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EV Everse 12

  • phlownd
  • 15. September 2024 um 14:55
  • phlownd
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    • 15. September 2024 um 14:55
    • #1

    Liebe Gemeinde,

    ich mache überwiegend Kleinst- bis mittlere Veranstaltungen und habe dafür bislang Voice-Acoustic im Regal.

    Das funktioniert wenig überraschend ganz hervorragend, allerdings habe ich inzwischen auch öfter mal Anfragen, die mit einer Aktivbox und einem Funkmikro schon mehr als bedient wären. Teilweise auch draußen, wo ich dann zwar ein Instagrid mitnehmen kann, aber das ist dann in Summe bzgl. Material, Aufwand und Kosten oft auch schon wieder zu viel.

    Nun verspricht die EV Everse 12 auf dem Papier die Lösung für genau diese "Probleme" zu sein: Integrierter Akku, Bluetooth für bisschen Lala nebenher, Möglichkeit, einen Funkempfänger (bei mir Sennheiser EW-D) nicht nur drauf zu befestigen, sondern auch direkt mit Spannung zu versorgen, laut genug für mehr als 10 Leute und stirbt nicht direkt bei Regen.

    Das ganze für einen Kurs, der unter dem meines kleinsten passiven Tops liegt. Daher die Frage in die Runde: Hat jemand schon mal mit der Kiste gearbeitet? Bedienung & Features sind mir hinlänglich bekannt; mir geht es um eine Einschätzung, wie sie sich im Vergleich zu amtlichen Fullrangeboxen schlägt.

    Sind euch Alternativen bekannt, gerne auch von weiter oben im Regal? Das Anforderungsprofil ist: "vollintegriert" (Akku, Mixer, DSP), fullrange, von Laien bedienbar, portabel, optisch dezent und klanglich auf passablem bis hohem Niveau.

    Beim Schreiben fällt mir auf, dass ich wohl eine eierlegende Wollmilchsau suche. Jetzt bin ich noch gespannter auf eure Antworten! :)

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    ulf klüpfel
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    • 15. September 2024 um 15:23
    • #2

    Fohhn FP-22 modular, ggf. Erweiterung um die FP-22 passiv, wenn es mehr Fläche oder Stereo sein soll.

    Hat aktuell etwas Lieferzeit, sollte aber dieses Jahr noch wieder frei lieferbar sein.

    Nur zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit der Menschen, beim Weltall bin ich mir jedoch nicht sicher. (Albert Einstein)

  • Mario.Kock
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    • 16. September 2024 um 13:55
    • #3

    Ich kenne nur die EV Everse 8, besitze diese zwar nicht selber, habe aber damit schon gearbeitet. Die funktioniert in meinen Augen ganz hervorragend und der Klang ist top (ja ich weiß EV mag hier keiner). Ich habe den Lautsprecher als dezentralen Lautsprecher auf einer Veranstaltung über Funk angebunden. Nachmittags hat ein Gast mittels BT Hintergrundmusik eingespielt.

    "Gedudelt" hat die Box den ganzen Zeitraum über ca. 6 Std. natürlich nicht auf Vollgas ...

    Ich glaube die Everse 12 ist die Akku Variante der ZLX12p.

    Die 12er wird wahrscheinlich ein bisschen mehr "unten rum" können.

  • jakobus
    Verifiziert
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    • 16. September 2024 um 21:18
    • #4

    Hatte neulich diese Herausforderung: "Schauspielerin mit Headset im Heimatmuseumsgarten."

    Gelöst mit Hausmitteln ...

    1 x JBL Eon One Compact

    1 x AKG Headset Receiver

    1 x 12Volt Powerbank

    Receiver und Powerbank mit

    Doppelseitigen Klebeband und

    2 Distanzleisten auf die JBL geklebt.


    nach 1,5h waren beide Akkus noch bei über 90%


    Grüße von Jakobus

  • Lesekopf
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    • 17. September 2024 um 18:05
    • #5
    Zitat von Mario.Kock

    Ich glaube die Everse 12 ist die Akku Variante der ZLX12p.

    Die 12er wird wahrscheinlich ein bisschen mehr "unten rum" können.

    Das kann man grundsätzlich so sagen, aber die Gemeinsamkeiten zwischen der ZLX12P und der Everse 12 sind auch nicht größer als im Vergleich mit jeder anderen aktiven 12er Box in der Größe.

    Klingt anders und bedient sich anders....

    Im Vergleich zur Everse 8 klingt die große deutlich mehr nach PA. Zum einen weil der 12er mehr Radau macht (und übrigens aufgrund des höheren Wirkungsgrades die Akkulaufzeit trotz gleichem Akkupack verlängert) aber der eigentliche Unterschied ist, dass in der großen ein HT Horn sitzt und nicht nur eine Kalotte. Dadurch strahlt die Kiste sauberer ab und setzt sich allgemein besser durch.

    Das sind die Aussagen des Vertriebs, die sich auch mit meinen Erfahrungen decken.

    Wer nicht will, der hat schon.

  • f8274
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    • 2. Dezember 2024 um 17:09
    • #6

    Ich besitze beide, also Everse 8 und 12 und habe mal im Freien einen Klangvergleich in 10m Distanz gemacht und auf You tube hochgeladen:

    1. Video mit Stimme

    2. Video mit beats

    Kann man hier finden:

    Ganz nach unten scrollen Everse 8 vs 12 Klang

    Einstellungen bei beiden identisch:

    Location Tripod (Stativeinsatz), Music (linearstes Preset) , Volume -3dB, EQ off.


    Es fällt sehr auf, dass beide klasse klingen, die 12er im Vergleich signifikant lauter und "fetter" spielt. Es ging mir hier aber nicht um die maximale Lautstärke. Es sollte sich noch unangestrengt und gut anhören, dabei die unterschiedlichen Potentiale bei identischer Lautstärkeeinstellung veranschaulichen. Beide hätten noch etwas mehr Pegel geliefert, aber nur noch marginal. Aufgrund des größeren Hornvorsatzes beim Hochtöner sowie dem deutlich größeren 12er Chassis liefert die Everse 12 noch auf weiterer Distanz das volle Frequenzspektrum an. Stimmenwiedergabe 10m und auch deutlich weiter sind für beide kein Problem. Mit Musik hört sich die 12er auch noch nach 35m gut an.

    Beide haben daher ihre Daseinsberechtigung. Kleine Personenzahl bzw. lediglich Moderation = Everse 8. Für größere Gesellschaften und mit Musik spielt die Everse 12 ihre Stärken ganz eindeutig aus.

    Das Transportvolumen der 12er Everse ist in etwa doppelt so groß wie das der 8er. Von nix kommt eben nix oder anders herum: Viel hilft viel :)

    Es sollte einem klar sein, dass für die Beschallung eines Dancefloors immer (!) auch Subwoofer dazu zu stellen sind. Bei mir kommen die Everses ausschließlich als Zusatzbeschallungen im Freien oder in Foyes zum Einsatz, nicht für den Dancefloor.

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