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Crossover Settings für Eighteensound Bauvorschlag PS112 ?

  • MaV3RiX
  • 3. November 2024 um 08:24
  • MaV3RiX
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    • 3. November 2024 um 18:03
    • #21

    Da ich ohnehin neue Gehäuse bauen will, wäre es kein Problem dafür andere Chassis zu nehmen. Hab auch schon überlegt einfach mal was anderes zu probieren. Auch wenn die Chassis ja sehr gut sein sollen. Allerdings will ich nicht größer bauen als jetzt. Das Horn sollte also nicht breiter als 32cm sein.

    Was würdest du vorschlagen?

  • test
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    • 3. November 2024 um 18:46
    • #22

    ich, als in keiner weise voreingenommener coda user, würde mal einen bms treiber testen :)

    http://www.crystal-hannover.de
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  • uchrisu
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    • 3. November 2024 um 20:35
    • #23

    Falls du tatsächlich einen anderen Treiber testen möchtest, kann ich dir den Sica cd124.75 empfehlen mal zu testen. Er ist eher ein Exot, aber "gehört" gefiel er mir (und z.B. auch meiner Freundin als neutrale Person) schon etwas besser als der ND3N und ist dabei auch noch einiges günstiger. Sind bei mir aber auch erst Ersteindrücke, da ich momentan noch relativ weit am Anfang der Entwicklung der Box bin.

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    Fux
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    • 3. November 2024 um 21:17
    • #24
    Zitat von MaV3RiX

    Hab den Bereich jetzt um 3dB abgesenkt. Das hört sich schon viel besser an. In der Messung per Sweep auf Achse sieht es natürlich unschön aus, aber was solls.

    Messung per Sweep bringt Dir nur etwas unter Freifeldbedingungen/Reflexionsarmer Raum oder große Halle im Nahfeld ganz nah vor den Lautsprechern.

    Ansonsten misst Du zu 90% den Raum und zu 10% den Lautsprecher.

    Messe mit einer gefensterten Impulsanwort, welche dann zwar je nach Fensterung nur den Bereich sagen wir mal über 250 Hz abbildet, aber hier geht es ja um den Bereich der Trennfrequenz zwischen 12"er und Treiber bzw. den Treiberfrequenzgang und da ist es das Mittel der Wahl.

    P.S.

    Jeder typische Druckkammertreiber hat im Bereich etwa einer Oktave über seiner unteren Resonanzfrequenz und dem massebedingten Rolloff weiter oben einen "Katzenbuckel".

    Wenn der nicht mit einem "konjugierten Filter", oder dem Einsatz eines extra Mitten-Wegs/Mittenchassis in dem Bereich und damit einer sehr hohen Trennung egalisiert wird, dann mußt Du das immer (egal ob passiv oder aktiv) ausgleichen.

    Im Extremfall setzen bzw. setzten manche Hersteller einen sehr flachflankigen, extrem hoch einsetztenden Hochpass für den Treiber ein, der dann im besten Fall die Entzerrung und Trennung bei minimalem Bauteileaufwand zusammen übernimmt. (eher nicht mein Konzept...)

    Nur auf Achse zu optimieren macht m.E. wenig Sinn, da ja 95% des Publikums eben nicht auf Achse steht. Wenn es sagen wir 10-15 Grad off Axis gut ist, dann laß doch die Überhöhung auf Achse einfach drin. (Die Box ist nornmal in irgendeiner Weise geneigt & i.d.R. rein gedreht, da steht exakt auf Achse genau einer.... ;)

    Der Tip von Test ist natürlich auch gut!

    Nimm etwas was Dir taugt als "Vorlage" und schalte direkt im A/B-Vergleich zwischen beiden gleich laut eingepegelten Boxen hin und her.

    Spare nicht an der Vorlage, um nicht die Fehler dieser Konstruktion zu kopieren.

    Nimm da ruhig etwas aus dem oberen Regal (vieleicht Meyersound? Der Preis ist hier ja unerheblich) und vergleiche damit Deine Konstruktion.

    Im Zweifel immer für den Höreindruck über der Messung, weil wer misst misst Mist! ;)

    So und jetzt werde ich noch ausprobieren bei meinen Horntops in der "Festinstallation" den PEQ in den Höhen von +5 dB bei gleicher Einsatzfrequenz & Bandbreite auf +3 dB zu reduzieren, weil bei Laut geht das ganz schön auf die Löffel. :)

    Viele Grüße,

    Fux

    Viele Grüße,
    Fux

  • MaV3RiX
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    • 3. November 2024 um 21:32
    • #25

    Ich hab jetzt mal mit einer Android App namens Spectroid und meinem S23 Ultra mit pink noise gemessen.

    Zuerst die RCF Ayra Pro5 auf meinem Schreibtisch. Die wurde mal auf AudioScienceReview gemessen und ist mit einem kleinen Filter im Hochton linear. Das bestätigt die korrekte Messung mit der App.

    Danach habe ich die ND3SN gemessen. Die Filtereinstellungen habe ich teilweise noch aus der Messung mit REW genommen. Allerdings hab ich den Bereich über 12kHz gar nicht entzerrt und noch den Bereich um 4kHz abgesenkt. Diesen Peak hab ich nur mit Hilfe der App gefunden. In REW taucht das schlichtweg gar nicht auf.

    Wie man sieht, macht der Treiber ab ca. 15kHz ohnehin schon üble Schweinereien. In REW fällt er hier einfach Steil ab. Wenn man das noch entsprechend anhebt, ist es kein Wunder, dass einem die Ohren abfallen.

    Hier noch meine Filtereinstellungen im Lake dazu:

    Wer soll darauf bitte kommen und wie soll man das regulär messen?

    So hört es sich jetzt jedenfalls natürlich an.

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    • 3. November 2024 um 21:51
    • #26

    Wie gesagt ein Treiber mit großer Membrane hat je nach Durchmesser und Membranmaterial im oberen hörbaren Bereich mehr oder weniger schwer mit Breakups zu kämpfen und daraus resultiert in diesem Frequenzbereich ein orderntliches Nachschwingen. (vgl. Wasserfalldiagramm)

    Das wird bei einer Titanmebran durch so eine Nitritbeschichtung wie sie 18Sound verwendet schon mal etwas besser, oder ist z.B. typisch für eine Aluminiummembran von Haus aus meist nicht ganz so schlimm. (Die Titanmembran ist halt mechansch etwas stabiler und trotzt wohl auch den Umwelteinflüssen ein wenig besser als die Aluminiumvariante)

    Die in diesem Zusdammenhang als legendär geltenden Beryliummembranen (Breakups erst oberhalb des Hörbereichs) sind i..d.R. finanziell unwirtschaftlich und wohl auch bei Abusus nicht so leidensfähig.

    Dein ND3SN ist da eh schon einer der besseren Treiber, hat aber natürlich dennoch seine (durch die Nitridbeschichtung wohl schon etwas gedämpften) Breakups in dem Bereich.

    Das das Ohr mit nachgeschaltetem Gehirn wie schon beschrieben das lange Nachschwingen ungefragt über die Zeit aufintegriert kommen einem die Höhen "übertrieben betont" vor.

    Da würde ich auf gar keinen Fall irgendetwas anheben und bei hohen Pegeln und nahen Abhörentferungen eher etwas absenken.

    (Außer das Horn hätte eine echte CD Charakterisitk, was heute eher ungewöhnlich wäre, und ließe daher den Pegel zu den Höhen hin von sich aus auf extrem abfallen, da sich die Hochtonenergie auf einen großen Abstrahlwinkel aufteilt)

    Viele Grüße,
    Fux

  • MaV3RiX
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    • 3. November 2024 um 22:07
    • #27

    Mit dem Breakup komm ich schon klar. Mich irritiert nur, was REW daraus macht. Meine Messung mit dem MM1 sieht übrigens genauso aus wie die auf dem Datenblatt von Eighteensound. Wenn man das als Grundlage nimmt, kann man einstellen was man will - wird immer scheiße.

    Was die App macht um das so darzustellen weiß ich auch nicht. War jedenfalls deutlich hilfreicher.

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    • 3. November 2024 um 22:19
    • #28

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das am Messmikrofon liegt, sondern eben an der Art der Messung.

    Möglicherweise macht die App keine Momentaufnahme (Frequenzgang aus Impulsantwort), sondern summiert ein nicht so impulshaftes Erregersignal über ein etwas längeres Zeitintervall (z.B. RTA mit einer gewissen Hold-Zeit), was dann die Nachschwinger von der Anregung in den hohen Frequenzen als vorhandene Schallenergie mitnimmt.

    P.S.

    Ich messe auch mit dem Beyer MM1.

    Viele Grüße,
    Fux

  • MaV3RiX
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    • 3. November 2024 um 23:18
    • #29

    Auf dem Screenshot sieht man den max hold. Die live Messung sieht aber genauso aus. Ich versuche das die Tage mal mit dem Analyser von REW und pink noise nachzustellen.

    Das Programm schafft es sogar noch quer durch den Raum die Lautsprecher recht gut darzustellen,während ein Sweep eher aussieht wie ein Massaker :D

  • test
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    • 4. November 2024 um 00:54
    • #30

    gib dem ht doch einen roll off so ab 12 khz. da oben tut sich ja nicht mehr so unbedingt viel an sinnvollen infos. alternativ würde ja auch ein kuhschwanz gehen.

    es ist aber auch die frage, wann man genug getunt hat.

    http://www.crystal-hannover.de
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    • 4. November 2024 um 02:47
    • #31
    Zitat von MaV3RiX

    Auf dem Screenshot sieht man den max hold. Die live Messung sieht aber genauso aus. Ich versuche das die Tage mal mit dem Analyser von REW und pink noise nachzustellen.

    Das Programm schafft es sogar noch quer durch den Raum die Lautsprecher recht gut darzustellen,während ein Sweep eher aussieht wie ein Massaker :D

    Ist bei der "zippeligen" Kurve möglicherseie eine höhee Auflösung eingestellt, oder bei der glatteren Kurve eine Glättung?

    Viele Grüße,
    Fux

  • MaV3RiX
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    • 4. November 2024 um 06:54
    • #32

    Ja, das mit dem LowPass ist mir dann gestern Abend im Bett auch noch eingefallen. Werde ich auf jeden Fall noch ausprobieren.

    Fux

    Ne, ist alles genau gleich. Das eine ist halt eine Textilkalotte und das andere der große Blechdeckel ;)

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    • 4. November 2024 um 11:43
    • #33

    Das gabe ich dann wohl falsch verstanden, dass da ein andere Proband mit dem selben Messequippment gemessen wurde. (hatte das genau andersrum aufgefasst, warum auch immer)

    Wenn es einem sehr auf "highfidele" Höhen ohne krasse Breakups im hörbaren Bereich ankommt, ist evtl. auch der Faital Pro HF1440 das Ausprobieren wert. (braucht aber schon recht gut entzerren, da er zwar fast gar nicht aufbricht, zu den Höhen aber deutlich im Pegel abfälltabfällt)

    Oder auch der HF1460 mit Carbonmembran. Der hat mehr Pegel in den Höhen (wohl durch eine leichtere Membran) und bricht auch erst bei etwa 14kHz und damit weit genug oben auf und das recht sanft.

    Sehr schön sieht man die Membranbreakups auch als Unregelmäßigkeiten im Impedanzgang. (außer der Hersteller hat den Graphen zu stark geglättet)

    Viele Grüße,
    Fux

  • MaV3RiX
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    • 4. November 2024 um 17:53
    • #34

    So, ich konnte das Ganze heute auch in REW mit dem Analyzer und pink noise verifizieren. Das Messmikro ist dann natürlich doch verlässlicher als das Smartphone.

    Hier hab ich jetzt ausschließlich einen breitbandigen Filter (BW 1.2) bei 3,8kHz mit -4dB gesetzt. Obenraus läuft es einfach von selbst linear bis auf das Aufbrechen. Vom Pegel ist es allerdings ok und akustisch nicht auffällig.

    LowPass kann man natürlich machen. Hatte ich probiert, aber ist eigentlich nicht nötig.

    Einen Treiberwechsel kann ich mir dann auch sparen, weil sich das jetzt schon ziemlich überzeugend anhört.

    Evtl. hätte es auch funktioniert, wenn man bei der Messung per Sweep ein anderes Window eingestellt hätte. Das teste ich irgendwann noch.

    Danke an Alle für den Support! :thumbup:

  • VTLS
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    • 16. November 2024 um 22:45
    • #35
    Zitat von MaV3RiX

    Mit einem Allpass würde man es vielleicht hinkriegen, das bietet aber mein DSP im IIR-Modus gar nicht an.

    Yo, schalte mal unter Userpreferences (F7), Designerfunctions (F4), Designermode (F5) an.

    dann haste auch Allpassfilter

    Gruß Luca

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