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Funktion One F88 Frequenzweiche

  • vinni
  • 4. Januar 2025 um 18:43
  • vinni
    Beiträge
    3
    • 4. Januar 2025 um 18:43
    • #1

    Hallo liebe Foren-Mitglieder,


    Erstmal frohes neues Jahr!


    Ich habe immer mal wieder Beiträge aus dem Lautsprecherforum verwenden können um mir Fragen zu beantworten.


    Nun habe ich selbst ein Anliegen/ Frage und mir deshalb mal einen Account erstellt.


    Ich habe zu diesem Thema leider nichts im Internet bzw in diesem Forum gefunden, deshalb stelle ich mal jetzt hier die Frage und hoffe die Schwarmintelligenz nutzen zu können.


    Und zwar habe ich mir ein Funktion One F88 Leergehäuse gekauft (Fragt nicht warum :D ) und will dieses mit 2x Fane Sorvereign Pro 8-225 und Beyma CP-21/F bestücken, da dies die einzigen sind die aufgrund der „Kanten“ passen. Die Fane Chassis haben 8 Ohm, 225 w AES und einen Frequenzgang von 55hz bis 5khz. Der Beyma hat 8 Ohm, 25 w RMS und Crossover bei 5khz. Ich würde die bei 4,5khz oder 5khz trennen. Jetzt brauche ich dafür natürlich noch eine passive Frequenzweiche und da fängt das Problem an. Ich habe bis jetzt keine passende 2 Wege Frequenzweiche gefunden, oder kennt jemand zufällig eine Frequenzweiche die passen könnte?


    Deswegen jetzt die Frage ob es 1. Eine andere Möglichkeit gäbe (zb mit 1 Wege Frequenzweichen) die Lautsprecher „zu verkabeln“ oder 2. ob es jemanden hier im Forum gibt der eine 2 Wege Frequenzweiche für diese Chassis bauen kann oder 3. Ob jemand hier noch eine andere Lösung hat?


    Sorry falls das hier der falsche Bereich ist (Wird der Beitrag dann verschoben?)


    Vielen Dank für eure Antworten (Ich weiß die Frage ist ein bisschen speziell und einzigartig)


    Grüße Vincent

  • hell&dunkel 4. Januar 2025 um 19:37

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • test
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    • 4. Januar 2025 um 20:53
    • #2

    es gibt für sowas simulationsprogamme. allerdings kommst du letztlich nicht um das messen und einhören rum. schreib mal den fux an ob er da was liegen hat.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • madmax
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    • 4. Januar 2025 um 23:03
    • #3

    Bekommst du ohne das nötige Know-how nicht gescheit zum spielen.

    Never stop a running System

  • Fux
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    • 5. Januar 2025 um 15:19
    • #4

    Es gibt keine "fertigen" Frequqnzweichen für individuelle Lautsprecherkombinationen.

    Ohne entsprechendes Messequippment und ein paar Grundlagen wird das wohl nichts.

    Sogar eine Simulation ist hier nicht einfach, da die 8"er auch noch zueinander angewinkelt sind.

    Wenn ein paar Weichenbauteile vorhanden sind (ich befürchte eher nicht) würde ich als Startpunkt mal schauen wie viel der Beyma im Pegel abgesenkt werden muß (ich schätze mal 5-6dB) und dann ein entsprechendes L-Pad bauen. (Rechner dazu findet man im Netz)

    Dann würde ich zum Schutze des Treibers mal mit einer Trennung von 18 dB bei etwa 7500 Hz anfangen (ob der FIlter nach Lehrbuchformel direkt funktionert ist aber auch eher unwahrscheinlich).

    Die von Beyma angegebenen 12dB bei 5 kHz halte ich bei hohen Pegelanforderungen schon für sehr sportlich.

    evtl. läuft das mit einem reinen Hochpass für den Schlitzstrahler ohne die 8"er zu beweichen nach alter "Turbosound-Manier" auch schon ganz gut.

    Zum Testen mal den Hochtöner auch mal verpolen, ob das im Übergangsbereich besser funktioniert.

    Wenn die Phase halbwegs passt, kann man den Frequenzgang ja elektronisch dann noch geradebiegen.

    Ich befürchte aber, dass es ohne einen Tiefpass für die 8"er schwierig wird, das wirklich gut ans Laufen zu bringen. Und dann wird auch eine tiefere Trennfrequenz um die 5 kHz herum (sicherheitshalber auch besser mit 18 dB) für den Schlitzstrahler notwendig sein.

    Aber so ganz ohne Know How und entsprechendes Equippment wird das leider nichts werden.

    Soll es eine Funktion One F88 sein, weil Du die irgendwo schon mal gehört und für gut befunden hast?

    Dann wäre es natürlich am einfachsten da mal einen 8"er rauszuschrauben und einen genaueren Blick auf die originale Weiche zu werfen... ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • vinni
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    • 5. Januar 2025 um 16:57
    • #5

    Hallo,

    Vielen Dank für die ganzen Antworten und deine ausführliche Antwort Fux!

    Ich probiere es mal mit der „Turbosound-Methode“.

    Das Ding muss klangtechnisch keinen Preis gewinnen, sondern nur für nen bisschen Konservenmusik im kleinen Rahmen herhalten.

    Gekauft hab ich das Teil aus Jux und weil ich das Design interessant finde und gerne nen bisschen bastel.

    Gehört hab ich den originalen Lautsprecher noch nicht.

    Wie stellt man sicher das der Beyma nur die 25 Watt bekommt? Passiert das dann über die Hochpass-Frequenzweiche?

    Bin Anfänger auf dem Gebiet und möchte mich da jetzt in die Richtung weiter entwickeln.


    Grüße Vincent

  • Fux
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    • 5. Januar 2025 um 17:46
    • #6

    Die spektrale Verteilung der Leistung ist nicht über den Frequenzbereich gleichmäßig.

    Je höher die Frequenz, desto weniger Energie ist in dem Bereich bei normaler Musik vorhanden.

    Weiterhin sind das bei den Höhen i.d.R. bei Musik nur kurze Impulse, so dass sich die dort nur kurzzeitig vorhandene Energie die Schwingspule des Hochtöners nicht so stark erwärmt.

    Der Hochpass der Weiche läßt wie der Name schon sagt nur die Töne die höher als die Trennfrequenz sind passieren, so daß der Hochtöner von der Energie der tieffrequenten Töne verschont bleibt.

    Das geschieht natürlich nicht aprupt, so dass unterhalb der Trennfrequenz des Hochpasses gar nichts mehr durchkommt, sondern mit einer gewissen Flankensteilheit.

    Die Flankensteilheit wird normal in dB pro Oktave angegeben. Eine Oktave ist der Bereich einer Frequenzverdopplung bzw. Halbierung.

    Das heißt 2000 Hz ist eine Oktave höher als 1000 Hz und eine Oktave tiefer als 4000 Hz.

    Die Lautstärke in dB ist ein logarithmisches Maß (also nicht linear) um den immensen Umfang zwischen ganz leise und ganz laut vernünftig abbilden zu können.

    10 dB Unterschied werden im allgemeinen als eine Lautstärkenverdopplung bzw. Lautstärkenhalbierung wargenommen.

    Also 100 dB sind doppelt so laut wie 90 dB und nicht nur "ein bisschen" lauter.

    Hast Du einen Lautsprecher, der bei einer bestimmten Frequenz in 1 m Abstand bei einem Watt Verstärkerleistung z.B. 90 dB laut ist und Du stellst nochmal den selben Lautsprecher daneben und versorgst beide zusammen mit einem Watt, dann erhöht sich durch die Verdopplung der Lautsprecher die Lautstärke um 3 dB auf ingesamt 93 dB.

    Das selbe würde passieren, wenn Du den einen einzelnen Lautsprecher statt mit einem Watt mit zwei Watt "fütterst".

    Damit du mit dem einen einzelnen Lautsprecher anstatt 90 dB nun 100 dB erzeugst brauchst du die zehnfache Verstärkerleistung, also 10 Watt anstatt einem Watt.

    Um wieder auf den Hochpass oben zurückzukommen:

    Wenn du einen Hochpass bei 5000 Hz mit 12 dB/oktave Flankensteilheit hast, dann heißt das, dass eine Oktave tiefer, also bei 2500 Hz, das Signal um 12 dB abgefallen ist.

    Da heißt der Hochtöner bekommt da bereits weniger als ein Zehntel der Leistung ab.

    Bei höherer Flankensteilheit dann entsprechend noch weniger.

    Wenn Dich die ganze Sache wirklich interessiert, empfehle ich Dir sich ein paar Grundlagen anzulesen, weil ich hier leider kein ganze Buch in den Thread schreiben kann.... ;)

    Wenn sich aus der Beschäftigung mit den Grundlagen Fragen ergeben, kannst Du mich jederzeit gerne Fragen.


    Viele Grüße,

    Fux

    Viele Grüße,
    Fux

  • test
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    • 5. Januar 2025 um 23:54
    • #7

    Es steht dir frei dir das anzulesen. Ich würde mir aber wen in der Nähe suchen und das mit ihm zusammen machen. Gibt neue Kontakte, Spaß und Einblicke

    weitere alternative wäre mal bei function anzufragen ob es da noch Ersatzteile gibt.

    http://www.crystal-hannover.de
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    Einmal editiert, zuletzt von test (6. Januar 2025 um 10:45)

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