonst nur auf Konferenzen, musste da aber noch nie was einstellen. Hat immer im default funktioniert. Der senkt ja die nicht besprochenen Mikros nur ab und macht die nicht ganz zu. Ich probier das mal mit den Einstellungen und werde dann berichten.

    Da lohnt sich sich der Trick mit Pinknoise als "Phantomkanal":

    Pinknoise auch auf einen Kanal, als viertes Mitglied des Automixers, natürlich nirgendwohin geroutet.

    Dieser Kanal ist nun quasi der Threshhold deines Automixers und sollte ganz knapp über dem Lärm durch das Schlagzeug auf die Mikrofone liegen, dieser verhindert nun , dass wenn niemand singt nur der Kanal aufgeht, auf dem das Schlagzeug gerade am lautesten überspricht.

    Das alles funktioniert aber nur, wenn deine Sänger ´wirklich abwechselnd oder im Chorus die ganze Zeit das Gleiche singen und genau gleich laut sind , sonst schaltet der Automixer die ganze Zeit hin und her.

  • floger
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    • 3. September 2023 um 17:11
    • #9
    Zitat von Soundstorm

    Pinknoise auch auf einen Kanal, als viertes Mitglied des Automixers, natürlich nirgendwohin geroutet.

    Dieser Kanal ist nun quasi der Threshhold deines Automixers

    Wäre es nicht sinnvoll da eine Drum Subgrupe (evtl etwas verzögert) oder ein weiteres Mikro auf der Bühne als Referenz zu nehmen. Damit hätte man einen adaptiven Threshold.

  • TomyN
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    • 3. September 2023 um 17:14
    • #10

    Dann würde aber doch der Drummer, wenn er richtig reinhaut, den Gesang evtl. 'wegdrücken', oder?

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • audiobo
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    • 3. September 2023 um 17:17
    • #11
    Zitat von TomyN

    Dann würde aber doch der Drummer, wenn er richtig reinhaut, den Gesang evtl. 'wegdrücken', oder?

    Nicht wenn du zuvor das Drumset mit den Vocals duckst iron

  • floger
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    • 3. September 2023 um 17:26
    • #12
    Zitat von TomyN

    Dann würde aber doch der Drummer, wenn er richtig reinhaut, den Gesang evtl. 'wegdrücken', oder?

    Das soll ja nur ein Threashold gegen die Einstreuungen des Bühnenlärms sein. Wenn der am Mikro des Sängers lauter ankommt als der Sänger, dann ist wohl besser wenn es weggedrückt wird.

  • Soundstorm
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    • 3. September 2023 um 21:47
    • #13
    Zitat von floger

    Wäre es nicht sinnvoll da eine Drum Subgrupe (evtl etwas verzögert) oder ein weiteres Mikro auf der Bühne als Referenz zu nehmen. Damit hätte man einen adaptiven Threshold.

    Ein Pinknoise, der etwas leiser als der leiseste Sänger und etwas lauter als der lauteste Bleed ist, lässt sich wesentlich einfacher einstellen und überwachen...außerdem hat man dann quasi einen Treshholdregler für den Automixer, egal was gerade auf der Bühne passiert.

  • floger
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    • 3. September 2023 um 22:18
    • #14

    Im Endeffekt hat man dann aber ein Noise gate.

  • wora
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    • 3. September 2023 um 23:21
    • #15

    automixer sind so designt, dass sie gleichberechtigte mikrofone vergleichen und dann das mit dem besten signal bevorzugen. die anderen werden in diesem moment unterdrückt.

    wenn zwei absolut gleiche signale anliegen, wird der ausgangspegel um 3dB (oder andere werte) reduziert, um das ideal des "ein-mikrofon-systems" zu gewährleisten.

    man kann sich leicht denken, dass das bei mehrstimmigem gesang sehr schnell schief gehen kann, denn die pegelverhältnisse zwischen den mikros sind nicht immer konstant.

    automixer nutze ich persönlich deshalb ausschliesslich dort, wo gleichberechtigte mikrofone nur abwechselnd geöffnet sein sollen

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Soundstorm
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    • 3. September 2023 um 23:27
    • #16
    Zitat von floger

    Im Endeffekt hat man dann aber ein Noise gate.

    Nicht, wenn die Sänger abwechselnd singen, oder ein Sänger oft die Mikrofon Position wechselt a la James Hetfield, dann ist das für mich total nachvollziehbar.

    Das mit Gates zu realisieren erfordert schon ein sehr ausgechecktes Sidechainrouting.

  • Soundstorm
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    • 3. September 2023 um 23:28
    • #17
    Zitat von wora

    automixer sind so designt, dass sie gleichberechtigte mikrofone vergleichen und dann das mit dem besten signal bevorzugen. die anderen werden in diesem moment unterdrückt.

    wenn zwei absolut gleiche signale anliegen, wird der ausgangspegel um 3dB (oder andere werte) reduziert, um das ideal des "ein-mikrofon-systems" zu gewährleisten.

    man kann sich leicht denken, dass das bei mehrstimmigem gesang sehr schnell schief gehen kann, denn die pegelverhältnisse zwischen den mikros sind nicht immer konstant.

    automixer nutze ich persönlich deshalb ausschliesslich dort, wo gleichberechtigte mikrofone nur abwechselnd geöffnet sein sollen

    Bei einer super tighten Gesangsgruppe wäre das sogar von Vorteil, spart man sich den Gruppenkompressor...

    Aber ich muss gestehen, dass ich das auch noch nie ausprobiert aber öfter drüber nachgedacht habe.

  • audiobo
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    • 3. September 2023 um 23:33
    • #18

    Ne lass es lieber. Mir ist das mal aus Versehen passiert 🙄. Hat echt n Moment gedauert, bis ich darauf gekommen bin was da gerade passiert.

  • floger
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    • 3. September 2023 um 23:47
    • #19
    Zitat von Soundstorm

    Nicht, wenn die Sänger abwechselnd singen, oder ein Sänger oft die Mikrofon Position wechselt a la James Hetfield, dann ist das für mich total nachvollziehbar.

    Wenn du auf einen Kanal ein pink noise gibst, dann sind alle Mikros aus, bis der Pegel am Mikro den des Rauschens übersteigt. Den Rauschpegel muss man aber manuell an den Bühnenlärm anpassen. Nutzt man stattdessen ein separates Mikro für den Lärm, passt sich der Threshold selber an. Dadurch müsste das ganze unauffälliger regeln. Hab ich noch nie versucht, müsste aber gut funktionieren. Wäre eventuell auch eine Lösung für den leisen Sänger im anderen Thread.

  • wora
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    • 4. September 2023 um 09:15
    • #20
    Zitat von Soundstorm

    Bei einer super tighten Gesangsgruppe wäre das sogar von Vorteil, spart man sich den Gruppenkompressor...

    Aber ich muss gestehen, dass ich das auch noch nie ausprobiert aber öfter drüber nachgedacht habe.

    ich will es mal so betrachten: wenn ich eine supertighte gesangsgruppe habe, dann habe ich dazu garantiert auch eine profiband, die weiß was sie tut.

    durch meine jahrelange arbeit mit solchen bands weiß ich, dass ich unter solchen umständen gar nicht auf die idee kommen müsste, einen automixer zu benutzen. ;)

    ihr könnt das natürlich gerne trotzdem ausprobieren, was ich dazu sage ist ja nicht in stein gemeisselt.

    den automixer benutze ich in bandumfeld nur, wie kollege skyworker auch, um die toms zu bearbeiten. hier nutze ich die snare als versteckten "referenzpegel". ausserdem nutze ich automixer natürlich, wofür sie ursprünglich gedacht sind: in konferenzsituationen. dort nutze ich diese technik schon seit den 90er jahren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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