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Dilemma mit Backup Amps

  • zegi
  • 8. Februar 2024 um 09:54
  • zegi
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    • 8. Februar 2024 um 09:54
    • #1

    Hallo zusammen

    Früher hatte ich mal eine TSA 4-1300 als Backup Endstufe im Rack, die mir dann prompt schöne Lautsprecher in den Tod riss.

    Heute bin ich wieder in der Situation, dass ich eine Backup Endstufe brauche, die möglichst alles abdecken könnte, falls nötig. Ich kann mich jedoch nicht entscheiden, ob es klüger wäre, etwas ältere Amps von gestandenen Herstellern zu kaufen (Powersoft, LAB, ...) oder ob esch schläuer wäre, einen brandneuen Clon zu kaufen.

    Also steht es aktuell:

    Sinbosen FP10000Q (https://de.sinbosen.com/pid18186885/product-detail.htm) [ca. 650 Euro] vs. L'Acoustics LA48 [ca. 700 Euro] oder Powersoft M30D [ca. 1000 Euro]

    Am Ende soll die Lösung tauglich sein, mindestens 8 Subwoofer à 800W RMS bei 8Ohm zu betreiben (das entspricht dem Worstcaseszenario, falls sie mal zum Einsatz kommen "muss"). DSP ist nicht nötig, da ich diese extern habe.

    Ergäbe also entweder

    1x FP10000Q (pro Kanal 1600W à 4 Ohm)

    oder

    1x LA48 (pro Kanal 3200W à 2 Ohm) - etwas unterdimensioniert, da die Endstufe "nur" 2400W bei 2Ohm liefert

    oder

    2x LA48 (pro Kanal 1600W à 4 Ohm) - sollte entspannt sein

    oder

    2x M30D (pro Kanal 1600W à 4 Ohm) - knapp, da die Endstufe "nur" 1500W @ 4Ohm bringt


    Natürlich könnte es auch sein, dass die Endstufe mal mit deutlich weniger Last 2 Tops antreiben muss oder auch mal nur ein paar Fills oder eine Delaylinie versorgen soll.


    Was denken die Kollegen?

    Der Ton macht die Musik.

  • Lampenschubser
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    • 8. Februar 2024 um 10:11
    • #2

    Welchen Amp soll die den Backupen?

    Ich habe für sowas immer eine D4.1200 von Fohhn mehr dabei als ich brauche.

    Außerdem hängt Top L und Top R auf je einem anderen Amp(rack).

    Da bei mir die XS4 mit jeweils einen der Ampkanäle bekommt kann ich auch notfalls hier ein paar Kanäle locker machen indem ich zwei an einen Kanal hänge.

    Wichtig wär mir bei sowas das auch ein DSP an Board ist. Das kann ja auch mal ausfallen.

  • test
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    • 8. Februar 2024 um 10:12
    • #3

    Da der pegelunterschied zwischen 400 und 800w 3db ist, sollte das kaum auffallen. Eigentlich egal was du kaufst. Ich würde den amp aber auf 2-3 vas laufen lassen um zu sehen ob er es kann. Danach kommt er ins Backup rack.

    In 35jahren sind mir auf vas eigentlich noch nie Amps gestorben. Das ist immer nur passiert wegen User error und zwar 4 mal, also ca. Alle 8 Jahre 😎

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Lampenschubser
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    • 8. Februar 2024 um 10:18
    • #4

    Von Backupamps als dezidierte Backupamps zu kaufen halte ich für schwierig.

    Bekanntermaßen laufen Sachen besser wenn sie regelmäßig im Betrieb sind.

    Ergo einfach einen Amp aus dem normalen Bestand mehr mitnehmen.

    Oder einen "Backupamp" kaufen der in seiner Freihzeit zumindest im Lager als Radio läuft. Aber davon halte ich nix. Gebundenenes Kapital das eigentlich kein Geld verdient.

    Viel wichtiger währ mir ein zweites Stagerack oder eine zweite Stagebox mit Pult (je nach Pult) und eine redundante Verbindung oder zumindest eine I-Padsteuerung (geht z.B. beim D-live gut als Rückfallebene).

  • zegi
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    • 8. Februar 2024 um 10:19
    • #5

    Ich habe schon 3 Amps sterben sehen:

    1x Crest Audio Pro8002 (1x Knall, Rauch und feddisch)

    1x Powersoft Q4004 (starb leise)

    1x TSA 4-1300 (am Ende leuchteten diverse Warnlampen und dann wars aus)

    Die zu ersetzenden Amps haben ca. 1400W @ 4 Ohm.

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 8. Februar 2024 um 10:20
    • #6
    Zitat von Lampenschubser

    Viel wichtiger währ mir ein zweites Stagerack oder eine zweite Stagebox mit Pult (je nach Pult) und eine redundante Verbindung oder zumindest eine I-Padsteuerung (geht z.B. beim D-live gut als Rückfallebene).

    So ähnlich läuft das bei mir bereits. Ich habe diverse Vorkehrungen für Notfälle. Aber jetzt geht es um die Endstufe.

    Der Ton macht die Musik.

  • test
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    • 8. Februar 2024 um 11:08
    • #7

    Am sinnvollsten ist tatsächlich als Beispiel in ein 2 amp System einen gleichen 3ten zu kaufen. Dann kann man einfach umstecken und fertig. Der Wechsel ist unter streß mit pegelanpassung etc eine vermeidbare zusätzliche Fehlerquelle

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  • Lampenschubser
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    • 8. Februar 2024 um 11:29
    • #8

    Welche Amps hast du denn nun als Hauptamps und welche Lautsprecher sollen damit betrieben werden?

    Welches DSP hast du?

    Soll automatisch umgeschalten werden?

  • Wurst Werner
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    • 8. Februar 2024 um 11:30
    • #9

    Moin,

    von den ganzen China Lab Clones sind die Sinbosen diejenigen mit der höchsten Ausfallrate imho. Grarantiereparatur kannst du durch die Bank vergessen bei den Clones, Mit etwas Glück bekommt man ein Ersatzboard zugeschickt, das war es. Kollege Rockline kann dazu mehr sagen. Ich würde dann über einen Backup Amp für den Backup Amp nachdenken:-)

    Ich habe selbst in einer Installation zwei Gisen MM10K und MM14K seit sieben Jahren ohne Ausfälle laufen. Die kann ich empfehlen, zumal es einen deutschen Vertrieb mit Service gibt.

    Und da ich gerade bei Empfehlungen bin, vielleicht schaust Du auch mal bei meinem Arbeitgeber rein.

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    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • zegi
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    • 8. Februar 2024 um 11:53
    • #10

    Auf Sinbosen kam ich aufgrund meiner Recherche, die besagte, dass die Sinbosen repariert werden können. Afair war das sogar Rockline's Aussage.

    Aber ich schaue mir deine Links gerne an.

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 8. Februar 2024 um 11:57
    • #11

    Wurst Werner : kannst du mir mal die Preisliste zukommen lassen? Die Amps gefallen mir.

    Der Ton macht die Musik.

  • Lesekopf
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    • 8. Februar 2024 um 13:08
    • #12
    Zitat von zegi

    kannst du mir mal die Preisliste zukommen lassen? Die Amps gefallen mir.

    Wurst Werner dem würde ich mich anschließen.

    Wer nicht will, der hat schon.

  • VTLS
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    • 8. Februar 2024 um 14:01
    • #13
    Zitat von zegi

    Ich habe schon 3 Amps sterben sehen:

    1x Crest Audio Pro8002 (1x Knall, Rauch und feddisch)

    1x Powersoft Q4004 (starb leise)

    1x TSA 4-1300 (am Ende leuchteten diverse Warnlampen und dann wars aus)

    mit ner Q4004 Hatte ich auch mal probleme, so alle 15 jahre darf die mal gewartet und geputzt werden :) jetzt läuft sie wieder :)
    wenn du deine defekte noch hast… vielleicht ist das ding einfach zu fixen

    Grüße, Luca

    Gruß Luca

  • Wurst Werner
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    • 8. Februar 2024 um 14:19
    • #14
    Zitat von zegi

    Auf Sinbosen kam ich aufgrund meiner Recherche, die besagte, dass die Sinbosen repariert werden können. Afair war das sogar Rockline's Aussage.

    Aber ich schaue mir deine Links gerne an.

    Reparieren kann zumindest Rockline alle, nur kostet das halt Geld, Zeit und Entgegenkommen. Denn AfterSales von Sinbosen&Co. ist nicht wirklich existent. Falls du bei BoomerBook unterwegs bist, dann join mal die Gruppe " FP Clones Beratungsstelle". Da bekommt man einen guten Einblick über die Zuverlässigkeit der Clones und den "Service" der Hersteller.

    Bzgl. Wharfedale Pro kann man mich gerne via: c.boche@iad-gmbh.de belästigen.

    LG
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    • 8. Februar 2024 um 15:57
    • #15

    Wurst Werner : Habe mich per Mail gemeldet.

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 8. Februar 2024 um 16:28
    • #16

    So, nachdem ich die Preise habe (waren sogar online verfügbar):

    Könntest du noch ein wenig was zu den Amps erzählen, Wurst Werner? Wie basstauglich ist die 4120? Traust du der zu, dass sie einen Abend lang die Maximalleistung an 2 Ohm raushauen könnte? Oder wärs schlauer, mit der 4100 an 4 Ohm zu fahren? Taugen die auch für Top-Einsätze?

    So auf den ersten Blick kommen die tatsächlich in Frage.

    Der Ton macht die Musik.

  • david kammerer
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    • 8. Februar 2024 um 17:25
    • #17

    Die Wharfedale haben wir uns tatsächlich auch schon genau für diesen Zweck überlegt.
    Wurst Werner : seit wann bist du bei IAD?

  • zegi
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    • 8. Februar 2024 um 17:29
    • #18

    Ich bin zwar in der Sache noch nicht weiter, aber Bruno (der Mann für die Schweiz) ist wirklich sehr auf Zack! Die Antwort kam jetzt superschnell, was mich schon vorsichtig auf einen guten Support schliessen lässt :D

    Der Ton macht die Musik.

  • Wurst Werner
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    • 8. Februar 2024 um 17:44
    • #19
    Zitat von david kammerer

    Die Wharfedale haben wir uns tatsächlich auch schon genau für diesen Zweck überlegt.
    Wurst Werner : seit wann bist du bei IAD?

    Seit etwas mehr als einem Jahr.

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  • Wurst Werner
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    • 8. Februar 2024 um 17:45
    • #20
    Zitat von zegi

    Ich bin zwar in der Sache noch nicht weiter, aber Bruno (der Mann für die Schweiz) ist wirklich sehr auf Zack! Die Antwort kam jetzt superschnell, was mich schon vorsichtig auf einen guten Support schliessen lässt :D

    Guter Typ, war auf der ISE bei uns am Stand und stellt die richtigen Fragen.

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