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Suche robuste Alternative zu Eighteen Sound 15LW1500 für mein Betthorn

  • mastei
  • 3. Mai 2024 um 13:23
  • mastei
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    9
    • 3. Mai 2024 um 13:23
    • #1

    Guten Tag zusammen :) ,

    auf der Suche nach einer Alternative zum Eighteen Sound 15LW1500 mit stabilerer Membrane würde ich mich sehr über eure Vorschläge freuen.

    Das Eigtheen Sound Chassis hat in meinem Betthorn einige Zeit gute Dienste verrichtet, nun ist jedoch die Membran gerissen und hat sich komplett von der Schwingspule abgerissen. Die Membrane ist wohl zu schwach für die enormen Belastungen die sie in diesem großen Horn erfährt. Daher Suche ich nun ein 15" Chassis mit einer stabileren Membrane die dem Einsatz im Betthorn besser gewachsen ist.

    Das Betthorn kommt Outdoor zur unterstützt von American DJ PA Boxen im Tieftonbereich zum Einsatz.

    Technische Daten vom Eighteen Sound 15LW1500:

    Durchmesser 380mm

    Spule 100mm

    Impedanz 8Ohm

    1000W RMS

    Resonanzfrequenz 34Hz

    Qes 0,29

    Qms 11,5

    Qts 0,28

    Beim Betthorn handelt es sich um ein gefaltetes Horn mit Außenmaßen von 2m x 1m x 0,5m ... also eine ordentliche Kiste ;)

    Da ich mir nicht ganz sicher bin ob ich Links oder Bilder posten darf, lasse ich diese mal weg. Im Google findet man diverse Bauanleitungen für das Betthorn.

    Riesig freue ich mich auf eure Vorschläge und Anregungen :) Danke!

  • DJheini 5. Mai 2024 um 09:52

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • FHAudio
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    • 5. Mai 2024 um 10:58
    • #2

    Hey, alle heutigen nahmhaften Speakerhersteller bieten sehr resistente Pappen an.

    Abgesehen von den Parametern des Chassis was nicht wirklich Horntauglich ist, hat dieser Speaker eine sehr schwere, verstärkte Membrane. Um solch eine Membrane zu zerstören, müssen schon Wahnsinnskräfte entstehen. Hättest du jetzt einen Speaker genommen mit ner reinen Papiermembrane, dann hätte ich das noch verstehen können aber diesen Speaker zu zerstören will schon was heissen.

    Bist du dir sicher das die Membrane nicht anschlägt ? Die Membrane wird ja fast halb vom Hornmund zugedeckt. Auf dem Plan steht nichts von Vertiefung der Frontplatte.

    Wenn du den Speaker direkt so auf der Platte befestigst, dann wird der sich kaum 1mm bewegen denn die Sicke wird anschlagen.

    Jetzt nachfräsen wird ein bisschen problematisch, versuche es mal mit einem Abstandsring von 5mm.

    Der Speaker macht ja 9mm x-max, die Hälfte davon, so müsste das mit 5mm reichen wenn du dem Kerl keine Infras durchjagst.

    Ich gehe jede Wette ein das der Speaker anschlägt ^^

  • DevFelix
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    • 6. Mai 2024 um 17:03
    • #3

    Auf Basis der vorherigen Nachricht würde ich vorschlagen, falls möglich, das Gehäuse nachzusimulieren und da mal alle möglichen Treiber durchzuhauen.
    Am besten ggf. bei Thomann kaufen. Falls es nicht so passt wie in der Simu zurückschicken.

    Sonst einfach wieder zum 15LW1500 greifen. Ist ja doch ne recht nette Pappe. :D

  • mastei
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    • 8. Mai 2024 um 01:20
    • #4

    Ein Anschlagen der Membrane hatte ich auch vermutet. Das Chassis ist jedoch auf einer 44mm Platte Platte montiert die einen Ausschnitt mit dem entsprechenden Durchmesser hat. Es sollte daher ausreichend Bewegungsfreiraum vorhanden sein. Weder die Sicke noch die Membrane sehen aus als ob sie angestoßen wären. Im Betrieb lässt sich die Membrane leider nicht beobachten.

    FHAudio: Ich würde mich freuen wenn du mir ein paar Infos geben könntest warum du das Chassis nicht für horntauglich hälst? Besonders Augenmerk habe ich auf einen starken Antrieb gelegt, Qes möglichst klein, Qts < 0,4 und eine stabile Membrane. Wie stark fällt Qms bei großen Hörnern ins Gewicht?

    Als ersten Versuch hatte ich einen Eminence Kappalite 3015LF verbaut. Dessen Membrane hatte sich jedoch nach wenigen Stunden im Betrieb in Schnippsel aufgelöst.

    DevFelix: Dass ganze mal in eine Simulation zu stecken ist eine gute Idee. Da das Horn ja gerade offen ist werde ich die Tage mal die realen Maße aufnehmen und mich an einer Simulation versuchen.

    Was noch zu erwähnen ist: Als Endstufe nutze ich eine Thomann TA 1050 MK-X gebrückt mit 1x1050W/8Ω, diese hängt hinter einer aktive Frequenzweiche von Behringer. Da auf der grünen Wiese kein Strom vorhanden ist wird alles über ein Zweizylinder Stromaggregat betrieben.

  • secluded
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    • 8. Mai 2024 um 15:51
    • #5
    Zitat von mastei

    [...] ein Zweizylinder Stromaggregat [...]

    *rumstichel*

    ..ooO(geht sicher gleich los)°°°

    ^^


    corn* *abwart*

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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    • 8. Mai 2024 um 18:42
    • #6

    wie wäre es denn, das man die pappe mal recont und statt Vollgas die pappe einfach nur mit 5-800w beaufschlagen? das verlängert das leben der pappe sicher ungemein und man bekommt nicht wesentlich weniger Pegel da raus. der Sprung von 500 auf 1 kw sind nur ca. 3db mehr. das wird in diesem fall sicher durch die power Kompression aufgefressen.

    im Grundsatz lebt eine pappe mit Halbgas eben deutlich länger, als wenn da immer Vollgas drauf ist.

    wäre auch noch die frage, wie viele partys haste denn damit beschallt und wie hoch war der amp ausgesteuert? der war doch bestimmt immer am clippen oder? :)

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  • URI
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    • 9. Mai 2024 um 01:13
    • #7

    Da das Chassis mechanisch gestorben ist, halte ich es für unsinnig, hier über thermische Belastung nachzudenken ( Powercompression usw )

    Wahrscheinlich hat man versucht, mit dem Horn mehr Tiefbass zu erzielen, als die Box hergeben will

    und damit den Treiber komplett ins mechanische Limit gefahren.

    Als robustere Chassis Alternative zum 15LW1500 würde ich 15TBW100 / 15SW100 oder 15SW115 probieren.

    Ausserdem würde ich mich weigern, eine ultrabillig Endstufe zu brücken, wo ich doch praktisch fürs gleiche Geld eine gebrauchte QSC 1850HD bekommen kann, wo das mit dem Brückenbetrieb gut funktioniert

  • test
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    • 9. Mai 2024 um 11:44
    • #8

    Schon mal drüber nachgedacht warum Function one hörner nur so um die 600w haben? Es gibt auf dem Markt keine explizit für solche langen Hörner gemachte chassis. Die mechanischen Belastungen sind halt so hoch, das zuerst die Membran mechanisch kaputt geht. Dem kann man sehr wohl mit leistungsreduzierung entgegenwirken.

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  • DevFelix
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    • 9. Mai 2024 um 20:21
    • #9

    Leistung erhöhen hat halt nunmal zahlreiche Nebeneffekte.
    Powercompression ist nur eine davon.

  • FHAudio
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    • 11. Mai 2024 um 16:20
    • #10

    Wenn der Eminence mit der Papiermembrane sich relativ schnell zerschnibbelt hat, dann ist in meinen Augen dieses Konstrukt eine Fehlkonstruktion. Das Teil ist dermassen überbedämpft das die Membrane keine Chance hat sich zu bewegen. Die Spule verlangt nur nach Strom, die interessiert sich nicht ob die Membrane will oder nicht, sprich, die reisst sich vom Träger ab.

    Da werden andere Chassis genauso kaputt gehen....wenn vielleicht nicht gerade so schnell.

    Schmeiss deine Kiste weg und baue etwas Richtiges ^^

  • test
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    • 11. Mai 2024 um 21:42
    • #11

    Das ist halt ein Konstrukt für zuhause wo es in der Regel unter 50w sieht. Das kann ein Lautsprecher. Mehr geht auf Dauer halt nicht

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  • madmax
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    • 12. Mai 2024 um 11:54
    • #12

    Ich würds mit dem SW115 versuchen.

    Gibts auch in 4 Ohm.

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  • DevFelix
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    • 12. Mai 2024 um 16:28
    • #13

    Ich habe mir mal angeschaut, wie so ein Betthorn aufgebaut ist:
    Betthorn 3 | betthorn | hifi-forum.de Bildergalerie

    Alter Schwede...

    Da muss ein Druck auf die Membran herrschen.

    Vielleicht ist das Gehäuse einfach nicht PA-Tauglich?

    Felix

  • secluded
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    • 12. Mai 2024 um 20:54
    • #14

    ...geht fast in Richtung Shearer-Horn ;)

    3681-3f44c841c988b6d18adfd8f564ef14cebb8fbcce-jpg

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  • mattias bost
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    • 15. Mai 2024 um 12:21
    • #15

    Hmm,

    dass die Spule von der Membran abreißt, weil diese sich zu wenig bewegen kann, ich weiß nicht. Der Membranhub geht ja selbst bei offener Bauweise zu höheren Frequenzen deutlich zurück, da reißt auch nix ab, wenn bei 300Hz weit unter 1mm Hub stattfindet. DIe erzeugte Kraft wird ja wegen der höheren Frequenz nicht weniger, ob die Massenträgheit der Spule selbst die an die Pappe abgegebene Kraft da schon soweit reduziert, dass es aus sich selbst heraus heil bleibt? Bauchgefühl sagt eher nein.

    Allerdings könnte bei dem Konstrukt und der hohen Leistungsanforderung "Herr Klippel" zuschlagen, soll heißen, DC-Kollaps mit deren manigfachen Folgebildern.

    Weiter hätte ich eine Übersteuerung der Endstufe im Auge. Tritt die auf, bricht die Dämpfung in dem Moment weg, mit ebenso unüberschaubaren Schadensbildern. Ferner mag auch sein, dass die verwendete Endstufe mit dem Spannungsverhalten des o.g. Stromaggregats bösen Zauber macht.

    Mein Ansatz wäre die Sicherstellung, ein Clippen der Endstufe unter allen Umständen zu vermeiden.

    Grüße

    Mattias

  • test
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    • 15. Mai 2024 um 13:43
    • #16

    wenn der geneigte Tecno fan aber bei 40hz dann mal so richtig am eq fummelt, dann haste schon einen deutlichen hub. wenn nun die Membran gegen das lange hörn arbeiten muß, also die Luftsäule bewegen muß, dann kann die Membran schon mal sich so sternförmig falten um dann zu zerreißen. ich wette auch, das man wenn man ein foto hätte, das sehen kann.

    cippen etc. ist dann ad on bzw. geht Hand in Hand :)

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  • madmax
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    • 15. Mai 2024 um 13:55
    • #17

    Sehe ich auch so.

    Frage mich generell; ob es mit einer entsprechenden Anzahl geschlossener Hörnern in einer passenden Aufstellung noch möglich wäre, soviel (tiefen) Pegel wie es z.B. ein 3*3er Endfired Würfel KS28 dauerhaft erzeugen kann.

    Ohne das die Pappe / Sicke / Spider innerhalb einer Stunde zerbröselt.

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  • madmax
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    • 15. Mai 2024 um 14:48
    • #18

    ...das Bootshaus in Köln -als einer der weltweit besten Clubs- hat übrigens die F1 (Hörner) rausgeworfen und braune Kisten installiert.

    Das sind paar Leute vom Glauben abgefallen...

    Wobei ich für mich schon immer die Sinnhaftigkeit großer Hörner in kleinen Räumen infrage gestellt habe.

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  • mattias bost
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    • 16. Mai 2024 um 12:15
    • #19

    In Einzelaufstellung, ja vermutlich im Freien (Stromaggregat), findet doch bei 40Hz keine nennenswerte Ladung des Horn mehr statt. Für volle Ladung brauchts bei 40Hz Vollraum freistehend 6qm, Halbraum liegend 3qm. Obwohls Betthorn schon ein ordentlicher Brummer ist, drei unmittelbar nebeneinander für "nur" 40Hz müssten schon sein. Bei 40Hz in Alleinaufstellung wird doch eher die hintere Kammer den Hub einfangen.

  • test
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    • 16. Mai 2024 um 12:54
    • #20

    und wie immer ist der Ersteller leider nicht mehr bei der Diskussion dabei, sehr schade

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